CME Hämatologie und Onkologie
Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
AGO Kommission Mamma - Empfehlungen 2026: Was ist neu beim metastasierten Mammakarzinom?
AGO Kommission Mamma - Empfehlungen 2026: Was ist neu beim metastasierten Mammakarzinom?
Die Therapievielfalt des Mammakarzinoms, der häufigsten Krebserkrankung unter Frauen weltweit, unterliegt einer immer schneller zunehmenden Komplexität. Neue, innovative Wirkstoffe und Behandlungsoptionen drängen mit großer Geschwindigkeit in den therapeutischen Fokus. Diese überaus positive Entwicklung für Patienten und Patientinnen, birgt aber auch das Risiko für den behandelnden Arzt den Überblick zu verlieren. Aus diesem Grund aktualisiert die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie Kommission Mamma jährlich ihre umfangreichen Leitlinien und Empfehlungen. Diese zertifizierte Fortbildung fokussiert auf die wichtigsten Neuerungen in den Empfehlungen zum metastasierten Mammakarzinom und soll dabei helfen, den Überblick über eine komplexe, sich rasch wandelnde Therapielandschaft zu behalten.
Leitender Oberarzt, LMU Klinikum, Medizinische Klinik und Poliklinik V, Pneumologie/Thorakale Onkologie, Thoracic Oncology Centre Munich (TOM), Netzwerkkoordinator des Lungentumorzentrums München
- Pneumologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Neue S3-Leitlinie: Aktuelle und zukünftige Therapien beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC)
Neue S3-Leitlinie: Aktuelle und zukünftige Therapien beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC)
Das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) ist ein hoch aggressiver Tumor mit schnellem Wachstum und früher Metastasierung. Bereits bei Diagnosestellung befinden sich viele Patienten im fortgeschrittenen Stadium, die Prognose ist nach wie vor sehr schlecht. In dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn PD Dr. Kauffmann-Guerrero einen praxisnahen Überblick der Empfehlungen zum SCLC der kürzlich aktualisierten S3-Leitlinie Lungenkarzinom 2026. Ein Fokus liegt dabei auf den aktuellen Therapiestandards bei SCLC-Patienten in lokal fortgeschrittenen und metastasierten Stadien. Besprochen werden unter anderem die neuen Empfehlungen der Leitlinie, nachdem kürzlich Neuzulassungen sowohl für die Erstlinien-Erhaltungstherapie als auch für die Zweitlinientherapie erfolgt sind. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Informationen zu neuen Therapieoptionen wie beispielweise Antikörper-Drug-Konjugate und T-Zell-Engager. Diese Fortbildung bietet Ihnen fundiertes Wissen auf dem aktuellen Stand und unterstützt Sie dabei, SCLC-Patienten auf höchstem Niveau leitlinienkonform und zukunftsorientiert zu versorgen.
Fachärztin für Innere Medizin und Hämostaseologie
Ärztliche Leitung
MVZ Gerinnungszentrum Hochtaunus
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Therapie der ITP im Wandel: Bedeutung der BTKi in der etablierten Therapielandschaft mit TPO-RA und SYK- Inhibitoren
Therapie der ITP im Wandel: Bedeutung der BTKi in der etablierten Therapielandschaft mit TPO-RA und SYK- Inhibitoren
Die Immunthrombozytopenie ITP ist eine komplexe Autoimmunerkrankung, die durch eine isolierte Thrombozytopenie, Blutungsrisiken, Fatigue und eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität gekennzeichnet ist. In dieser CME beleuchten Frau Dr. Trautmann-Grill und Frau Dr. Alesci die heterogene Immunpathophysiologie der ITP und zeigen, wie moderne, zielgerichtete Therapieansätze zunehmend individualisierte Behandlungsstrategien ermöglichen. Im Fokus stehen aktuelle Therapiealgorithmen, etablierte Zweitlinientherapien sowie neue immunmodulatorische Konzepte wie die BTK-Inhibition, die neben der Kontrolle der Thrombozytenwerte auch patientenrelevante Aspekte wie Fatigue adressieren können.
Diese Fortbildung bietet einen kompakten Überblick über moderne Therapieansätze der ITP – und lädt dazu ein, neue immunmodulatorische Strategien gezielt in den klinischen Alltag zu integrieren.
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderhämatologie und –Onkologie, Direktor der Klinik für Kinderonkologie und -rheumatologie,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
- Hämatologie und Onkologie / Kinder- und Jugendmedizin
First-line Therapie der Akuten Lymphoblastischen Leukämie (ALL) im Kindes- und Jugendalter
First-line Therapie der Akuten Lymphoblastischen Leukämie (ALL) im Kindes- und Jugendalter
Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) ist die häufigste maligne Erkrankung im Kindes- und Jugendalter. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Herr Prof. Cario einen Einblick in die aktuelle Erstlinientherapie bei pädiatrischen Patienten mit ALL und bespricht die Therapieoptimierung samt Herausforderungen wie beispielsweise Langzeitfolgen oder die Vermeidung von Rezidiven. Zentrale Themen sind die Risikostratifizierung, die für die optimale Therapieentscheidung essenziell ist, sowie die neuesten Erkenntnisse zur Behandlung von Hochrisikopatienten, insbesondere Säuglingen mit KMT2A-Rearrangement und Patienten mit schwerer Toxizität. Darüber hinaus wird die Reduktion der Therapieintensität für Kinder mit exzellenten Heilungschancen diskutiert sowie die frühzeitige Integration einer Immuntherapie im Kontext aktueller Studien beleuchtet. Diese Fortbildung bietet Ihnen fundiertes Wissen und praxisrelevante Empfehlungen zur individuellen Behandlung der pädiatrischen ALL.
Direktorin, Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Bielefeld, Schwp. Gynäkologische Onkologie, Klinikum Lippe/Detmold
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom – Aktuelle Therapien praxisnah erklärt
Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom – Aktuelle Therapien praxisnah erklärt
Das Endometriumkarzinom zählt zu den häufigsten gynäkologischen Malignomen und zeigt insbesondere im fortgeschrittenen Stadium eine hohe biologische und therapeutische Heterogenität. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die aktuellen Entwicklungen in molekularer Klassifikation, Risikostratifizierung und Therapie des fortgeschrittenen Endometriumkarzinoms. Im Fokus stehen die ESGO-ESTRO-ESP-Leitlinie 2025, die klinische Bedeutung molekularer Subgruppen sowie moderne Therapieansätze in der rezidivierten / metastasierten Situation. Anhand von aktuellen Studiendaten werden Therapieentscheidungen unter Berücksichtigung relevanter Biomarker individuell eingeordnet sowie neueste Entwicklungen zu Immuntherapie, endokrinen Strategien und zielgerichteten Therapiekonzepten vorgestellt.
Leitender Oberarzt
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
Universitätsklinikum Münster
- Infektiologie / Hämatologie und Onkologie / Kinder- und Jugendmedizin
Invasive Aspergillosen und Mukormykosen bei Kindern – neue Therapieoptionen
Invasive Aspergillosen und Mukormykosen bei Kindern – neue Therapieoptionen
In diesem CME-Modul wird das Problem invasiver Fadenpilzinfektionen bei Kindern behandelt. Neben der Herausarbeitung der Risikogruppen werden die Herausforderungen in der Diagnostik erörtert. Die aktuell für pädiatrische Patienten zugelassenen Therapieoptionen, werden kritisch diskutiert, wobei Arzneimittelinteraktionen, Therapiesicherheit und ZNS-Gängigkeit im Mittelpunkt stehen.
Leitung Allergologie und Immunologie
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité Berlin
- Innere Medizin / Hämatologie und Onkologie / Allgemeinmedizin / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Pneumologie
Klassifikationssystem für systemische allergische Reaktionen - Fokus Immuntherapie
Klassifikationssystem für systemische allergische Reaktionen - Fokus Immuntherapie
Die Bewertung allergischer unerwünschter Ereignisse und die Einstufung des Schweregrads von Reaktionen sind in der klinischen Praxis wichtig. Bisher fehlt ein einheitliches Klassifikationssystem, das für Berichte über unerwünschte Reaktionen auf eine Allergen-Immuntherapie unabhängig vom Allergen und Verabreichungsweg sowohl in der klinischen Praxis als auch in der Forschung geeignet ist.
Das Komitee der World Allergy Organization (WAO) hat nun eine Modifikation des bestehenden WAO-Klassifikationssystems für systemische allergische Reaktionen (SAR) vorgestellt, um es an die neu vorgeschlagene Klassifikationsskala des Consortium for Food Allergy Research (CoFAR) für SAR bei Nahrungsmittelallergien (Version 3.0) anzugleichen.
In dieser Fortbildung erfahren Sie, welche Anpassungen notwendig sind, um einheitliche Standards zu schaffen, damit Nebenwirkungen einer Allergen-Immuntherapie unabhängig vom Allergen und Verabreichungsweg präzise dokumentiert und klassifiziert werden können.
Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie, Universitätsklinikum Freiburg
- Urologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Muskelinvasives Blasenkarzinom (MIBC) – Aktuelle und neue Therapieoptionen
Muskelinvasives Blasenkarzinom (MIBC) – Aktuelle und neue Therapieoptionen
Das muskelinvasive Blasenkarzinom (MIBC) ist eine aggressive Tumorerkrankung mit hohem Risiko für Progression und Metastasierung, die trotz kurativem Therapieansatz mit radikaler Zystektomie allein häufig einen ungünstigen Verlauf nimmt. Diese CME-Fortbildung vermittelt praxisnah die aktuellen Entwicklungen in der Behandlung des MIBC. Im Fokus stehen die klinische Bedeutung, die Limitationen der Standardtherapie sowie der zunehmende Stellenwert multimodaler und perioperativer Therapiekonzepte. Dabei werden etablierte, leitliniengerechte Behandlungsstrategien sowie neue Entwicklungen und zukünftige Ansätze, einschließlich personalisierter Therapiekonzepte und biomarkerbasierter Steuerung, vorgestellt und praxisorientiert erläutert.
Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Palliativmedizin; Oberärztin, Leitung der Erwachsenen-Hämophilieambulanz, Medizinische Klinik I, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Therapie der ITP - Aktuelle Leitlinie 2024
Therapie der ITP - Aktuelle Leitlinie 2024
Die Immunthrombozytopenie (ITP) ist eine erworbene Thrombozytopenie, für die eine Autoimmunreaktion gegen Thrombozyten im Blut und gegen Megakaryozyten im Knochenmark ursächlich ist. Die Therapieindikation orientiert sich an der Blutungssymptomatik und patientenindividuellen Faktoren. Im Rahmen dieser Fortbildung stellt Frau Dr. Trautmann-Grill als Autorin von dieser die 2024 erschienene Leitlinie vor. Neben den wichtigsten Informationen zur Pathogenese, zu klinischen Manifestationen und zur Diagnose der ITP wird die Erst-, Zweit- und Drittlinientherapie samt Notfallsituation diskutiert. Dabei werden praxisrelevante Empfehlungen zur Anwendung und zu Nebenwirkungen von Glukokortikoiden gegeben sowie die Therapie mit Thrombopoetin-Rezeptor-Agonisten (TRA) samt Absetzschema, die Behandlung mit einem Syk-Inhibitor und weitere Therapieoptionen besprochen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Expertise zu vertiefen und die optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten.
Oberarzt und Leiter Stammzelltransplantationen
Klinik I für Innere Medizin,
Universitätsklinikum Köln
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Kardiologie / Nephrologie / Allgemeinmedizin
Monoklonale Gammopathie unklarer (MGUS) und renaler Signifikanz (MGRS)
Monoklonale Gammopathie unklarer (MGUS) und renaler Signifikanz (MGRS)
Monoklonale Gammopathien stellen eine diagnostische Herausforderung dar, da sie häufig als Zufallsbefund entdeckt werden, aber potenziell schwerwiegende Organmanifestationen nach sich ziehen können. In dieser Fortbildung gibt Prof. Dr. Christof Scheid eine umfassende Einführung in die monoklonalen Gammopathien unklarer Signifikanz (MGUS), monoklonalen Gammopathien mit renaler Signifikanz (MGRS) und die klinisch relevante Progression zum symptomatischen Myelom. Ein besonderer Fokus liegt auf renalen und systemischen Komplikationen sowie den aktuellen Erkenntnissen zur Früherkennung und Therapie. Lassen Sie sich von Prof. Scheid überzeugen, dass das Paraprotein und die darauf bezogenen Erkrankungen nicht nur klinisch hochrelevant, sondern auch für die Patienten von entscheidender Bedeutung sind.
Fachärztin für Hämatologie und Onkologie, Oberärztin
Universitätsklinikum Heidelberg
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie / Innere Medizin
AL-Amyloidose - Frühdiagnose
AL-Amyloidose - Frühdiagnose
Die Amyloidose ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, bei der sich fehlgefaltete Proteine in verschiedenen Organen ablagern. In dieser CME-Fortbildung erhalten Sie wertvolle Einblicke in die Diagnostik und interdisziplinären Therapieansätze, insbesondere bei kardialer Beteiligung. Prof. Dr. Ute Hegenbart, Hämatologin und Dr. Carolin Morbach, Kardiologin, vermitteln aktuelle Erkenntnisse und praxisrelevante Strategien zur Frühdiagnose und differenzierten Behandlung dieser komplexen Erkrankung. Das Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihnen die wichtigsten diagnostischen Hinweise aufzuzeigen, den gezielten Einsatz der Bildgebung zu vermitteln und Sie dabei zu unterstützen, Therapieentscheidungen individuell anzupassen. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und die Patientenversorgung weiter zu optimieren.
Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Direktorin des Krukenberg-Krebszentrums Halle (KKH)
Oberärztin Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV
Universitätsklinikum Halle (Saale)
- Hämatologie und Onkologie
Polycythaemia Vera (PV) näher betrachtet
Polycythaemia Vera (PV) näher betrachtet
Die Polycythaemia Vera (PV) ist eine chronische myeloproliferative Neoplasie, die durch eine übermäßige Produktion roter Blutzellen gekennzeichnet ist und zu einer Vielzahl von Symptomen führt, die die Lebensqualität und Produktivität der Patienten erheblich beeinträchtigen können. In dieser eCME vermittelt Ihnen Frau Prof. Dr. med. Haifa Kathrin Al-Ali Kenntnisse zum Krankheitsbild der PV. Im Rahmen einer kurzen Einführung wird zunächst allgemein auf die WHO-Klassifikation myeloproliferativer Neoplasien eingegangen und die Ätiologie, Pathogenese und Epidemiologie der PV näher vorgestellt. Des Weiteren werden der Verlauf und die Krankheitslast der PV vordergründig behandelt und die Implikationen für die Lebensqualität der Patienten beleuchtet und diskutiert. Anschließend befasst sich Frau Prof. Dr. med. Haifa Kathrin Al-Ali mit den Komplikationen bei thromboembolischen Ereignissen sowie bei fortgeschrittenen PV-Stadien und geht abschließend noch auf das diagnostische Vorgehen bei der PV ein.
Direktor der Universitätsklinik für
Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Palliativmedizin
Johannes Wesling Klinikum Minden
Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Leitlinien-Update Myelofibrose
Leitlinien-Update Myelofibrose
Myelofibrose ist eine seltene myeloproliferative Neoplasie, gekennzeichnet durch progressive Knochenmarkfibrose, Zytopenien, Splenomegalie und ausgeprägte systemische Symptome.
In dieser CME stellt Ihnen Herr Prof. Grieshammer die wichtigsten Neuerungen der aktuellen Onkopedia-Leitlinie zur Myelofibrose vor und zeigt, wie moderne molekulargenetische Diagnostik, mutationsbasierte Risikoscores und eine systematische Erfassung der Symptomlast zunehmend die Therapieentscheidung prägen. Zudem werden neue Aspekte der Differenzialdiagnose – etwa der präfibrotischen Myelofibrose – sowie aktuelle Entwicklungen in der Transplantationsstrategie und im therapeutischen Management vorgestellt. Letzteres beinhaltet die Aufnahme von Momelotinib als weitere Therapieoption für Patienten mit begleitender Anämie und die Definition eines Ruxolitinib-Versagens.
Diese Fortbildung bietet einen kompakten, praxisorientierten Überblick über die aktuellen Leitlinienempfehlungen zur Myelofibrose – und lädt dazu ein, die neuen diagnostischen und therapeutischen Strategien gezielt in der klinischen Praxis anzuwenden.
Funktionsoberarzt
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Schwerpunkt: Multiples Myelom, CAR-T-Zelltherapie
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Multiples Myelom: Die moderne RRMM-Therapie - aktuelle Daten und Einordnung
Multiples Myelom: Die moderne RRMM-Therapie - aktuelle Daten und Einordnung
Das Multiple Myelom ist eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks, bei der entartete Plasmazellen unkontrolliert proliferieren, Knochensubstanz zerstören und die Immunfunktion beeinträchtigen. Insbesondere im rezidivierten und refraktären Stadium stellt die Erkrankung behandelnde Ärzte vor komplexe therapeutische Entscheidungen.
In dieser CME-Fortbildung gibt Herr Dr. Teipel einen praxisnahen Überblick über aktuelle Behandlungsstrategien beim rezidivierten und refraktären Multiplen Myelom. Der Vortrag ordnet moderne immuntherapeutische und zielgerichtete Therapieansätze in den klinischen Kontext ein und beleuchtet ihre Rolle in verschiedenen Therapielinien. Besonderes Augenmerk liegt auf der sinnvollen Sequenzierung moderner Therapiekonzepte, der Versorgung mehrfach vorbehandelter Patienten sowie auf praxisrelevanten Aspekten des Nebenwirkungsmanagements.
Vertiefen Sie Ihr Verständnis für die Einordnung neuer Studiendaten, lernen Sie geeignete Patienten für moderne Immuntherapien auszuwählen, immunassoziierte Toxizitäten strukturiert zu beherrschen und Therapieentscheidungen im Rezidiv evidenzbasiert zu treffen.
Oberarzt
Leitung Klassische Hämatologie und Hämostaseologie
Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation
Westdeutsches Tumorzentrum Essen
Universitätsmedizin Essen (AöR)
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie
Diagnostik und Therapie der Kälteagglutininerkrankung (CAD)
Diagnostik und Therapie der Kälteagglutininerkrankung (CAD)
Die Kälteagglutininerkrankung (CAD) ist eine selten Autoimmunerkrankung, der eine lymphoproliferative B-Zell-Erkrankung zugrunde liegt. Diese Fortbildung bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über die Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie der CAD, mit besonderem Fokus auf aktuelle und innovative Behandlungsansätze. Herr Professor Röth erläutert sowohl die B-Zell-gerichtete Immunchemotherapie als auch die Komplementinhibition als zentrale Therapiestrategien und stellt vielversprechende neue Behandlungsmöglichkeiten vor. Am Ende der Fortbildung wird noch auf CAD als Notfall eingegangen. Teilnehmende Ärzte erhalten praxisnahe Einblicke in die sicheren Diagnosekriterien, die individuelle Therapieauswahl und die Integration moderner Therapiekonzepte in den klinischen Alltag.
Ärztlicher Direktor, Chefarzt Klinik für Innere Medizin II am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Facharzt für Innere Medizin, Lungen-und Bronchialheilkunde, Allergologie, Umweltmedizin
- Hämatologie und Onkologie / Pneumologie
Therapiemanagement bei ALK-TKIs beim ALK-pos. NSCLC
Therapiemanagement bei ALK-TKIs beim ALK-pos. NSCLC
Diese eCME vermittelt praxisrelevantes Wissen zum Therapiemanagement beim ALK-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom. Im Fokus stehen leitliniengerechte Therapieentscheidungen, das frühzeitige Erkennen und strukturierte Management therapieassoziierter Nebenwirkungen sowie Maßnahmen zur Förderung von Therapieadhärenz und Lebensqualität. Klinische Fallbeispiele unterstützen die Übertragung der Inhalte in den ärztlichen Alltag.
Oberarzt und Leiter Stammzelltransplantationen
Klinik I für Innere Medizin,
Universitätsklinikum Köln
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Multiples Myelom - Praktische Anwendung der modernen Immuntherapien beim RRMM
Multiples Myelom - Praktische Anwendung der modernen Immuntherapien beim RRMM
Das rezidivierte und refraktäre Multiple Myelom konfrontiert Behandelnde mit komplexen therapeutischen Entscheidungen und erfordert ein differenziertes, individuell abgestimmtes Behandlungskonzept. In dieser Fortbildung geben Prof. Christof Scheid und Dr. Schaefers einen praxisnahen Überblick über moderne T-zell-gerichtete Immuntherapien beim RRMM. Im Fokus stehen bispezifische Antikörper und CAR-T-Zelltherapien – von Wirkprinzip und zentralen Studiendaten über Real-World-Erfahrungen bis hin zu Leitlinienempfehlungen und Zulassungskriterien. Anhand klinischer Fallbeispiele wird die Entscheidungsfindung zwischen verschiedenen Immuntherapiekonzepten, Bridging-Strategien und Sequenzplanungen strukturiert aufgearbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Management typischer Nebenwirkungen wie Zytokin-Freisetzungs-Syndrom, neurologischer Komplikationen, Infektionen und Hypogammaglobulinämie sowie auf evidenzbasierten Prophylaxestrategien. Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihr Verständnis für Studiendaten und immunologische Wirkmechanismen zu vertiefen, Ihnen Sicherheit in der leitliniengerechten Patientenselektion zu vermitteln und Sie dabei zu unterstützen, immuntherapieassoziierte Toxizitäten strukturiert zu beherrschen sowie Therapieentscheidungen im Rezidiv strategisch und patientenindividuell zu treffen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um moderne Immuntherapien beim Multiplen Myelom fundiert und praxisnah in Ihren klinischen Alltag zu integrieren.
Chefärztin, Zentrumsleiterin
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkte Spezielle operative Gynäkologie, Spezielle Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie, Zusatzweiterbildung Palliativmedizin, Zertifikat Psychosoziale Onkologie (WPO)
Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam
- Hämatologie und Onkologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Klinische Studien sicher interpretieren: Statistik für den Alltag
Klinische Studien sicher interpretieren: Statistik für den Alltag
Diese CME-Fortbildung vermittelt praxisnahes statistisches Grundlagenwissen, das ÄrztInnen benötigen, um klinische Studien sicher einzuordnen und Therapieentscheidungen fundiert zu treffen. Anhand konkreter Beispiele aus dem Mammakarzinom werden Studiendesign, Randomisierung, primäre und sekundäre Endpunkte sowie Zeit-zu-Ereignis-Analysen verständlich erläutert. Zentrale Konzepte wie Kaplan-Meier-Kurven, Hazard Ratios, p-Werte und Subgruppenanalysen werden kritisch beleuchtet. Ergänzend wird der Stellenwert von Real-World-Daten im Vergleich zu randomisierten Studien diskutiert. Ziel ist es, statistische Ergebnisse kompetent zu interpretieren und transparent in die ärztliche Beratung und gemeinsame Entscheidungsfindung einzubringen.