CME Psychiatrie und Psychotherapie
Ärztlicher Direktor und Chefarzt im Fachbereich Pneumologie der VITREA Klinik in Hagen-Ambrock
- Pneumologie / Neurologie / Psychiatrie und Psychotherapie / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Allgemeinmedizin
Schlafapnoe-Endotypen und ihre Bedeutung für die klinische Praxis
Schlafapnoe-Endotypen und ihre Bedeutung für die klinische Praxis
Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung, deren pathophysiologische Ursachen sich individuell stark unterscheiden. Die Fortbildung beleuchtet die klinische Relevanz von OSA-Endotypen und zeigt, wie deren differenzierte Erfassung neue Wege für eine personalisierte Diagnostik und Therapie eröffnet. Teilnehmende lernen, wie sich anatomische und nicht-anatomische Merkmale zuverlässig und praxisnah bestimmen lassen, wie diese die Therapieentscheidung beeinflussen und welche Rolle Endotypen bei der Vorhersage des Therapieerfolgs spielen. Zudem wird vermittelt, wie sich Endotypen gezielt modifizieren lassen und welche Auswirkungen dies auf patientenzentrierte Outcomes hat.
Leitender Koordinator
Pituitary Tumor Center of Excellence
Medizinische Klinik für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin
Charité - Universitätsmedizin Berlin
- Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie
Akromegalie und Lebensqualität – Zwischen Krankheitskontrolle und Patientenerleben
Akromegalie und Lebensqualität – Zwischen Krankheitskontrolle und Patientenerleben
Akromegalie wird häufig erst nach Jahren erkannt – mit körperlichen, psychischen und sozialen Folgen, die die Lebensqualität langfristig beeinträchtigen können. Anhand eines Patientenfalls beleuchten Dr. Linus Haberbosch und Dr. Sonja Siegel die Erkrankung aus zwei sich ergänzenden Perspektiven: von ersten Symptomen und der häufig verzögerten Diagnosestellung über Diagnostik und Therapie bis hin zu anhaltenden Beschwerden und den Herausforderungen der Langzeitversorgung. Dabei treffen endokrinologische Krankheitskontrolle und psychologisches Patientenerleben immer wieder aufeinander. Im Fokus stehen Komorbiditäten, Therapieoptionen, Körperbild, Schmerzen, psychische Belastungen, Adhärenz und Lebensqualität. Die Fortbildung zeigt, warum eine erfolgreiche Behandlung der Akromegalie nicht allein an Hormonwerten gemessen werden kann.
Fellow of the Royal Society of Medicine, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe, Diabetologe, Androloge, Adiposiologe DAG-DDG, Sexualmediziner (FECSM), Institut für integrative Männergesundheit und Andrologie (IMA), Institut für Paarmedizin und Endokrinologie (IPEM) in Münster, Klinischer Androloge der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA)
- Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie / Urologie / Psychiatrie und Psychotherapie
Testosteron und Psyche: Wirkung auf Stimmung, Selbstwert, Lebensqualität und Kognition
Testosteron und Psyche: Wirkung auf Stimmung, Selbstwert, Lebensqualität und Kognition
Das männliche Sexualhormon Testosteron beeinflusst nicht nur die physischen Körperfunktionen wie beispielsweise Muskelstärke oder penile Funktion – es hat auch eine Wirkung auf die Psyche des Mannes. Brachte man früher insbesondere risikoaffines und aggressives Verhalten in Zusammenhang mit Testosteron, so sieht man die Zusammenhänge heute differenzierter. Mittlerweile ist bekannt, dass Testosteron vielmehr Verhaltensweisen fördert, die auf den Erhalt des sozialen Status bzw. auf eine generelle Motivation zielen. Dieser Erkenntnis folgend kann ein männlicher Hypogonadismus auch zu Niedergeschlagenheit, reduzierter Selbstwahrnehmung und sogar zu Depressionen führen. Prof. Michael Zitzmann, Hochschullehrer für Endokrinologie, Andrologie und Sexualmedizin am Universitätsklinikum Münster, geht in dieser Fortbildung der Frage nach, inwiefern sich bei hypogonadalen Männern eine Testosterontherapie auch auf die Psyche auswirkt. Hierzu stellt er wichtige Studienergebnisse vor und zeigt, wie die daraus resultierenden Erkenntnisse in den Praxisalltag übertragen werden können.
Leitender Arzt, Stv. Zentrumsleiter
Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen ZAE
Universitäre Psychiatrische Kliniken UPK Basel
- Psychiatrie und Psychotherapie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Opioid-Umstellungen in der Substitutionstherapie: Relevante klinische Fragen zwischen Stabilität und Risiko
Opioid-Umstellungen in der Substitutionstherapie: Relevante klinische Fragen zwischen Stabilität und Risiko
Wann ist es Zeit, eine bestehende Opioidagonistentherapie zu überdenken – und wie lässt sich eine Umstellung sicher und praxisnah gestalten? Dieser Fragestellung geht Herr Dr. Hannes Strasser in seinem Vortrag nach. Anhand konkreter Fälle aus seiner langjährigen klinischen Erfahrung zeigt er, welche Gründe für einen Substanzwechsel sprechen können, wie sich individuelle Substanz- und Dosisentscheidungen treffen lassen und welche Umstellungsstrategien sich im Behandlungsalltag bewährt haben. Dabei stehen unterschiedliche pharmakologische Profile, Applikationsformen und Sicherheitsaspekte ebenso im Fokus wie Komorbiditäten, psychosoziale Faktoren und persönliche Präferenzen. Die praxisnah aufbereiteten Inhalte lassen sich gut auf typische Umstellungssituationen übertragen und unterstützen eine individuelle, patientenzentrierte Therapieplanung.
Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie
Praxis MainFachArzt, Frankfurt am Main
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie
Grundlagen der Sucht- und Substitutionsmedizin
Grundlagen der Sucht- und Substitutionsmedizin
Suchterkrankungen stellen weltweit und in allen Bevölkerungsschichten eine enorme medizinische und gesellschaftliche Herausforderung dar. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die Grundlagen der Sucht- und Substitutionsmedizin. Behandelt werden Epidemiologie und Pathophysiologie der Sucht, die Probleme der Stigmatisierung sowie abschließend zentrale Therapieoptionen der Opioidabhängigkeit – von der psychosozialen Betreuung bis zur medikamentösen Behandlung.
Professur für Medizin in der Gesundheitspädagogik
Leitung des Instituts für Public Health & Health Research
Studiengangsleitung Master Gesundheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Psychiatrie und Psychotherapie
FASD verstehen: Alkoholkonsum, fetale Schädigung und Krankheitsbild
FASD verstehen: Alkoholkonsum, fetale Schädigung und Krankheitsbild
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) gehören zu den häufigsten vermeidbaren Ursachen von Entwicklungsbeeinträchtigungen und bleiben dennoch häufig unerkannt. Die Folgen einer pränatalen Alkoholexposition können Betroffene und ihre Angehörigen lebenslang prägen.
Diese Fortbildung gibt einen praxisorientierten Überblick über Alkoholkonsum in der Schwangerschaft, die Auswirkungen pränataler Alkoholexposition sowie das klinische Erscheinungsbild der FASD. Beleuchtet werden mögliche Gründe und Risikofaktoren für Alkoholkonsum während der Schwangerschaft sowie typische Symptome, Komorbiditäten und mögliche langfristige Folgen der FASD.
Darüber hinaus erhalten Sie grundlegende Einblicke in Prävalenz, diagnostische Kriterien und die Komplexität der Diagnosestellung. Erfahrungsberichte veranschaulichen die Auswirkungen auf den Alltag und den Lebensverlauf.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Oberarzt, Leiter der Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft
Klinik für Geburtsmedizin
Campus Virchow-Klinikum
Charité - Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Psychiatrie und Psychotherapie / Kinder- und Jugendmedizin
Sucht und Schwangerschaft – Fokus Opioidabhängigkeit im Praxisalltag
Sucht und Schwangerschaft – Fokus Opioidabhängigkeit im Praxisalltag
Alkohol, Nikotin, Cannabis oder Opioide – Substanzkonsum in der Schwangerschaft stellt Behandelnde vor vielfältige Herausforderungen. Als langjähriger Leiter einer spezialisierten Sprechstunde für suchtkranke Schwangere vermittelt Herr Dr. Siedentopf praxisnah, welche Auswirkungen verschiedene Substanzen auf Schwangerschaft und Kind haben und worauf es in der Betreuung opioidabhängiger Schwangerer besonders ankommt. Im Mittelpunkt stehen die Besonderheiten der Opioidsubstitution in der Schwangerschaft sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den Versorgungsalltag rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit.
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, Zusatzbezeichnung Forensische Psychiatrie
ehem. ärztlicher Direktor, Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Schloss Werneck, Werneck
Professor für Psychiatrie, Universität Würzburg
- Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren / Psychiatrie und Psychotherapie
Evidenzbasierte Therapie bei innerer Unruhe, Ängsten und deren somatischen Symptomen
Evidenzbasierte Therapie bei innerer Unruhe, Ängsten und deren somatischen Symptomen
In dieser CME-Fortbildung werden “Basics” über syndromale und subsyndromale Angststörungen vermittelt. Gerade subsyndromale Angststörungen gehen häufig, neben der Ängstlichkeit, mit innerer Unruhe und somatischen Symptomen einher und sind daher beim niedergelassenen Hausarzt häufig. Neben Therapeutika gegen syndromale Angststörungen werden relevante Daten für eine gut verträgliche Behandlungsoption der subsyndromalen Angststörungen und deren somatischen Symptomen vorgestellt.
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Direktor Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin
LVR-Universitätsklinik Essen
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie
Substitution im höheren Lebensalter
Substitution im höheren Lebensalter
Menschen in der Opioid-Substitution werden zunehmend älter und stellen die medizinische Versorgung vor komplexe Herausforderungen. Multimorbidität, Polypharmazie, kognitive Einschränkungen und soziale Faktoren erschweren die kontinuierliche Behandlung. Herr PD Dr. Roser bietet einen praxisnahen Überblick über die Besonderheiten der Substitution im höheren Lebensalter und zeigt zentrale Versorgungsansätze sowie Schnittstellen der interdisziplinären Betreuung auf. Erhalten Sie eine fundierte Orientierung für den Umgang mit einer wachsenden und besonders vulnerablen Patientengruppe.
Arzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie, Schlafmedizin
Münchner Psychiatrieservice Professor Hajak bei ProSomno Klinik, München
Universität Regensburg
- Psychiatrie und Psychotherapie / Psychosomatische Medizin und Psychotherapie / Neurologie / Allgemeinmedizin
Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) und gestörter Schlaf
Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) und gestörter Schlaf
Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) ist eine psychische Erkrankung, die durch Impulsivität, Hyperaktivität und ein Aufmerksamkeitsdefizit charakterisiert ist. Darüber hinaus kann ADHS über die gesamte Lebensspanne hinweg mit klinisch relevanten Schlafstörungen assoziiert sein. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie das Wichtigste zu ADHS und gestörtem Schlaf. Sie erhalten wertvolle Informationen zur Epidemiologie, zu den gesundheitlichen und sozialen Folgen gestörten Schlafs bei Patienten mit ADHS sowie zur Pathophysiologie der hyperaktiven Schlafstörung. Ein weiterer Fokus liegt auf diagnostischen Strategien zur Erfassung gestörten Schlafs bei ADHS-Patienten sowie auf den möglichen Therapieoptionen. Diese umfassen schlafhygienische Maßnahmen, verhaltensmedizinische Interventionen, chronobiologische Strategien sowie eine individuell abgestimmte Pharmakotherapie. Ein praxisnahes Fallbeispiel rundet diese Fortbildung ab. Vertiefen Sie Ihr Wissen über die oft unterschätzte Rolle von Schlafstörungen bei Patienten mit ADHS und nutzen Sie diese Fortbildung, um diagnostische und therapeutische Strategien in Ihrer klinischen Praxis gezielt einzusetzen.
Arzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie, Schlafmedizin
Münchner Psychiatrieservice Professor Hajak bei ProSomno Klinik, München
Universität Regensburg
- Allgemeinmedizin / Psychiatrie und Psychotherapie / Naturheilverfahren / Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit und Depression - evidenzbasiert natürlich behandeln
Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit und Depression - evidenzbasiert natürlich behandeln
Angststörungen, Depressionen und Schlafstörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und treten oft gemeinsam auf. Epidemiologische Studien zeigen, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung im Laufe des Lebens an einer dieser Erkrankungen leidet. Die Lebensqualität der Betroffenen ist erheblich beeinträchtigt.
Diese Fortbildung vermittelt praxisrelevante Erkenntnisse zur differenzierten Diagnostik sowie zu psychotherapeutischen, pharmakologischen und ergänzenden Behandlungsansätzen. Neben etablierten Therapien wird auch die Rolle der Phytotherapie hervorgehoben, die zunehmend als evidenzbasierte Option in der Behandlung von leichten bis mittelschweren Beschwerden anerkannt wird.
Praxis für Naturheilverfahren, Bad Camberg
Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Sportmedizin, Notfallmedizin, Ernährungsmediziner
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie / Psychiatrie und Psychotherapie / Kardiologie
Evidenzbasierte Phytotherapie für die Praxis - Pflanzliche Arzneimittel für Herz, Hirn und Darm
Evidenzbasierte Phytotherapie für die Praxis - Pflanzliche Arzneimittel für Herz, Hirn und Darm
Natürliche Heilmittel sind bei der deutschen Bevölkerung beliebt: Laut einer repräsentativen Umfrage bevorzugen 80,9 % sie zur Behandlung von leichteren Erkrankungen. Vor diesem Hintergrund wurde die Fortbildung „Evidenzbasierte Phytotherapie für die Praxis – Pflanzliche Arzneimittel für Herz, Hirn und Darm“ entwickelt. In dieser Fortbildung stellen die Experten Prof. Dr. med. Tillmann Krüger von der Medizinischen Hochschule Hannover und Prof. Dr. med. Peter W. Gündling von der Carl Remigius Medical School Idstein evidenzbasierte Phytopharmaka als verträgliche Alternative zu chemisch-synthetischen Arzneimitteln vor. Sie beleuchten die verschiedenen Anwendungsgebiete pflanzlicher Arzneimittel, definieren Qualitäts-, Wirksamkeits- und Verträglichkeitsanforderungen und erörtern die Unterschiede zwischen verschiedenen Extraktionsmethoden sowie weitere wichtige Einflussfaktoren bei der Behandlung.
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Nervenheilkunde, Geriatrie, Geschäftsführender Oberarzt, Leitung des Arbeitsbereichs Klinische Psychologie und Sexualmedizin, Medizinische Hochschule Hannover
- Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren / Psychiatrie und Psychotherapie
Innere Unruhe und subsyndromale Angst: Bagatelle oder behandlungsbedürftig
Innere Unruhe und subsyndromale Angst: Bagatelle oder behandlungsbedürftig
Mit 17 Prozent ist das Lebenszeitrisiko für Angsterkrankungen und innere Unruhe hoch. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Gleichzeitig sind psychische Erkrankungen unter den Top 10 der am meisten belastenden Erkrankungen und beeinträchtigen die Lebensqualität enorm. Deshalb ist es auch gerade in der Primärversorgung wichtig, diese Patienten zu erkennen und zu beraten.
Im Rahmen dieser Fortbildung erläutert Prof. Tillmann Krüger von der Medizinischen Hochschule Hannover die verschiedenen Krankheitsbilder im Zusammenhang mit Ängsten und Unruhe. Zudem werden Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt und die Bedeutung pflanzlicher Arzneimittel diskutiert.
Facharzt für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Zusatzbezeichnungen spezielle HNO-Chirurgie, Allergologie und plastische Operationen, Ärztlicher Direktor BEGUMED Ulm GmbH, Klinischer Direktor der Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm
- Allgemeinmedizin / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Geriatrie / Psychiatrie und Psychotherapie
Tinnitus – Diagnostik und Therapie aus HNO-Sicht
Tinnitus – Diagnostik und Therapie aus HNO-Sicht
Tinnitus ist weit mehr als ein „Störgeräusch“: Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet er eine erhebliche Belastung und stellt Ärztinnen und Ärzte im klinischen und ambulanten Alltag regelmäßig vor diagnostische und therapeutische Herausforderungen.
In dieser CME-Fortbildung zeigt Ihnen Prof. Dr. med. Dr. h.c. Matthias Tisch, Ärztlicher Direktor HNO-Klinik Bundeswehrkrankenhaus Ulm und BEGUMED Ulm GmbH, wie Sie Tinnitus-Subtypen sicher differenzieren, Warnzeichen (Red Flags) zuverlässig erkennen und eine strukturierte, zielgerichtete Diagnostik einleiten. Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über evidenzbasierte Behandlungsoptionen und lernen, diese situationsgerecht und individuell auszuwählen – unter besonderer Berücksichtigung relevanter Komorbiditäten gemäß aktueller Leitlinien.
Profitieren Sie von klaren Entscheidungswegen, klinisch bewährten Strategien und konkreten Expertentipps für Ihre tägliche Praxis.
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Hausarztpraxis Goslar
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie
Opioidabhängigkeit in der Hausarztpraxis
Opioidabhängigkeit in der Hausarztpraxis
Im hausärztlichen Alltag begegnet Ihnen Opioidabhängigkeit häufiger, als es auf den ersten Blick scheint. Die Substitution in der eigenen Praxis gehört zu den effektivsten Interventionen, um Risiken, Instabilität und psychosoziale Belastungen Ihrer Patienten deutlich zu senken. In ihrem Vortrag zeigt Frau Dr. Rose praxisnah, wie die Behandlung von Substitutionspatienten gelingen kann: von regionalen Versorgungsrealitäten über Herausforderungen wie Beikonsum und Exposition mit einem Opioidanalgetikum bis hin zu moderner Drogentestung, Take-Home-Regelungen und dem Konsiliarmodell. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Hausärzte wirksam und alltagstauglich substituieren können – inklusive der Unterschiede der gängigen Substitutionsmittel-Gruppen, deren Sicherheitsprofilen, Retention und praktischen Auswahlkriterien. Bekommen Sie einen Einblick in die hausärztliche Substitution, der dazu einlädt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und etwaige Vorbehalte abzubauen.
Facharzt für Neurologie, Nervenheilkunde, Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt und Ärztlicher Direktor, Alexianer Köln GmbH, Uniklinik Köln
- Allgemeinmedizin / Psychiatrie und Psychotherapie / Neurologie / Naturheilverfahren
Individuelle Therapieoptionen für psychisch belastete und ältere Tinnitus-Patienten
Individuelle Therapieoptionen für psychisch belastete und ältere Tinnitus-Patienten
In dieser eCME vermittelt Ihnen Herr Prof. Dr. med. Jens Kuhn, Chefarzt und ärztlicher Direktor Alexianer Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie, praxisnah, warum psychische Belastungen und das höhere Lebensalter bei Tinnitus-Patient:innen eine ganz besondere Rolle spielen. Neben Einblicken in die vielschichtige Entstehung von Tinnitus wird deutlich, wie eng Tinnitus mit psychischen Komorbiditäten wie Angst, Stress und Depression sowie mit altersbedingtem kognitivem Abbau verbunden ist.
Gerade chronischer Tinnitus wirkt als starker individueller Stressor; die wechselseitige Verstärkung von Ohrgeräusch und psychischer Belastung kann einen regelrechten Teufelskreis erzeugen und den Alltag der Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen. Herr Prof. Kuhn stellt Ihnen innovative Präventions- und Therapiemöglichkeiten vor – von leitliniengerechtem Counseling sowie kognitiver Verhaltenstherapie über digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) bis hin zur Pharmakotherapie und dem gezielten Einsatz phytotherapeutischer Optionen.
Profitieren Sie von dieser aktuellen Fortbildung, die Ihnen konkrete und individuelle Behandlungsmöglichkeiten für psychisch belastete sowie ältere Tinnitus-Patient:innen aufzeigt.