Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
Diabetische Nephropathie - Spätfolgen vermeiden, Prognose verbessern
Diabetische Nephropathie - Spätfolgen vermeiden, Prognose verbessern
Die diabetische Nephropathie ist eine der folgenschwersten Spätkomplikationen des Diabetes mellitus und maßgeblich für Morbidität und Mortalität der Betroffenen verantwortlich. Diese Fortbildung beleuchtet die Erkrankung in ihrer gesamten klinischen Tragweite – von pathophysiologischen Mechanismen über stadiengerechte Diagnostik bis hin zu leitlinienbasierten Therapieansätzen mit kardio- und nephroprotektiver Zielsetzung. Dabei wird deutlich, dass die Nierenschädigung nicht isoliert zu betrachten ist, sondern eng mit kardiovaskulären Ereignissen verknüpft bleibt und eine interdisziplinäre Betreuung erfordert.
Facharzt für Innere Medizin/Endokrinologie/Diabetologie,
Professor für klinische Adipositasforschung, Universität Leipzig,
Oberarzt, Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie,
Universitätsklinikum Leipzig
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Kardiologie
Adipositas - Von der Prävention bis zur Therapie
Adipositas - Von der Prävention bis zur Therapie
Adipositas ist eine chronische, multifaktorielle Erkrankung, die zu über 200 gesundheitlichen Komplikationen führen kann und den betroffenen Patienten Lebenszeit und Lebensqualität kostet. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie von Herrn Prof. Blüher das Wichtigste zu Adipositas, von der Prävention bis zur Therapie. Beleuchtet wird dabei die enge pathophysiologische Verbindung zwischen gestörter Fettgewebsfunktion, systemischer Inflammation und der Entstehung kardiometabolischer Erkrankungen. Sie bekommen unter anderem wertvolle Informationen dazu, welche klinischen Effekte unterschiedliche Grade der Gewichtsreduktion auf Begleiterkrankungen haben können. Darüber hinaus erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über moderne Therapiekonzepte der Adipositas samt Anpassungen des Lebensstils, aktuelle Pharmakotherapien sowie zukünftige Therapieansätze. Diese können nicht nur zu einer deutlichen Gewichtsreduktion führen, sondern können auch den Verlauf Adipositas-assoziierter Folgeerkrankungen günstig beeinflussen. Diese Fortbildung bietet einen aktuellen und praxisrelevanten Überblick über Prävention und Therapie der Adipositas und lädt dazu ein, das eigene Wissen zur Behandlung einer der zentralen Volkskrankheiten unserer Zeit zu vertiefen.
Ressortleiter Abrechnung, Medizin und Sonderproduktionen, ARZT & WIRTSCHAFT
- Allgemeinmedizin
Patienten mit Internetnutzungsstörungen behandeln
Patienten mit Internetnutzungsstörungen behandeln
Das Internet ist fester Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden. Es bietet viele Vorteile, kann für Patienten aber auch zur Gefahr werden, wenn sie internetbezogene Anwendungen übermäßig konsumieren. Die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie hat zu den sogenannten Internetnutzungsstörungen (INS) eine S1-Leitlinie veröffentlicht, die sich auch an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte richtet. In dieser eCME erfahren Sie, wie sich die verschiedenen Formen einer Internetnutzungsstörung charakterisieren lassen. Anhand dessen erhalten Sie auch einen Leitfaden, mit welchem Sie den Verdacht einer INS im Arzt-Patienten-Gespräch ermitteln können. Ein Schwerpunkt der Fortbildung ist zudem die Frühintervention bei Kindern und Jugendlichen, um langfristige körperliche sowie psychische Folgen in deren Entwicklung zu verhindern.
Fachärztin für Dermatologie und Venerologie,
Oberärztin, Leitung CRC, Unterrichtsbeauftragte,
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Haut- und Geschlechtskrankheiten / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Hereditäres Angioödem - Krankheitsbild und Therapie
Hereditäres Angioödem - Krankheitsbild und Therapie
Das hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch wiederkehrende und unvorhersehbare Angioödem-Attacken gekennzeichnet ist. Diese können verschiedene Körpersysteme - von Haut und Gastrointestinaltrakt bis hin zu lebensbedrohlichen laryngealen Ödemen - betreffen und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken.
Diese Fortbildung vermittelt Ihnen fundierte Einblicke in die Pathophysiologie des HAE, diagnostische Ansätze sowie innovative Strategien zur Akut- und Langzeittherapie. Ein praxisnaher Patientenfall veranschaulicht die individuellen Behandlungsoptionen. Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihnen zu helfen, HAE frühzeitig zu erkennen, individuell angepasste Therapiepläne zu entwickeln und gemeinsam mit den Patienten nachhaltige Therapieziele zu definieren.
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Ehemals Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
- Kardiologie / Innere Medizin / Angiologie / Allgemeinmedizin
Orale Antikoagulanzien zur Schlaganfallprophylaxe bei Erwachsenen mit nicht valvulärem Vorhofflimmern
Orale Antikoagulanzien zur Schlaganfallprophylaxe bei Erwachsenen mit nicht valvulärem Vorhofflimmern
In diesem CME-Modul wird Ihnen eine Übersicht über die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten durch orale Antikoagulanzien unter Berücksichtigung der aktuellen ESC-Leitlinie gegeben. Folgende Schwerpunkte werden behandelt: OAK zur Schlaganfallprophylaxe bei nvVHF, Dosierung und Einnahme, Parmakokinetik, Einflussfaktoren auf die Plasmakonzentration, Dosisreduktion, Management von Blutungen und Generika: Austauschbarkeit, Sicherheit und praktische Umsetzung.
Fachärztin für Innere Medizin
Endokrinologie und Diabetologie (DDG & ÄK)
Kardiologie und Notfallmedizin
Ernährungsmedizin (DAEM/DGEM)
Infektiologie
Universitätsmedizin Marburg - Campus Fulda
- Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Geschlechtsspezifische Medizin in der Diabetologie
Geschlechtsspezifische Medizin in der Diabetologie
Das Geschlecht stellt auch in Bezug auf den Diabetes mellitus einen unabhängigen Risikofaktor dar. Welche geschlechtsspezifischen Aspekte den Diabetes mellitus und dessen Krankheitsverlauf im Allgemeinen sowie den Diabetes mellitus Typ I DMI und den Diabetes mellitus Typ II DM II im Speziellen beeinflussen, erläutert Frau Prof. Eberle in ihrem Vortrag. Des Weiteren weist sie auf geschlechtsspezifische Besonderheiten in unterschiedlichen hormonellen Lebensphasen, frauenspezifische Risikofaktoren sowie Unterschiede in der Pathophysiologie, bei Komorbiditäten, hormonellen Interaktionen und medikamentösen Therapieaspekten hin. Die Fortbildung vermittelt eine strukturierte Einordnung der aktuellen Datenlage und praxisnahe Hinweise für den klinischen Alltag.
Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie; Osteologin (DVO); Standortleitung
endokrinologikum Kiel
Zweigpraxis des MVZ endokrinologikum Hamburg
- Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Akromegalie
Akromegalie
Akromegalie ist eine seltene, chronische Erkrankung infolge einer dauerhaften Überproduktion von Wachstumshormonen, meist durch ein Hypophysenadenom, und geht mit erheblichen kardiovaskulären, respiratorischen und metabolischen Komplikationen einher. Diese CME beleuchtet den Weg von der - häufig verzögerten - Diagnosestellung über die strukturierte hormonelle Abklärung bis hin zur individualisierten Therapie. Im Fokus stehen die operative Resektion als primäre Behandlungsstrategie, differenzierte medikamentöse Optionen abhängig von Tumorbiologie und Komorbiditäten sowie klare Therapieziele wie biochemische Kontrolle, Tumorreduktion und Senkung der Mortalität.
Diese CME vermittelt, wie klinische Warnzeichen der Akromegalie frühzeitig erkannt und IGF-1 als zentraler Marker der Krankheitsaktivität sicher interpretiert werden. Sie zeigt, wie therapeutische Strategien leitliniengerecht ausgewählt, prädiktive Faktoren für das Therapieansprechen berücksichtigt und eine strukturierte Nachsorge einschließlich konsequentem Komorbiditäten-Management umgesetzt werden.
Facharzt für Innere Medizin Schwerpunkt Kardiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin,
Direktor, Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin,
Klinikum Lippe
- Kardiologie / Allgemeinmedizin / Angiologie
Identifikation von Hochrisikopatienten vor dem ersten kardiovaskulären Ereignis
Identifikation von Hochrisikopatienten vor dem ersten kardiovaskulären Ereignis
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen und manifestieren sich oft erstmals durch ein akutes Ereignis wie beispielsweise einen Myokardinfarkt. Im Rahmen dieser Fortbildung bespricht Herr Prof. Gielen, wie sich Hochrisikopatienten bereits vor dem ersten klinischen Ereignis identifizieren lassen. Im Fokus stehen dabei individuelle Risikofaktoren, die Abschätzung des kardiovaskulären Gesamtrisikos mittels etablierter Risikoscores sowie das Konzept der präventiven Kardiologie. Sie erhalten wertvolle Informationen darüber, dass kardiovaskuläre Erkrankungen häufig lange vor der klinischen Manifestation beginnen und ein frühzeitiger, risikobasierter Präventionsansatz entscheidend ist, um die langfristige Progression der Atherosklerose zu beeinflussen. Darüber hinaus erfahren Sie praxisnah das Wichtigste zur Risikofaktorexposition am Beispiel LDL und wie eine frühzeitige LDL-Reduktion das Lebenszeitrisiko einer kardiovaskulären Erkrankung signifikant senken kann. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zur präventiven Kardiologie zu vertiefen und Strategien kennenzulernen, Hochrisikopatienten zu identifizieren und kardiovaskuläre Ereignisse bereits im Vorfeld wirksam zu verhindern.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Erhöhter TSH-Wert und Schilddrüsenerkrankungen in der Hausarztpraxis - Aktuelle Leitlinie 2023
Erhöhter TSH-Wert und Schilddrüsenerkrankungen in der Hausarztpraxis - Aktuelle Leitlinie 2023
Ein erhöhter TSH-Wert kann auftreten, wenn die Hypophyse vermehrt aktiv ist, um möglicherweise eine latente oder manifeste Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) auszugleichen. In der aktuellen S2k-Leitlinie 2023 wird ein erhöhter TSH-Wert erstmals in Abhängigkeit vom Alter interpretiert. Die aktuelle Leitlinie zum erhöhten TSH-Wert in der Hausarztpraxis wird im Rahmen dieser Fortbildung besprochen und Sie erfahren das Wichtigste zur Diagnostik samt TSH-Screening, Anamnese, körperliche Untersuchung, Diagnosesicherung sowie weiterführender Diagnostik und erhalten wertvolle Informationen zu möglichen Einflussfaktoren auf die TSH-Messung sowie zur Bewertung der TSH-Werte. Darüber hinaus wird die Therapie samt Therapieindikationen allgemein, bei latenter Hypothyreose und bei älteren Patienten besprochen sowie auf die TSH-Verlaufskontrolle und auf Reduktions- bzw. Auslassversuche eingegangen. Algorithmen zum diagnostischen und therapeutischen Vorgehen sowie wichtige Empfehlungen zum TSH-Wert in der Schwangerschaft runden diese Fortbildung ab.
Oberarzt
Leitung Klassische Hämatologie und Hämostaseologie
Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation
Westdeutsches Tumorzentrum Essen
Universitätsmedizin Essen (AöR)
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie
Diagnostik und Therapie der Kälteagglutininerkrankung (CAD)
Diagnostik und Therapie der Kälteagglutininerkrankung (CAD)
Die Kälteagglutininerkrankung (CAD) ist eine selten Autoimmunerkrankung, der eine lymphoproliferative B-Zell-Erkrankung zugrunde liegt. Diese Fortbildung bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über die Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie der CAD, mit besonderem Fokus auf aktuelle und innovative Behandlungsansätze. Herr Professor Röth erläutert sowohl die B-Zell-gerichtete Immunchemotherapie als auch die Komplementinhibition als zentrale Therapiestrategien und stellt vielversprechende neue Behandlungsmöglichkeiten vor. Am Ende der Fortbildung wird noch auf CAD als Notfall eingegangen. Teilnehmende Ärzte erhalten praxisnahe Einblicke in die sicheren Diagnosekriterien, die individuelle Therapieauswahl und die Integration moderner Therapiekonzepte in den klinischen Alltag.
Ärztlicher Direktor, Chefarzt Klinik für Innere Medizin II am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Facharzt für Innere Medizin, Lungen-und Bronchialheilkunde, Allergologie, Umweltmedizin
- Hämatologie und Onkologie / Pneumologie
Therapiemanagement bei ALK-TKIs beim ALK-pos. NSCLC
Therapiemanagement bei ALK-TKIs beim ALK-pos. NSCLC
Diese eCME vermittelt praxisrelevantes Wissen zum Therapiemanagement beim ALK-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom. Im Fokus stehen leitliniengerechte Therapieentscheidungen, das frühzeitige Erkennen und strukturierte Management therapieassoziierter Nebenwirkungen sowie Maßnahmen zur Förderung von Therapieadhärenz und Lebensqualität. Klinische Fallbeispiele unterstützen die Übertragung der Inhalte in den ärztlichen Alltag.
Oberarzt und Leiter Stammzelltransplantationen
Klinik I für Innere Medizin,
Universitätsklinikum Köln
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Multiples Myelom - Praktische Anwendung der modernen Immuntherapien beim RRMM
Multiples Myelom - Praktische Anwendung der modernen Immuntherapien beim RRMM
Das rezidivierte und refraktäre Multiple Myelom konfrontiert Behandelnde mit komplexen therapeutischen Entscheidungen und erfordert ein differenziertes, individuell abgestimmtes Behandlungskonzept. In dieser Fortbildung geben Prof. Christof Scheid und Dr. Schaefers einen praxisnahen Überblick über moderne T-zell-gerichtete Immuntherapien beim RRMM. Im Fokus stehen bispezifische Antikörper und CAR-T-Zelltherapien – von Wirkprinzip und zentralen Studiendaten über Real-World-Erfahrungen bis hin zu Leitlinienempfehlungen und Zulassungskriterien. Anhand klinischer Fallbeispiele wird die Entscheidungsfindung zwischen verschiedenen Immuntherapiekonzepten, Bridging-Strategien und Sequenzplanungen strukturiert aufgearbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Management typischer Nebenwirkungen wie Zytokin-Freisetzungs-Syndrom, neurologischer Komplikationen, Infektionen und Hypogammaglobulinämie sowie auf evidenzbasierten Prophylaxestrategien. Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihr Verständnis für Studiendaten und immunologische Wirkmechanismen zu vertiefen, Ihnen Sicherheit in der leitliniengerechten Patientenselektion zu vermitteln und Sie dabei zu unterstützen, immuntherapieassoziierte Toxizitäten strukturiert zu beherrschen sowie Therapieentscheidungen im Rezidiv strategisch und patientenindividuell zu treffen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um moderne Immuntherapien beim Multiplen Myelom fundiert und praxisnah in Ihren klinischen Alltag zu integrieren.
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung Kinderrheumatologie, Immunologie,
Funktionsoberärztin, Immundefekt-Ambulanz am ImmundefektCentrum Leipzig (IDCL), Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum St. Georg gGmbH Leipzig
- Kinder- und Jugendmedizin / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Gastroenterologie
Rezidivierende Bauchschmerzen und Schwellungen bei Kindern: Grundlagen und Praxis des Hereditären Angioödems
Rezidivierende Bauchschmerzen und Schwellungen bei Kindern: Grundlagen und Praxis des Hereditären Angioödems
Das hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die sich bereits in der Kindheit manifestieren kann und durch wiederkehrende, potenziell lebensbedrohliche Schwellungen an Haut, Schleimhäuten und im Gastrointestinaltrakt charakterisiert ist. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie von Frau Dr. Fasshauer das Wichtigste zu seltenen Erkrankungen mit dem Fokus auf das HAE bei Kindern. Sie erhalten einen Einblick in die häufig unspezifischen Symptome und diagnostischen Herausforderungen, die oft zu Fehldiagnosen führen. Darüber hinaus lernen Sie praxisnah anhand Fallbeispielen, was mögliche Auslöser der HAE-Schwellungen sind, wie Sie HAE frühzeitig erkennen sowie gezielt diagnostizieren, um die richtige Therapie einzuleiten und potenziell lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden. Dabei werden die verschiedenen Therapieoptionen zur Bedarfstherapie der akuten HAE-Schwellungen sowie zur Kurz- und Langzeitprophylaxe im Überblick besprochen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre diagnostische Sicherheit bei seltenen Erkrankungen wie dem HAE in der pädiatrischen Praxis zu stärken und so die Lebensqualität Ihrer jungen Patient:innen zu verbessern.
Leitung Allergologie und Immunologie
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité Berlin
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Intensivmedizin
Anaphylaxie: Leitliniengerechtes Akutmanagement, Risikofaktoren und Langzeitstrategie
Anaphylaxie: Leitliniengerechtes Akutmanagement, Risikofaktoren und Langzeitstrategie
Die Anaphylaxie ist eine potenziell lebensbedrohliche, systemische Überempfindlichkeitsreaktion mit raschem Symptombeginn. Diese eCME vermittelt praxisnah aktuelle Erkenntnisse zu Häufigkeit, Pathomechanismen und altersabhängigen Auslösern – unter besonderer Berücksichtigung von Nahrungsmitteln, Insektengiften und Medikamenten. Sie vertieft die leitliniengerechte Akuttherapie der Erstlinientherapie, beleuchtet Barrieren in der Versorgung und stellt Strategien für Notfallmanagement und Langzeitbetreuung vor.
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Ehemals Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
- Kardiologie / Innere Medizin / Angiologie / Allgemeinmedizin
Schlaganfallprophylaxe bei Erwachsenen mit Vorhofflimmern unter Berücksichtigung spezieller Risikogruppen
Schlaganfallprophylaxe bei Erwachsenen mit Vorhofflimmern unter Berücksichtigung spezieller Risikogruppen
In diesem CME-Modul wird die Schlaganfallprophylaxe bei nicht valvulärem Vorhofflimmern mit Fokus auf Risikogruppen erörtert. Randomisierte kontrollierte Studien sowie Studien auf Grundlage von Real-World-Daten werden herangezogen, um Unterschiede in der Behandlung zu analysieren. Folgende Schwerpunkte werden behandelt: Zulassungsstudien zu nicht Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien, Subgruppenanalysen der Zulassungsstudien und Studien basierend auf Real-World-Daten zu den drei Risikopatientengruppen: Ältere Patienten, Patienten mit Diabetes mellitus und Patienten mit Adipositas.
Facharzt für Innere Medizin, Immunologie, Infektologie, Oberarzt der Klinik für Rheumatologie und Immunologie, Medizinische Hochschule Hannover, Stellv. Koordinator HIV, Deutsches Zentrum für Infektionsforschung
- Infektiologie / Innere Medizin
CROI Highlights 2026 - HIV im Fokus
CROI Highlights 2026 - HIV im Fokus
Die CROI (Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections) zählt weltweit zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Kongressen im Bereich HIV und verwandter Infektionen und setzt jährlich wichtige Impulse für Forschung und klinische Praxis.
In dieser Fortbildung präsentieren vier Experten eine kompakte und praxisnahe Zusammenfassung der Highlights der CROI 2026. Im Fokus stehen neue Daten zu Komorbiditäten wie kardiovaskulären und metabolischen Risiken, Leber- und ZNS-Beteiligung, innovative Präventionsstrategien inklusive langwirksamer PrEP-Konzepte sowie aktuelle Entwicklungen in der antiretroviralen Therapie bis hin zu ultra-langwirksamen Behandlungsansätzen. Auch besondere Patientengruppen wie Frauen, Schwangere, Menschen mit Substanzgebrauch sowie trans- und genderdiverse Personen werden differenziert betrachtet.
Teilnehmende erhalten einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Studien und deren klinische Implikationen – prägnant aufbereitet und direkt relevant für die moderne HIV-Versorgung im Alltag.
Praxis für Naturheilverfahren, Bad Camberg
Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Sportmedizin, Notfallmedizin, Ernährungsmediziner
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie / Psychiatrie und Psychotherapie / Kardiologie
Evidenzbasierte Phytotherapie für die Praxis - Pflanzliche Arzneimittel für Herz, Hirn und Darm
Evidenzbasierte Phytotherapie für die Praxis - Pflanzliche Arzneimittel für Herz, Hirn und Darm
Natürliche Heilmittel sind bei der deutschen Bevölkerung beliebt: Laut einer repräsentativen Umfrage bevorzugen 80,9 % sie zur Behandlung von leichteren Erkrankungen. Vor diesem Hintergrund wurde die Fortbildung „Evidenzbasierte Phytotherapie für die Praxis – Pflanzliche Arzneimittel für Herz, Hirn und Darm“ entwickelt. In dieser Fortbildung stellen die Experten Prof. Dr. med. Tillmann Krüger von der Medizinischen Hochschule Hannover und Prof. Dr. med. Peter W. Gündling von der Carl Remigius Medical School Idstein evidenzbasierte Phytopharmaka als verträgliche Alternative zu chemisch-synthetischen Arzneimitteln vor. Sie beleuchten die verschiedenen Anwendungsgebiete pflanzlicher Arzneimittel, definieren Qualitäts-, Wirksamkeits- und Verträglichkeitsanforderungen und erörtern die Unterschiede zwischen verschiedenen Extraktionsmethoden sowie weitere wichtige Einflussfaktoren bei der Behandlung.
Chefärztin, Zentrumsleiterin
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkte Spezielle operative Gynäkologie, Spezielle Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie, Zusatzweiterbildung Palliativmedizin, Zertifikat Psychosoziale Onkologie (WPO)
Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam
- Hämatologie und Onkologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Statistisches Handwerkszeug: Was müssen Kliniker:innen wissen - Beispiel Mammakarzinom
Statistisches Handwerkszeug: Was müssen Kliniker:innen wissen - Beispiel Mammakarzinom
Diese CME-Fortbildung vermittelt praxisnahes statistisches Grundlagenwissen, das ÄrztInnen benötigen, um klinische Studien sicher einzuordnen und Therapieentscheidungen fundiert zu treffen. Anhand konkreter Beispiele aus dem Mammakarzinom werden Studiendesign, Randomisierung, primäre und sekundäre Endpunkte sowie Zeit-zu-Ereignis-Analysen verständlich erläutert. Zentrale Konzepte wie Kaplan-Meier-Kurven, Hazard Ratios, p-Werte und Subgruppenanalysen werden kritisch beleuchtet. Ergänzend wird der Stellenwert von Real-World-Daten im Vergleich zu randomisierten Studien diskutiert. Ziel ist es, statistische Ergebnisse kompetent zu interpretieren und transparent in die ärztliche Beratung und gemeinsame Entscheidungsfindung einzubringen.