CME Allgemeinmedizin
Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie
Ärztliche Direktorin, Klinik für Pneumologie, Department Medizin der Universität Universitätsklinikum Freiburg
- Pneumologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Bronchiektasen und COPD
Bronchiektasen und COPD
Bronchiektasen sind bei Patienten mit COPD eine klinisch relevante Begleiterkrankung und können mit häufigeren Exazerbationen, Hospitalisierungen und einer ungünstigeren Prognose einhergehen.
In dieser Fortbildung zeigt Ihnen Univ.-Prof. Daiana Stolz, wie Bronchiektasen und COPD pathophysiologisch zusammenhängen und welche Konsequenzen sich daraus für Diagnostik und Therapie ergeben. Sie erfahren, wie Sie die klinische Bedeutung von Bronchiektasen bei COPD einschätzen, typische Verdachtsmomente und diagnostische Kriterien erkennen und geeignete Therapiestrategien ableiten. Ein besonderer Fokus liegt auf Infektionen, der mikrobiologischen Diagnostik und Exazerbationen sowie auf diagnostischen Herausforderungen bei atypischen Verläufen. Anhand einer chronischen pulmonalen Aspergillose werden wichtige Schritte im klinischen Management praxisnah verdeutlicht.
Nutzen Sie die Fortbildung, um Patienten mit COPD und Bronchiektasen im Praxisalltag gezielter zu erkennen und differenziert zu behandeln.
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie,
Praxis für Prävention und kardiovaskuläre Medizin,
Essen
- Allgemeinmedizin / Kardiologie / Innere Medizin
Kardiovaskulärer Hochrisikopatient aus allgemeinärztlicher Sicht
Kardiovaskulärer Hochrisikopatient aus allgemeinärztlicher Sicht
Kardiovaskuläre Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Umso entscheidender ist es, kardiovaskuläre Hochrisikopatienten zu erkennen und dies wenn möglich, bevor ein kardiovaskuläres Ereignis aufgetreten ist. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie von Herrn Dr. Beck, welche Patienten ein hohes bzw. ein sehr hohes kardiovaskuläres Risiko aufweisen und wie das kardiovaskuläre Gesamtrisiko unter anderem bestimmt werden kann. Da Hochrisikopatienten auf vorliegende kardiovaskuläre Erkrankungen und auf alle Risikofaktoren untersucht werden müssen, erhalten Sie wertvolle Informationen dazu, wie nach Identifikation eines Hochrisikopatienten vorgegangen werden soll. Dabei geht Herr Dr. Beck vor allem auf die empfohlenen Lebensstil-Modifikationen ein sowie auf die frühzeitige Erkennung und konsequente Behandlung von kardiovaskulären Risikofaktoren. Diese umfassen insbesondere chronische Niereninsuffizienz (CKD), Diabetes mellitus Typ 2, arterielle Hypertonie und Dyslipidämie. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu kardiovaskulären Hochrisikopatienten auf den neuesten Stand zu bringen und die optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Sexualität - Wie die Menopause das Liebesleben beeinflusst
Sexualität - Wie die Menopause das Liebesleben beeinflusst
Die Menopause bringt nicht nur hormonelle Veränderungen mit sich, sondern wirkt sich bei vielen Frauen auch tiefgreifend auf das sexuelle Erleben aus. Das sexuelle Empfinden kann durch medizinische Faktoren wie etwa vulvovaginale Atrophie, urogenitale Beschwerden oder chronische Erkrankungen maßgeblich beeinflusst werden. Auch das Thema Verhütung muss rund um die Menopause neu überdacht werden.
Diese Fortbildung vermittelt praxisrelevantes Wissen über die physiologischen, psychischen und partnerschaftlichen Aspekte sexueller Veränderungen in der Lebensmitte. Sie erhalten fundierte Impulse für ein ganzheitliches Verständnis und eine verbesserte Betreuung Ihrer Patientinnen in einer sensiblen Lebensphase.
Internistin und Infektiologin
Leitende Oberärztin für klinische Infektiologie,
Klinik für Pneumologie und Infektiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
- Pneumologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Palliativmedizin
Lungenmikrobiota: Von gesunden Lungen zur Entwicklung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung
Lungenmikrobiota: Von gesunden Lungen zur Entwicklung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung
Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört zu den weltweit führenden Ursachen für Morbidität und Mortalität und ist eng mit anhaltender Entzündung sowie fortschreitendem Lungenfunktionsverlust verbunden. Zunehmend rückt das Lungenmikrobiom in den Fokus: Bakterien, Pilze und Viren, die in gesunden Lungen eine fein austarierte Balance bilden, geraten bei COPD ins Ungleichgewicht und beeinflussen Entzündung, Krankheitsprogression und Exazerbationen. Die Fortbildung vermittelt den aktuellen Wissensstand zur Zusammensetzung der Lungenmikrobiota, zu molekularen Mechanismen und zur Rolle der Darm-Lungen-Achse. Teilnehmende erfahren, wie Veränderungen der mikrobiellen Vielfalt mit der Pathogenese von COPD verknüpft sind, welche Bedeutung Dysbiose-Modelle haben und wie sich zukünftige Therapieansätze durch eine gezielte Mikrobiom-Modulation gestalten könnten. So bietet die CME praxisrelevantes Wissen, das über die klassische Entzündungsbetrachtung hinausgeht und neue Perspektiven für Diagnostik und Therapie eröffnet.
Professur für Medizin in der Gesundheitspädagogik
Leitung des Instituts für Public Health & Health Research
Studiengangsleitung Master Gesundheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
FASD vorbeugen: Prävention, Gesprächsführung und Begleitung in der gynäkologischen Praxis
FASD vorbeugen: Prävention, Gesprächsführung und Begleitung in der gynäkologischen Praxis
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) sind vollständig vermeidbare, zugleich jedoch folgenschwere Schädigungen, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen können. Eine frühzeitige, wertschätzende Prävention und Beratung in der gynäkologischen Praxis nimmt daher eine zentrale Rolle ein.
Die Fortbildung vermittelt praxisnah, wie FASD-Prävention in bestehende Praxisroutinen integriert und die ärztliche Beratung an Lebenssituation, Konsumverhalten und individuellen Unterstützungsbedarf angepasst werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Methoden der motivierenden Gesprächsführung, dem Einsatz geeigneter Screening-Instrumente sowie dem professionellen Umgang mit Veränderungsbereitschaft und Ambivalenzen. Anhand konkreter Gesprächsstrategien erfahren Sie, wie Sie auch herausfordernde Beratungssituationen wertschätzend gestalten, Veränderungsmotivation fördern und bei weiterführendem Unterstützungsbedarf gezielt in geeignete Hilfsangebote vermitteln können.
Die Fortbildung bietet damit praxisnahe Impulse, um Prävention und Beratung rund um Alkoholkonsum und Schwangerschaft sicher und wirksam in den gynäkologischen Praxisalltag zu integrieren.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Medizinisches Cannabis im Überblick - Grundlagen, aktuelle Daten und Leitlinien-Empfehlungen
Medizinisches Cannabis im Überblick - Grundlagen, aktuelle Daten und Leitlinien-Empfehlungen
Chronische Schmerzen, Spastik oder therapieresistente Übelkeit können im Praxisalltag zu therapeutischen Herausforderungen werden. Jeder Haus- und Facharzt darf Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen unter bestimmten Voraussetzungen Cannabisarzneimittel verordnen. Diese Fortbildung bietet einen kompakten und evidenzbasierten Überblick über den aktuellen Stand zur medizinischen Anwendung von Cannabis. Dabei werden mögliche Anwendungsgebiete wie Tumorerkrankungen, Schmerzmedizin, Multiple Sklerose und psychiatrische Erkrankungen samt Empfehlungen aktueller Leitlinien besprochen sowie auf Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen eingegangen. Darüber hinaus vermittelt diese Fortbildung praxisnahe Tipps zu Dosierung und Wirkeintritt, Applikationsformen und zur Verordnung. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu medizinischem Cannabis auf den neuesten Stand zu bringen.
Facharzt für Innere Medizin, Infektiologie
Zentrum für Onkologie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Allgemeinmedizin / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Innere Medizin / Pneumologie
COVID-19: Gut informiert die Impflücke schließen
COVID-19: Gut informiert die Impflücke schließen
COVID-19 ist auch nach Ende der Pandemie eine relevante Atemwegsinfektion, die insbesondere bei vulnerablen Personen schwere Verläufe und langfristige gesundheitliche Folgen verursachen kann. Diese CME beleuchtet Pathogenese, Krankheitsverlauf und Langzeitfolgen einschließlich Long- und Post-COVID und zeigt die Bedeutung der Prävention vor dem Hintergrund aktuell niedriger Impfquoten. Im Fokus stehen die aktuellen STIKO-Empfehlungen, die Identifikation besonders gefährdeter Patientengruppen sowie Möglichkeiten, Impfmüdigkeit und Impfskepsis durch eine gezielte ärztliche Beratung zu begegnen.
Diese CME vermittelt, wie Risikopatientinnen und -patienten für schwere und langfristige COVID-19-Folgen erkannt und aktuelle Impfempfehlungen sicher umgesetzt werden können. Zudem erfahren Sie, wie unterschiedliche Impfstofftechnologien einzuordnen sind und wie eine zielgerichtete Kommunikation dazu beitragen kann, bestehende Impflücken zu schließen.
stv. Chefarzt und Leiter der Neurologie
GRN Klinik Sinsheim
Neurologische Universität Heidelberg
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kinder- und Jugendmedizin
Zecken und Klimawandel – Epidemiologie zeckenübertragener Erkrankungen
Zecken und Klimawandel – Epidemiologie zeckenübertragener Erkrankungen
Klimatische Veränderungen begünstigen die Ausbreitung von Zecken und verlängern deren Aktivitätszeitraum, sodass zeckenübertragene Erkrankungen zunehmend ganzjährig relevant sind. Diese eCME vermittelt aktuelle Erkenntnisse zur Epidemiologie von FSME und Lyme-Borreliose und erläutert Übertragungswege, klinische Verlaufsformen sowie mögliche Langzeitfolgen. Die Teilnehmenden lernen, beide Erkrankungen sicher voneinander abzugrenzen, diagnostische Befunde richtig einzuordnen und geeignete Therapie- und Präventionsmaßnahmen einschließlich der aktuellen STIKO-Empfehlungen zur FSME-Impfung umzusetzen. Darüber hinaus werden weitere, insbesondere bei immunsupprimierten Patientinnen und Patienten bedeutsame zeckenvermittelte Infektionen vorgestellt. Bearbeiten Sie die Fortbildung und aktualisieren Sie Ihr Wissen für eine risikoadaptierte Beratung und Versorgung in der ärztlichen Praxis.
Professur für Medizin in der Gesundheitspädagogik
Leitung des Instituts für Public Health & Health Research
Studiengangsleitung Master Gesundheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Psychiatrie und Psychotherapie
FASD verstehen: Alkoholkonsum, fetale Schädigung und Krankheitsbild
FASD verstehen: Alkoholkonsum, fetale Schädigung und Krankheitsbild
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) gehören zu den häufigsten vermeidbaren Ursachen von Entwicklungsbeeinträchtigungen und bleiben dennoch häufig unerkannt. Die Folgen einer pränatalen Alkoholexposition können Betroffene und ihre Angehörigen lebenslang prägen.
Diese Fortbildung gibt einen praxisorientierten Überblick über Alkoholkonsum in der Schwangerschaft, die Auswirkungen pränataler Alkoholexposition sowie das klinische Erscheinungsbild der FASD. Beleuchtet werden mögliche Gründe und Risikofaktoren für Alkoholkonsum während der Schwangerschaft sowie typische Symptome, Komorbiditäten und mögliche langfristige Folgen der FASD.
Darüber hinaus erhalten Sie grundlegende Einblicke in Prävalenz, diagnostische Kriterien und die Komplexität der Diagnosestellung. Erfahrungsberichte veranschaulichen die Auswirkungen auf den Alltag und den Lebensverlauf.
Gerinnungsambulanz und Hämophiliezentrum
II. Medizinische Klinik und Poliklinik
Onkologie, Hämatologie und KMT mit der Sektion Pneumologie
UKE Hamburg
- Angiologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Therapie und Rezidivprophylaxe tumorassoziierter venöser Thromboembolien bei Erwachsenen
Therapie und Rezidivprophylaxe tumorassoziierter venöser Thromboembolien bei Erwachsenen
In diesem CME-Modul werden die klinische Bedeutung tumorassoziierter VTE sowie verschiedene Therapieoptionen anhand der Empfehlungen nationaler und internationaler Leitlinien dargestellt. Dabei werden die Vor- und Nachteile direkter oraler Antikoagulantien (DOAK) anhand aktueller Studiendaten beleuchtet und erörtert.
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Schwarzwald-Baar Klinikum, Villingen-Schwenningen
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Pneumologie / Allgemeinmedizin
Allergische Atemwegserkrankungen - Diagnostik und Behandlung mit Allergenimmuntherapie
Allergische Atemwegserkrankungen - Diagnostik und Behandlung mit Allergenimmuntherapie
Allergische Atemwegserkrankungen haben chronische Merkmale und treten weltweit in immer schwereren Formen auf. Atemwegsallergien umfassen Symptome, die von den oberen und/oder unteren Atemwegen ausgehen, durch Kontakt mit Allergenen ausgelöst werden und klassischerweise mit einem Immunglobulin E (IgE)-vermittelten Mechanismus zusammenhängen.
Diese eCME soll die Dringlichkeit der Behandlung dieser Erkrankungen darstellen und über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet informieren. Die Allergenimmuntherapie (AIT) ist eine einzigartige ätiologische Behandlung, die den Verlauf einer allergischen Atemwegserkrankung verändern kann.
Pneumologie Emmendingen
Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie
- Allgemeinmedizin / Pneumologie
Asthma und COPD: Was muss der Hausarzt beachten?
Asthma und COPD: Was muss der Hausarzt beachten?
Asthma und COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) sind häufige Atemwegserkrankungen, die Hausärzte oft in ihrer Praxis sehen. COPD betrifft Männer und Frauen nahezu gleich, wobei über 80% der Fälle auf Rauchen zurückzuführen sind. Asthma bronchiale zeigt eine etwas höhere Prävalenz, wobei Frauen häufiger betroffen sind.
Diese eCME beleuchtet die Unterschiede zwischen Asthma und COPD, ihre Hauptformen und Auslöser sowie spezifische Therapieansätze nach den Nationalen VersorgungsLeitlinien. Ein besonderer Fokus liegt auf der richtigen Einführung und Anwendung von Inhalativa. Zudem wird erörtert, wann eine Überweisung zum Pneumologen erforderlich ist. Die Fortbildung richtet sich an Hausärzte und bietet praxisnahe Informationen zur optimalen Versorgung und Überwachung dieser häufigen Atemwegserkrankungen.
Facharzt für Innere Medizin, Infektiologie
Zentrum für Onkologie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Intensivmedizin
COVID-19 Therapien – Leitlinien und Behandlungsmanagement
COVID-19 Therapien – Leitlinien und Behandlungsmanagement
Diese Fortbildung vermittelt praxisrelevante Kenntnisse zur leitliniengerechten antiviralen Frühtherapie von COVID-19. Anhand eines Fallbeispiels werden aktuelle Empfehlungen der AWMF-S3-Leitlinie, der STIKO sowie von COVRIIN und WHO erläutert und die Entscheidungsfindung für geeignete Therapieoptionen beleuchtet. Ziel ist es, die frühzeitige, evidenzbasierte Behandlung zur Vermeidung schwerer Verläufe im ambulanten und stationären Bereich sicherzustellen.
Facharzt für Innere Medizin, ehem. Chefarzt und leitender Arzt der Abteilung für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin-Wannsee, Vizepräsident der Gesellschaft für Phytotherapie e.V., Präsident des Zentralverbands der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kardiologie / Naturheilverfahren
Hitze und kardiovaskuläre Risiken - Epidemiologie, Pathophysiologie, Prävention, Medikation
Hitze und kardiovaskuläre Risiken - Epidemiologie, Pathophysiologie, Prävention, Medikation
Hitzeperioden stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko für kardiovaskulär vorerkrankte ebenso wie für bislang gesunde Menschen dar – insbesondere angesichts der Zunahme klimatischer Extremereignisse. Diese Fortbildung vermittelt Ihnen aktuelle epidemiologische Erkenntnisse zur hitzebedingten Übersterblichkeit, erläutert die pathophysiologischen Auswirkungen hoher Temperaturen auf das Herz-Kreislauf-System und präsentiert praxisnahe Strategien für Prävention, Medikationsanpassung und Patientenberatung in der hausärztlichen Versorgung. Zudem werden präklinische und klinische Daten zu phytotherapeutischen Optionen zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion vorgestellt. Sie erfahren, welche Risikofaktoren besondere ärztliche Aufmerksamkeit erfordern, wie sich die Pharmakokinetik unter Hitzeeinfluss verändert und wie durch gezielte Maßnahmen die kardiale Resilienz Ihrer Patienten gestärkt werden kann. Diese Fortbildung bietet Ihnen wissenschaftlich fundiertes Wissen, um vulnerable Patientengruppen effektiv vor hitzebedingten Komplikationen zu schützen.
Facharzt für Augenheilkunde, Klinik für Augenheilkunde,
Bereich Strabologie, Neuroophthalmologie und okuloplastische Chirurgie,
Universitätsmedizin Göttingen
- Augenheilkunde / Endokrinologie und Diabetologie / Allgemeinmedizin / Nuklearmedizin
Endokrine Orbitopathie (TED, thyroid eye disease) - Ein Überblick zu den Therapieoptionen
Endokrine Orbitopathie (TED, thyroid eye disease) - Ein Überblick zu den Therapieoptionen
Die Endokrine Orbitopathie (EO) ist eine eigenständige Autoimmunerkrankung, die im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenerkrankung auftreten kann und eine Entzündung und spätere Fibrosierung von Augenmuskeln, Fettgewebe, Tränendrüse und der Augenlider verursacht. Dies kann bei den Patienten zu einer erheblichen Einschränkung von Augenfunktion und Lebensqualität führen. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn Prof. Schittkowski einen praxisnahen Überblick zur Endokrinen Orbitopathie inklusive Klassifikation, Bewertung der Aktivität und differenzierte Therapiemöglichkeiten mit Fokus auf Management von milder über moderat bis schwer verlaufender, aktiver oder inaktiver EO bis hin zur visusbedrohenden Form. Sie erfahren das Wichtigste zur Erfassung des Aktivitätsstatus und Schweregrad der EO anhand validierter Scores wie CAS und VISA, zur Identifikation und Eliminierung von Risikofaktoren und wann medikamentöse oder chirurgische Maßnahmen angezeigt sind. Abgerundet wird diese Fortbildung durch die Empfehlungen der aktuellen EUGOGO-Leitlinien. Nutzen Sie diese Fortbildung, um bei einem differenzierten Krankheitsbild mit wachsenden therapeutischen Möglichkeiten auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
- Kardiologie / Angiologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Direkte orale Antikoagulation bei Erwachsenen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) - Therapietreue und Umstellung professionell managen
Direkte orale Antikoagulation bei Erwachsenen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) - Therapietreue und Umstellung professionell managen
In Deutschland leiden etwa 3,5 Millionen Menschen unter Vorhofflimmern (VHF) und Schätzungen zufolge wird der demografische Wandel die VHF-Prävalenz in Europa bis 2060 verdoppeln.
In diesem Modul liegt der Fokus auf der Adhärenz und Persistenz bei der Therapie mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) sowie den klinischen Konsequenzen mangelnder Therapietreue in der Schlaganfallprophylaxe bei VHF. Zudem werden bestimmte Situationen für und gegen eine Therapieumstellung bei oralen Antikoagulanzien sowie der professionelle Umgang damit erörtert.
Facharzt für Neurologie, Chefarzt Klinik für Neurologie, Institut für kinische Neurophysiologie und Neurologische Frührehabilitation, Klinikum Bremen Ost
- Allgemeinmedizin / Neurologie / Geriatrie
Frühzeitiges Handeln bei leichten kognitiven Störungen: Hausarzt und Facharzt im interdisziplinären Austausch
Frühzeitiges Handeln bei leichten kognitiven Störungen: Hausarzt und Facharzt im interdisziplinären Austausch
Leichte kognitive Störungen gehören zu den häufigen Herausforderungen im Praxisalltag. Gerade Hausärztinnen und Hausärzte spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, erste Hinweise frühzeitig zu erkennen, kognitive Veränderungen abzuklären und therapeutische Maßnahmen einzuleiten. Gleichzeitig ist für eine zielgerichtete Versorgung das enge Zusammenspiel mit Fachärztinnen und Fachärzten entscheidend.
Prof. Dr. med. Thomas Duning, Facharzt für Neurologie, und Dr. med. Gabriele Künzel-Schneider, Fachärztin für Allgemeinmedizin, zeigen in dieser Fortbildung, wie ein strukturiertes Vorgehen bei leichten kognitiven Störungen gelingen kann, worauf es in der hausärztlichen Praxis besonders ankommt und wann eine weiterführende fachärztliche Abklärung erforderlich ist.
Neu im kompakten Videoformat: Die eCME besteht aus 6 kurzen Videos. So lässt sich die Fortbildung besonders gut in den ärztlichen Arbeitsalltag integrieren und die Inhalte können flexibel und themenbezogen bearbeitet werden.
Profitieren Sie von konkreten Fallbeispielen, klaren Entscheidungswegen und praxisrelevanten Empfehlungen für die Versorgung von leichten kognitiven Störungen.
Facharzt für Innere- und Allgemeinmedizin
Hausärztliche Gemeinschaftspraxis
- Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin / Innere Medizin / Infektiologie
Sicher Reisen: Wichtige Impfungen und Malariaprophylaxe
Sicher Reisen: Wichtige Impfungen und Malariaprophylaxe
Reiseassoziierte Infektionskrankheiten sind ein zentraler Bestandteil der reisemedizinischen Beratung und erfordern aktuelles sowie regionalspezifisches Wissen. Diese CME vermittelt, welche Impfungen für verschiedene Reiseziele empfohlen oder vorgeschrieben sind, wie Reiserisiken differenziert eingeschätzt werden können und wie eine effektive Malariaprophylaxe – inklusive Selbstmedikation – sinnvoll erfolgt.
Auch spezielle Aspekte wie Impfempfehlungen für VFR-Reisen („visiting friends and relatives“) oder bei chronischen Erkrankungen werden berücksichtigt.
Ziel der Fortbildung ist ein kompakter Überblick über die STIKO-Empfehlungen zu Reiseimpfungen, darunter Masern, Influenza, Hepatitis A/B, Typhus, Polio, FSME, Meningokokken, Gelbfieber, Dengue, Chikungunya, Tollwut und Japanische Enzephalitis – ergänzt durch praxisnahe Informationen zur Malariaprophylaxe.