Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Leiter Stoffwechsel und Lipidapherese
(LMU Klinikum Großhadern)
Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe/Diabetologe
- Kardiologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Optimiertes Lipidmanagement: Ereignisse verhindern, bevor sie entstehen
Optimiertes Lipidmanagement: Ereignisse verhindern, bevor sie entstehen
Dyslipidämien zählen zu den wichtigsten modifizierbaren Risikofaktoren für atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen und können bereits vor einem ersten Ereignis mit einem hohen Risiko einhergehen. Diese CME zeigt, wie Hochrisikopatientinnen und -patienten frühzeitig erkannt und anhand aktueller ESC/EAS-Empfehlungen risikoadaptiert behandelt werden können. Im Fokus stehen die individuelle Risikoabschätzung, LDL-Cholesterin-Zielwerte, die Evidenz zur Prävention kardiovaskulärer Erstereignisse sowie bestehende Versorgungslücken und neue Entwicklungen im Lipidmanagement.
Diese CME vermittelt, wie das kardiovaskuläre Risiko auch bei Personen ohne bisheriges Ereignis zuverlässig eingeschätzt und daraus der individuelle LDL-Cholesterin-Zielwert abgeleitet werden kann. Zudem lernen die Teilnehmenden, Risikoverstärker einschließlich Lipoprotein(a) zu berücksichtigen und eine konsequente Lipidsenkung leitliniengerecht umzusetzen.
Oberarzt, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin,
Schwerpunkt Kinder-Hämatologie und -Onkologie,
Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie,
Universitätsklinikum Düsseldorf
- Kinder- und Jugendmedizin / Hämatologie und Onkologie
Akute lymphatische Leukämie (ALL) in der Pädiatrie - Ein Überblick
Akute lymphatische Leukämie (ALL) in der Pädiatrie - Ein Überblick
Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist die häufigste maligne Erkrankung im Kindesalter. Die Patienten fallen durch Blutbildveränderungen und meist unspezifische Begleitsymptome auf. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Herr PD Dr. Babor einen praxisrelevanten Überblick über die ALL samt Epidemiologie, Pathogenese, Ursachen und klinische Präsentation. Darüber hinaus wird die Diagnostik praxisnah beleuchtet inklusive aktueller Klassifikation und der dazugehörigen differenzierten Risikoeinschätzung. Abgerundet wird diese Fortbildung durch die Therapieoptionen samt Behandlungsgrundsätzen wie Chemotherapie sowie neue Ansätze wie Immuntherapien und CAR-T-Zellen. Diese Fortbildung bietet Ihnen nicht nur einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der ALL in der Pädiatrie, sondern liefert auch praxisrelevante Impulse für die frühzeitige Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu ALL aufzufrischen.
Ärztlicher Direktor und Chefarzt im Fachbereich Pneumologie der VITREA Klinik in Hagen-Ambrock
- Pneumologie / Neurologie / Psychiatrie und Psychotherapie / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Allgemeinmedizin
Schlafapnoe-Endotypen und ihre Bedeutung für die klinische Praxis
Schlafapnoe-Endotypen und ihre Bedeutung für die klinische Praxis
Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung, deren pathophysiologische Ursachen sich individuell stark unterscheiden. Die Fortbildung beleuchtet die klinische Relevanz von OSA-Endotypen und zeigt, wie deren differenzierte Erfassung neue Wege für eine personalisierte Diagnostik und Therapie eröffnet. Teilnehmende lernen, wie sich anatomische und nicht-anatomische Merkmale zuverlässig und praxisnah bestimmen lassen, wie diese die Therapieentscheidung beeinflussen und welche Rolle Endotypen bei der Vorhersage des Therapieerfolgs spielen. Zudem wird vermittelt, wie sich Endotypen gezielt modifizieren lassen und welche Auswirkungen dies auf patientenzentrierte Outcomes hat.
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Naturheilverfahren, Oberärztin, Elisabeth-Krankenhaus
Essen
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Naturheilverfahren
Virale Atemwegsinfekte – zur Evidenz bei Kindern und Erwachsenen
Virale Atemwegsinfekte – zur Evidenz bei Kindern und Erwachsenen
Akute Infektionen der oberen Atemwege gehören zu den häufigsten Gründen für ärztliche Konsultationen, sowohl bei Erwachsenen als auch insbesondere bei Kindern. Atemwegsinfektionen manifestieren sich häufig als Rhinitis, Pharyngitis, Sinusitis oder Bronchitis. Sie sind für über 20 % der Fälle von Arbeitsunfähigkeit verantwortlich, was ihre erhebliche ökonomische Relevanz unterstreicht. In bis zu 95 % der Fälle sind virale Erreger die Ursache. Der Einsatz von Antibiotika ist bei den meisten Patienten mit akuten Atemwegsinfekten nicht indiziert. Angesichts der häufig ausgeprägten Symptomatik gehören das Lindern der Beschwerden und ein verkürzter Krankheitsverlauf zu den vorrangigen Therapiezielen. Zur Erstlinientherapie zählen verschiedene allgemeine Maßnahmen sowie geeignete und evidenzbasierte Phytopharmaka.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
Haarwuchsstörungen - Alopezie hat viele Auslöser
Haarwuchsstörungen - Alopezie hat viele Auslöser
Haarverlust ist ein häufiges und belastendes Symptom mit komplexer Pathogenese, das zahlreiche Formen und Ursachen umfasst – von hormonellen Dysbalancen und Autoimmunprozessen bis hin zu Entzündungen oder Medikamentenwirkungen. Diese Fortbildung vermittelt differenziertes Wissen über reversible und irreversible Alopezieformen, stellt die pathophysiologischen Mechanismen im Haarwachstumszyklus dar und gibt praxisrelevante Hinweise zur Diagnostik und Therapiesteuerung. Die Teilnehmenden erfahren, wie sich die häufigsten Alopezieformen klinisch unterscheiden lassen, welche systemischen und lokalen Auslöser in Betracht kommen und wie therapeutische Entscheidungen evidenzbasiert und individuell getroffen werden können. Ziel ist es, die diagnostische Sicherheit zu verbessern und adäquate Behandlungsstrategien zu vermitteln – jenseits von Mythen und nicht validierten Naturheilmitteln.
Kardiologe und Facharzt für Innere Medizin
Kardiologie am Tibarg, Hamburg
- Kardiologie / Innere Medizin
Diagnostik und Therapie der kardialen Transthyretin-Amyloidose
Diagnostik und Therapie der kardialen Transthyretin-Amyloidose
Dieses CME vermittelt in zwölf kurzen praxisorientierten Kapiteln Wissen zur Entstehung, Diagnose und Behandlung der Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM). Schwerpunkte legen Dr. Fabian Stahl, Hamburg, und Prof. Dr. Herbert Nägele, Leiter des Departement Herzinsuffizienz und Devicetherapie Albertinen-Krankenhaus, Hamburg, auf die Warnzeichen, die Red Flags, die den Verdacht auf die Erkrankung lenken, und die Diagnose. Vertiefende Informationen gibt es zum Stellenwert der Echokardiographie und der Skelettszintigraphie bei der Diagnose und zur Bedeutung des Zusammenspiels von hausärztlicher, kardiologischer und nuklearmedizinischer Praxis, um Patient:innen frühzeitig zu diagnostizieren und kausal zu therapieren.
Leitender Koordinator
Pituitary Tumor Center of Excellence
Medizinische Klinik für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin
Charité - Universitätsmedizin Berlin
- Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie
Akromegalie und Lebensqualität – Zwischen Krankheitskontrolle und Patientenerleben
Akromegalie und Lebensqualität – Zwischen Krankheitskontrolle und Patientenerleben
Akromegalie wird häufig erst nach Jahren erkannt – mit körperlichen, psychischen und sozialen Folgen, die die Lebensqualität langfristig beeinträchtigen können. Anhand eines Patientenfalls beleuchten Dr. Linus Haberbosch und Dr. Sonja Siegel die Erkrankung aus zwei sich ergänzenden Perspektiven: von ersten Symptomen und der häufig verzögerten Diagnosestellung über Diagnostik und Therapie bis hin zu anhaltenden Beschwerden und den Herausforderungen der Langzeitversorgung. Dabei treffen endokrinologische Krankheitskontrolle und psychologisches Patientenerleben immer wieder aufeinander. Im Fokus stehen Komorbiditäten, Therapieoptionen, Körperbild, Schmerzen, psychische Belastungen, Adhärenz und Lebensqualität. Die Fortbildung zeigt, warum eine erfolgreiche Behandlung der Akromegalie nicht allein an Hormonwerten gemessen werden kann.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Typ-2-Diabetes - Empfehlungen der aktuellen Leitlinien
Typ-2-Diabetes - Empfehlungen der aktuellen Leitlinien
Die Zahl der Menschen mit einem dokumentierten Typ-2-Diabetes betrug 2025 in Deutschland mindestens 9,3 Millionen, man rechnet zusätzlich mit einer Dunkelziffer von mindestens 2 Millionen. Patienten mit Typ-2-Diabetes haben ein hohes Risiko für mikro- und makrovaskuläre Komplikationen sowie eine erhöhte Mortalität. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie das Wichtigste zu Typ-2-Diabetes samt Diagnostik, Folgeerkrankungen und Therapie und erhalten einen Überblick zu den aktuellen Empfehlungen der NVL 2023 sowie zu den Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft 2025. Dabei wird insbesondere auf das Screening, auf ein erhöhtes Diabetesrisiko, auf Laborkriterien sowie auf kardiovaskuläre, renale und psychische Komorbiditäten eingegangen. Darüber hinaus wird die nicht-medikamentöse Basistherapie besprochen und es erfolgt eine vergleichende Betrachtung der aktuell verfügbaren Antidiabetika. Algorithmen zur Diagnostik, zur medikamentösen Therapie sowie zur Insulin-Therapie runden diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihre Expertise zu Typ-2-Diabetes anhand der aktuellen Leitlinien weiter auszubauen.
Chefärztin Neurologische Klinik
Krankenhaus Nordwest GmbH
Frankfurt am Main
- Innere Medizin / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
FSME kompakt: Diagnose - Therapie - Prävention
FSME kompakt: Diagnose - Therapie - Prävention
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) breitet sich in Deutschland aus. Immer wieder kommen neue, vom RKI ausgewiesene Risikogebiete hinzu – zunehmend auch im Norden und Osten des Landes. Entsprechend wichtig ist es, bei (sommer-)grippeähnlichen Symptomen auch eine FSME in Betracht zu ziehen. Doch welches ist der Gold-Standard für eine FSME-Diagnose? Wie gestaltet sich die Therapie? Und welche Prognose haben Betroffene?
In dieser Fortbildung lernen Sie mehr zum FSME-Erkrankungsbild bei Erwachsenen und Kindern, die optimale Diagnostik, Umgang mit der Meldepflicht sowie Therapie- und Präventionsmöglichkeiten. Aktuelle Inhalte und informative Grafiken vermitteln Ihnen ein leitlinienkonformes Wissen für Ihre Praxis.
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie
Internistenzentrum MVZ Gauting-Starnberg
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie / Naturheilverfahren
Funktionelle Verdauungsbeschwerden - Leitliniengerecht behandeln
Funktionelle Verdauungsbeschwerden - Leitliniengerecht behandeln
Funktionelle Verdauungsbeschwerden zählen zu den häufigsten Ursachen gastrointestinaler Symptome und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Trotz ihrer hohen Prävalenz bleiben sie oft eine diagnostische und therapeutische Herausforderung. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah, wie der Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) und das Reizdarmsyndrom leitliniengerecht diagnostiziert und behandelt werden können.
Lernen Sie funktionelle Beschwerden differenzialdiagnostisch einzuordnen, pathophysiologische Zusammenhänge wie das Konzept der Darm-Hirn-Achse, viszerale Hypersensitivität und Mikrobiomveränderungen zu verstehen und patientenzentrierte Behandlungsstrategien umzusetzen. Im Fokus steht die multimodale Therapie, die neben Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen auch psychoedukative Ansätze, Mind-Body-Techniken und phytotherapeutische Optionen berücksichtigt.
Ziel ist es, die diagnostische Sicherheit zu stärken, die Kommunikation mit Betroffenen zu verbessern und individualisierte Therapiekonzepte auf Grundlage aktueller Leitlinien zu entwickeln.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin / Geriatrie
Geriatrische Patienten - Schmerzen effektiv und sicher behandeln
Geriatrische Patienten - Schmerzen effektiv und sicher behandeln
Schmerzen sind im höheren Lebensalter häufig und stellen aufgrund von Multimorbidität, Polypharmazie und altersbedingten Veränderungen besondere Anforderungen an Diagnostik und Therapie.
Diese Fortbildung zeigt, wie Schmerzen zuverlässig erfasst, unterschiedliche Schmerzformen eingeordnet und individuelle Therapieziele festgelegt werden können. Zudem erfahren Sie, wie sich Risiken und Wechselwirkungen berücksichtigen und medikamentöse mit nicht medikamentösen Maßnahmen sinnvoll kombinieren lassen. Erweitern Sie Ihr Wissen für eine wirksame und sichere Schmerztherapie im Praxisalltag.
Internist und Hämostaseologe
Ärztlicher Leiter Gerinnungszentrum Mannheim
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Erfolgreiche Blutabnahme - Das Wichtigste zur Vorbereitung, Durchführung und Handhabung der Proben
Erfolgreiche Blutabnahme - Das Wichtigste zur Vorbereitung, Durchführung und Handhabung der Proben
Ungeschickte Blutabnahmen, fehlerhafte Kennzeichnungen der Laborproben und unsachgemäße Probentransporte sind die wichtigsten Fehlerquellen in der Laboranalytik. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie praxisrelevante Empfehlungen für eine erfolgreiche Blutabnahme. Dabei wird sowohl auf die Vorbereitung des Patienten eingegangen als auch auf die korrekte Durchführung. Sie erhalten wertvolle Tipps, wie man sich die Blutabnahme so einfach wie möglich gestalten kann und worauf zu achten ist, damit die Qualität der Blutproben nicht beeinträchtigt wird. Darüber hinaus erfahren Sie Wichtiges zur Kennzeichnung der Probengefäße sowie zum Probentransport. Nutzen Sie diese praxisnahe Fortbildung, um Ihr Wissen rund um die erfolgreiche Blutentnahme aufzufrischen.
Fellow of the Royal Society of Medicine, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe, Diabetologe, Androloge, Adiposiologe DAG-DDG, Sexualmediziner (FECSM), Institut für integrative Männergesundheit und Andrologie (IMA), Institut für Paarmedizin und Endokrinologie (IPEM) in Münster, Klinischer Androloge der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA)
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie / Urologie
Diagnose und Therapie des männlichen Testosteronmangels
Diagnose und Therapie des männlichen Testosteronmangels
Männer mit Testosteronmangel (Hypogonadismus) leiden oft an zahlreichen, teilweise unspezifischen Symptomen. Infolgedessen bleibt die Krankheit zunächst oft unerkannt. Ein Testosteronmangel kann infolge verschiedener Ursachen auftreten, wobei ältere Männer häufiger betroffen sind. Allerdings ist nicht das Alter per se ursächlich. Vielmehr sind es ungesunde Lebensstilfaktoren oder Erkrankungen, die tendenziell im Alter häufiger auftreten – z.B. Adipositas und Typ-2-Diabetes. Mithilfe einer Testosterontherapie kann ein Testosteronmangel einfach behandelt und die Lebensqualität des Mannes deutlich gesteigert werden.
Für Männer, die Arztbesuche eher vermeiden, ist die Hausarztpraxis oft die erste Anlaufstelle. Daher ist es wichtig, dass auch Fachärzt/innen der Allgemeinmedizin das Krankheitsbild eines Testosteronmangels erkennen. In unserer Fortbildung informiert Sie der Androloge Prof. Michael Zitzmann über Symptome, Diagnosestellung und Behandlungsoptionen des Testosteronmangels, basierend auf aktuellen Empfehlungen und Leitlinien.
Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie,
Facharzt für Innere Medizin/Pneumologie, ABS-Experte
Institutsdirektor für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene
Universitätsklinikum Jena
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Postpandemische Krankheitslast von COVID-19
Postpandemische Krankheitslast von COVID-19
Diese eCME bietet ein kompaktes Update zur postpandemischen Krankheitslast von COVID-19. Themenschwerpunkte sind aktuelle epidemiologische Entwicklungen, differenzialdiagnostische Abgrenzung zu Influenza und RSV, sowie infektiöse und nicht-infektiöse Komplikationen mit klinischer Relevanz. Zudem werden Risikostratifikation nach aktuellen Leitlinien, Impfstrategien zur Prävention schwerer Verläufe und Post-/Long-COVID-Manifestationen praxisnah dargestellt. Ziel ist es, evidenzbasierte Handlungsgrundlagen für Prävention, Diagnostik und Therapie im klinischen Alltag zu vermitteln.
Apl.-Professur Charité – Universitätsmedizin Berlin
Internist und Nephrologe, Hypertensiologe DHL®, Lipidologe DGFF®
Chefarzt Klinik für Innere Medizin
Akademisches Lehrkrankenhaus der „HMU Health and Medical University“, Potsdam
- Nephrologie / Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin
Impfen bei chronischen Nierenerkrankungen
Impfen bei chronischen Nierenerkrankungen
Chronische Nierenerkrankungen (CKD) gehen mit einer zunehmenden Beeinträchtigung des Immunsystems und einem erhöhten Risiko für Infektionen und schwere Krankheitsverläufe einher. Diese Fortbildung erläutert, wie urämiebedingte Inflammation und Immundysfunktion das Infektionsrisiko sowie das Ansprechen auf Impfungen beeinflussen und welche Bedeutung der Impfprävention zukommt. Anhand der aktuellen STIKO-Empfehlungen werden die für Menschen mit chronischer Nierenerkrankung relevanten Impfungen und deren Stellenwert eingeordnet; besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch dialysepflichtigen Patienten.
Ziel dieser Fortbildung ist, dass die Teilnehmenden das individuelle Infektionsrisiko bei CKD besser einschätzen, relevante Impfempfehlungen sicher zuordnen und Besonderheiten bei eingeschränktem Impfansprechen und Dialyse berücksichtigen können.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Direktor Klinik für Geburtsmedizin,
Universitätsklinikum Leipzig
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Innere Medizin / Nephrologie
Postpartales atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom (aHUS)
Postpartales atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom (aHUS)
Das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) ist eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung, die durch eine übermäßige Aktivierung des Komplementsystems gekennzeichnet ist und zu thrombotischer Mikroangiopathie, hämolytischer Anämie, Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörungen führen kann. Die Differentialdiagnose von Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörung postpartal ist besonders herausfordernd, da sich die klinischen Symptome von aHUS und anderen Erkrankungen wie HELLP-Syndrom oder thrombotisch-thrombozytopenischer Purpura (TTP) überschneiden. Prof. Stepan beleuchtet in dieser Fortbildung die wesentlichen Unterschiede zwischen geburtsmedizinischen und nicht-geburtsmedizinischen Ursachen von Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörungen im postpartalen Zeitraum und zeigt, wie entscheidend eine schnelle Differenzierung ist, um eine adäquate und rechtzeitige Behandlung zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig, da aHUS lebensgefährlich sein kann und eine externe, oft zeitintensive Diagnostik erforderlich ist.
Institutsleitung, Rechtsmedizinisches Institut des Universitätsklinikums Essen
- Allgemeinmedizin
Verkehrssicherheit - Einschränkungen durch Arzneimittel
Verkehrssicherheit - Einschränkungen durch Arzneimittel
Das Führen von Fahrzeugen ist ein komplexer Vorgang, der nicht nur durch Alkohol und Drogen, sondern auch durch Grunderkrankungen und zahlreiche Medikamente erheblich beeinträchtigt werden kann. Diese Fortbildung beleuchtet die Unterschiede zwischen Fahrsicherheit und Fahreignung, stellt dar, welche Substanzen und Krankheitsbilder die Fahrtüchtigkeit beeinflussen können, und erläutert die rechtlichen Konsequenzen bis hin zum Führerscheinverlust.
Lernen Sie, das Risiko bestimmter Medikamente und Erkrankungen für die Teilnahme am Straßenverkehr realistisch einzuschätzen, Patienten rechtssicher und praxisnah zu beraten und dabei die Balance zwischen Aufklärungspflicht und Schweigepflicht zu wahren.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Onkologicum HOPA MVZ GmbH, Hamburg
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie / Innere Medizin
AL-Amyloidose - Fokus Patientenfälle
AL-Amyloidose - Fokus Patientenfälle
Die AL-Amyloidose ist eine seltene, jedoch hochrelevante Systemerkrankung, die durch Ablagerungen fehlgefalteter Proteine zu fortschreitenden Organschädigungen – vor allem an Herz und Niere – führt. Diese Fortbildung stellt anhand anschaulicher Patientenfälle die klinische Vielfalt dar, zeigt praxisnahe Strategien zur Differenzialdiagnose gegenüber anderen Amyloidoseformen auf und beleuchtet die prognostische Bedeutung von Biomarkern sowie Organbefall. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Studiendaten, deren Bedeutung für Organansprechen und Langzeitprognose, sowie die Empfehlungen der aktuellen Onkopedia-Leitlinie, die eine klare Orientierung für Diagnostik und Therapieentscheidungen geben.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, diagnostische Algorithmen gezielt einzusetzen und das individuelle Risiko anhand validierter Scores sicher einzuschätzen. Darüber hinaus erfahren sie, wie sich aktuelle Studienergebnisse und Leitlinienempfehlungen unmittelbar in die klinische Praxis übertragen lassen, um Patientinnen und Patienten auch in komplexen Situationen leitliniengerecht und effektiv zu versorgen. Diese Fortbildung vermittelt kompaktes, praxisrelevantes Wissen und lädt ein, die eigene Handlungssicherheit im Management dieser herausfordernden Erkrankung weiter zu stärken.