CME Archiv
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie
Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Senioroperateur Mamma nach Kriterien der DKG e.V und DGS e.V.
Europäischer Senologe (EoS)
Befugnis zur Weiterbildung Facharzt Gynäkologie und Geburtshilfe (5 Jahre)
Befugnis zur Weiterbildung Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie (3 Jahre)
St. Vincenz-Krankenhaus, Paderborn
- Hämatologie und Onkologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Therapie des fortgeschrittenen/ metastasierten HER2+ Mammakarzinoms
Therapie des fortgeschrittenen/ metastasierten HER2+ Mammakarzinoms
Im Rahmen dieser Fortbildung werden aktuelle und praxisrelevante Studiendaten zur Erst-, Zweit- und Drittlinientherapie des fortgeschrittenen bzw. metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms vorgestellt und diskutiert. Neben etablierten Standardtherapien stehen dabei auch vielversprechende neue Behandlungsoptionen im Fokus. Die Rolle individueller Faktoren in der Therapieplanung wird ebenso beleuchtet wie das therapeutische Vorgehen bei zerebralen Metastasen.
Diese eCME bietet somit einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der personalisierten Therapie beim HER2-positiven Mammakarzinom und unterstützt die Umsetzung evidenzbasierter Behandlungsstrategien im klinischen Alltag.
Fellow of the Royal Society of Medicine, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe, Diabetologe, Androloge, Adiposiologe DAG-DDG, Sexualmediziner (FECSM), Institut für integrative Männergesundheit und Andrologie (IMA), Institut für Paarmedizin und Endokrinologie (IPEM) in Münster, Klinischer Androloge der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA)
- Innere Medizin / Urologie / Endokrinologie und Diabetologie / Kardiologie
Testosterontherapie und kardiovaskuläres Risiko
Testosterontherapie und kardiovaskuläres Risiko
Studien konnten zeigen, dass das Auftreten von kardiovaskulären (CV) Erkrankungen bzw. CV-Ereignissen bei Männern u.a. von der Höhe des Testosteronspiegels abhängig ist. In der Vergangenheit wurden sowohl die positiven Wirkungen als auch mögliche Risiken einer Testosterontherapie (TTh) in Bezug auf unerwünschte CV-Ereignisse diskutiert. Eine Metaanalyse zeigt, dass nicht nur zu hohe, sondern auch zu niedrige Testosteronspiegel mit einer erhöhten Mortalität assoziiert sind. Seit 2023 stehen die Daten der TRAVERSE-Studie zur Verfügung. In dieser placebokontrollierten klinischen Studie wurde die CV-Sicherheit einer TTh an rund 5.200 Männern über mehr als 4 Jahre untersucht. Prof. Michael Zitzmann aus Münster erläutert in dieser Fortbildung die aktuelle Datenlage zu diesem Thema und erklärt, warum individualisierte Strategien sowie regelmäßige Kontrollen im Rahmen einer TTh wichtig sind.
Leiter Personalisierte Hämatologie (Tumorplastizität und Resistenz), Oberarzt, Arbeitsgruppenleiter, Emmy Noether-Arbeitsgruppenleiter Universitätsmedizin Mainz
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Myelofibrose heute: Von der Diagnose zur Therapieentscheidung
Myelofibrose heute: Von der Diagnose zur Therapieentscheidung
Die primäre Myelofibrose ist eine seltene, aber klinisch herausfordernde myeloproliferative Neoplasie, die durch Knochenmarkfibrosierung, Splenomegalie, eine hohe Symptomlast und Zytopenien gekennzeichnet ist. In dieser Fortbildung werden die aktuellen diagnostischen Kriterien, die Rolle der Molekulargenetik sowie moderne Risiko- und Prognosetools wie der MIPSSv2- und der RR6-Score praxisnah erläutert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Risikostratifizierung und den daraus resultierenden Therapieentscheidungen – von symptomorientierter Behandlung mit JAK-Inhibitoren bis hin zur allogenen Stammzelltransplantation. Zudem werden etablierte und neue Therapieansätze diskutiert, einschließlich ihres Nutzens für die Milz- und Symptomkontrolle, ihres Einflusses auf die Anämie sowie der Perspektive zukünftiger Behandlungsoptionen.
Teilnehmende Ärzte gewinnen dadurch ein vertieftes Verständnis für die Pathophysiologie, die individualisierte Risikoeinschätzung und die leitliniengerechteTherapieplanung bei Myelofibrose.
Fachärztin für Neurologie
Klinik für Neurologie, St. Josef-Hospital,
Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
Neurologische Gemeinschaftspraxis, Castrop-Rauxel
- Neurologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
NMOSD und Kinderwunsch
NMOSD und Kinderwunsch
Diese Online-Fortbildung mit Prof. Dr. Kerstin Hellwig bietet Ihnen umfassende Einblicke in die Betreuung von Patientinnen mit Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) bei Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Patientinnen optimal beraten und behandeln können, um sowohl die Gesundheit der Mutter als auch die des Kindes zu gewährleisten. Prof. Hellwig, eine renommierte Expertin auf diesem Gebiet, teilt ihre langjährige Erfahrung aus dem deutschsprachigen Multiple Sklerose und Kinderwunsch Register (DMSKW). Die Fortbildung vermittelt praxisnahe Strategien zur Anpassung der Therapie, zum Management von Schüben und zur Minimierung von Risiken während dieser besonderen Lebensphasen. Lernen Sie, wie Sie Ihre Patientinnen sicher durch Schwangerschaft und Stillzeit begleiten und dabei die NMOSD effektiv kontrollieren können. Diese eCME ist besonders zu empfehlen für Neurologen und Gynäkologen, die NMOSD-Patientinnen mit Kinderwunsch betreuen.
Institutsleitung, Rechtsmedizinisches Institut des Universitätsklinikums Essen
- Allgemeinmedizin
Verkehrssicherheit - Einschränkungen durch Arzneimittel
Verkehrssicherheit - Einschränkungen durch Arzneimittel
Das Führen von Fahrzeugen ist ein komplexer Vorgang, der nicht nur durch Alkohol und Drogen, sondern auch durch Grunderkrankungen und zahlreiche Medikamente erheblich beeinträchtigt werden kann. Diese Fortbildung beleuchtet die Unterschiede zwischen Fahrsicherheit und Fahreignung, stellt dar, welche Substanzen und Krankheitsbilder die Fahrtüchtigkeit beeinflussen können, und erläutert die rechtlichen Konsequenzen bis hin zum Führerscheinverlust. Lernen Sie Risiko das bestimmter Medikamente und Erkrankungen für die Teilnahme am Straßenverkehr realistisch einzuschätzen, Patienten rechtssicher und praxisnah zu beraten und dabei die Balance zwischen Aufklärungspflicht und Schweigepflicht zu wahren.
Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie / Hepatologie,
Privatpraxis für Gastroenterologie, Senior Consultant für das Centrum Gastroenterologie Bethanien am Bethanien Krankenhaus Frankfurt
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie / Naturheilverfahren
Update Reizmagen und Reizdarm – Gestörte Interaktion Verdauungstrakt-Hirn
Update Reizmagen und Reizdarm – Gestörte Interaktion Verdauungstrakt-Hirn
Funktionelle Erkrankungen des Verdauungstraktes sind häufig. Ca. 10 – 20 % der erwachsenen Bevölkerungen leiden an einem Reizmagen oder Reizdarmsyndrom. Die Pathophysiologie ist komplex und bisher noch nicht vollständig verstanden. Da es sich um eine Ausschlussdiagnostik handelt, ist die Diagnose oft nicht ganz einfach.
In dieser Fortbildung erläutert Herr Prof. Joachim Labenz vom Klinikum Jung-Stilling in Siegen die wichtigsten Aspekte rund um Definition, Diagnostik und Therapie des Reizmagens und des Reizdarmsyndroms. Neben Allgemeinmaßnahmen und medikamentösen Therapieoptionen werden auch Phytotherapeutika und Ernährungsempfehlungen wie die Low-FODMAP-Ernährung vorgestellt.
Direktor des Instituts für Neuroradiologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
- Neurologie / Radiologie / Innere Medizin
Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) – Fokus MRT-basierte Pharmakovigilanz in der MS-Therapie
Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) – Fokus MRT-basierte Pharmakovigilanz in der MS-Therapie
Die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) ist eine seltene, aber schwerwiegende ZNS-Infektion, die vor allem bei immunkompromittierten Patienten auftreten kann. In seinem Vortrag setzt Herr Prof. Wattjes seinen Fokus auf Patienten unter immunmodulierender Antikörpertherapie bei Multipler Sklerose (MS). Lassen Sie sich durch die Histopathologie, typische MRT-Befunde und deren klinische Korrelation führen und erfahren Sie, wie sich PML von MS-Läsionen und anderen Komorbiditäten abgrenzen lässt. Ein besonderer Schwerpunkt legt Herr Prof. Wattjes auf die MRT-basierte Pharmakovigilanz und die Frage, wie durch engmaschiges Screening PML-Läsionen frühzeitig erkannt werden können., Darüber hinaus werden relevante infektiöse wie nicht-infektiöse Komorbiditäten praxisnah dargestellt, und klare Handlungsempfehlungen bei Verdacht auf PML gegeben. Herr Prof. Wattjes erläutert nicht nur fundiertes Hintergrundwissen, sondern vermittelt anschaulich konkrete Strategien für die tägliche Praxis.
Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB)
Leitende Ärztin Anästhesiologie
- Kinder- und Jugendmedizin / Anästhesiologie / Allgemeinmedizin
Schmerztherapie und Sedation in der Pädiatrischen Praxis
Schmerztherapie und Sedation in der Pädiatrischen Praxis
Schmerz wird als unangenehme, sensorische und emotionale Erfahrung definiert. Kinder erleben täglich zahlreiche schmerzhafte Situationen, von Schürfwunden, Impfungen über Blutentnahmen bis hin zu kleineren chirurgischen Eingriffen. Das kindliche Schmerzempfinden wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, wie etwa die Art des Eingriffs, die emotionale Verfassung des Kindes und die Umgebung. Um schmerzhafte Erlebnisse beim Arzt oder im Krankenhaus für Kinder möglichst positiv zu gestalten und die Therapieakzeptanz zu verbessern, ist die Schmerzlinderung bei Kindern ein essenzieller Bestandteil der medizinischen Versorgung.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihnen eine Übersicht über die multimodale Schmerztherapie in der Pädiatrie zu geben. Diese kombiniert medikamentöse und nicht-medikamentöse Ansätze zur effektiven Schmerzlinderung. Die korrekte Dokumentation und das regelmäßige Assessment von Schmerzscore und Sedationstiefe sind entscheidend, um die Wirksamkeit der Therapie zu überprüfen.
Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Transfusionsmedizin, Laboratoriumsmedizin
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Arbeitsmedizin / Pneumologie
Pertussis - nur ein Kinderspiel?
Pertussis - nur ein Kinderspiel?
Pertussis ist längst nicht mehr nur eine Kinderkrankheit. Aktuelle Daten zeigen eine deutliche Zunahme der Fallzahlen in Europa und Deutschland – mit erheblichen Risiken nicht nur für Säuglinge, sondern auch für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen.
Diese Fortbildung rückt Pertussis als ernstzunehmende, altersübergreifende und hochrelevante Infektionskrankheit in den Fokus. Sie thematisiert die veränderte Epidemiologie, den häufig atypischen Krankheitsverlauf bei Erwachsenen sowie die entscheidende Bedeutung präventiver Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere die Impfung während der Schwangerschaft sowie konsequente Auffrischungsimpfungen bei Angehörigen und engen Kontaktpersonen von Neugeborenen.
Chefarzt Klinik für Nuklearmedizin
Universitätsklinikum Jena
- Nuklearmedizin / Hämatologie und Onkologie / Endokrinologie und Diabetologie
Nuklearmedizinische Therapien - Patientenspektrum und Nebenwirkungsmanagement
Nuklearmedizinische Therapien - Patientenspektrum und Nebenwirkungsmanagement
Die moderne Nuklearmedizin basiert auf einer engen Verknüpfung von patientenindividueller Diagnostik und Therapie (Theranostik).
In diesem Vortrag führen Herr Prof. Freesmeyer und Herr PD Dr. Winkens mit Grundlagenwissen in die Welt der Nuklearmedizinischen Therapien ein, indem ein Überblick über die Methoden, Mechanismen und Indikationen gegeben wird. Verschaffen Sie sich einen Einblick über den Aufenthalt auf einer nuklearmedizinischen Therapiestation. Drei wichtige therapeutische Betätigungsfelder der Nuklearmedizin, die Radiojodtherapie, die Radionuklidtherapie bei Knochenmetastasen und die Radioligandentherapie mit PSMA werden mit besonderem Augenmerk auf Patientenspektrum, Nebenwirkungsmanagement und Durchführung im Weiteren näher betrachtet. Erfahren Sie, was der Klassiker einer nuklearmedizinischen Therapiestation ist und welchem Verfahren das größte Zukunftspotential zugeschrieben wird. Anhand von Bildmaterial verdeutlichen Herr Prof. Freesmeyer und Herr PD Dr. Winkens die Wirkweise der Nuklearmedizinischen Therapien.
Leiter Kinderpneumologie, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
- Pneumologie / Kinder- und Jugendmedizin
Schweres Asthma in der Pädiatrie: von der Pathophysiologie bis zur Präzisionsmedizin
Schweres Asthma in der Pädiatrie: von der Pathophysiologie bis zur Präzisionsmedizin
Schweres Asthma bei Kindern und Jugendlichen stellt trotz moderner Therapien eine erhebliche klinische und psychosoziale Belastung dar. Dr. Prenzel beleuchtet die Pathogenese mit Fokus auf Barrierestörungen, Mikrobiomveränderungen und chronische Typ-2-Entzündung, die zu Remodeling, Mucusplugging und langfristigen Einschränkungen der Lungenfunktion führen. Prof. Vogelberg ergänzt die Thematik mit den aktuellen Leitlinienempfehlungen, Studiendaten und neuen Therapieoptionen, die zunehmend auf individualisierte Ansätze setzen. Die Fortbildung vermittelt praxisnah, wie sich Diagnostik, Risikostratifizierung und Therapieentscheidungen bei schwerem Asthma im Kindes- und Jugendalter evidenzbasiert umsetzen lassen.
Die Teilnehmenden gewinnen ein besseres Verständnis für die Krankheitslast und Pathomechanismen des schweren Asthmas, können die aktuellen Leitlinienempfehlungen kritisch einordnen und lernen, welche klinischen Marker eine frühzeitige Intervention erfordern. Zudem erfahren sie, wie sich Therapien im Hinblick auf Wirksamkeit, Sicherheit und langfristige Outcomes bewerten lassen und wie individualisierte Behandlungsstrategien im Praxisalltag umgesetzt werden können.
Stellv. ärztliche Leitung Präzisionsonkologie Programm CCC,
Medizinische Klinik und Poliklinik III,
LMU Klinikum München
- Hämatologie und Onkologie / Gastroenterologie / Innere Medizin
Metastasiertes kolorektales Karzinom - Neue (und alte) Biomarker für eine zielgerichtete Behandlung
Metastasiertes kolorektales Karzinom - Neue (und alte) Biomarker für eine zielgerichtete Behandlung
Das kolorektale Karzinom (CRC) ist die dritt-häufigste Tumorerkrankung weltweit. Bereits bei Diagnose sind ca. 25 % der Patient:innen im metastasierten Stadium. In den letzten Jahren hat die interdisziplinäre Behandlung aber auch die Biomarker-getriebene Therapie zu einer Verbesserung der Prognose von Patient:innen mit mCRC geführt. Diese zielgerichtete Behandlung mit neuen und alten Biomarkern wird im Rahmen der Fortbildung von Frau Dr. Heinrich besprochen. Sie erfahren nach einer kurzen Einführung zur Epidemiologie, Therapiezielen und Behandlungsstrategien das Wichtigste zu den molekular gesteuerten Standardtherapien. Als Grundlage dafür dient der Therapiealgorithmus der ESMO-Leitlinie. Der besondere Fokus liegt dabei auf den klinischen Biomarkern RAS, BRAF und MSI. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Informationen zu neuen molekular zielgerichteten Therapien und Biomarkern wie z. B. KRAS G12C und HER2. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zur zielgerichteten Behandlung bei Patienten mit mCRC auf den neuesten Stand zu bringen.
Bereichsleitung Gastrointestinale Tumore und ENETS Zentrum Neuroendokrine Tumore
Universitätsklinikum Marburg
- Hämatologie und Onkologie / Gastroenterologie / Nuklearmedizin / Innere Medizin
Aktuelles Praxiswissen zur ENETS-Leitlinie: NET des Dünndarms
Aktuelles Praxiswissen zur ENETS-Leitlinie: NET des Dünndarms
Dünndarm-NET gehören zu den häufigsten NET. Nachdem die WHO-Klassifikation aktualisiert und die Leitlinie der Europäischen Neuroendokrinen Tumorgesellschaft (ENETS) überarbeitet wurde, stellen Frau Prof. Rinke und Frau Prof. Pavel anhand der Schlüsselfragen aus der ENETS-Leitlinie die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Aspekte, sowie Neuerungen zum Dünndarm-NET vor. Unter Hinzunahme von Bildmaterial und Kasuistiken führen die beiden Referentinnen im Dialog praxisnah durch die Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge, wobei auch auf die Besonderheiten bei Vorliegen eines Karzinoid-Syndroms eingegangen wird.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
Arzneimittelnebenwirkungen - Angriff auf die Lunge
Arzneimittelnebenwirkungen - Angriff auf die Lunge
Weit mehr als 1.000 Arzneistoffe können zu Nebenwirkungen an den Atmungsorganen führen. Erste Symptome wie Husten und Atemnot sind sehr unspezifisch und machen es oft schwierig, eine medikamentös induzierte Lungenerkrankung zu erkennen, da die Beschwerden leicht mit Infekten oder chronischen Lungenerkrankungen verwechselt werden können.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Mediziner dafür zu sensibilisieren, welche häufig eingesetzten Medikamente pulmonale Nebenwirkungen auslösen können, wie diese klinisch erkennbar sind und welche ersten diagnostischen Schritte in der Praxis sinnvoll sind. Darüber hinaus soll vermittelt werden, wie sich Risikopatienten identifizieren lassen und wann eine Überweisung in die spezialisierte Versorgung notwendig ist.
Sektionsleiter Thorakale Onkologie, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Thoraxzentrum Ruhrgebiet, Klinik für Pneumologie und Infektiologie, Ev. Krankenhaus Herne
- Hämatologie und Onkologie / Pneumologie
IO-Therapie beim metastasierten NSCLC - Entwicklungen der letzten 10 Jahre, was haben wir gelernt
IO-Therapie beim metastasierten NSCLC - Entwicklungen der letzten 10 Jahre, was haben wir gelernt
Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) war lange durch begrenzte therapeutische Möglichkeiten und eine ungünstige Prognose geprägt – insbesondere im metastasierten Stadium. In den vergangenen Jahren hat die Immuntherapie das Behandlungsspektrum jedoch grundlegend erweitert und neue Optionen für das metastasierte NSCLC (mNSCLC) eröffnet.
Diese Fortbildung gibt einen kompakten Überblick über die dynamische Entwicklung immunonkologischer (IO) Therapiestrategien und zeigt, wie sich diese im Laufe der letzten zehn Jahre zu einem Standard in der Erstlinientherapie etabliert haben. Sie erfahren, welche Studien die aktuelle Therapielandschaft maßgeblich geprägt haben und welche Faktoren die Wahl zwischen Monotherapie und Kombinationstherapie beeinflussen. Auch die Frage, welche Patientengruppen besonders von einer Behandlung mit Checkpoint-Inhibitoren (CPI) profitieren und welche Rolle molekulare Marker wie KRAS, STK11 oder KEAP1 dabei spielen können, wird praxisnah beleuchtet.
Medizinischer Direktor des BCRT Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin, wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reise- und Tropenmedizin Düsseldorf, Lehrbeauftragter der Universität zu Köln (Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene), Consulting Expert der WHO und Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste
- Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin / Innere Medizin / Kinder- und Jugendmedizin
Aktuelle Relevanz ausgewählter Reiseimpfungen
Aktuelle Relevanz ausgewählter Reiseimpfungen
Reiseassoziierte Infektionskrankheiten stellen auch in Zeiten postpandemischer Mobilität ein relevantes Risiko für international reisende Patienten dar.
Diese Fortbildung bietet Ärzt*innen einen aktuellen Überblick über zentrale, impfpräventable Erkrankungen, die im reisemedizinischen Kontext besonders relevant sind – darunter Influenza, Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut, FSME, Japanische Enzephalitis, Meningokokken, Polio, Dengue und Gelbfieber. Die Inhalte basieren auf den aktuellen Empfehlungen der STIKO und werden durch praxisrelevante Hinweise zur Indikationsstellung, regionalen Risikobewertung und Impfberatung ergänzt.
Ziel der Fortbildung ist es, Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie Reiserisiken differenziert einschätzen, individuelle Impfindikationen ableiten und Impfentscheidungen unter Berücksichtigung geografischer, saisonaler und patientenspezifischer Faktoren treffen können. Auch besondere Anforderungen bei bestimmten Patientengruppen – etwa bei VFR-Reisenden oder chronisch Kranken – werden praxisnah thematisiert.
MHBA; Leitende Oberärztin, Fachärztin f. Neurologie,
Neurologie, Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau, Berlin
- Neurologie / Augenheilkunde / Intensivmedizin
Visusstörungen in der Neurologie - Differentialdiagnosen zur Optikusneuritis
Visusstörungen in der Neurologie - Differentialdiagnosen zur Optikusneuritis
Die Entzündung des Sehnervs, auch bekannt als Optikusneuritis oder Neuritis nervi optici, ist eine häufige neuroophthalmologische Erkrankung, die besonders mit Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose oder NMOSD aber auch infektiösen, metabolischen oder internistischen Grunderkrankungen einhergehen kann. Eine umfassende Diagnostik und Abgrenzung zu anderen Sehnervenerkrankungen kann für eine eindeutige Diagnose sowie für die Behandlung der Patienten von großer Bedeutung sein.
In dieser Fortbildung stellt Ihnen Frau Dr. Pagenkopf zu Beginn Epidemiologie, Ursachen sowie klinische und ophthalmologische Merkmale der Optikusneuritis vor. Anhand von Patientenfällen mit Visusminderung oder Visusverlust werden im Folgenden anschaulich und praxisnah wichtige Differentialdiagnosen der Optikusneuritis und die damit verbundenen diagnostischen Maßnahmen vorgestellt. Radiologische und ophthalmologische Befunde verdeutlichen die Besonderheiten der verschiedenen neuroophthalmologischen Störungen.
Ressortleiter Abrechnung, Medizin und Sonderproduktionen, ARZT & WIRTSCHAFT
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
Misshandelte und missbrauchte Patienten - Prävention, Hilfe und Warnsignale
Misshandelte und missbrauchte Patienten - Prävention, Hilfe und Warnsignale
Opfer häuslicher Gewalt sind nicht immer leicht zu erkennen. Eine Sensibilisierung des Teams für Anzeichen kann helfen, mutmaßlich Betroffene zu identifizieren; die Anwendung bestimmter Gesprächsstrategien kann dazu beitragen, dass sich Gewaltopfer öffnen. Dabei trägt ein einfühlsames und doch klares Vorgehen dazu bei Kreisläufe der Gewalt zu durchbrechen. Um im Rahmen des Qualitätsmanagements ein effektives Schutzkonzept zu entwickeln und Gewaltopfer bestmöglich zu unterstützen, stehen verschiedene Ressourcen zur Verfügung, welche Ihnen im Rahmen dieser eCME vorgestellt werden.