Das Spektrum der Weizenunverträglichkeiten umfasst neben der Zöliakie und der Weizenallergie auch die Weizensensitivität, die als Non Celiac Wheat Sensitivity (NCWS) bezeichnet wird. Bei der NCWS handelt es sich um eine Störung mit intestinalen und extraintestinalen Symptomen, die nach dem Verzehr gluten- bzw. weizenhaltiger Nahrungsmittel bei Patienten auftreten können. Ein multifaktorielles Geschehen wird als Auslöser diskutiert.
Neben den vielfältigen Symptomen der NCWS werden in dieser Fortbildung auch die Unterschiede zur Zöliakie und einer Weizenallergie aufgezeigt. Erfahren Sie mehr über die aktuelle Studienlage der NCWS und gewinnen Sie einen umfangreichen Einblick in die aktuellen Diagnose- und Therapieempfehlungen.
Der Kongress der American Thoracic Society (ATS) gehört zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Veranstaltungen im Bereich der Pneumologie. Jedes Jahr werden dort wegweisende Studien, neue Leitlinien sowie innovative diagnostische und therapeutische Ansätze präsentiert, die die klinische Versorgung von Patienten mit Atemwegserkrankungen weltweit prägen.
In dieser Fortbildung geben ausgewiesene Experten einen kompakten und praxisorientierten Überblick über die wichtigsten Highlights des ATS-Kongresses 2026. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Asthma, COPD, interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) und pulmonale Infektionen. Nutzen Sie die Gelegenheit, neue wissenschaftliche Erkenntnisse fundiert einzuordnen und relevante Impulse für Ihre tägliche klinische Praxis mitzunehmen.
Diese eCME vermittelt einen praxisnahen Überblick über die Myasthenia gravis – von Pathophysiologie und klinischer Manifestation bis hin zu aktueller Diagnostik und modernen Therapieoptionen. Neben klassischen Behandlungskonzepten werden neue immunmodulatorische Strategien wie Komplementinhibition, FcRn-Inhibitoren, B-Zell-Depletion und innovative zelluläre Therapien vorgestellt. Aktuelle Studienergebnisse und Leitlinienempfehlungen unterstützen die Einordnung moderner Therapiekonzepte im klinischen Alltag.
Das Wochenbett ist für Frauen eine Zeit der Umstellung, die mit vielen Hormon- und Stoffwechselveränderungen einhergeht.
Diese Fortbildung gibt einen kompakten Überblick über hormonelle Umstellungen, Rückbildungsprozesse und häufige Beschwerden sowie relevante Komplikationen im postpartalen Verlauf. Im Fokus stehen physiologische Vorgänge aber auch typische Krankheitsbilder wie Infektionen und psychische Belastungen sowie deren frühzeitige Erkennung und praxisnahe Betreuung. Lernen Sie physiologische von behandlungsbedürftigen Veränderungen sicher abzugrenzen und Wöchnerinnen evidenzbasiert und empathisch zu begleiten.
Hyperkaliämien sind im hausärztlichen Alltag relevanter und häufiger, als vielfach angenommen – insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz, chronischer Nierenerkrankung oder Diabetes mellitus. Gleichzeitig zeigt die Versorgungsrealität, dass Kaliumwerte häufig nicht regelmäßig bestimmt werden und Hyperkaliämien dadurch lange unentdeckt bleiben können.
Herr Prof. Ropers vermittelt in dieser praxisnahen Fortbildung einen strukturierten Überblick über Risikokonstellationen, klinische Relevanz und aktuelle Managementstrategien der Hyperkaliämie. Anhand eines alltagsnahen Patientenfalls werden typische Versorgungssituationen, diagnostische Herausforderungen und therapeutische Entscheidungswege praxisorientiert eingeordnet. Im Fokus stehen das Monitoring bei Risikokonstellationen, der leitlinienorientierte Einsatz moderner Kaliumbinder sowie Strategien, um prognostisch relevante Therapien möglichst langfristig fortzuführen und die Versorgung kardiorenaler Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.
In dieser CME-Fortbildung werden “Basics” über syndromale und subsyndromale Angststörungen vermittelt. Gerade subsyndromale Angststörungen gehen häufig, neben der Ängstlichkeit, mit innerer Unruhe und somatischen Symptomen einher und sind daher beim niedergelassenen Hausarzt häufig. Neben Therapeutika gegen syndromale Angststörungen werden relevante Daten für eine gut verträgliche Behandlungsoption der subsyndromalen Angststörungen und deren somatischen Symptomen vorgestellt.
Die ärztliche Aufklärung ist Voraussetzung für eine wirksame Einwilligung und ein zentraler Bestandteil patientenzentrierter Medizin. Diese CME vermittelt praxisnah die aktuellen rechtlichen Grundlagen nach §§ 630c und 630e BGB sowie typische Fehlerquellen im Praxis- und Klinikalltag. Thematisiert werden unter anderem Risikoaufklärung, therapeutische und wirtschaftliche Informationspflichten, Behandlungsalternativen, Aufklärung bei Minderjährigen und Notfällen sowie Anforderungen an Verständlichkeit, Zeitpunkt und Dokumentation des Gesprächs. Nutzen Sie diese CME, um Ihr Wissen zur ärztlichen Aufklärung kompakt, praxisnah und rechtssicher zu aktualisieren bzw. aufzufrischen.
Bronchiektasen und Asthma bronchiale stellen in der pneumologischen Praxis eine komplexe klinische Herausforderung dar, da beide Erkrankungen durch chronische Entzündung, rezidivierende Exazerbationen und eine zunehmende Einschränkung der Lungenfunktion geprägt sein können. In dieser Fortbildung erläutert PD Dr. med. Katja Höpker die pathophysiologischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Erkrankungen und zeigt auf, warum eine differenzierte Diagnostik und Therapieentscheidung entscheidend für den Behandlungserfolg ist. Im Fokus stehen aktuelle Leitlinienempfehlungen, inflammatorische Phänotypen, mukoziliäre Dysfunktion sowie moderne Konzepte der individualisierten Therapie bei schwer kontrollierbarer Erkrankung. Anhand eines praxisnahen Fallbeispiels wird verdeutlicht, wie Exazerbationen reduziert, Infektionen gezielt überwacht und antiinflammatorische Strategien sinnvoll eingesetzt werden können.
Vertiefen Sie Ihr Wissen zur klinischen Relevanz von Typ-2- und neutrophiler Inflammation sowie zu neuen therapeutischen Perspektiven bei Bronchiektasen und Asthma bronchiale.
Migräne ist eine häufige neurologische Erkrankung mit hoher Krankheitslast und erheblicher Einschränkung der Lebensqualität. Diese Fortbildung vermittelt die aktuellen Empfehlungen der S1-Leitlinie 2025 zur leitliniengerechten Versorgung von Patienten mit Migräne – von der differenzialdiagnostischen Einordnung über die Behandlung akuter Migräneattacken bis hin zu modernen prophylaktischen Strategien. Im Fokus stehen praxisrelevante Therapiealgorithmen, Maßnahmen und Sondersituationen der Akuttherapie, der Einsatz spezifischer und unspezifischer Migräneprophylaktika mit hoher Evidenz sowie aktuelle Entwicklungen rund um CGRP-basierte Therapiekonzepte und nicht medikamentöse Verfahren. Mit dieser CME lernen Sie Migräneformen sicher zu differenzieren und evidenzbasierte Therapieentscheidungen im Praxisalltag gezielt umzusetzen.
Lipoprotein(a) ist ein häufig unterschätzter Risikofaktor für atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der zunehmend in den Fokus der kardiovaskulären Prävention rückt. Diese Fortbildung vermittelt den aktuellen Wissensstand zu Lipoprotein(a) und dessen Bedeutung für die kardiovaskuläre Risikobewertung. In einer Einführung erhalten Sie wertvolles Basiswissen zu Lipoprotein(a) z. B. zu Struktur, Stoffwechsel und weltweit erhöhten Lp(a)-Werten. Anschließend wird die klinische Bedeutung von Lipoprotein(a) besprochen sowie dessen Rolle bei Atherosklerose, Schlaganfall, Aortenklappenstenose und Herzinsuffizienz. Darüber hinaus werden diagnostische Besonderheiten der Lp(a)-Messung, relevante Grenzwerte und die Bedeutung der Einordnung im Gesamtrisikoprofil praxisnah erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf therapeutischen Strategien, der Optimierung klassischer Risikofaktoren sowie neuen zielgerichteten Therapieansätzen, die künftig die Behandlung von Patienten mit erhöhtem Lp(a) grundlegend verändern könnten. Die aktuellen Leitlinien-Empfehlungen zu Lipoprotein(a) finden ebenfalls Berücksichtigung. Diese Fortbildung bietet somit eine praxisrelevante und wissenschaftlich fundierte Orientierung für den klinischen Alltag.
Invasive Meningokokken-Erkrankungen (IME) sind selten, verlaufen jedoch häufig dramatisch schnell und können selbst bei intensiver medizinischer Versorgung tödlich enden oder zu schwerwiegenden Langzeitfolgen führen. Diese Fortbildung bietet einen umfassenden Überblick über das gesamte Spektrum der Erkrankung – von Epidemiologie, Serogruppenverteilung und klinischem Verlauf über die aktuelle Datenlage zu Spätfolgen bis hin zu den aktuellen Impfempfehlungen für verschiedene Alters- und Risikogruppen.
Teilnehmende Ärztinnen und Ärzte können mit dieser Fortbildung ihr Wissen über typische und atypische Verlaufsformen invasiver Meningokokken-Erkrankungen vertiefen und erhalten fundierte Einblicke in nationale und internationale Impfstrategien.
Dass Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auch bei Kindern zu ernsthaften neurologischen oder kognitiven Einschränkungen führen kann, belegen unter anderem die neuen Studiendaten des RKI. Daher ist es wichtig, auch Kinder bestmöglich vor einer FSME zu schützen, Krankheitsfälle zuverlässig zu diagnostizieren und im Falle eines Falles auf symptomatischer Ebene richtig zu handeln.
In dieser Fortbildung erhalten Sie einen Überblick zur FSME-Epidemiologie und dem Verlauf der Erkrankung bei Kindern, zu Leitsymptomen der Krankheitsphase, zu Diagnose und Meldeweg sowie zu möglichen Therapie- und Prophylaxe-Maßnahmen. Aktuelle Übersichtskarten und informative Grafiken vermitteln ein anschauliches Gesamtbild für Ihren Alltag in der Praxis.
Testosteronmangel zeigt sich im Praxisalltag oft unspezifisch: Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust oder Stoffwechselveränderungen. Da Androgene verschiedene Organsysteme regulieren, bleibt das Krankheitsbild häufig unerkannt. Besonders bei Patienten mit Adipositas oder Typ-2-Diabetes lohnt sich ein genauer Blick. Eine gezielte Abklärung ermöglicht es, Betroffene frühzeitig zu erkennen und wirksam zu behandeln. Erfahren Sie, wie Sie Risikokonstellationen und Komorbiditäten rasch erfassen und Testosteronmangel in Ihre klinische Entscheidungsfindung einbeziehen können.
In dieser Fortbildung lernen Sie, Risikopatienten strukturiert zu erkennen und Symptome im Praxisalltag einzuordnen. Sie vertiefen Ihr Wissen zu Laborparametern, Grenzwerten und deren Interpretation sowie zu Therapieoptionen inklusive Nutzen-Risiko-Abwägung und Monitoring. Zudem erhalten Sie evidenzbasierte Orientierung zu besonderen Patientengruppen und einen kompakten Überblick über leitliniengerechtes Vorgehen – für eine differenzierte, patientenindividuelle Versorgung.
Dermatosen gehören in der Hausarztpraxis zum klinischen Alltag und erfordern eine sichere und schnelle Einordnung. Herr Dr. Abeck beleuchtet in seinem Vortrag häufige entzündliche Hauterkrankungen wie atopische Dermatitis, Handekzem und Psoriasis anhand praxisnaher Fallbeispiele. Er vermittelt einen strukturierten Überblick über typische klinische Erscheinungsbilder, wichtige Differenzialdiagnosen und relevante Begleiterkrankungen. Im Mittelpunkt stehen praktische Therapieansätze und konkrete Handlungsempfehlungen für den hausärztlichen Alltag sowie Aspekte der interdisziplinären Versorgung. Freuen Sie sich auf eine praxisnahe Fortbildung mit direktem Bezug zum hausärztlichen Alltag.
Die arterielle Hypertonie ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen und ein wesentlicher Treiber kardiovaskulärer Ereignisse. In dieser Fortbildung vermittelt Herr Dr. Fischer einen kompakten, praxisnahen Überblick über aktuelle Leitlinienempfehlungen und deren Umsetzung im klinischen Alltag. Im Mittelpunkt stehen die korrekte Diagnostik, einschließlich Blutdruckmessung und Risikostratifizierung, sowie die Einordnung neuer Grenzwerte und Therapieindikationen. Darüber hinaus werden therapeutische Strategien – von Lebensstilmaßnahmen bis hin zur leitliniengerechten Kombinationstherapie – strukturiert dargestellt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Herausforderung der Therapieadhärenz und deren Bedeutung für den Behandlungserfolg. Die Fortbildung zeigt, wie evidenzbasierte Empfehlungen patientenzentriert in der Praxis umgesetzt werden können. Teilnehmer gewinnen Sicherheit in Diagnostik und Therapieentscheidung und lernen, individuelle Behandlungsstrategien effektiv zu gestalten.
Nutzen Sie diese Fortbildung, um die Versorgung von Patienten mit Hypertonie nachhaltig zu verbessern.