Diese Fortbildung gibt Ihnen einen umfassenden und informativen Überblick über die Impfmöglichkeiten bei Tumorpatienten mit Blick auf die wichtigsten Implikationen und daraus resultierenden Empfehlungen bei einer antineoplastischen Therapie.
Nach einer Einführung in die Epidemiologie und das Infektionsrisiko bei Tumorerkrankungen wird die antineoplastische Therapie schwerpunktmäßig vorgestellt. Vor dem Hintergrund, dass dieser Therapieansatz den durch frühere Impfungen bzw. Infektionen erworbenen Immunschutz beeinträchtigen und damit das Infektionsrisiko der Patienten erhöhen kann, wird in dieser eCME gezielt auf die Impfung unter sowie nach einer antineoplastischen Therapie eingegangen. Dabei werden Impfzeitpunkt, -wirksamkeit, -sicherheit sowie der Einfluss unterschiedlicher Therapeutika auf das Impfansprechen näher beleuchtet und entsprechende Empfehlungen ausgesprochen.
Wann ist die Notfallkontrazeption indiziert? Welche Möglichkeiten gibt es? Wie wirken die oralen Notfallkontrazeptiva? Prof. Römer von der Frauenklinik, Evangelisches Klinikum Köln, gibt Antworten auf diese Fragen und informiert darüber hinaus über den Umgang mit Patientinnen in speziellen Situationen. Die oralen Kontrazeptiva sind freiverkäuflich in der Apotheke erhältlich. Welche Synergien kann das in der medizinischen Versorgung bringen? Informationen für das praktische Management im Alltag mit den Patientinnen runden die Fortbildung ab.
Die sexuelle Aktivität sowie Potenz des Mannes werden häufig in Zusammenhang mit dem Testosteronspiegel gesehen. Das sexuelle Verlangen, die Libido, nimmt meist mit dem Alter ab. Befragungen zeigen jedoch, dass sexuelle Gedanken auch bei älteren Männern weiterhin vorhanden sind. Allerdings ist nicht nur die Libido, sondern auch die Erektion testosteronabhängig.
Häufig wird ein Testosteronmangel als Ursache von Libidoverlust oder Erektionsstörungen nicht erkannt, da eine routinemäßige Kontrolle des Testosteronspiegels bei diesen Störungen nicht allgemein etabliert ist. Warum dies sinnvoll ist und wie Sie betroffenen Männer helfen können, erfahren Sie in unserer Fortbildung.
Diese eCME führt strukturiert in die Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) ein und beleuchtet die Pathophysiologie weit über den klassischen Membrandefekt hinaus. Anhand aktueller wissenschaftlicher Daten werden zentrale Mechanismen wie gestörte Calciumhomöostase, mitochondriale Dysfunktion, Veränderungen der NO-Signalwege, epigenetische Regulation durch HDAC-Aktivität sowie die Rolle von Satellitenzellen, FAP-Zellen und Immunzellen verständlich dargestellt. Ergänzend bietet das Modul einen Überblick über etablierte und neue Therapieansätze, inklusive genetischer und epigenetischer Strategien, sowie über den Einfluss dieser Behandlungen auf Funktion, Progression und Lebensqualität von DMD-Patienten.
Diese an der Praxis orientierte Fortbildung richtet sich insbesondere an Hausärztinnen und Hausärzte, die ihren Diabetes-Patienten eine fundierte und evidenzbasierte Therapie anbieten möchten. Herr Dr. Klask geht auf alle zur Verfügung stehenden Substanzgruppen ein und erörtert, auch anhand von Kasuistiken, das Für und Wider in der Therapiewahl unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Patiententypen hinsichtlich Risikoprofil und Nebenwirkungsmanagement. Zudem erfahren Sie, warum Metformin nach wie vor als Basistherapie gilt und welche neuen Substanzen wie SGLT-2-Inhibitoren oder GLP-1-Rezeptoragonisten nicht nur den Blutzucker senken, sondern auch kardiovaskuläre und nephroprotektive Effekte bieten.
Die partizipative Entscheidungsfindung zur Steigerung der Adhärenz in der leitliniengerechten Umsetzung der Therapieempfehlungen wird ebenso diskutiert wie die notwendige Umsetzung der Leitlinien besonders für Patienten mit einem langjährigen fortgeschrittenen Typ-2-Diabetes. Hier geht es um mögliche Therapiedeeskalationen – denn: Insulin ist keine Einbahnstraße. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich praxisnah mit den aktuellen Leitlinien vertraut zu machen, um Ihre therapeutische Entscheidungsfindung zu optimieren und Ihren Patienten eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
Biliäre Karzinome (biliary tract cancers, BTC) werden meist erst in einem fortgeschrittenen, nicht resektablen Stadium diagnostiziert und sind trotz moderner Systemtherapien weiterhin mit einer sehr ungünstigen Prognose verbunden.
Diese Fortbildung beleuchtet vor dem Hintergrund der aktuellen ESMO-Leitlinien die sich wandelnden Therapiestrategien bei fortgeschrittenen biliären Tumoren, insbesondere die wachsende Bedeutung der molekularen Diagnostik und des Biomarkers HER2: Von der Häufigkeit und prognostischen Relevanz von HER2-Alterationen über praxistaugliche Testverfahren, bis hin zu den klinischen Daten neuer HER2-gerichteter, chemotherapiefreier Behandlungsansätze in der Zweitlinie.
Teilnehmende lernen, Leitlinien-Updates für Erst- und Folgetherapien sicher einzuordnen, molekulare Profile inklusive HER2-Status frühzeitig und qualitätsgesichert anzufordern sowie Testergebnisse korrekt zu interpretieren und in praxistaugliche Therapiesequenzen zu überführen.
Die steigende Lebenserwartung bringt eine zunehmende Zahl an Patienten mit Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis) mit sich, bei denen konventionelle Hörgeräte manchmal an ihre technischen Grenzen stoßen. Diese Fortbildung informiert über Behandlungsmöglichkeiten, mit denen Sie eine optimale Versorgung Ihrer Patienten auch bei schweren Formen des Presbyakusis erreichen und ihnen eine hohe Lebensqualität unter bestmöglicher Einbeziehung des Hörsinns ermöglichen können. Erfahren sie in dieser folienbasierten eCME mehr über:
- Die klinische Manifestation der Altersschwerhörigkeit.
- Komorbiditäten und Folgen von unbehandelter Altersschwerhörigkeit.
- Versorgungsoptionen für unterschiedliche Ausprägungen von Altersschwerhörigkeit, von konventionellen Hörgeräten bis zur Versorgung mit Hörimplantatsystemen.
- Audiologische Kriterien, präoperative Diagnostik und postoperative Therapien bei der Versorgung mit Hörimplantatsystemen.
Invasive Meningokokken-Erkrankungen (IME) gehören zu den schwerwiegendsten Infektionskrankheiten und stellen insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder eine akute, potenziell lebensbedrohliche Situation dar. Charakteristisch sind schwere Verläufe bis hin zu einer Meningitis oder Sepsis.
Diese Fortbildung vermittelt Ihnen tiefgreifendes Wissen zur Epidemiologie und den Risikofaktoren von IME und bietet praxisnahe Einblicke in die aktuellen STIKO-Empfehlungen zur Meningokokken-B-Impfung. Sie erhalten wertvolle Hinweise, wie effektive Impfstrategien, Koadministration und Nachholimpfungen dazu beitragen können, Ihre Patienten frühzeitig vor einer IME zu schützen.
Hypophosphatasie (HPP) ist eine seltene jedoch häufig übersehene Multisystemerkrankung mit erheblicher klinischer Relevanz in der Rheumatologie. Kennzeichen dieser Stoffwechselkrankheit ist eine persistierend niedrige Alkalische-Phosphatase-Aktivität. Diese Fortbildung beleuchtet die Bedeutung einer frühzeitigen Differenzialdiagnose, um Fehldiagnosen wie rheumatische Erkrankungen zu vermeiden. Sie gibt Einblicke in das breite Spektrum an HPP-Manifestationen im Erwachsenenalter sowie in die Diagnostik und den Krankheitsverlauf. Praxisrelevantes Wissen zur Abgrenzung von HPP gegenüber anderen Skelett- und Gelenkerkrankungen wird vermittelt, unterstützt durch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Fallbeispiele. Entdecken Sie, wie eine korrekte Diagnose HPP-Patienten eine gezielte und frühzeitige Betreuung ermöglicht.
Thromboembolische Erkrankungen zählen zu den häufigsten und potenziell lebensbedrohlichen internistischen Notfällen, deren Risiko auch bei jüngeren Menschen unterschätzt wird. Diese Fortbildung rückt bewusst Frauen und jüngere Patienten in den Mittelpunkt und zeigt, warum venöse Thromboembolien trotz niedriger Grundinzidenz in dieser Gruppe durch exogene Faktoren wie hormonelle Kontrazeption, Schwangerschaft/Wochenbett, Rauchen, Adipositas, Immobilisation auf Reisen oder Bewegungsmangel deutlich begünstigt werden können. Auf Basis aktueller Leitlinien werden klinische Warnzeichen und typische Präsentationen von TVT, LE und arteriellen Ereignissen geschärft, ebenso der strukturierte diagnostische Pfad über klinische Scores, D-Dimer und Bildgebung. Darüber hinaus beleuchtet die Fortbildung die leitliniengerechte Akuttherapie, die Phasen der Antikoagulation sowie nicht-medikamentöse Präventionsstrategien wie Kompression, Mobilisation und Risikoreduktion im Alltag.
Das aktuelle Onkopedia-Update bringt wichtige Veränderungen für die Therapie der FLT3-mutierten AML – insbesondere bei Patientinnen und Patienten, die für eine intensive Behandlung geeignet sind. Herr Dr. Sauer zeigt, wie sich die neuen Empfehlungen in der Erstlinientherapie und nach allogener Stammzelltransplantation sinnvoll umsetzen lassen und welche Bedeutung FLT3-bezogene MRD-Informationen künftig für therapeutische Entscheidungen haben. Die Fortbildung richtet sich an ein fachärztliches Publikum und bietet eine kompakte, differenzierte Orientierung für eine leitliniengerechte Versorgung dieser anspruchsvollen Patientengruppe.
Bluthochdruck ist nach wie vor die führende Todesursache weltweit – und häufig unzureichend kontrolliert. In dieser Fortbildung erfahren Sie, wie sich die Empfehlungen der aktuellen Hypertonie-Leitlinien sinnvoll und praxisnah in den Alltag der Hausarztpraxis übertragen lassen.
Herr Prof. Vonend gibt Orientierung zu Zielwerten sowie zu medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen und teilt seine Erfahrungen aus der klinischen Praxis. Er zeigt, worauf es in der praktischen Umsetzung wirklich ankommt – von der Diagnostik bis zum langfristigen Management –, um die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Hypertonie sicher, nachvollziehbar und wirksam zu gestalten.
Das nichtkleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) macht bis zu 85% aller Lungenkrebsdiagnosen aus und wird durch verschiedenste Genveränderungen verursacht. Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) und zielgerichtete Therapien können die Überlebenschancen von Patienten mit onkogenabhängigem NSCLC signifikant verbessern. Dabei können Co-Mutationen in oder Amplifikationen von Tumorsuppressoren und anderen Onkogenen wie TP53, STK11, KEAP1, PIK3CA und RB1 das Fortschreiten der Erkrankung, die Therapieresistenz und das klinische Outcome stark beeinflussen. Fortschritte beim Next-Generation Sequencing und molekularen Profiling haben die Identifizierung dieser Co-Mutationen ermöglicht und damit die Aussicht auf stärker personalisierte Therapieansätze eröffnet.
Diese Fortbildung vermittelt die grundlegenden wissenschaftlichen Konzepte des gastrointestinalen Mikrobioms. Sie erläutert Zusammensetzung und Funktionen der Mikrobiota entlang des Verdauungstrakts, inklusive deren Bedeutung für Immunfunktion, Stoffwechsel, Darmbarriere und die bidirektionale Darm-Hirn-Achse. Zudem zeigt sie auf, wie Ernährung, Lebensstil und Medikamente das Mikrobiom beeinflussen, wie Dysbiosen entstehen und welche evidenzbasierten Möglichkeiten es gibt, das Mikrobiom gesund zu erhalten und therapeutisch zu modulieren.
Die Immunthrombozytopenie (ITP) ist eine erworbene Thrombozytopenie, die durch eine Autoimmunreaktion gegen Thrombozyten und Megakaryozyten verursacht wird. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn Dr. Stauch wertvolle Informationen zur Pathophysiologie, zum klinischen Bild, zur Diagnose sowie zu den aktuellen Therapieoptionen der ITP. Besonders im Fokus stehen die im August 2024 erschienene neue Leitlinie zur ITP sowie die Behandlung mit Kortikosteroiden. Die Steroidtherapie wird dabei samt leitliniengerechtem Einsatz, möglichen Nebenwirkungen wie Osteoporose, kardiovaskulären Komplikationen, Infektionen und Diabetes sowie Behandlungsrealität besprochen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Expertise zu vertiefen und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.