Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Fachärztin für Innere Medizin, Pneumologie, Medikamentöse Tumortherapie, Allergologie, Sozialmedizin
Senior Expert in der pneumologischen Onkologie am Universitätsklinikum Jena
- Pneumologie / Hämatologie und Onkologie
Kombinierte genomische Veränderungen beim NSCLC
Kombinierte genomische Veränderungen beim NSCLC
Das nichtkleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) macht bis zu 85% aller Lungenkrebsdiagnosen aus und wird durch verschiedenste Genveränderungen verursacht. Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) und zielgerichtete Therapien können die Überlebenschancen von Patienten mit onkogenabhängigem NSCLC signifikant verbessern. Dabei können Co-Mutationen in oder Amplifikationen von Tumorsuppressoren und anderen Onkogenen wie TP53, STK11, KEAP1, PIK3CA und RB1 das Fortschreiten der Erkrankung, die Therapieresistenz und das klinische Outcome stark beeinflussen. Fortschritte beim Next-Generation Sequencing und molekularen Profiling haben die Identifizierung dieser Co-Mutationen ermöglicht und damit die Aussicht auf stärker personalisierte Therapieansätze eröffnet.
Facharzt für Innere Medizin und Hämatogie und Onkologie,
Oberarzt, Klinik für Innere Medizin II,
Hämatologie und Internistische Onkologie,
Universitätsklinikum Jena
- Innere Medizin / Hämatologie und Onkologie
Neues zur Immunthrombozytopenie (ITP) - Steroidtherapie & Leitlinie 2024
Neues zur Immunthrombozytopenie (ITP) - Steroidtherapie & Leitlinie 2024
Die Immunthrombozytopenie (ITP) ist eine erworbene Thrombozytopenie, die durch eine Autoimmunreaktion gegen Thrombozyten und Megakaryozyten verursacht wird. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn Dr. Stauch wertvolle Informationen zur Pathophysiologie, zum klinischen Bild, zur Diagnose sowie zu den aktuellen Therapieoptionen der ITP. Besonders im Fokus stehen die im August 2024 erschienene neue Leitlinie zur ITP sowie die Behandlung mit Kortikosteroiden. Die Steroidtherapie wird dabei samt leitliniengerechtem Einsatz, möglichen Nebenwirkungen wie Osteoporose, kardiovaskulären Komplikationen, Infektionen und Diabetes sowie Behandlungsrealität besprochen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Expertise zu vertiefen und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Palliativmedizin, Akupunktur
Chefarzt Abteilung Anästhesie / Intensivmedizin / Schmerzmedizin Cura, GFO Kliniken Bonn
Lehrbeauftragter der Universität Bonn, Sprecher Arbeitskreis Tumorschmerz Deutsche Schmerzgesellschaft, Mitglied des ständigen Beirats der Deutschen Schmerzgesellschaft
- Hämatologie und Onkologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Palliativmedizin
Opioid-Induzierte-Obstipation: Mechanismen und Therapieansätze
Opioid-Induzierte-Obstipation: Mechanismen und Therapieansätze
Die Opioid-induzierte Obstipation (OIC) ist eine häufige, aber oft unterschätzte Nebenwirkung der Schmerztherapie mit Opioiden. Sie stellt nicht nur eine signifikante Belastung für die Lebensqualität der Patienten dar, sondern kann auch die Therapieadhärenz beeinträchtigen. Diese Fortbildung bietet einen tiefgehenden Einblick in die zugrunde liegenden Mechanismen der OIC, erläutert die diagnostischen Herausforderungen und stellt moderne, evidenzbasierte Therapieansätze vor. Ziel ist es, den behandelnden Ärzten praktische Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und die Opioid-Therapie langfristig sicher und effektiv zu gestalten.
Direktorin der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, TUM Universitätsklinikum, München
- Hämatologie und Onkologie / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie / Strahlentherapie
Aktuelle Entwicklungen bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren (LA-HNSCC)
Aktuelle Entwicklungen bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren (LA-HNSCC)
Kopf-Hals-Tumoren zählen weltweit zu den prognostisch ungünstigen soliden Malignomen, bei denen trotz multimodaler Therapie weiterhin hohe Rezidiv- und Metastasierungsraten auftreten. In dieser Fortbildung beleuchten Frau Prof. Wollenberg und Herr Dr. Pogorzelski die aktuellen Entwicklungen in der Behandlung lokal fortgeschrittener Tumoren (LA-HNSCC), insbesondere die Integration der Immuntherapie in kurative Behandlungskonzepte. Anhand der aktuellen Studienlage wird anschaulich dargestellt, wie die perioperative und adjuvante Anwendung moderner immunonkologischer Strategien das Rückfallrisiko senken kann. Patientenbeispiele verdeutlichen, wie sich neue Ansätze in die bestehende Therapie aus Operation, Radio(chemo)therapie und interdisziplinärer Zusammenarbeit integrieren lassen. Ein abschließender Expertenaustausch widmet sich zentralen Zukunftsfragen – von relevanten Biomarkern über Patientenselektion bis hin zur Implementierung neuer Therapieoptionen in den klinischen Alltag.
Leitender Oberarzt, Stellvertreter der Direktorin (Klinik), Leiter ENETS Center,
Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel, Universitätsklinikum Essen
- Gastroenterologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie / Pathologie
GEP-NEN im Fokus: Interdisziplinäre Strategien für die optimale NET-Diagnostik und -Therapie
GEP-NEN im Fokus: Interdisziplinäre Strategien für die optimale NET-Diagnostik und -Therapie
Neuroendokrine Tumoren (NET) sind eine Gruppe von Neoplasien, die sich aus hormonproduzierenden Zellen verschiedener Organe entwickeln. Neuroendokrine Neoplasien des Gastroenteropankreas (GEP-NEN) präsentieren sich meist mit komplexen, multiorganbezogenen Befunden, was eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig macht. Im Rahmen dieser Fortbildung wird praxisnah eine Kasuistik eines Patienten mit GEP-NEN vorgestellt und dabei die wichtigsten Aspekte in einem Tumorboard diskutiert, welches aus Fachärzten für Endokrinologie, Chirurgie, Pathologie, Nuklearmedizin und Gastroenterologie besteht. Dabei wird der diagnostische und therapeutische Verlauf des Patienten geschildert und die Herausforderungen zwischen operativem Vorgehen, pathologischer Einordnung, Bildgebung und Therapieentscheidungen aufgezeigt. Diese Fortbildung bietet einen Einblick in die Entscheidungsfindung bei komplexen GEP-NEN und liefert wertvolle Impulse für die klinische Praxis.
Ärztl. Leiter Sektion Phakomatosen, Leiter Neurofibromatose Ambulanz und Tagesklinik, Facharzt für Neurologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Neurologie / Allgemeinmedizin / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Hämatologie und Onkologie
NF1 im Erwachsenenalter - Viele Anzeichen und dennoch unerkannt?
NF1 im Erwachsenenalter - Viele Anzeichen und dennoch unerkannt?
Die Neurofibromatose Typ-1 (NF1) ist eine Erkrankung mit vielen Gesichtern. Einige klinische Manifestationen sind bereits früh im Kindesalter vorhanden. Andere äußern sich erst im Erwachsenenalter. Obwohl es typische Anzeichen für die NF1 gibt, bleibt ein großer Teil der erwachsenen Patient:innen bis heute undiagnostiziert. Eine rechtzeitige Diagnose ist jedoch aufgrund der Begleiterkrankungen und dem erhöhten Malignisierungsrisiko wichtig, da die Lebenserwartung bei NF1 um ca. 15 Jahre verkürzt ist.
Fokus dieser CME sind die im Erwachsenenalter typischen Symptome und häufigsten Begleiterkrankungen, die bei NF1 in Erscheinung treten. PD Dr. med. Said Farschtschi erklärt, weshalb es so wichtig ist, diese Merkmale zu erkennen, um eine leitliniengerechte Versorgung und Behandlung dieser Patient:innen zu gewährleisten.
Fachärztin für Innere Medizin und Hämostaseologie,
Ärztliche Leitung,
MVZ Gerinnungszentrum Hochtaunus
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Immunthrombozytopenie (ITP) - Grundlagen Gesprächsführung und Empfehlungen zum Aufklärungsgespräch
Immunthrombozytopenie (ITP) - Grundlagen Gesprächsführung und Empfehlungen zum Aufklärungsgespräch
Die Immunthrombozytopenie (ITP) ist eine Autoimmunerkrankung, die unter anderem durch eine immunologische Zerstörung der sonst normalen Thrombozyten charakterisiert ist. Die Patienten können unter Blutungssymptomen wie Petechien und Schleimhautblutungen leiden, aber auch unter Erschöpfungssymptomen, Müdigkeit/Fatigue bis hin zu depressiven Störungen. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie das Wichtigste zur ITP wie z. B. klinisches Bild, Krankheitsverlauf, Pathophysiologie sowie Erst-, Zweit- und Drittlinientherapie und erhalten dazu wertvolle Empfehlungen zu den Grundlagen der Gesprächsführung und zum Aufklärungsgespräch mit den ITP-Patienten. Ein besonderer Fokus wird zudem auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität sowie auf die Fatigue gelegt. Empfehlungen von der Fachpflege im Umgang mit Patienten wie z. B. Herausforderungen und Alltagstricks am Beispiel der Selbstapplikation runden diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese Gelegenheit, Empfehlungen sowohl zur grundlegenden als auch zur krankheitsspezifischen Gesprächsführung zu erhalten.
Leitender Oberarzt / Stellvertretender Klinikdirektor Klinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Stammzelltransplantation
Medizinische und geschäftsführende Leitung Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Aachen
Uniklinik RWTH Aachen
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Paroxysmale Nächtliche Hämoglobinurie (PNH) und Lebensqualität
Paroxysmale Nächtliche Hämoglobinurie (PNH) und Lebensqualität
Die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie, kurz PNH, ist eine seltene hämatologische Erkrankung, die durch unkontrollierte Hämolyse, Thrombophilie und häufig ausgeprägter Fatigue gekennzeichnet ist, welche die Lebensqualität der Patient:innen massiv beeinträchtigt.
Herr PD Dr. Panse bietet umfassende Einblicke in die Wirkmechanismen der Komplementinhibition und der sich daraus entwickelten Therapieoptionen. Diese erlauben mittlerweile eine nahezu normale Lebenserwartung. Herr PD Dr. Panse geht auch der Frage nach: „Was ist Lebensqualität, Gesundheit und gesundheitsbezogene Lebensqualität?“ Insbesondere der Einfluss der Behandlung auf Fatigue und Lebensqualität und die Sichtweise der Patient:innen werden thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt daher auf der systematischen Erfassung der Lebensqualität durch spezialisierte Fragebögen wie den QLQ-AA/PNH-54, die es ermöglichen, den Therapieerfolg individuell zu messen. Vertiefen Sie Ihr Wissen über innovative Therapien und optimieren Sie die Betreuung Ihrer PNH-Patient:innen durch personalisierte Strategien.
Fachärztin für Innere Medizin, Pneumologie und Palliativmedizin,
Oberärztin, Evangelische Lungenklinik, Klinik für Pneumologie, Berlin
- Pneumologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Nuklearmedizin / Pathologie
Diagnostische Herausforderungen und Therapieoptionen bei Lungen-NET: Ein multidisziplinärer Blick
Diagnostische Herausforderungen und Therapieoptionen bei Lungen-NET: Ein multidisziplinärer Blick
Neuroendokrine Tumoren (NET) sind heterogene Tumoren, die aus hormonbildenden Zellen entstehen und meist selbst Hormone produzieren. NET der Lunge gehören zu den pulmonalen Neoplasien, deren Diagnostik und Therapie ein interdisziplinäres Vorgehen erfordern. Im Rahmen dieser Fortbildung wird praxisnah eine Kasuistik eines Patienten mit Lungen-NET vorgestellt und dabei die wichtigsten Aspekte in einem Tumorboard diskutiert, welches aus Fachärzten für Pneumologie, Pathologie, Endokrinologie, Thoraxchirurgie und Nuklearmedizin besteht. Sie erfahren dabei, wie eine strukturierte Diagnostik einschließlich funktioneller und histopathologischer Kriterien die Therapieentscheidung bei Lungen-NET steuert, welche Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen und worauf bei den Patienten zu achten ist. Diese Fortbildung sensibilisiert für die Komplexität seltener Lungentumoren und zeigt praxisnah, wie präzise Diagnostik und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu einer langfristig erfolgreichen Therapie führen können.
Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie
Campus Virchow-Klinikum der Charité - Universitätsmedizin Berlin
Direktor, Charité Comprehensive Cancer Centers (CCCC)
Geschäftsführender Direktor und Sprecher, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Berlin
- Hämatologie und Onkologie / Gastroenterologie / Innere Medizin
Metastasiertes kolorektales Karzinom - Neues zur Erhaltungstherapie
Metastasiertes kolorektales Karzinom - Neues zur Erhaltungstherapie
Das kolorektale Karzinom gehört zu den häufigsten malignen Tumoren in den deutschsprachigen Ländern. Trotz effektiver Primärtherapie und Fortschritten in der adjuvanten Behandlung entwickeln viele Patienten Metastasen. Da die Erstlinientherapie bei fitten Patienten mit nicht-resektablen Metastasen mit dem Auftreten von Nebenwirkungen assoziiert sein kann, ist sie konsekutiv oft nicht bis zum Progress durchführbar. Aus diesem Grund hat sich beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) eine Erhaltungstherapie bewährt, welche im Rahmen dieser Fortbildung von Herrn Prof. Modest praxisorientiert besprochen wird. Sie erhalten einen Überblick zu den wichtigsten und neuesten Studien und erfahren, wie durch gezielte Erhaltungstherapien das progressionsfreie Überleben (PFS) verlängert werden kann. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration der neuen Erkenntnisse in die Behandlungsstrategien zur Optimierung der Therapie von mCRC-Patienten. Abgerundet wird diese Fortbildung durch die Empfehlungen der aktuellen ESMO Leitlinien. Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihr Wissen zur Erhaltungstherapie bei Patienten mit mCRC auf dem neuesten Stand zu bringen.
Direktorin der Strahlenklinik, Universitätsklinikum Erlangen
- Strahlentherapie / Hämatologie und Onkologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Radiologie
Therapie beim lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom aus radioonkologischer Sicht
Therapie beim lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom aus radioonkologischer Sicht
Das Zervixkarzinom zählt weltweit zu den häufigsten gynäkologischen Tumoren und erfordert im lokal fortgeschrittenen Stadium ein präzise abgestimmtes, interdisziplinäres Therapiekonzept. Diese Fortbildung zeigt, wie moderne bildgestützte Radiochemotherapie und adaptive Brachytherapie den Behandlungserfolg verbessern und wie neue Studiendaten die therapeutischen Möglichkeiten erweitern. Sie erhalten einen kompakten Überblick über optimierte Radiochemotherapie-Protokolle sowie aktuelle Ansätze wie Induktionschemotherapie und Immuntherapie. Darüber hinaus erhalten Sie Einblicke in zentrale Aspekte der Bildgebung, Zielvolumenbestimmung und Dosisplanung gemäß aktuellen Leitlinien. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah, wie moderne radioonkologische Konzepte die Behandlungsergebnisse beim lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom nachhaltig verbessern können.
Oberarzt KMT
Oberarzt onkologische Allgemeinstation
Klinikum rechts der Isar
TU München
- Hämatologie und Onkologie / Infektiologie / Intensivmedizin
Opportunistische Schimmelpilzinfektionen vor dem Hintergrund neuer hämato-onkologischer Therapien
Opportunistische Schimmelpilzinfektionen vor dem Hintergrund neuer hämato-onkologischer Therapien
In diesem CME-Modul wird das Problem invasiver Pilzinfektionen, insbesondere im Zusammenhang mit der Anwendung von z.B. Biologika bzw. Small-Molecule-Inhibitoren, behandelt. Darüber hinaus wird die herausfordernde Situation erörtert, die sich bei der gleichzeitigen Anwendung dieser Medikamente mit Antimykotika bzgl. Medikamenteninteraktionen ergibt.
Gleichzeitig müssen bei der Wahl geeigneter Medikamente Veränderungen der QT-Intervalle und ZNS-Mykosen beachtet werden, was ebenfalls thematisiert wird.
Schließlich stellt sich auch die Frage nach der richtigen antimykotischen Strategie: generelle Prophylaxe, empirische oder diagnostikgesteuerte präemptive Therapie?
Oberarzt Hämatologie/Medizinische Onkologie an der Medizinischen Klinik 2
Leitung Hämatologische Ambulanz und klassische Hämatologie
Universitätsklinikum Frankfurt
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH): Therapieziele und Verlaufskontrollen
Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH): Therapieziele und Verlaufskontrollen
Die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) ist eine seltene, erworbene hämatologische Erkrankung, die durch eine Aktivierung des Komplementsystems und eine daraus resultierende Hämolyse geprägt ist. Herr Dr. Chromik vermittelt praxisrelevantes Wissen zu Diagnostik, Risikopopulation und der engen Assoziation zu Knochenmarksversagenssyndromen. Im Mittelpunkt seines Vortrages stehen die Therapieziele und das moderne Management der Erkrankung mit besonderem Fokus auf die Überwachung des Therapieansprechens sowie der Bedeutung der Kontrolle von intra- und extravasaler Hämolyse. Zudem werden aktuelle therapeutische Ansätze in der proximalen Komplementinhibition vorgestellt.
Sie lernen, die klinische Präsentation der PNH einzuordnen, Risikopatienten frühzeitig zu identifizieren, die Behandlungsziele individuell festzulegen und den Krankheitsverlauf adäquat zu überwachen. Diese Fortbildung bietet einen praxisorientierten Überblick über das moderne Management der PNH und unterstützt Sie dabei, die Versorgung ihrer PNH-Patienten gezielt zu optimieren.
Interdisziplinäre Urologische Onkologie Charité Universitätsmedizin Berlin
- Hämatologie und Onkologie / Urologie
Nicht-muskelinvasives Blasenkarzinom - Neue Therapieansätze 2025
Nicht-muskelinvasives Blasenkarzinom - Neue Therapieansätze 2025
Das Harnblasenkarzinom zählt in Deutschland zu den häufigsten malignen Erkrankungen, wobei das nicht-muskelinvasive Blasenkarzinom (NMIBC) etwa 75% aller neu diagnostizierten Fälle des Harnblasenkarzinoms ausmacht.
Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Frau Prof. De Santis einen prägnanten Überblick über die Epidemiologie und die relevanten Risikofaktoren des NMIBC. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Standards der Risikostratifizierung und Therapie gemäß den S3- und EAU-Leitlinien.
Ein besonderer Fokus liegt auf der adäquaten BCG-Therapie als Standard bei Hochrisiko-NMIBC, deren Limitationen sowie dem daraus resultierenden Bedarf an innovativen Therapieoptionen. Die Präsentation beleuchtet neuartige Ansätze und fasst die wichtigsten aktuellen Studienergebnisse zusammen.
Ziel ist es, evidenzbasierte Empfehlungen für die Behandlung des NMIBC zu vermitteln und einen Ausblick auf zukünftige therapeutische Entwicklungen zu geben.
Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Direktorin des Krukenberg-Krebszentrums Halle (KKH)
Oberärztin Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV
Universitätsklinikum Halle (Saale)
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie
Polycythaemia Vera und kardiovaskuläres Risiko
Polycythaemia Vera und kardiovaskuläres Risiko
Polycythaemia Vera (PV) ist eine seltene bösartige hämatoonkologische Erkrankung, die überwiegend ältere Patienten betrifft und durch kardiovaskuläre Komplikationen tödlich verlaufen kann.
Im Rahmen dieser eCME beleuchten Frau Prof. Al-Ali und Herr Prof. Hagendorff die PV jeweils aus hämatologischer und kardiologischer Sicht und stellen dabei heraus, inwiefern eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den beiden Fachgebieten für die Betreuung von PV-Patienten von äußerster Bedeutung ist. Frau Prof. Al-Ali führt zunächst in die PV ein und stellt die wichtigsten Risikofaktoren sowie deren differenzierte Gewichtung - auch im Hinblick auf eine adäquate Therapie - vor. Herr Prof. Hagendorf stellt anschließend Standards zur Beurteilung des kardiovaskulären Risikos bei PV-Patienten vor. Er legt dabei besonderes Augenmerk auf die Echokardiographie als Screening-Verfahren und stellt diese anhand ausgewählter Aufnahmen näher vor. Abschließend diskutieren beide Referenten, wie der fachübergreifende Austausch nach Ihrer Erfahrung am besten gepflegt und gefördert werden kann, um eine optimale Betreuung von PV-Patienten gewährleisten zu können.
Fachärztin für Dermatologie und Venerologie,
Sektionsleitung für DermatoOnkologie der Universitätshautklinik
am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT),
CCC-Direktorin, Oberärztin, Leitung des Hauttumorzentrums,
Apl-Professorin, Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät
- Haut- und Geschlechtskrankheiten / Hämatologie und Onkologie
Tumortherapie-induzierte Hauttoxizität - Empfehlungen der neuen Leitlinien
Tumortherapie-induzierte Hauttoxizität - Empfehlungen der neuen Leitlinien
Tumortherapie-induzierte Hauttoxizitäten sind häufige und klinisch relevante Nebenwirkungen onkologischer Therapien. Die neue Leitlinie „Supportive Therapie“ bietet hierzu ein einheitliches, evidenzbasiertes Vorgehen von der Prophylaxe bis zur Behandlung. Im Rahmen dieser Fortbildung bespricht Frau Prof. Hassel als Autorin von dieser die Empfehlungen der S3-Leitlinie und zeigt praxisnah, wie typische Hautreaktionen durch EGFR-Inhibitoren und Immuntherapien erkannt, differenziert und leitliniengerecht behandelt werden. Anhand klinischer Beispiele und aktueller Studien werden die Mechanismen der Hauttoxizität erläutert, prophylaktische Maßnahmen vorgestellt und Empfehlungen für das interdisziplinäre Management gegeben. Diese Fortbildung bietet einen kompakten, evidenzbasierten Überblick über die aktuellen Leitlinienempfehlungen und vermittelt konkrete Handlungskompetenz für den Praxisalltag.
Leitende Oberärztin Senologie CCM
Charité – Universitätsmedizin Berlin
- Hämatologie und Onkologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Das Invasiv Lobuläre Mammakarzinom: Grundlagen und klinische Herausforderungen
Das Invasiv Lobuläre Mammakarzinom: Grundlagen und klinische Herausforderungen
Das invasiv lobuläre Mammakarzinom (ILC) ist der zweithäufigste Brustkrebssubtyp. Bis zu 15% aller Mammakarzinome werden als ILC klassifiziert. Jährlich werden allein in Deutschland mehr als 8000 Neuerkrankungen erfasst. Zum Vergleich erkranken am Non-Hodgkin-Lymphom ebenfalls etwa 8000 Frauen in Deutschland. Dieses Modul soll dazu beitragen, die überaus heterogene Gruppe des ILC besser zu verstehen. Daher werden hier nicht nur biologische Grundlagen vermittelt, sondern auch die besonderen Herausforderungen und Chancen in der Diagnose und Therapie des ILC thematisiert.
Facharzt für Innere Medizin Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie, ehemaliger Direktor der Klinik für Stammzelltransplantation am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, aktuell: Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation, Universitätsklinik Essen
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Nephrologie
Transplantationsassoziierte thrombotische Mikroangiopathie (TA-TMA)
Transplantationsassoziierte thrombotische Mikroangiopathie (TA-TMA)
Die transplantationsassoziierte thrombotische Mikroangiopathie (TA-TMA oder HSCT-TMA) kann als schwerwiegende Komplikation nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSCT) auftreten. Durch intravasale Thrombenbildung kommt es dabei zur mikroangiopathischen hämolytischen Anämie mit Ischämien der nachfolgenden Organe. Dies kann zur Dysfunktion der Organe und in Folge zu einem Multiorganversagen führen.
In dieser Fortbildung stellt Ihnen Herr Professor Kröger zu Beginn einen Fallbericht, die Pathophysiologie, verschiedene Kategorien von Risikofaktoren und die diagnostischen Kriterien der HSCT-TMA vor. Empfehlungen zur Vorgehensweise beim HSCT-TMA Screening, ein diagnostischer Workup sowie wichtige Parameter für die Risiko-Stratifizierung werden im Folgenden anschaulich dargestellt und erläutert. Der Vortrag endet mit einer Übersicht der aktuellen und zukünftigen Therapieoptionen.