CME Archiv
MHBA
Facharzt für Neurologie/Neurologische Intensivmedizin/Geriatrie
Chefarzt der Klinik für Neurologie und neurologische
Frührehabilitation (Phase B)
Juliusspital, Würzburg
- Neurologie
Myasthenia gravis - ein Überblick
Myasthenia gravis - ein Überblick
Diese Fortbildung vermittelt praxisrelevantes Wissen zur Diagnostik und Therapie der Myasthenia gravis, einer seltenen, autoimmunvermittelten neuromuskulären Erkrankung. Neben klinischen Symptomen und differenzialdiagnostischen Aspekten werden aktuelle Behandlungsstrategien und neue therapeutische Ansätze vorgestellt. Ziel ist es, Ärztinnen und Ärzten ein fundiertes Verständnis für das Management dieser komplexen Erkrankung zu geben.
M.Sc.
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Kinderklinik und Poliklinik des Universitätsklinikums und der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität
- Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin / Pneumologie / Kinder- und Jugendmedizin
RSV, Pneumokokken, Influenza und COVID-19 – Impfstoffe im Vergleich
RSV, Pneumokokken, Influenza und COVID-19 – Impfstoffe im Vergleich
Respiratorische Infektionen wie Influenza, Pneumokokken- oder RSV-Erkrankungen stellen bei Säuglingen sowie älteren und immungeschwächten Menschen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar. In dieser CME-Fortbildung lädt Sie Frau Prof. Prelog zu einer spannenden Reise durch die moderne Vakzinologie ein: Sie erläutert die grundlegenden Wirkmechanismen von Impfungen und veranschaulicht das Prinzip der Konjugatimpfstoffe am Beispiel der Pneumokokken. Im Anschluss beleuchtet sie Weiterentwicklungen, darunter Hochdosis- und adjuvantierte Impfstoffe am Beispiel der Influenza, sowie mRNA-Impfstoffe zur Prävention von RSV- und COVID-19-Erkrankungen.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihr Verständnis für die unterschiedlichen Impfstofftypen zu vertiefen, ihre Anwendung bei spezifischen Patientengruppen besser einordnen zu können und durch gezielte Impfstrategien die Schutzwirkung insbesondere bei Risikogruppen zu optimieren.
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, FESBGH;
Praxis für Innere Medizin, Münster
- Gastroenterologie / Innere Medizin / Chirurgie - Viszeralchirurgie
Morbus Crohn & Colitis ulcerosa: Therapie in 2025 - Fisteln und Stenosen, Kombinationstherapien und KI
Morbus Crohn & Colitis ulcerosa: Therapie in 2025 - Fisteln und Stenosen, Kombinationstherapien und KI
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind Erkrankungen, die mit chronischen Entzündungen des Verdauungstraktes einhergehen und darüber hinaus weitere Komplikationen verursachen können. Im Rahmen dieser praxisnahen Fortbildung beleuchtet Herr Prof. Dr. Bettenworth in einem spannenden Vortrag die diagnostischen und therapeutischen Ansätze bei Patienten mit einem fibrostenotischen oder fistulierenden Morbus Crohn. Zusätzlich zu den dabei besprochenen chirurgischen und medikamentösen Strategien erhalten Sie einen aktuellen Überblick zu den medikamentösen Therapieoptionen samt modernen Kombinationstherapien bei Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie zu den klinischen Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz. Diese Fortbildung liefert wertvolle Impulse für eine individuelle Versorgung Ihrer Patienten - nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen.
Oberarzt
Leitung Klassische Hämatologie und Hämostaseologie
Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation
Westdeutsches Tumorzentrum Essen
Universitätsmedizin Essen (AöR)
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH): Management von Durchbruchhämolysen
Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH): Management von Durchbruchhämolysen
Die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) ist eine seltene, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die durch eine unkontrollierte Aktivierung des Komplementsystems gekennzeichnet ist und zu einer intravaskulären Hämolyse führt. Trotz wirksamer Therapien stellen Durchbruchhämolysen (BTH) eine große Herausforderung dar. Erfahren Sie von Herrn Prof. Röth wie die BTH definiert wird, welche Rolle die terminalen und proximalen Komplementinhibitoren spielen, was unter Komplementaktivierenden Situationen (CACs) zu verstehen ist. Des Weiteren werden die zur Verfügung stehenden Therapieoptionen, ausgehend vom Hb-Abfall und mögliche Komplikationen bei einer BTH beleuchtet. Verdeutlicht wird die Therapiewahl anhand von Praxisfällen.
Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, ZB Allergologie, ZB Immunologie, Stellv. Klinikdirektor, Leitender Oberarzt,
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
- Haut- und Geschlechtskrankheiten / Rheumatologie / Kinder- und Jugendmedizin
Neues zur Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen
Neues zur Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen
Psoriasis im Kindes- und Jugendalter stellt eine besondere Herausforderung dar, da diese Erkrankung in einer sensiblen Entwicklungsphase auftritt und langfristige Auswirkungen auf das körperliche und seelische Wohlbefinden haben kann. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Herr Prof. Gerdes einen umfassenden Überblick über das klinische Bild der pädiatrischen Psoriasis samt typischen Prädilektionsstellen und bespricht relevante Komorbiditäten wie z. B. Übergewicht und psychische Belastungen sowie den Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen. Anhand eines praxisnahen Fallbeispiels sowie der aktuellen S2k-Leitlinie werden die möglichen Therapieoptionen besprochen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den zugelassenen Systemtherapien samt wertvollen Anwendungshinweisen. Diese Fortbildung dient dazu, betroffene Kinder und Jugendliche individuell und ganzheitlich zu betreuen und die Lebensqualität der jungen Patienten gezielt zu verbessern.
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Schwerpunktarzt für HIV, Zusatzbezeichnung Medikamentöse Tumortherapie
Oberarzt, Universitätsmedizin Mannheim, Mannheimer Onkologie Praxis, Lehrbeauftragter der II. Medizinische Klinik, Fakultät Medizin Mannheim, Universität Heidelberg
- Innere Medizin / Infektiologie / Allgemeinmedizin
Erfolgreiche Patienten-Kommunikation am Beispiel HIV: Medizinische und psychologische Aspekte
Erfolgreiche Patienten-Kommunikation am Beispiel HIV: Medizinische und psychologische Aspekte
Menschen mit HIV stehen oft vor komplexen medizinischen und psychosozialen Herausforderungen, die weit über die Virusinfektion hinausgehen. Diese Fortbildung beleuchtet anhand zweier fiktiver, aber realistischer Patientenfälle die vielschichtigen Aspekte der Versorgung: von Co-Infektionen und Organbeteiligungen bis hin zu Stigmatisierung und kulturellen Barrieren in der Arzt-Patienten-Kommunikation. Sie zeigt praxisnahe Strategien für den Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen, die Förderung von Adhärenz und die Bedeutung einer vertrauensvollen, wertschätzenden Begleitung. Viele der vermittelten Techniken und Kommunikationsansätze lassen sich dabei auch auf andere Patientengruppen übertragen und helfen, die eigene Gesprächsführung zu verbessern. Wer seine Kompetenz in der Betreuung von Menschen mit HIV erweitern und auch herausfordernden Fällen mit Souveränität begegnen möchte, findet hier wertvolle Impulse für den klinischen Alltag.
Ressortleiter Abrechnung, Medizin und Sonderproduktionen, ARZT & WIRTSCHAFT
- Allgemeinmedizin
Überbringen schlechter Nachrichten
Überbringen schlechter Nachrichten
Immer wieder stehen Ärzte im Laufe ihres Berufslebens vor der Herausforderung, die Diagnose einer schweren Erkrankung mitzuteilen. Das Überbringen schlechter Nachrichten bedeutet, drastisch lebensverändernde Informationen zu übermitteln. Um als Arzt professionell empathisch agieren zu können, ohne von Affekten mitgerissen zu werden, ist es hilfreich, das krisenhafte Erleben des Patienten genauer zu verstehen. Wie bei der Diagnosevermittlung praktisch vorgehen? Resilienz ist eine Kernkompetenz im Arztberuf. Fremdes Leid mitfühlend zu begleiten und dabei die eigenen Ressourcen zu schonen, ist möglich – und nötig, um auf Dauer die Leistungsfähigkeit zu erhalten.
Diese Fortbildung vermittelt hilfreiche Gesprächsleitfäden für die Patientenkommunikation und Bewältigungsstrategien für Ärzte, um Belastungen zu bewältigen.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
Tremor - Wenn das Zittern nicht aufhört
Tremor - Wenn das Zittern nicht aufhört
Der Tremor zählt zu den häufigsten Bewegungsstörungen und stellt in der haus- und fachärztlichen Praxis eine diagnostische und therapeutische Herausforderung dar. Von harmlosen Körperreaktionen über psychische Auslöser bis hin zu neurologischen Erkrankungen gibt es vielfältige Ursachen.
Diese Fortbildung vermittelt einen strukturierten Überblick über die Ätiologie, Klassifikation und Differenzialdiagnostik des Tremors und gibt praxisnahe Hinweise zur klinischen Einordnung. Zudem werden Therapieziele und die medikamentöse Tremortherapie diskutiert. Alltagstipps für Betroffene runden den Beitrag ab.
Direktor der Universitätsklinik für
Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Palliativmedizin
Johannes Wesling Klinikum Minden
Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
- Hämatologie und Onkologie
Polycythaemia vera
Polycythaemia vera
Die Polycythaemia vera ist eine seltene Erkrankung, die häufig erst nach zahlreichen Arztbesuchen und krankheitsbedingten Komplikationen wie thrombotischen Ereignissen diagnostiziert und behandelt wird. Der Leidensweg der Betroffenen ist lang und endet oftmals nicht unter der auf Aderlass basierten Therapie, denn Symptome wie Pruritus oder Fatigue können weiter bestehen oder sich durch die Behandlung noch verstärken. Es ist daher wichtig, neben den klinischen Parametern auch die individuelle Krankheitslast z. B. anhand von spezifischen Fragebögen zu erfassen und die Therapie entsprechend anzupassen.
Das Ziel dieser Fortbildung ist es, die Aufmerksamkeit für Polycythaemia vera zu erhöhen, sodass die Erkrankung häufiger und schneller erkannt und interdisziplinär behandelt werden kann.
Stellv. Klinikdirektor, Leiter Neuroimmunologie
Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen
- Neurologie
Aktuelle Möglichkeiten in der NMOSD - Pathogenese, Therapieoptionen und Ausblick
Aktuelle Möglichkeiten in der NMOSD - Pathogenese, Therapieoptionen und Ausblick
Die Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) sind seltene, aber schwerwiegende Autoimmunerkrankungen des zentralen Nervensystems, deren Schübe unbehandelt zu bleibenden neurologischen Defiziten führen können. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah Erkenntnisse zur Pathogenese und Diagnosestellung der AQP4-Antikörper-assoziierten (AQP4-Ak+) NMOSD, zeigt die Herausforderungen bei der Differentialdiagnose (z.B. MOGAD, Multiple Sklerose) auf und gibt einen umfassenden Überblick über innovative Therapieansätze der letzten zehn Jahre. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten sowie aktuelle Langzeitdaten für die Schubprophylaxe werden dabei näher betrachtet. Ein weiteres Augenmerk liegt auf modernen Strategien zur Schubprävention und der Rolle neuer Biomarker wie GFAP und NfL. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr neurologisches Wissen über NMOSD zu vertiefen und auf dem neuesten Stand der Therapieoptionen zu bleiben.
Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie, Oberarzt, Infektiologie und Immunologie der Med. Klinik und Poliklinik I, Universitätsklinikum Bonn
- Innere Medizin / Infektiologie / Gastroenterologie / Endokrinologie und Diabetologie
HIV und metabolische Gesundheit: Gewicht, Lipide und Steatohepatitis
HIV und metabolische Gesundheit: Gewicht, Lipide und Steatohepatitis
Menschen mit HIV sind heute dank moderner Therapien gut behandelbar. Zunehmend in den Fokus treten allerdings metabolische Herausforderungen wie Gewichtszunahme, Dyslipidämie und Steatohepatitis.
Diese Fortbildung beleuchtet die oft multifaktoriellen Mechanismen hinter der Gewichtszunahme unter antiretroviraler Therapie, die Bedeutung von „Return to Health“ und die spezifischen Effekte verschiedener Substanzen auf den Stoffwechsel. Darüber hinaus werden die Auswirkungen auf kardiovaskuläre Risiken und die Lebergesundheit diskutiert. In Wechselwirkung mit ART und metabolischen Faktoren können bei Menschen mit HIV verstärkt Lebererkrankungen wie NAFLD und NASH auftreten. Eine frühzeitige Erkennung ist daher besonders wichtig, um Langzeitkomplikationen zu vermeiden.
Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, Leiter der internistischen Intensivmedizin und Organisation, Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen
- Angiologie / Kardiologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Interaktive Kasuistiken: Antikoagulation bei Erwachsenen mit akuter Lungenembolie oder tiefer Venenthrombose
Interaktive Kasuistiken: Antikoagulation bei Erwachsenen mit akuter Lungenembolie oder tiefer Venenthrombose
Begleiten Sie den Intensivmediziner Dr. Martin Langenbeck bei der Diagnostik eines erwachsenen Patienten mit Verdacht auf Lungenembolie und tiefe Beinvenenthrombose. Im diagnostischen Algorithmus nach Leitlinien werden Scores wie der Geneva- oder der Wells-Score erläutert, sonographische Diagnostik hinzugezogen, hämatologische und kardiale Marker untersucht. Auf Basis der Datenlage zu nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulantien (NOACs) werden Management.-Strategien dargestellt, ab wann und womit eine Antikoagulation eingeleitet werden könnte.
In diesem Modul wählen Sie interaktiv die Vorgehensweise in der Diagnostik und Behandlung aus. In jedem Schritt wird erläutert, welche Faktoren in der Patientenakte für die eine oder andere Option in Diagnostik und Therapiemaßnahmen sprechen. Sie können bei allen Fragen auf Informationen zum Diagnose-Algorithmus und die Leitlinien der ESC (European Society of Cardiology) sowie die Datenbasis der Zulassungsstudien von Antikoagulanzien zugreifen.
Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Transfusionsmedizin, Laboratoriumsmedizin
- Kinder- und Jugendmedizin / Allgemeinmedizin / Pneumologie
Pertussis - Eine unterschätzte Erkrankung
Pertussis - Eine unterschätzte Erkrankung
Bordetella (B.) pertussis ist ein kleines, gramnegatives, unbewegliches, bekapseltes, aerobes Stäbchenbakterium und der hauptsächliche Erreger von Pertussis.
Im Jahr 2024 erreichten die Pertussis-Fallzahlen in Deutschland einen Rekordhöchststand seit Einführung der bundesweiten Meldepflicht im Jahr 2013. Diese hohen Fallzahlen folgen einem langen Zeitraum mit niedrigen Fallzahlen, welche größtenteils auf die Infektionsschutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie zurückzuführen sind.
Im Gegensatz zum starken Anstieg der Fallzahlen erscheinen die Altersverteilung und die Schwere der Erkrankung unverändert zu sein. So bleibt Pertussis hochansteckend und betrifft alle Altersgruppen, wobei insbesondere Säuglinge ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.
Diese zertifizierte Fortbildung gibt einen Überblick über das Krankheitsbild Pertussis und die aktuelle Relevanz in Deutschland. Zugleich wird auf das diagnostische Vorgehen sowie die derzeitigen Therapie- und Präventionsmaßnahmen eingegangen.
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie;
Klinikdirektor, Klinik für Innere Medizin V mit dem Schwerpunkt Angiologie,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie / Innere Medizin
Kardiales Management bei onkologischen Patienten
Kardiales Management bei onkologischen Patienten
Viele onkologische Patienten haben vorbestehende Risikofaktoren, eine genetische Prädisposition oder kardiovaskuläre Vorerkrankungen, die durch eine Krebserkrankung selbst und insbesondere deren Behandlung zu einem weiten Spektrum an Komplikationen im Herz-Kreislauf-System führen können. Infolgedessen können sich kardiovaskuläre Probleme wie arterielle Hypertonie, Herzinsuffizienz, Thrombosen oder auch eine kardiale Amyloidose oder Myokarditis entwickeln. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Herr Prof. Müller einen Überblick über das kardiale Management bei onkologischen Patienten. Dabei werden ausgewählte spezifische Therapieverfahren besprochen und auf die Risikostratifizierung, das Monitoring der Behandlung sowie auf die Prophylaxe und die Therapie potenzieller kardiovaskulärer Nebenwirkungen eingegangen. Dies erfolgt in Anlehnung an die aktuellen ESC-Leitlinien zur Kardio-Onkologie. Zudem wird die Risikostratifizierung vor potenziell kardiotoxischer Therapie diskutiert und Empfehlungen zu Verlaufskontrollen sowie zur Langzeitüberwachung gegeben.
Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Transfusionsmedizin, Laboratoriumsmedizin
- Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV): Ein wichtiger Erreger von Atemwegsinfektionen - nicht nur bei Kindern!
Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV): Ein wichtiger Erreger von Atemwegsinfektionen - nicht nur bei Kindern!
Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist als wichtiger Erreger von tiefen Atemwegsinfektionen bei Säuglingen (Bronchiolitis) bekannt. Analog zu vielen anderen respiratorischen Infektionen hinterlässt eine Erkrankung keinen lebenslangen Schutz, so dass Reinfektionen in jedem Lebensalter vorkommen. Die Bedeutung von RSV-Infektionen insbesondere bei älteren Erwachsenen wird stark unterschätzt. Häufig ist nicht bekannt,
dass es neben den Säuglingen auch die älteren Erwachsenen treffen kann. Dies hat zur Folge, dass auch eine entsprechende Labordiagnostik nur in seltenen Fällen durchgeführt wird.
Diese Fortbildung informiert über Virologie, Epidemiologie, Symptomatik und Präventionsmöglichkeiten von RSV-Infektionen bei älteren Patienten.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
Diabetespatienten - Was im Alter zu beachten ist
Diabetespatienten - Was im Alter zu beachten ist
Diabetes mellitus im Alter stellt eine besondere Herausforderung dar, da Polymedikation, Multimorbidität und kognitive Einschränkungen eine individuelle Therapie erfordern. Im Fokus stehen die Vermeidung von Hypoglykämien und der Erhalt der Lebensqualität, wobei geriatrische Assessments zur optimalen Therapieplanung beitragen. Therapieziele, insbesondere die HbA1c-Zielwerte, werden individuell an den funktionellen Status angepasst, um eine Übertherapie zu vermeiden und das Hypoglykämierisiko zu minimieren.
Nichtmedikamentöse Maßnahmen sind essenziell, aber bei Senioren oft begrenzt, während die medikamentöse Therapie an die funktionelle Verfassung und Begleiterkrankungen angepasst werden muss. Erfahren Sie, wie Sie ältere Diabetespatienten sicher und individuell betreuen und optimieren Sie Ihr Wissen über aktuelle Therapieempfehlungen.
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie Ernährungsmedizin
apl. Professor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Internistische Praxengemeinschaft Oldenburg
- Gastroenterologie / Innere Medizin
Fallbeispiele CED: Unterschiedliche Patienten - unterschiedliche Behandlung
Fallbeispiele CED: Unterschiedliche Patienten - unterschiedliche Behandlung
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa erfordern ein individuell abgestimmtes Therapiemanagement – von der initialen Behandlung bis zur langfristigen Krankheitskontrolle. In dieser praxisorientierten Fortbildung stellt Prof. Helwig anhand von realen Fallbeispielen moderne Behandlungsstrategien vor und zeigt, wie Therapieentscheidungen individuell, evidenzbasiert und patientenorientiert getroffen werden können. Im Fokus stehen der gezielte Einsatz medikamentöser und chirurgischer Optionen, die Entzündungskontrolle sowie die Berücksichtigung von Komorbiditäten und Sicherheitsaspekten. Erweitern Sie Ihr Wissen, um Risiken und Nutzen optimal abzuwägen und eine maßgeschneiderte Langzeitbetreuung Ihrer Patienten zu gewährleisten.
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
Leitender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie,
Sozialpsychiatrie und Psychotherapie,
Medizinische Hochschule Hannover
- Psychiatrie und Psychotherapie / Psychosomatische Medizin und Psychotherapie / Neurologie / Allgemeinmedizin
Digitale Therapien in der Psychiatrie: DiGA & APP als wertvolle Ergänzung in der Behandlung an den Beispielen Depression und ADHS
Digitale Therapien in der Psychiatrie: DiGA & APP als wertvolle Ergänzung in der Behandlung an den Beispielen Depression und ADHS
Die Behandlung von Depression und ADHS kann angesichts begrenzter Therapieplätze und langer Wartezeiten eine große Herausforderung darstellen. Digitale Therapien können hier neue Perspektiven eröffnen: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) beispielsweise bieten evidenzbasierte, flexible Therapieansätze, die orts- und zeitunabhängig eingesetzt werden können – beispielsweise als eigenständige Behandlung, zur Überbrückung von Wartezeiten oder als Ergänzung zur Behandlung. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie, welche digitalen Therapieoptionen es bei psychischen Erkrankungen gibt, welche Evidenz vorliegt und wie Sie DiGA und App individuell in die Behandlung Ihrer Patient:innen integrieren können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Einsatz dieser innovativen Therapieformen bei Patient:innen mit Depression und ADHS sowie auf den Vorteilen und Herausforderungen von diesen Anwendungen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Kenntnisse im Bereich digitaler Therapien zu erweitern und Ihre Patient:innen optimal zu unterstützen.