CME Kinder- und Jugendmedizin
Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Innere Medizin
Genetische Diagnostik in der Hausarztpraxis – Grundlagen, Schwerpunkte & Vorgehen
Genetische Diagnostik in der Hausarztpraxis – Grundlagen, Schwerpunkte & Vorgehen
Genetisch bedingte Erkrankungen können sich in sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern zeigen und im klinischen Alltag zunächst unerkannt bleiben. Mit wachsendem Wissen über genetische Krankheitsursachen gewinnt die genetische Diagnostik zunehmend an Bedeutung für Differentialdiagnostik, Risikoeinschätzung und Therapieentscheidungen. Diese CME vermittelt einen praxisnahen Überblick über die Grundlagen der genetischen Diagnostik und erläutert, welche Hinweise für eine genetische Ursache sprechen, wie Familienanamnese und Erbgänge einzuordnen sind und welche Untersuchungsmethoden sich für unterschiedliche Fragestellungen eignen. Zudem werden die Vorgaben des Gendiagnostikgesetzes, die Bewertung genetischer Befunde sowie praktische Aspekte der Veranlassung erläutert. Die Fortbildung unterstützt Sie dabei, genetische Fragestellungen im hausärztlichen Alltag sicher einzuordnen und diagnostische Schritte gezielt einzuleiten.
Ärztl. Leiter Sektion Phakomatosen, Leiter Neurofibromatose Ambulanz und Tagesklinik, Facharzt für Neurologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Neurologie / Kinder- und Jugendmedizin / Allgemeinmedizin / Neurochirurgie / Hämatologie und Onkologie
Therapiemanagement plexiformer Neurofibrome bei NF1
Therapiemanagement plexiformer Neurofibrome bei NF1
Neurofibromatose Typ 1 (NF1) ist eine autosomal-dominante neurokutane Erkrankung, die sich bereits im Kindesalter mit unterschiedlichen Symptomen präsentieren und zu einer Vielzahl von Komplikationen führen kann.
In dieser Fortbildung erhalten Sie fundiertes Wissen zum Erkennen charakteristischer Befunde der NF1 sowie einen Überblick über aktuelle Vorsorgeempfehlungen und Therapieoptionen. Sie erfahren, welche Maßnahmen in der Betreuung von NF1-Patienten besonders relevant sind und lernen, kutane Neurofibrome (cNF) von plexiformen Neurofibromen (PNF) zu unterscheiden. Anhand von Patientenfällen wird praxisnah dargestellt, welche Therapieoptionen für PNF derzeit zur Verfügung stehen und nach welchen Kriterien eine Therapieentscheidung getroffen werden kann.
Oberarzt, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin,
Schwerpunkt Kinder-Hämatologie und -Onkologie,
Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie,
Universitätsklinikum Düsseldorf
- Kinder- und Jugendmedizin / Hämatologie und Onkologie
Akute lymphatische Leukämie (ALL) in der Pädiatrie - Ein Überblick
Akute lymphatische Leukämie (ALL) in der Pädiatrie - Ein Überblick
Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist die häufigste maligne Erkrankung im Kindesalter. Die Patienten fallen durch Blutbildveränderungen und meist unspezifische Begleitsymptome auf. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Herr PD Dr. Babor einen praxisrelevanten Überblick über die ALL samt Epidemiologie, Pathogenese, Ursachen und klinische Präsentation. Darüber hinaus wird die Diagnostik praxisnah beleuchtet inklusive aktueller Klassifikation und der dazugehörigen differenzierten Risikoeinschätzung. Abgerundet wird diese Fortbildung durch die Therapieoptionen samt Behandlungsgrundsätzen wie Chemotherapie sowie neue Ansätze wie Immuntherapien und CAR-T-Zellen. Diese Fortbildung bietet Ihnen nicht nur einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der ALL in der Pädiatrie, sondern liefert auch praxisrelevante Impulse für die frühzeitige Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu ALL aufzufrischen.
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Naturheilverfahren, Oberärztin, Elisabeth-Krankenhaus
Essen
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Naturheilverfahren
Virale Atemwegsinfekte – zur Evidenz bei Kindern und Erwachsenen
Virale Atemwegsinfekte – zur Evidenz bei Kindern und Erwachsenen
Akute Infektionen der oberen Atemwege gehören zu den häufigsten Gründen für ärztliche Konsultationen, sowohl bei Erwachsenen als auch insbesondere bei Kindern. Atemwegsinfektionen manifestieren sich häufig als Rhinitis, Pharyngitis, Sinusitis oder Bronchitis. Sie sind für über 20 % der Fälle von Arbeitsunfähigkeit verantwortlich, was ihre erhebliche ökonomische Relevanz unterstreicht. In bis zu 95 % der Fälle sind virale Erreger die Ursache. Der Einsatz von Antibiotika ist bei den meisten Patienten mit akuten Atemwegsinfekten nicht indiziert. Angesichts der häufig ausgeprägten Symptomatik gehören das Lindern der Beschwerden und ein verkürzter Krankheitsverlauf zu den vorrangigen Therapiezielen. Zur Erstlinientherapie zählen verschiedene allgemeine Maßnahmen sowie geeignete und evidenzbasierte Phytopharmaka.
Chefärztin Neurologische Klinik
Krankenhaus Nordwest GmbH
Frankfurt am Main
- Innere Medizin / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
FSME kompakt: Diagnose - Therapie - Prävention
FSME kompakt: Diagnose - Therapie - Prävention
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) breitet sich in Deutschland aus. Immer wieder kommen neue, vom RKI ausgewiesene Risikogebiete hinzu – zunehmend auch im Norden und Osten des Landes. Entsprechend wichtig ist es, bei (sommer-)grippeähnlichen Symptomen auch eine FSME in Betracht zu ziehen. Doch welches ist der Gold-Standard für eine FSME-Diagnose? Wie gestaltet sich die Therapie? Und welche Prognose haben Betroffene?
In dieser Fortbildung lernen Sie mehr zum FSME-Erkrankungsbild bei Erwachsenen und Kindern, die optimale Diagnostik, Umgang mit der Meldepflicht sowie Therapie- und Präventionsmöglichkeiten. Aktuelle Inhalte und informative Grafiken vermitteln Ihnen ein leitlinienkonformes Wissen für Ihre Praxis.
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in Schönau am Königssee
Reisemediziner
Impfratgeber-Autor
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie / Innere Medizin
Kleine Patienten, große Pläne: Updates zu Reiseimpfungen bei Kindern
Kleine Patienten, große Pläne: Updates zu Reiseimpfungen bei Kindern
Reisen können für Familien mit unterschiedlichen Infektionsrisiken verbunden sein – abhängig von Reiseziel, Jahreszeit, Aufenthaltsbedingungen und individuellen Voraussetzungen. In der reisemedizinischen Beratung gilt es daher, den bestehenden Impfschutz, mögliche Expositionen und geeignete Präventionsmaßnahmen individuell zu berücksichtigen. Dabei sind nicht nur Fernreisen relevant: Auch in Deutschland und anderen europäischen Regionen können Infektionsrisiken bestehen.
In dieser Fortbildung zeigt Ihnen Ralph Köllges, worauf es bei der reisemedizinischen Beratung von Familien ankommt. Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über die Reiseanamnese, relevante Standard- und Reiseimpfungen sowie weitere Präventionsmaßnahmen und erfahren, wie Sie unterschiedliche Infektions- und Expositionsrisiken situationsgerecht bewerten. Dr. Michael Horn erläutert anhand von Kasuistiken und aktuellen Daten die Besonderheiten der FSME im Kindesalter, mögliche Langzeitfolgen und geeignete Impfstrategien.
Ziel der Fortbildung ist es, Ihnen die wesentlichen Aspekte einer individuellen und altersgerechten reisemedizinischen Beratung von Kindern und Familien zu vermitteln und dabei sowohl Infektionsrisiken im Ausland als auch relevante Risiken in Deutschland und Europa zu berücksichtigen.
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
Einmal durch den Impfkalender im 1. Lebensjahr
Einmal durch den Impfkalender im 1. Lebensjahr
Impfpräventable Erkrankungen stellen vor allem für Säuglinge im ersten Lebensjahr eine besondere Bedrohung dar, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist. Für diese Altersgruppe kann ein optimaler Schutz sichergestellt werden, wenn die von der STIKO empfohlenen Standardimpfungen zeitgerecht durchgeführt werden. Auf die seit Juni 2020 veröffentlichte Empfehlung des „verkürzten 2+1 Impfschemas“ für die DTaP-IPV-Hib-HepB-Kombinationsimpfung wird hier nochmal explizit eingegangen, sowie auf die Rotaviren-, die MMRV- und die angepasste Meningokokken-Impfempfehlung.
Ziel dieser Fortbildung ist es Ihnen einen aktuellen Überblick über die derzeitige Datenlage und die aktuellen Impf-Empfehlungen der STIKO für Säuglinge und Kleinkinder zu geben. Die Teilnehmenden lernen, wie sie den optimalen Impfschutz für Neugeborene und Säuglinge sicherstellen, wie Schutzlücken vermieden werden können und welche Bedeutung mütterliche Immunisierung für die ersten Lebensmonate hat.
Professur für Medizin in der Gesundheitspädagogik
Leitung des Instituts für Public Health & Health Research
Studiengangsleitung Master Gesundheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
FASD vorbeugen: Prävention, Gesprächsführung und Begleitung in der gynäkologischen Praxis
FASD vorbeugen: Prävention, Gesprächsführung und Begleitung in der gynäkologischen Praxis
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) sind vollständig vermeidbare, zugleich jedoch folgenschwere Schädigungen, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen können. Eine frühzeitige, wertschätzende Prävention und Beratung in der gynäkologischen Praxis nimmt daher eine zentrale Rolle ein.
Die Fortbildung vermittelt praxisnah, wie FASD-Prävention in bestehende Praxisroutinen integriert und die ärztliche Beratung an Lebenssituation, Konsumverhalten und individuellen Unterstützungsbedarf angepasst werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Methoden der motivierenden Gesprächsführung, dem Einsatz geeigneter Screening-Instrumente sowie dem professionellen Umgang mit Veränderungsbereitschaft und Ambivalenzen. Anhand konkreter Gesprächsstrategien erfahren Sie, wie Sie auch herausfordernde Beratungssituationen wertschätzend gestalten, Veränderungsmotivation fördern und bei weiterführendem Unterstützungsbedarf gezielt in geeignete Hilfsangebote vermitteln können.
Die Fortbildung bietet damit praxisnahe Impulse, um Prävention und Beratung rund um Alkoholkonsum und Schwangerschaft sicher und wirksam in den gynäkologischen Praxisalltag zu integrieren.
stv. Chefarzt und Leiter der Neurologie
GRN Klinik Sinsheim
Neurologische Universität Heidelberg
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kinder- und Jugendmedizin
Zecken und Klimawandel – Epidemiologie zeckenübertragener Erkrankungen
Zecken und Klimawandel – Epidemiologie zeckenübertragener Erkrankungen
Klimatische Veränderungen begünstigen die Ausbreitung von Zecken und verlängern deren Aktivitätszeitraum, sodass zeckenübertragene Erkrankungen zunehmend ganzjährig relevant sind. Diese eCME vermittelt aktuelle Erkenntnisse zur Epidemiologie von FSME und Lyme-Borreliose und erläutert Übertragungswege, klinische Verlaufsformen sowie mögliche Langzeitfolgen. Die Teilnehmenden lernen, beide Erkrankungen sicher voneinander abzugrenzen, diagnostische Befunde richtig einzuordnen und geeignete Therapie- und Präventionsmaßnahmen einschließlich der aktuellen STIKO-Empfehlungen zur FSME-Impfung umzusetzen. Darüber hinaus werden weitere, insbesondere bei immunsupprimierten Patientinnen und Patienten bedeutsame zeckenvermittelte Infektionen vorgestellt. Bearbeiten Sie die Fortbildung und aktualisieren Sie Ihr Wissen für eine risikoadaptierte Beratung und Versorgung in der ärztlichen Praxis.
Professur für Medizin in der Gesundheitspädagogik
Leitung des Instituts für Public Health & Health Research
Studiengangsleitung Master Gesundheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Psychiatrie und Psychotherapie
FASD verstehen: Alkoholkonsum, fetale Schädigung und Krankheitsbild
FASD verstehen: Alkoholkonsum, fetale Schädigung und Krankheitsbild
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) gehören zu den häufigsten vermeidbaren Ursachen von Entwicklungsbeeinträchtigungen und bleiben dennoch häufig unerkannt. Die Folgen einer pränatalen Alkoholexposition können Betroffene und ihre Angehörigen lebenslang prägen.
Diese Fortbildung gibt einen praxisorientierten Überblick über Alkoholkonsum in der Schwangerschaft, die Auswirkungen pränataler Alkoholexposition sowie das klinische Erscheinungsbild der FASD. Beleuchtet werden mögliche Gründe und Risikofaktoren für Alkoholkonsum während der Schwangerschaft sowie typische Symptome, Komorbiditäten und mögliche langfristige Folgen der FASD.
Darüber hinaus erhalten Sie grundlegende Einblicke in Prävalenz, diagnostische Kriterien und die Komplexität der Diagnosestellung. Erfahrungsberichte veranschaulichen die Auswirkungen auf den Alltag und den Lebensverlauf.
Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten,
Bereichsleitung Studienzentrum, Institut für Allergieforschung,
Charité-Universitätsmedizin Berlin
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Gastroenterologie / Kinder- und Jugendmedizin
Angioödeme im Fokus: HAE erkennen, differenzieren und gezielt therapieren
Angioödeme im Fokus: HAE erkennen, differenzieren und gezielt therapieren
Das hereditäre Angioödem (HAE) ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung mit rezidivierenden Schwellungsattacken. Diese können z. B. abdominell auftreten oder die oberen Atemwege einschließlich des Kehlkopfs betreffen. Das HAE ist insbesondere bei einer verzögerten Diagnosestellung mit einer hohen Krankheitslast verbunden. Diese Fortbildung vermittelt im ersten Teil praxisnah, wie HAE anhand typischer klinischer Merkmale von anderen Angioödemen wie beispielsweise dem Mastzell-vermittelten Angioödem (AE-MC) differenziert werden kann. Anhand eines Patientenfalls, aktuellen Leitlinienempfehlungen, diagnostischen Algorithmen sowie einer Checkliste werden Besonderheiten bei HAE-Patienten sowie das strukturierte Vorgehen bei Verdacht auf HAE erläutert. Im zweiten Teil der Fortbildung wird ein praxisrelevanter Überblick über moderne Behandlungsstrategien gegeben. Dabei wird die Akuttherapie sowie die Kurzzeit- und Langzeitprophylaxe anhand der Empfehlungen der aktuellen Leitlinien beleuchtet. Im Fokus stehen die langfristige Krankheitskontrolle sowie die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten. Nutzen Sie diese Fortbildung, um HAE frühzeitig zu erkennen und betroffene Patientinnen und Patienten leitliniengerecht zu therapieren.
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Schwerpunkt Hämostaseologie
Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital am LMU Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München
- Kinder- und Jugendmedizin / Angiologie
Thrombosen bei Kindern und Jugendlichen
Thrombosen bei Kindern und Jugendlichen
In diesem CME-Modul werden venöse Thromboembolien bei Kindern und Jugendlichen umfassend dargestellt. Thematisiert werden altersabhängige Risikofaktoren, klinische Erscheinungsformen sowie diagnostische Besonderheiten in diesem Behandlungsumfeld. Ein Schwerpunkt liegt auf therapeutischen Strategien, einschließlich der Antikoagulation mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) sowie akuten Interventionen. Zusätzlich werden Katheter- und perioperative Managementstrategien, Behandlungsdauer und mögliche Komplikationen diskutiert. Wirksamkeit und Sicherheit werden anhand zentraler Studien evidenzbasiert eingeordnet.
stellv. Oberärztin Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Kinder- und Jugendgynäkologie
Universitätsklinikum Erlangen
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
Kontrazeption in der gynäkologischen Praxis: Fallbasierte Entscheidungsfindung
Kontrazeption in der gynäkologischen Praxis: Fallbasierte Entscheidungsfindung
Eine patientinnenorientierte Kontrazeptionsberatung berücksichtigt die individuelle Lebenssituation, Begleiterkrankungen und die persönlichen Wünsche der Patientin. Anhand praxisnaher Fallbeispiele vermittelt diese Fortbildung, wie eine evidenzbasierte und individuelle Entscheidungsfindung bei der Wahl geeigneter Verhütungsmethoden gelingt.
Im Fokus stehen typische Beratungssituationen bei Patientinnen mit Anorexia nervosa und Amenorrhoe, mit Dysmenorrhoe und Endometrioseverdacht, mit Adipositas nach bariatrischer Operation sowie mit prämenstruellem Syndrom. Dabei werden aktuelle Leitlinien, diagnostische Besonderheiten und therapeutische Konsequenzen praxisnah eingeordnet und Strategien für eine sichere, individuelle Kontrazeptionsberatung vorgestellt.
Chefarzt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale)
- Kinder- und Jugendmedizin / Nephrologie / Innere Medizin
Thrombotische Mikroangiopathie im Kindesalter: aHUS erkennen und behandeln
Thrombotische Mikroangiopathie im Kindesalter: aHUS erkennen und behandeln
Die thrombotische Mikroangiopathie (TMA) im Kindesalter ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Krankheitsbild, das eine rasche Diagnosestellung und ätiologische Einordnung erfordert. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die Differenzialdiagnostik zwischen infektionsassoziierten, komplementvermittelten und sekundären Formen der TMA und zeigt, wie das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) frühzeitig erkannt und behandelt werden kann. Anhand von Fallbeispielen werden die Komplement- und Gendiagnostik, aktuelle Erkenntnisse zum Langzeitmanagement sowie praxisrelevante Aspekte der Therapie vorgestellt. Diese Fortbildung vertieft Ihr Wissen zur strukturierten Diagnostik und leitliniengerechten Behandlung des aHUS in der pädiatrischen Praxis.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Oberarzt, Leiter der Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft
Klinik für Geburtsmedizin
Campus Virchow-Klinikum
Charité - Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Psychiatrie und Psychotherapie / Kinder- und Jugendmedizin
Sucht und Schwangerschaft – Fokus Opioidabhängigkeit im Praxisalltag
Sucht und Schwangerschaft – Fokus Opioidabhängigkeit im Praxisalltag
Alkohol, Nikotin, Cannabis oder Opioide – Substanzkonsum in der Schwangerschaft stellt Behandelnde vor vielfältige Herausforderungen. Als langjähriger Leiter einer spezialisierten Sprechstunde für suchtkranke Schwangere vermittelt Herr Dr. Siedentopf praxisnah, welche Auswirkungen verschiedene Substanzen auf Schwangerschaft und Kind haben und worauf es in der Betreuung opioidabhängiger Schwangerer besonders ankommt. Im Mittelpunkt stehen die Besonderheiten der Opioidsubstitution in der Schwangerschaft sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den Versorgungsalltag rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit.
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in Schönau am Königssee
Reisemediziner
Impfratgeber-Autor
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Pneumologie
RSV - Krankheitslast und Präventionsstrategien bei Säuglingen und Kleinkindern
RSV - Krankheitslast und Präventionsstrategien bei Säuglingen und Kleinkindern
Das Respiratorische-Synzytial-Virus (RSV) ist ubiquitär verbreitet und kann bei Menschen jeglichen Alters akute Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege auslösen. Obwohl sich eine RSV-Infektion in den meisten Fällen durch leichte, erkältungsähnliche Symptome äußert und selbstlimitierend verläuft, können schwere Infektionen der unteren Atemwege wie Pneumonien oder Bronchiolitis auftreten. Weltweit infizieren sich innerhalb der ersten zwei Lebensjahre nahezu alle Kleinkinder mit RSV und fast zwei Drittel der Atemwegserkrankungen dieser Altersgruppe können auf den Erreger zurückgeführt werden.
Diese zertifizierte Fortbildung gibt einen Überblick über die individuelle und allgemeine Krankheitslast durch RSV-Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern, eine Übersicht zu bestehenden Real-World-Evidence-(RWE-)Daten aus dem Versorgungsalltag und der Implementierung der STIKO-Empfehlung in Deutschland.
Infektiologische Ambulanz,
FA Innere Medizin,
Infektiologe, Diplom für Tropenmedizin, Zertifikat Reisemedizin
Universitätsklinik Jena
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kinder- und Jugendmedizin
Interaktive Kasuistik - Invasive Meningokokken Erkrankungen
Interaktive Kasuistik - Invasive Meningokokken Erkrankungen
Ein junger Patient kommt mit Fieber, Übelkeit und Hautausschlag in die Hausarztpraxis. Was auf den ersten Blick nach einer alltäglichen Erkrankung aussieht, erweist sich in der weiteren Diagnostik als schwerwiegende und potenziell tödlich verlaufende Infektion.
Begleiten Sie den Patienten zusammen mit dem Infektiologen Dr. med. Benjamin Schleenvoigt auf seinem Weg und lernen Sie, wie invasive Meningokokken-Erkrankungen erkannt und behandelt werden können. Dazu gehört auch, was im weiteren Verlauf und in speziellen Situationen zu beachten ist, um Meningokokken-Infektionen zu verhindern.
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderhämatologie und –Onkologie, Direktor der Klinik für Kinderonkologie und -rheumatologie,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
- Hämatologie und Onkologie / Kinder- und Jugendmedizin
First-line Therapie der Akuten Lymphoblastischen Leukämie (ALL) im Kindes- und Jugendalter
First-line Therapie der Akuten Lymphoblastischen Leukämie (ALL) im Kindes- und Jugendalter
Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) ist die häufigste maligne Erkrankung im Kindes- und Jugendalter. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Herr Prof. Cario einen Einblick in die aktuelle Erstlinientherapie bei pädiatrischen Patienten mit ALL und bespricht die Therapieoptimierung samt Herausforderungen wie beispielsweise Langzeitfolgen oder die Vermeidung von Rezidiven. Zentrale Themen sind die Risikostratifizierung, die für die optimale Therapieentscheidung essenziell ist, sowie die neuesten Erkenntnisse zur Behandlung von Hochrisikopatienten, insbesondere Säuglingen mit KMT2A-Rearrangement und Patienten mit schwerer Toxizität. Darüber hinaus wird die Reduktion der Therapieintensität für Kinder mit exzellenten Heilungschancen diskutiert sowie die frühzeitige Integration einer Immuntherapie im Kontext aktueller Studien beleuchtet. Diese Fortbildung bietet Ihnen fundiertes Wissen und praxisrelevante Empfehlungen zur individuellen Behandlung der pädiatrischen ALL.