CME Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Praxis für Gynäkologie
Metropol Medical Center
Nürnberg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Langzeitkontrazeption - Fokus Depotspritzen: Die richtige Patientinnenauswahl ist entscheidend
Langzeitkontrazeption - Fokus Depotspritzen: Die richtige Patientinnenauswahl ist entscheidend
Innerhalb des Gesamtspektrums hormoneller kontrazeptiver Maßnahmen weisen Depot-Gestagene einige charakteristische Besonderheiten auf. Die Tatsache, dass sie in Form von Dreimonatsspritzen verabreicht werden, reduziert Anwenderfehler und macht sie damit zu einer besonders sicheren kontrazeptiven Methode. Die monatlichen Blutungen werden weitgehend reduziert, bzw. sogar vollständig unterdrückt. Dies stellt insbesondere für Frauen mit dysfunktionellen und prämenopausal unregelmäßigen Blutungen einen weiteren nonkontrazeptiven Benefit dar.
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie
Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Senioroperateur Mamma nach Kriterien der DKG e.V und DGS e.V.
Europäischer Senologe (EoS)
Befugnis zur Weiterbildung Facharzt Gynäkologie und Geburtshilfe (5 Jahre)
Befugnis zur Weiterbildung Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie (3 Jahre)
St. Vincenz-Krankenhaus, Paderborn
- Hämatologie und Onkologie / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Systemische Therapie des fortgeschrittenen & metastasierten HER2+ Mammakarzinoms
Systemische Therapie des fortgeschrittenen & metastasierten HER2+ Mammakarzinoms
Das HER2-positive fortgeschrittene oder metastasierte Mammakarzinom ist durch eine dynamische Therapielandschaft mit zunehmend differenzierten Behandlungsoptionen gekennzeichnet. Neben etablierten HER2-gerichteten Strategien erweitern aktuelle Studiendaten die Möglichkeiten in der Erstlinien- und Erhaltungstherapie sowie in späteren Therapielinien. Die Fortbildung vermittelt, wie sich die Therapie unter Berücksichtigung von Vortherapie, Hormonrezeptorstatus, ZNS-Beteiligung und individuellen Patientenfaktoren sinnvoll sequenzieren lässt. Dabei werden aktuelle Studienergebnisse, chemotherapiefreie Ansätze und Empfehlungen der AGO eingeordnet und hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit und klinischer Relevanz diskutiert.
Chefarzt der Frauenklinik
Evangelisches Klinikum Weyertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin
Kontrazeption bei Patientinnen in Problemsituationen
Kontrazeption bei Patientinnen in Problemsituationen
In Deutschland werden überwiegend Kontrazeptionsmethoden auf Hormonbasis, insbesondere kombinierte orale Kontrazeptiva, angewendet. Insgesamt stehen sehr viele Methoden zur Kontrazeption zur Verfügung. In Problemsituationen ist eine besonders sorgfältige Erfassung der Risikofaktoren und der entsprechenden Lebensumstände notwendig. Anderseits ist zu beachten, dass gerade bei bestehenden Risikofaktoren eine sichere Verhütung notwendig ist, da eine unerwünschte Schwangerschaft bei diesen Patientinnen auch mit erhöhtem Risiko für weitere gesundheitliche Folgen einhergehen kann.
Geschäftsführender Oberarzt, Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie, Charité-Universitätsmedizin Berlin
Leiter Junge Akademie-Gynäkologische Onkologie (JAGO)
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
Ovarialkarzinom – Therapien in der Platin-resistenten Situation
Ovarialkarzinom – Therapien in der Platin-resistenten Situation
Das platinresistente Ovarialkarzinom (PROC) war lange mit einer ungünstigen Prognose und geringen Ansprechraten verbunden. Aufgrund der begrenzten Wirksamkeit konventioneller Chemotherapien und hoher Rezidivraten stellt das PROC eine besondere therapeutische Herausforderung dar. In seinem Vortrag zeigt Prof. Klaus Pietzner, wie sich die Therapielandschaft durch biomarkerbasierte und zielgerichtete Strategien erweitert hat. Aktuelle Studiendaten werden vorgestellt und für die klinische Praxis eingeordnet. Ein Patientenfall veranschaulicht zudem die Bedeutung von Biomarkern wie FRα, HER2 und PD-L1 für die individuelle Therapieentscheidung. Sie erhalten einen aktuellen Überblick über relevante Entscheidungskriterien und neue systemische Therapieoptionen in der platinresistenten Situation.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Direktor Klinik für Geburtsmedizin,
Universitätsklinikum Leipzig
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Innere Medizin / Nephrologie
Postpartales atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom (aHUS)
Postpartales atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom (aHUS)
Das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) ist eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung, die durch eine übermäßige Aktivierung des Komplementsystems gekennzeichnet ist und zu thrombotischer Mikroangiopathie, hämolytischer Anämie, Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörungen führen kann. Die Differentialdiagnose von Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörung postpartal ist besonders herausfordernd, da sich die klinischen Symptome von aHUS und anderen Erkrankungen wie HELLP-Syndrom oder thrombotisch-thrombozytopenischer Purpura (TTP) überschneiden. Prof. Stepan beleuchtet in dieser Fortbildung die wesentlichen Unterschiede zwischen geburtsmedizinischen und nicht-geburtsmedizinischen Ursachen von Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörungen im postpartalen Zeitraum und zeigt, wie entscheidend eine schnelle Differenzierung ist, um eine adäquate und rechtzeitige Behandlung zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig, da aHUS lebensgefährlich sein kann und eine externe, oft zeitintensive Diagnostik erforderlich ist.
Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie Zusatzbezeichnung Proktologie der Ärztekammer und Koloproktologie der European Society of Coloproctology (ESCP) edh End-& Dickdarmzentrum Hannover
- Allgemeinmedizin / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Urologie
Differentialdiagnosen des Hämorrhoidalleidens - Aus der Praxis für die Praxis
Differentialdiagnosen des Hämorrhoidalleidens - Aus der Praxis für die Praxis
Anhand der wesentlichen Leitsymptome gibt diese Fortbildung einen Überblick über Anamnese, Inspektion und Diagnose der häufigsten proktologischen Krankheitsbilder. Ausgehend vom Hämorrhoidalleiden, der mit einer Lebenszeitprävalenz von 70 % häufigsten proktologischen Erkrankung, werden die wesentlichen Differentialdiagnosen anhand von Blickdiagnosen gezeigt und basistherapeutische Maßnahmen vorgestellt. So werden Kolleg:innen aus anderen Fachgebieten gestärkt, die häufigsten proktologische Erkrankungen mit einfachen Mitteln zu diagnostizieren und basistherapeutisch zu behandeln.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Sexualität - Wie die Menopause das Liebesleben beeinflusst
Sexualität - Wie die Menopause das Liebesleben beeinflusst
Die Menopause bringt nicht nur hormonelle Veränderungen mit sich, sondern wirkt sich bei vielen Frauen auch tiefgreifend auf das sexuelle Erleben aus. Das sexuelle Empfinden kann durch medizinische Faktoren wie etwa vulvovaginale Atrophie, urogenitale Beschwerden oder chronische Erkrankungen maßgeblich beeinflusst werden. Auch das Thema Verhütung muss rund um die Menopause neu überdacht werden.
Diese Fortbildung vermittelt praxisrelevantes Wissen über die physiologischen, psychischen und partnerschaftlichen Aspekte sexueller Veränderungen in der Lebensmitte. Sie erhalten fundierte Impulse für ein ganzheitliches Verständnis und eine verbesserte Betreuung Ihrer Patientinnen in einer sensiblen Lebensphase.
Professur für Medizin in der Gesundheitspädagogik
Leitung des Instituts für Public Health & Health Research
Studiengangsleitung Master Gesundheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
FASD vorbeugen: Prävention, Gesprächsführung und Begleitung in der gynäkologischen Praxis
FASD vorbeugen: Prävention, Gesprächsführung und Begleitung in der gynäkologischen Praxis
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) sind vollständig vermeidbare, zugleich jedoch folgenschwere Schädigungen, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen können. Eine frühzeitige, wertschätzende Prävention und Beratung in der gynäkologischen Praxis nimmt daher eine zentrale Rolle ein.
Die Fortbildung vermittelt praxisnah, wie FASD-Prävention in bestehende Praxisroutinen integriert und die ärztliche Beratung an Lebenssituation, Konsumverhalten und individuellen Unterstützungsbedarf angepasst werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Methoden der motivierenden Gesprächsführung, dem Einsatz geeigneter Screening-Instrumente sowie dem professionellen Umgang mit Veränderungsbereitschaft und Ambivalenzen. Anhand konkreter Gesprächsstrategien erfahren Sie, wie Sie auch herausfordernde Beratungssituationen wertschätzend gestalten, Veränderungsmotivation fördern und bei weiterführendem Unterstützungsbedarf gezielt in geeignete Hilfsangebote vermitteln können.
Die Fortbildung bietet damit praxisnahe Impulse, um Prävention und Beratung rund um Alkoholkonsum und Schwangerschaft sicher und wirksam in den gynäkologischen Praxisalltag zu integrieren.
Chefarzt der Frauenklinik
Evangelisches Klinikum Weyertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Frauengesundheit im Wandel: Verhütung und Wechseljahre gemeinsam mit der Patientin gestalten
Frauengesundheit im Wandel: Verhütung und Wechseljahre gemeinsam mit der Patientin gestalten
Diese Fortbildung beleuchtet die gynäkologische Betreuung von Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen – von der Wahl der Verhütungsmethode bis zur Begleitung in den Wechseljahren. Neben aktuellen Daten zum Verhütungsverhalten in Deutschland erfahren Teilnehmende bezüglich der Kontrazeptionsberatung, wie S3- und S2k-Leitlinien sowie Shared-Decision-Making-Ansätze effektiv und zeitsparend in den Praxisalltag integriert werden können. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wird die Umsetzung verdeutlicht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer patientinnenzentrierten, evidenzbasierten Unterstützung in den Wechseljahren – inklusive Empowerment-Strategien, Nutzen-Risiko-Abwägung hormoneller Therapien und innovativer, effektiver, nicht-hormoneller Optionen.
Ziel ist es, die eigene Beratungskompetenz zu vertiefen und Patientinnen in allen Lebensphasen optimal zu begleiten.
Professur für Medizin in der Gesundheitspädagogik
Leitung des Instituts für Public Health & Health Research
Studiengangsleitung Master Gesundheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Psychiatrie und Psychotherapie
FASD verstehen: Alkoholkonsum, fetale Schädigung und Krankheitsbild
FASD verstehen: Alkoholkonsum, fetale Schädigung und Krankheitsbild
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) gehören zu den häufigsten vermeidbaren Ursachen von Entwicklungsbeeinträchtigungen und bleiben dennoch häufig unerkannt. Die Folgen einer pränatalen Alkoholexposition können Betroffene und ihre Angehörigen lebenslang prägen.
Diese Fortbildung gibt einen praxisorientierten Überblick über Alkoholkonsum in der Schwangerschaft, die Auswirkungen pränataler Alkoholexposition sowie das klinische Erscheinungsbild der FASD. Beleuchtet werden mögliche Gründe und Risikofaktoren für Alkoholkonsum während der Schwangerschaft sowie typische Symptome, Komorbiditäten und mögliche langfristige Folgen der FASD.
Darüber hinaus erhalten Sie grundlegende Einblicke in Prävalenz, diagnostische Kriterien und die Komplexität der Diagnosestellung. Erfahrungsberichte veranschaulichen die Auswirkungen auf den Alltag und den Lebensverlauf.
Oberärztin CVK, Leiterin des Endometriosezentrum CHARITÉ, Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie / Strahlentherapie
Endometriose behandeln: Symptomatik, Diagnostik und medikamentöse Therapie
Endometriose behandeln: Symptomatik, Diagnostik und medikamentöse Therapie
Endometriose ist eine chronische, oft schmerzhafte Erkrankung, die das Leben betroffener Frauen körperlich, emotional und sozial erheblich beeinflussen kann. In dieser Fortbildung beleuchten Frau Prof. Mechsner und Herr Dr. Schmeißer in zwei fundierten Beiträgen das gesamte Spektrum der Endometriose – von der Pathophysiologie über die häufig verzögerte Diagnosestellung bis hin zu individuellen Therapieoptionen entlang der verschiedenen Lebensphasen.
Die Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen zur frühzeitigen Erkennung der komplexen Symptomatik, unterstützt bei der leitliniengerechten Anwendung bildgebender Diagnoseverfahren und stellt differenzierte, patientinnenzentrierte Therapieansätze vor – sowohl medikamentös als auch nicht-medikamentös. Auch psychosoziale Begleitfaktoren und die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit werden vertiefend thematisiert.
stellv. Oberärztin Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Kinder- und Jugendgynäkologie
Universitätsklinikum Erlangen
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
Kontrazeption in der gynäkologischen Praxis: Fallbasierte Entscheidungsfindung
Kontrazeption in der gynäkologischen Praxis: Fallbasierte Entscheidungsfindung
Eine patientinnenorientierte Kontrazeptionsberatung berücksichtigt die individuelle Lebenssituation, Begleiterkrankungen und die persönlichen Wünsche der Patientin. Anhand praxisnaher Fallbeispiele vermittelt diese Fortbildung, wie eine evidenzbasierte und individuelle Entscheidungsfindung bei der Wahl geeigneter Verhütungsmethoden gelingt.
Im Fokus stehen typische Beratungssituationen bei Patientinnen mit Anorexia nervosa und Amenorrhoe, mit Dysmenorrhoe und Endometrioseverdacht, mit Adipositas nach bariatrischer Operation sowie mit prämenstruellem Syndrom. Dabei werden aktuelle Leitlinien, diagnostische Besonderheiten und therapeutische Konsequenzen praxisnah eingeordnet und Strategien für eine sichere, individuelle Kontrazeptionsberatung vorgestellt.
Medizinischer Direktor Forschungsinstitut für Frauengesundheit, Leitung medikamentöse Tumortherapie, Sprecher des Brustzentrums
Universitätsklinikum Tübingen
- Hämatologie und Onkologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Real-World Evidenz beim Brustkrebs
Real-World Evidenz beim Brustkrebs
Randomisierte kontrollierte Studien sind der Goldstandard klinischer Evidenz, bilden jedoch den Versorgungsalltag nur begrenzt ab. Diese CME-Fortbildung erläutert die Bedeutung von Real-World-Evidenz (RWE) beim Mammakarzinom und zeigt, wie Versorgungs- und Registerdaten das Verständnis von Behandlungsmustern und klinischen Ergebnissen im Alltag erweitern. Anhand aktueller Studien werden zentrale Aspekte wie Therapiesequenzierung, Adhärenz, Sicherheit und Verträglichkeit moderner Brustkrebstherapien dargestellt und ihre Relevanz für die klinische Praxis aufgezeigt. Ein besonderer Fokus liegt auf Real-World-Daten zu HR+/HER2-negativem und HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs sowie deren Bedeutung für Leitlinien, Versorgungsforschung und klinischen Therapieentscheidungen.
Facharzt für Gynäkologie
Frauenarztzentrum Penzberg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Praxisleitfaden für patientinnengerechte und anatomisch effiziente Anwendung intrauteriner Verhütung
Praxisleitfaden für patientinnengerechte und anatomisch effiziente Anwendung intrauteriner Verhütung
Die intrauterine Kontrazeption zählt zu den sichersten reversiblen Verhütungsmethoden, wird im Praxisalltag jedoch weiterhin von Unsicherheiten bei Beratung und Insertion begleitet. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah, wie eine patientinnenorientierte Verhütungsberatung gestaltet und die individuell passende intrauterine Kontrazeption ausgewählt werden kann. Darüber hinaus werden evidenzbasierte Empfehlungen zur anatomisch effizienten, möglichst schmerzarmen Insertion sowie zu Aufklärung, Voruntersuchungen, Nachsorge und dem Management typischer Herausforderungen vorgestellt. Anhand zahlreicher Videosequenzen zeigt Herr Dr. Zuber die Umsetzung im gynäkologischen Praxisalltag.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Deutsches Zentrum für Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe (Gründer und Leiter) an der Landesfrauenklinik, Helios Universitätsklinikum Wuppertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren
Das vaginale Mikrobiom: Update zu Möglichkeiten des Einsatzes von Laktobazillen bei bakterieller Vaginose und Vulvovaginalkandidose
Das vaginale Mikrobiom: Update zu Möglichkeiten des Einsatzes von Laktobazillen bei bakterieller Vaginose und Vulvovaginalkandidose
Das vaginale Mikrobiom der gesunden prämenopausalen Frau ist ein komplexes dynamisches Ökosystem mit über 500 identifizierten Bakterienarten – darunter mehr als 30 Laktobazillus-Arten. Davon dominieren Lactobacillus (L.) L. crispatus, L. gasseri, L. jensenii und L. iners je nach Ethnie und Individuum unterschiedliche Community State Types (CST) und halten so die mikrobielle Balance aufrecht.
Bei einer bakteriellen Vaginose verschiebt sich dieses Gleichgewicht massiv: Laktobazillen werden stark reduziert, während Gardnerella-Arten und andere BV-assoziierte Bakterien zunehmen und sexuell übertragbare Biofilme bilden. Die Behandlung mit Antibiotika ist häufig nur begrenzt erfolgreich, was sich in einer hohen Rezidivquote zeigt.
In dieser Fortbildung erhalten Sie einen praxisrelevanten Überblick zur Wirksamkeit von oral oder vaginal verabreichten Laktobazillen bei der Reduktion von Rezidiven. Beleuchtet wird auch Ihre Rolle bei der Vulvovaginalkandidose, die ebenfalls häufig mit einer gestörten Mikrobiota verbunden ist.
Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
AGO Kommission Mamma - Empfehlungen 2026: Was ist neu beim metastasierten Mammakarzinom?
AGO Kommission Mamma - Empfehlungen 2026: Was ist neu beim metastasierten Mammakarzinom?
Die Therapievielfalt des Mammakarzinoms, der häufigsten Krebserkrankung unter Frauen weltweit, unterliegt einer immer schneller zunehmenden Komplexität. Neue, innovative Wirkstoffe und Behandlungsoptionen drängen mit großer Geschwindigkeit in den therapeutischen Fokus. Diese überaus positive Entwicklung für Patienten und Patientinnen, birgt aber auch das Risiko für den behandelnden Arzt den Überblick zu verlieren. Aus diesem Grund aktualisiert die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie Kommission Mamma jährlich ihre umfangreichen Leitlinien und Empfehlungen. Diese zertifizierte Fortbildung fokussiert auf die wichtigsten Neuerungen in den Empfehlungen zum metastasierten Mammakarzinom und soll dabei helfen, den Überblick über eine komplexe, sich rasch wandelnde Therapielandschaft zu behalten.
Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie Zusatzbezeichnung Proktologie der Ärztekammer und Koloproktologie der European Society of Coloproctology (ESCP) edh End-& Dickdarmzentrum Hannover
- Allgemeinmedizin / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Urologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie
Hilfe es juckt - Analer Juckreiz im Praxisalltag
Hilfe es juckt - Analer Juckreiz im Praxisalltag
Diese eCME soll allgemeinärztlich tätigen Kolleg:innen einen strukturierten Überblick über die analen Dermatosen und deren Therapiemöglichkeiten geben. Sie soll dabei helfen mit dem schwierigen Thema "Analer Juckreiz" im Praxisalltag besser umgehen zu können.
Das Thema wird "vom Häufigen zum Seltenen" erarbeitet – immer mit dem Hintergrund der Praxisrelevanz und sinnvollen Umsetzbarkeit. Verschiedene Formen von Ekzemen, Psoriasis inversa, Herpes simplex Infektionen, Mykosen, bakterielle Dermatosen sowie Lichen und "Pruritus sine materia" können der Auslöser für analen Juckreiz sein. Diese Fortbildung beschäftigt sich mit diesen verschiedenen Krankheitsformen und beschreibt Ursachen, Symptomatik und Therapiemöglichkeiten.
Direktor des Instituts für Diabetologie und klinische Stoffwechselforschung
Ärztlicher Leiter Bereich Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährungsmedizin
Klinik für Innere Medizin I
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
- Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Innere Medizin
Adipositas – vom Lebensstilproblem zur therapierbaren Krankheit
Adipositas – vom Lebensstilproblem zur therapierbaren Krankheit
Adipositas ist eine chronische, multifaktorielle Erkrankung, die weit über ein reines Lebensstilproblem hinausgeht und mit zahlreichen Organmanifestationen sowie einem erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko verbunden ist. Diese CME vermittelt den aktuellen Wandel im Verständnis der Adipositas als therapierbare Erkrankung und stellt die neue Definition der klinischen und präklinischen Adipositas vor. Darüber hinaus werden moderne Therapieansätze, aktuelle Evidenz zu kardiovaskulären und hepatischen Effekten sowie praxisrelevante Aspekte des Sicherheitsmanagements beleuchtet – von gastrointestinalen Nebenwirkungen und perioperativen Fragestellungen über Auswirkungen auf Muskulatur und Augen bis hin zu Empfehlungen bei Kinderwunsch und Schwangerschaft.
Anhand aktueller Studien und Leitlinien erhalten Sie eine fundierte Einordnung für die evidenzbasierte Versorgung von Menschen mit Adipositas und können Patientinnen und Patienten zu Kinderwunsch und Schwangerschaft evidenzbasiert beraten.