Intrauterine Kontrazeption gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mögliche Gründe dafür sind: Hormonphobie, der Wunsch, den eigenen hormonellen Zyklus zu spüren, aber auch die Tatsache, dass die erste Schwangerschaft oft in ein späteres Lebensalter verschoben wird.
Eine bedürfnisorientierte Beratung kann die Zufriedenheit der Frauen mit ihrer Verhütungsmethode langfristig steigern, unabhängig davon, ob die Frau ihre Methode wechselt oder nicht, sondern in dem sie genau die Methode anwendet, welche momentan ihre Bedürfnisse am besten abdeckt.
Ziel dieser Fortbildung ist es die Wichtigkeit der bedürfnisorientierten Verhütungsberatung und die Besonderheiten von LNG-IUS besser zu verstehen. Im Folgenden erfahren Sie weitere Details der intrauterinen Verhütung mit LNG-IUS und bekommen Antworten auf viele häufig gestellte Fragen zur LNG-IUS Anwendung. Untermauert wird das Ganze anhand der wissenschaftlichen Datenlage.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen tragen zudem ein deutlich erhöhtes Risiko für impfpräventable Infektionskrankheiten sowie für schwerwiegende Krankheitsverläufe. Trotz klarer Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) werden diese Patienten jedoch weiterhin unzureichend geimpft, was das Risiko für Hospitalisierungen und die Mortalität deutlich erhöht.
Diese CME vermittelt, welche Auswirkungen impfpräventable Infektionen auf die kardiovaskuläre Gesundheit haben und wie besonders gefährdete Patientengruppen identifiziert werden können. Sie zeigt zudem, wie aktuelle STIKO-Empfehlungen im Praxisalltag umgesetzt, Impfstrategien individuell angepasst und Impfungen gezielt in die Versorgung kardiovaskulärer Patientinnen und Patienten integriert werden können.
Bronchiektasen sind zunehmend verbreitete, chronische Lungenerkrankungen, die durch die permanente Erweiterung der Bronchien und Bronchiolen charakterisiert sind. Dies führt zur Zerstörung der glatten Muskulatur und des elastischen Bindegewebes, was eine erhöhte Inflammation und Infektionsanfälligkeit zur Folge hat und eine Herausforderung in der Atemwegsmedizin darstellt.
In dieser Fortbildung gibt Ihnen Frau Dr. Rademacher eine umfassende Einführung zu Bronchiektasen und wie diese erkannt werden können. Entsprechend der neuen AWMF S2k-Leitlinie erhalten Sie einen aktuellen Überblick über die Diagnostik und Therapie von Bronchiektasen. Frau Dr. Rademacher betont zudem die Bedeutung der Ursachenforschung und erläutert den diagnostischen Algorithmus bei Exazerbationen mit dem Ziel, die Behandlung der Grunderkrankung zu optimieren, Infektionen zu kontrollieren und die chronische Entzündung effektiv zu behandeln.
Das Endometriumkarzinom zählt zu den häufigsten gynäkologischen Malignomen und zeigt insbesondere im fortgeschrittenen Stadium eine hohe biologische und therapeutische Heterogenität. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die aktuellen Entwicklungen in molekularer Klassifikation, Risikostratifizierung und Therapie des fortgeschrittenen Endometriumkarzinoms. Im Fokus stehen die ESGO-ESTRO-ESP-Leitlinie 2025, die klinische Bedeutung molekularer Subgruppen sowie moderne Therapieansätze in der rezidivierten / metastasierten Situation. Anhand von aktuellen Studiendaten werden Therapieentscheidungen unter Berücksichtigung relevanter Biomarker individuell eingeordnet sowie neueste Entwicklungen zu Immuntherapie, endokrinen Strategien und zielgerichteten Therapiekonzepten vorgestellt.
Endometriose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die weit über Schmerzen und Fertilitätsstörungen hinausgeht und häufig mit zahlreichen Komorbiditäten verbunden ist. Diese CME beleuchtet die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Endometriose, chronischen Schmerzsyndromen, Fatigue, Migräne, gastrointestinalen Beschwerden, psychischen Belastungen und Autoimmunerkrankungen und zeigt, wie diese die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf vieler Patientinnen beeinflussen.
Diese Fortbildung soll teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten vermitteln, wie Endometriose assoziierte Komorbiditäten frühzeitig erkannt und von eigenständigen Krankheitsbildern differenziert werden können. Zudem zeigt sie, wie chronische Schmerzmechanismen, Fatigue, Migräne, gastrointestinale Beschwerden und psychische Belastungen in ein modernes, multimodales Behandlungskonzept integriert werden sollten.
Patienten mit neu diagnostizierter Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) haben ein erhöhtes Risiko für plötzlichen Herztod (SCD). Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie einen Überblick zu den Empfehlungen der aktuellen ESC-Leitlinien zum plötzlichen Herztod und erfahren das Wichtigste zu neuen Erkenntnissen von diesem bei ischämischer und nicht-ischämischer Kardiomyopathie. Im Fokus stehen mögliche Limitationen bisheriger Strategien, die vulnerable Phase während der medikamentösen Auftitration sowie die Rolle tragbarer Kardioverter-Defibrillatoren (WCD). Anhand aktueller Studien wie SCD-PROTECT, PROLONG und HF-OPT wird gezeigt, dass das Risiko für plötzlichen Herztod in den ersten Monaten nach Diagnosestellung weiterhin hoch ist. Gleichzeitig kann jedoch unter intensiver Therapieoptimierung häufig eine relevante Verbesserung der linksventrikulären Funktion erreicht werden. Leitlinienbasierte sowie praxisnahe Empfehlungen zum Management von Patienten mit Herzinsuffizienz runden diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese, um eine aktuelle und klinisch relevante Einordnung neuer Strategien im Management des plötzlichen Herztodes bei HFrEF zu erhalten und die Versorgung betroffener Patienten weiter zu optimieren.
In diesem CME-Modul wird das Problem invasiver Fadenpilzinfektionen bei Kindern behandelt. Neben der Herausarbeitung der Risikogruppen werden die Herausforderungen in der Diagnostik erörtert. Die aktuell für pädiatrische Patienten zugelassenen Therapieoptionen, werden kritisch diskutiert, wobei Arzneimittelinteraktionen, Therapiesicherheit und ZNS-Gängigkeit im Mittelpunkt stehen.
Diese CME vermittelt praxisnah die Grundlagen einer modernen und wertschätzenden Gesprächs- und Führungskultur im Gesundheitswesen. Der Kursleiter präsentiert unterschiedliche Gesprächsformen wie Feedback-, Entwicklungs- und Kritikgespräche und zeigt, wie konstruktive Kommunikation, wertschätzendes Feedback und professionelle Konfliktführung im ärztlichen Alltag gelingen können. Darüber hinaus werden psychologische Grundlagen der Gesprächsführung, typische Fehlerquellen sowie Strategien zur Förderung einer offenen Kommunikations- und Fehlerkultur dargestellt. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Führungskompetenz gezielt weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit in Ihrem Team nachhaltig zu stärken.
Diese eCME vermittelt eine praxisnahe und leitlinienorientierte Auffrischung zur Antikoagulation mit Fokus auf Nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAC). Behandelt werden zentrale Aspekte der Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern sowie die Therapie venöser Thromboembolien. Neben pathophysiologischen Grundlagen und pharmakologischen Eigenschaften stehen klinische Entscheidungsstrategien, Risikostratifizierung und der Umgang mit speziellen Patientengruppen im Vordergrund. Ergänzend werden praxisrelevante Themen wie perioperatives Management, Arzneimittelinteraktionen, Blutungskomplikationen und Maßnahmen zur Verbesserung der Adhärenz adressiert. Ziel ist es, eine sichere, evidenzbasierte und individuell angepasste Antikoagulation im Praxisalltag zu unterstützen.
Bordetella (B.) pertussis ist ein kleines, gramnegatives, unbewegliches, bekapseltes, aerobes Stäbchenbakterium und der hauptsächliche Erreger von Pertussis.
Im Jahr 2024 erreichten die Pertussis-Fallzahlen in Deutschland einen Rekordhöchststand seit Einführung der bundesweiten Meldepflicht im Jahr 2013. Diese hohen Fallzahlen folgen einem langen Zeitraum mit niedrigen Fallzahlen, welche größtenteils auf die Infektionsschutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie zurückzuführen sind.
Im Gegensatz zum starken Anstieg der Fallzahlen erscheinen die Altersverteilung und die Schwere der Erkrankung unverändert zu sein. So bleibt Pertussis hochansteckend und betrifft alle Altersgruppen, wobei insbesondere Säuglinge ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.
Diese zertifizierte Fortbildung gibt einen Überblick über das Krankheitsbild Pertussis und die aktuelle Relevanz in Deutschland. Zugleich wird auf das diagnostische Vorgehen sowie die derzeitigen Therapie- und Präventionsmaßnahmen eingegangen.
Das Spektrum der Weizenunverträglichkeiten umfasst neben der Zöliakie und der Weizenallergie auch die Weizensensitivität, die als Non Celiac Wheat Sensitivity (NCWS) bezeichnet wird. Bei der NCWS handelt es sich um eine Störung mit intestinalen und extraintestinalen Symptomen, die nach dem Verzehr gluten- bzw. weizenhaltiger Nahrungsmittel bei Patienten auftreten können. Ein multifaktorielles Geschehen wird als Auslöser diskutiert.
Neben den vielfältigen Symptomen der NCWS werden in dieser Fortbildung auch die Unterschiede zur Zöliakie und einer Weizenallergie aufgezeigt. Erfahren Sie mehr über die aktuelle Studienlage der NCWS und gewinnen Sie einen umfangreichen Einblick in die aktuellen Diagnose- und Therapieempfehlungen.
Der Kongress der American Thoracic Society (ATS) gehört zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Veranstaltungen im Bereich der Pneumologie. Jedes Jahr werden dort wegweisende Studien, neue Leitlinien sowie innovative diagnostische und therapeutische Ansätze präsentiert, die die klinische Versorgung von Patienten mit Atemwegserkrankungen weltweit prägen.
In dieser Fortbildung geben ausgewiesene Experten einen kompakten und praxisorientierten Überblick über die wichtigsten Highlights des ATS-Kongresses 2026. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Asthma, COPD, interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) und pulmonale Infektionen. Nutzen Sie die Gelegenheit, neue wissenschaftliche Erkenntnisse fundiert einzuordnen und relevante Impulse für Ihre tägliche klinische Praxis mitzunehmen.
Diese eCME vermittelt einen praxisnahen Überblick über die Myasthenia gravis – von Pathophysiologie und klinischer Manifestation bis hin zu aktueller Diagnostik und modernen Therapieoptionen. Neben klassischen Behandlungskonzepten werden neue immunmodulatorische Strategien wie Komplementinhibition, FcRn-Inhibitoren, B-Zell-Depletion und innovative zelluläre Therapien vorgestellt. Aktuelle Studienergebnisse und Leitlinienempfehlungen unterstützen die Einordnung moderner Therapiekonzepte im klinischen Alltag.
Das Wochenbett ist für Frauen eine Zeit der Umstellung, die mit vielen Hormon- und Stoffwechselveränderungen einhergeht.
Diese Fortbildung gibt einen kompakten Überblick über hormonelle Umstellungen, Rückbildungsprozesse und häufige Beschwerden sowie relevante Komplikationen im postpartalen Verlauf. Im Fokus stehen physiologische Vorgänge aber auch typische Krankheitsbilder wie Infektionen und psychische Belastungen sowie deren frühzeitige Erkennung und praxisnahe Betreuung. Lernen Sie physiologische von behandlungsbedürftigen Veränderungen sicher abzugrenzen und Wöchnerinnen evidenzbasiert und empathisch zu begleiten.
Hyperkaliämien sind im hausärztlichen Alltag relevanter und häufiger, als vielfach angenommen – insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz, chronischer Nierenerkrankung oder Diabetes mellitus. Gleichzeitig zeigt die Versorgungsrealität, dass Kaliumwerte häufig nicht regelmäßig bestimmt werden und Hyperkaliämien dadurch lange unentdeckt bleiben können.
Herr Prof. Ropers vermittelt in dieser praxisnahen Fortbildung einen strukturierten Überblick über Risikokonstellationen, klinische Relevanz und aktuelle Managementstrategien der Hyperkaliämie. Anhand eines alltagsnahen Patientenfalls werden typische Versorgungssituationen, diagnostische Herausforderungen und therapeutische Entscheidungswege praxisorientiert eingeordnet. Im Fokus stehen das Monitoring bei Risikokonstellationen, der leitlinienorientierte Einsatz moderner Kaliumbinder sowie Strategien, um prognostisch relevante Therapien möglichst langfristig fortzuführen und die Versorgung kardiorenaler Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.