CME Allgemeinmedizin
Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Innere Medizin
Genetische Diagnostik in der Hausarztpraxis – Grundlagen, Schwerpunkte & Vorgehen
Genetische Diagnostik in der Hausarztpraxis – Grundlagen, Schwerpunkte & Vorgehen
Genetisch bedingte Erkrankungen können sich in sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern zeigen und im klinischen Alltag zunächst unerkannt bleiben. Mit wachsendem Wissen über genetische Krankheitsursachen gewinnt die genetische Diagnostik zunehmend an Bedeutung für Differentialdiagnostik, Risikoeinschätzung und Therapieentscheidungen. Diese CME vermittelt einen praxisnahen Überblick über die Grundlagen der genetischen Diagnostik und erläutert, welche Hinweise für eine genetische Ursache sprechen, wie Familienanamnese und Erbgänge einzuordnen sind und welche Untersuchungsmethoden sich für unterschiedliche Fragestellungen eignen. Zudem werden die Vorgaben des Gendiagnostikgesetzes, die Bewertung genetischer Befunde sowie praktische Aspekte der Veranlassung erläutert. Die Fortbildung unterstützt Sie dabei, genetische Fragestellungen im hausärztlichen Alltag sicher einzuordnen und diagnostische Schritte gezielt einzuleiten.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin
Sprachliche und kulturelle Vielfalt in der Praxis – Tipps für die erfolgreiche Behandlung
Sprachliche und kulturelle Vielfalt in der Praxis – Tipps für die erfolgreiche Behandlung
Kulturelle und sprachliche Vielfalt prägt zunehmend den ärztlichen Alltag – besonders in der ambulanten Versorgung. Immer mehr Patienten bringen unterschiedliche Sprachen, Wertvorstellungen und kulturelle Prägungen in die Behandlung ein. Diese Unterschiede beeinflussen die Kommunikation, das Verständnis von Krankheit und Therapie sowie die Erwartungen an die ärztliche Rolle. Fehlende Verständigung kann Missverständnisse, Therapieabbrüche oder Fehldiagnosen nach sich ziehen.
Die Fortbildung zeigt praxisnah, wie Ärzte sprachliche Barrieren und kulturelle Missverständnisse erkennen, ihnen professionell begegnen und Vertrauen über kulturelle Grenzen hinweg aufbauen können. Anhand vieler Beispiele werden rechtliche Aspekte der Aufklärung, Möglichkeiten der Sprachmittlung, interkulturelle Unterschiede im Krankheitsverständnis sowie religiös geprägte Behandlungssituationen erläutert.
Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Pneumologie, Zusatzbezeichnung “Internistische Intensivmedizin”
Chefarzt, Klinik für Pneumologie und Intensivmedizin
Sankt Georg Klinikum Leipzig
- Innere Medizin / Intensivmedizin / Infektiologie / Allgemeinmedizin
Infektionskrankheiten und Immunschwäche: Wie therapiere ich?
Infektionskrankheiten und Immunschwäche: Wie therapiere ich?
Infektionen bei immunsupprimierten Patient:innen stellen in der klinischen Praxis eine besondere Herausforderung dar. In diesem CME-Modul werden praxisrelevante Aspekte der Infektionsdiagnostik und -therapie bei immunsupprimierten Patient:innen vorgestellt – von der Differenzierung bakterieller und viraler Infekte bis hin zu aktuellen Therapieoptionen bei COVID-19, Influenza, RSV und Pneumokokkeninfektionen. Anhand von Kasuistiken, Leitlinienempfehlungen und praxisnahen Tipps erhalten Sie einen strukturierten Überblick für ein sicheres und leitliniengerechtes Management dieser Patientengruppe.
Chefarzt der Frauenklinik
Evangelisches Klinikum Weyertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin
Kontrazeption bei Patientinnen in Problemsituationen
Kontrazeption bei Patientinnen in Problemsituationen
In Deutschland werden überwiegend Kontrazeptionsmethoden auf Hormonbasis, insbesondere kombinierte orale Kontrazeptiva, angewendet. Insgesamt stehen sehr viele Methoden zur Kontrazeption zur Verfügung. In Problemsituationen ist eine besonders sorgfältige Erfassung der Risikofaktoren und der entsprechenden Lebensumstände notwendig. Anderseits ist zu beachten, dass gerade bei bestehenden Risikofaktoren eine sichere Verhütung notwendig ist, da eine unerwünschte Schwangerschaft bei diesen Patientinnen auch mit erhöhtem Risiko für weitere gesundheitliche Folgen einhergehen kann.
Direktor der Medizinischen Klinik V
Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin
Universitätsklinikum Aachen
- Allgemeinmedizin / Pneumologie / Arbeitsmedizin
Impfen bei COPD und Asthma: Prävention respiratorischer Infektionen und Exazerbationen
Impfen bei COPD und Asthma: Prävention respiratorischer Infektionen und Exazerbationen
Asthma und COPD sind chronische Atemwegserkrankungen, bei denen respiratorische Infektionen häufig Exazerbationen auslösen und den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen können. Impfungen sind daher ein wichtiger Bestandteil des leitliniengerechten Krankheitsmanagements. Diese Fortbildung zeigt, wie Impfempfehlungen bei Menschen mit Asthma und COPD risikoadaptiert umgesetzt werden können. Im Fokus stehen insbesondere Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken, RSV und COVID-19 sowie weitere für diese Patientengruppen relevante Schutzimpfungen.
Die CME vermittelt, wie das infektionsbedingte Exazerbations- und Komplikationsrisiko eingeschätzt, individuelle Impfindikationen abgeleitet und Impflücken erkannt werden können. Zudem wird aufgezeigt, wie Impfungen priorisiert und praxisnah in die Versorgung integriert werden können.
Ärztl. Leiter Sektion Phakomatosen, Leiter Neurofibromatose Ambulanz und Tagesklinik, Facharzt für Neurologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Neurologie / Kinder- und Jugendmedizin / Allgemeinmedizin / Neurochirurgie / Hämatologie und Onkologie
Therapiemanagement plexiformer Neurofibrome bei NF1
Therapiemanagement plexiformer Neurofibrome bei NF1
Neurofibromatose Typ 1 (NF1) ist eine autosomal-dominante neurokutane Erkrankung, die sich bereits im Kindesalter mit unterschiedlichen Symptomen präsentieren und zu einer Vielzahl von Komplikationen führen kann.
In dieser Fortbildung erhalten Sie fundiertes Wissen zum Erkennen charakteristischer Befunde der NF1 sowie einen Überblick über aktuelle Vorsorgeempfehlungen und Therapieoptionen. Sie erfahren, welche Maßnahmen in der Betreuung von NF1-Patienten besonders relevant sind und lernen, kutane Neurofibrome (cNF) von plexiformen Neurofibromen (PNF) zu unterscheiden. Anhand von Patientenfällen wird praxisnah dargestellt, welche Therapieoptionen für PNF derzeit zur Verfügung stehen und nach welchen Kriterien eine Therapieentscheidung getroffen werden kann.
Chefärztin
Medizinische Klinik VI - Altersmedizin im Klinikum Sindelfingen Böblingen
Zentrum für Alterstraumatologie (ZAT), Ambulante Geriatrische Rehabilitation (AGR), Geriatrische Institutsambulanz (GIA)
- Allgemeinmedizin / Geriatrie
Geriatrie und Polypharmazie - Die Alten sind es wert!
Geriatrie und Polypharmazie - Die Alten sind es wert!
Knapp die Hälfte aller verschreibungspflichtigen Arzneimittel werden an Patienten über 65 Jahre verschrieben. Dieser Anteil wird sich mit der demografischen Entwicklung weiter erhöhen. Physiologische Veränderungen im Alter und die häufig notwendige zeitgleiche Verschreibung von mehreren Wirkstoffen stellen den verordnenden Arzt vor große Herausforderungen.
Erfahren Sie in dieser Fortbildung mehr zur veränderten Pharmakokinetik und Pharmakodynamik im Alter. Zudem werden Strategien gegen Multimedikation vorgestellt.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU): Grundlagen und Fallstricke
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU): Grundlagen und Fallstricke
Psychische und körperliche Beschwerden, die zur Arbeitsunfähigkeit führen, gehören zum medizinischen Alltag – doch die korrekte Ausstellung einer AU-Bescheinigung ist alles andere als Routine. Diese zertifizierte CME-Fortbildung vermittelt praxisnah, wie Ärzte medizinisch fundierte und rechtlich belastbare Entscheidungen treffen, auch bei subjektiven Symptomen oder komplexen Fallkonstellationen. Die Teilnehmenden lernen, wie sie die AU-Richtlinie sicher anwenden, Fallstricke wie Gefälligkeitsatteste vermeiden und die digitale Übermittlung rechtssicher gestalten. Zudem wird vermittelt, wie berufsspezifische Anforderungen die AU-Einschätzung beeinflussen und wie Rückdatierungen oder Sonderfälle korrekt gehandhabt werden. Wer seine ärztliche Verantwortung bei der AU-Feststellung souverän wahrnehmen will, findet in dieser Fortbildung fundierte Orientierung und wertvolle Handlungsempfehlungen.
Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, physikalische Therapie, Intensivmedizin, Palliativmedizin, Schlafmedizin und Somnologie (DGSM), Leitender Arzt Altersmedizin am Alterstraumatologischen Zentrum (ATZ),
Universitätsklinikum Düsseldorf
- Innere Medizin / Allgemeinmedizin / Geriatrie
Schlafstörungen im Blick: Altersveränderungen verstehen – Stress erkennen und behandeln
Schlafstörungen im Blick: Altersveränderungen verstehen – Stress erkennen und behandeln
Schlafstörungen gehören zu den häufigsten, aber auch am meisten unterschätzten Beschwerden. Sie werden sowohl durch altersbedingte Veränderungen als auch durch Stress beeinflusst und haben erheblichen Einfluss auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.
Prof. Helmut Frohnhofen zeigt in seinem Vortrag auf, wie sich Schlafarchitektur, Schlafdruck und circadiane Rhythmen im Lebenslauf verändern. Erfahren Sie, wie Schlafmangel langfristig kognitive Gesundheit und Demenzrisiko beeinflussen kann. Anschließend widmet sich Frau Dr. Carla Stenmanns den stressbedingten Schlafstörungen mit ihren neuroendokrinen und immunologischen Konsequenzen und stellt evidenzbasierte Therapieansätze vor: von Schlafhygiene und kognitiver Verhaltenstherapie über pflanzliche und pharmakologische Optionen bis hin zu individuellen Strategien bei älteren Patientinnen und Patienten. Mit dieser CME wird Schlaf als zentraler Präventionsfaktor und therapeutischer Hebel für ein gesundes Altern greifbar und zeigt welche Auswirkungen Schlafmangel auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität haben kann.
Ärztin für Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin & Sportmedizin
Diplom Sportwissenschaftlerin
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin / Kardiologie
Magnesiummangel im Praxisalltag: Von Muskelkrampf bis Stress
Magnesiummangel im Praxisalltag: Von Muskelkrampf bis Stress
Ein Magnesiummangel zählt zu den häufigeren, aber oft übersehenen Problemen in der allgemeinärztlichen Praxis. Patienten klagen nicht nur über Muskelkrämpfe – das wohl bekannteste Symptom. Die gesundheitlichen Folgen eines Mangels reichen deutlich weiter. Der Mineralstoff spielt eine zentrale Rolle bei Stressverarbeitung und Schlafqualität – Aspekte, die im Praxisalltag zunehmend an Bedeutung gewinnen. Darüber hinaus besteht ein Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem metabolischen Syndrom oder Osteoporose. Daher gilt es, einen Magnesiummangel frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Teilnehmende lernen, Magnesiummangel als mögliche Ursache vielfältiger Beschwerden zu erkennen, Risikogruppen gezielt zu identifizieren und die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Schritte umzusetzen.
Facharzt für Innere Medizin, Ernährungstherapie DGEM und Proktologie, Eugastro Internistische Praxis, Leipzig
Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Endokrinologie, St. Georg Klinikum Leipzig
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie
Phytotherapie bei DGBI zwischen Rome V, S1- und S3-Leitlinie
Phytotherapie bei DGBI zwischen Rome V, S1- und S3-Leitlinie
Erkrankungen der Darm-Hirn-Interaktion (DGBI) wie Reizmagen und Reizdarmsyndrom sind weit verbreitet und können die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Mit Rome V (2026) wurden die Diagnosekriterien grundlegend überarbeitet: Neue klinische Kriterien ermöglichen eine frühere Positivdiagnose und eine gezieltere, weniger belastende Diagnostik.
Diese Fortbildung erläutert die wichtigsten Neuerungen, darunter die veränderten Symptom- und Häufigkeitskriterien, und zeigt, welche Konsequenzen sich daraus für den Praxisalltag ergeben. Darüber hinaus werden aktuelle leitliniengerechte Therapieansätze vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt auf der evidenzbasierten Phytotherapie und ihrer Bedeutung als Erstlinientherapie bei Reizmagen und Reizdarm. Erfahren Sie, wie Sie die neuen Empfehlungen in der Praxis umsetzen und Ihre Patienten frühzeitig, gezielt und individuell behandeln können.
Uroonkologin, UCC-Hamburg,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Associated Faculty der Martini-Klinik
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Epigenetik und Tumorprogression: Grundlagen und innovative Therapiekonzepte der Präzisionsonkologie
Epigenetik und Tumorprogression: Grundlagen und innovative Therapiekonzepte der Präzisionsonkologie
Die Epigenetik eröffnet neue Perspektiven auf Tumorentstehung, Progression und Therapieresistenz. Diese Fortbildung zeigt, wie epigenetische Mechanismen die Genregulation beeinflussen und welche Rolle dabei EZH2 und PRC2 spielen. Am Beispiel des Prostatakarzinoms wird deutlich, wie sich aus molekularen Erkenntnissen neue therapeutische Ansätze ableiten lassen und welche klinischen Entwicklungen aktuell besonders relevant sind.
Ärztlicher Direktor und Chefarzt im Fachbereich Pneumologie der VITREA Klinik in Hagen-Ambrock
- Pneumologie / Neurologie / Psychiatrie und Psychotherapie / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Allgemeinmedizin
Schlafapnoe-Endotypen und ihre Bedeutung für die klinische Praxis
Schlafapnoe-Endotypen und ihre Bedeutung für die klinische Praxis
Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung, deren pathophysiologische Ursachen sich individuell stark unterscheiden. Die Fortbildung beleuchtet die klinische Relevanz von OSA-Endotypen und zeigt, wie deren differenzierte Erfassung neue Wege für eine personalisierte Diagnostik und Therapie eröffnet. Teilnehmende lernen, wie sich anatomische und nicht-anatomische Merkmale zuverlässig und praxisnah bestimmen lassen, wie diese die Therapieentscheidung beeinflussen und welche Rolle Endotypen bei der Vorhersage des Therapieerfolgs spielen. Zudem wird vermittelt, wie sich Endotypen gezielt modifizieren lassen und welche Auswirkungen dies auf patientenzentrierte Outcomes hat.
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Naturheilverfahren, Oberärztin, Elisabeth-Krankenhaus
Essen
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Naturheilverfahren
Virale Atemwegsinfekte – zur Evidenz bei Kindern und Erwachsenen
Virale Atemwegsinfekte – zur Evidenz bei Kindern und Erwachsenen
Akute Infektionen der oberen Atemwege gehören zu den häufigsten Gründen für ärztliche Konsultationen, sowohl bei Erwachsenen als auch insbesondere bei Kindern. Atemwegsinfektionen manifestieren sich häufig als Rhinitis, Pharyngitis, Sinusitis oder Bronchitis. Sie sind für über 20 % der Fälle von Arbeitsunfähigkeit verantwortlich, was ihre erhebliche ökonomische Relevanz unterstreicht. In bis zu 95 % der Fälle sind virale Erreger die Ursache. Der Einsatz von Antibiotika ist bei den meisten Patienten mit akuten Atemwegsinfekten nicht indiziert. Angesichts der häufig ausgeprägten Symptomatik gehören das Lindern der Beschwerden und ein verkürzter Krankheitsverlauf zu den vorrangigen Therapiezielen. Zur Erstlinientherapie zählen verschiedene allgemeine Maßnahmen sowie geeignete und evidenzbasierte Phytopharmaka.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
Haarwuchsstörungen - Alopezie hat viele Auslöser
Haarwuchsstörungen - Alopezie hat viele Auslöser
Haarverlust ist ein häufiges und belastendes Symptom mit komplexer Pathogenese, das zahlreiche Formen und Ursachen umfasst – von hormonellen Dysbalancen und Autoimmunprozessen bis hin zu Entzündungen oder Medikamentenwirkungen. Diese Fortbildung vermittelt differenziertes Wissen über reversible und irreversible Alopezieformen, stellt die pathophysiologischen Mechanismen im Haarwachstumszyklus dar und gibt praxisrelevante Hinweise zur Diagnostik und Therapiesteuerung. Die Teilnehmenden erfahren, wie sich die häufigsten Alopezieformen klinisch unterscheiden lassen, welche systemischen und lokalen Auslöser in Betracht kommen und wie therapeutische Entscheidungen evidenzbasiert und individuell getroffen werden können. Ziel ist es, die diagnostische Sicherheit zu verbessern und adäquate Behandlungsstrategien zu vermitteln – jenseits von Mythen und nicht validierten Naturheilmitteln.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Typ-2-Diabetes - Empfehlungen der aktuellen Leitlinien
Typ-2-Diabetes - Empfehlungen der aktuellen Leitlinien
Die Zahl der Menschen mit einem dokumentierten Typ-2-Diabetes betrug 2025 in Deutschland mindestens 9,3 Millionen, man rechnet zusätzlich mit einer Dunkelziffer von mindestens 2 Millionen. Patienten mit Typ-2-Diabetes haben ein hohes Risiko für mikro- und makrovaskuläre Komplikationen sowie eine erhöhte Mortalität. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie das Wichtigste zu Typ-2-Diabetes samt Diagnostik, Folgeerkrankungen und Therapie und erhalten einen Überblick zu den aktuellen Empfehlungen der NVL 2023 sowie zu den Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft 2025. Dabei wird insbesondere auf das Screening, auf ein erhöhtes Diabetesrisiko, auf Laborkriterien sowie auf kardiovaskuläre, renale und psychische Komorbiditäten eingegangen. Darüber hinaus wird die nicht-medikamentöse Basistherapie besprochen und es erfolgt eine vergleichende Betrachtung der aktuell verfügbaren Antidiabetika. Algorithmen zur Diagnostik, zur medikamentösen Therapie sowie zur Insulin-Therapie runden diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihre Expertise zu Typ-2-Diabetes anhand der aktuellen Leitlinien weiter auszubauen.
Chefärztin Neurologische Klinik
Krankenhaus Nordwest GmbH
Frankfurt am Main
- Innere Medizin / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
FSME kompakt: Diagnose - Therapie - Prävention
FSME kompakt: Diagnose - Therapie - Prävention
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) breitet sich in Deutschland aus. Immer wieder kommen neue, vom RKI ausgewiesene Risikogebiete hinzu – zunehmend auch im Norden und Osten des Landes. Entsprechend wichtig ist es, bei (sommer-)grippeähnlichen Symptomen auch eine FSME in Betracht zu ziehen. Doch welches ist der Gold-Standard für eine FSME-Diagnose? Wie gestaltet sich die Therapie? Und welche Prognose haben Betroffene?
In dieser Fortbildung lernen Sie mehr zum FSME-Erkrankungsbild bei Erwachsenen und Kindern, die optimale Diagnostik, Umgang mit der Meldepflicht sowie Therapie- und Präventionsmöglichkeiten. Aktuelle Inhalte und informative Grafiken vermitteln Ihnen ein leitlinienkonformes Wissen für Ihre Praxis.
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie
Internistenzentrum MVZ Gauting-Starnberg
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie / Naturheilverfahren
Funktionelle Verdauungsbeschwerden - Leitliniengerecht behandeln
Funktionelle Verdauungsbeschwerden - Leitliniengerecht behandeln
Funktionelle Verdauungsbeschwerden zählen zu den häufigsten Ursachen gastrointestinaler Symptome und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Trotz ihrer hohen Prävalenz bleiben sie oft eine diagnostische und therapeutische Herausforderung. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah, wie der Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) und das Reizdarmsyndrom leitliniengerecht diagnostiziert und behandelt werden können.
Lernen Sie funktionelle Beschwerden differenzialdiagnostisch einzuordnen, pathophysiologische Zusammenhänge wie das Konzept der Darm-Hirn-Achse, viszerale Hypersensitivität und Mikrobiomveränderungen zu verstehen und patientenzentrierte Behandlungsstrategien umzusetzen. Im Fokus steht die multimodale Therapie, die neben Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen auch psychoedukative Ansätze, Mind-Body-Techniken und phytotherapeutische Optionen berücksichtigt.
Ziel ist es, die diagnostische Sicherheit zu stärken, die Kommunikation mit Betroffenen zu verbessern und individualisierte Therapiekonzepte auf Grundlage aktueller Leitlinien zu entwickeln.