Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Leiter Stoffwechsel und Lipidapherese
(LMU Klinikum Großhadern)
Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe/Diabetologe
- Kardiologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Optimiertes Lipidmanagement: Ereignisse verhindern, bevor sie entstehen
Optimiertes Lipidmanagement: Ereignisse verhindern, bevor sie entstehen
Dyslipidämien zählen zu den wichtigsten modifizierbaren Risikofaktoren für atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen und können bereits vor einem ersten Ereignis mit einem hohen Risiko einhergehen. Diese CME zeigt, wie Hochrisikopatientinnen und -patienten frühzeitig erkannt und anhand aktueller ESC/EAS-Empfehlungen risikoadaptiert behandelt werden können. Im Fokus stehen die individuelle Risikoabschätzung, LDL-Cholesterin-Zielwerte, die Evidenz zur Prävention kardiovaskulärer Erstereignisse sowie bestehende Versorgungslücken und neue Entwicklungen im Lipidmanagement.
Diese CME vermittelt, wie das kardiovaskuläre Risiko auch bei Personen ohne bisheriges Ereignis zuverlässig eingeschätzt und daraus der individuelle LDL-Cholesterin-Zielwert abgeleitet werden kann. Zudem lernen die Teilnehmenden, Risikoverstärker einschließlich Lipoprotein(a) zu berücksichtigen und eine konsequente Lipidsenkung leitliniengerecht umzusetzen.
Direktor der Klinik für Innere Medizin V - Angiologie
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
- Angiologie / Kardiologie / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Zwischen Thrombose und Blutung: Hämostaseologische Herausforderungen bei Kinderwunsch und Schwangerschaft
Zwischen Thrombose und Blutung: Hämostaseologische Herausforderungen bei Kinderwunsch und Schwangerschaft
Schwangerschaft und Wochenbett können mit einem erhöhten Risiko für venöse Thromboembolien einhergehen. Bei Thrombophilie, vorausgegangenen thrombotischen Ereignissen oder weiteren Risikofaktoren ergeben sich zusätzliche hämostaseologische Herausforderungen.
Die CME vermittelt anhand praxisnaher Fallbeispiele, wie das individuelle Thromboserisiko eingeschätzt wird, wann eine Thrombophiliediagnostik sinnvoll ist und wie venöse Thromboembolien in der Schwangerschaft leitliniengerecht abzuklären und zu behandeln sind. Außerdem erfahren Sie, wie eine risikoadaptierte Prophylaxe bei vorausgegangener Thrombose oder Thrombophilie festgelegt und das peripartale Management unter Berücksichtigung von Thrombose- und Blutungsrisiko geplant werden kann. Auch auf weitere praxisrelevante Situationen wie Kinderwunsch, künstliche Befruchtung und ovarielles Hyperstimulationssyndrom wird eingegangen.
Die Fortbildung zeigt, wie hämostaseologische Risiken rund um Kinderwunsch und Schwangerschaft sicherer eingeordnet und fundierte Entscheidungen für die Praxis getroffen werden können.
Kardiologe und Facharzt für Innere Medizin
Kardiologie am Tibarg, Hamburg
- Kardiologie / Innere Medizin
Diagnostik und Therapie der kardialen Transthyretin-Amyloidose
Diagnostik und Therapie der kardialen Transthyretin-Amyloidose
Dieses CME vermittelt in zwölf kurzen praxisorientierten Kapiteln Wissen zur Entstehung, Diagnose und Behandlung der Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM). Schwerpunkte legen Dr. Fabian Stahl, Hamburg, und Prof. Dr. Herbert Nägele, Leiter des Departement Herzinsuffizienz und Devicetherapie Albertinen-Krankenhaus, Hamburg, auf die Warnzeichen, die Red Flags, die den Verdacht auf die Erkrankung lenken, und die Diagnose. Vertiefende Informationen gibt es zum Stellenwert der Echokardiographie und der Skelettszintigraphie bei der Diagnose und zur Bedeutung des Zusammenspiels von hausärztlicher, kardiologischer und nuklearmedizinischer Praxis, um Patient:innen frühzeitig zu diagnostizieren und kausal zu therapieren.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Onkologicum HOPA MVZ GmbH, Hamburg
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie / Innere Medizin
AL-Amyloidose - Fokus Patientenfälle
AL-Amyloidose - Fokus Patientenfälle
Die AL-Amyloidose ist eine seltene, jedoch hochrelevante Systemerkrankung, die durch Ablagerungen fehlgefalteter Proteine zu fortschreitenden Organschädigungen – vor allem an Herz und Niere – führt. Diese Fortbildung stellt anhand anschaulicher Patientenfälle die klinische Vielfalt dar, zeigt praxisnahe Strategien zur Differenzialdiagnose gegenüber anderen Amyloidoseformen auf und beleuchtet die prognostische Bedeutung von Biomarkern sowie Organbefall. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Studiendaten, deren Bedeutung für Organansprechen und Langzeitprognose, sowie die Empfehlungen der aktuellen Onkopedia-Leitlinie, die eine klare Orientierung für Diagnostik und Therapieentscheidungen geben.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, diagnostische Algorithmen gezielt einzusetzen und das individuelle Risiko anhand validierter Scores sicher einzuschätzen. Darüber hinaus erfahren sie, wie sich aktuelle Studienergebnisse und Leitlinienempfehlungen unmittelbar in die klinische Praxis übertragen lassen, um Patientinnen und Patienten auch in komplexen Situationen leitliniengerecht und effektiv zu versorgen. Diese Fortbildung vermittelt kompaktes, praxisrelevantes Wissen und lädt ein, die eigene Handlungssicherheit im Management dieser herausfordernden Erkrankung weiter zu stärken.
Medizinische Fakultät Universität Heidelberg, Medizinische Universität Graz, SYNLAB Akademie, Mannheim
- Allgemeinmedizin / Angiologie / Innere Medizin / Kardiologie
Fettstoffwechselstörungen - mögliche Hyperlipoproteinämien frühzeitig erkennen und diagnostizieren
Fettstoffwechselstörungen - mögliche Hyperlipoproteinämien frühzeitig erkennen und diagnostizieren
Störungen des Fettstoffwechsels (Hyperlipoproteinämie) sind klinisch häufig ohne Symptome. Wird die Hyperlipoproteinämie (HLP) jedoch nicht frühzeitig erkannt und behandelt, können die erhöhten Blutfette (Lipide) zu Folgeerkrankungen führen. Die Diagnose erfolgt mit Hilfe von Laboruntersuchungen, die im Wesentlichen drei Ziele haben:
- Abschätzung des kardiovaskulären Risikos,
- Diagnose einer spezifischen, oft primären Hyperlipoproteinämie,
- Etablierung der Indikation für nicht-medikamentöse und/oder medikamentöse Lipidsenkung.
Fachärztin für Kardiologie
Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen
TUM Klinikum Deutsches Herzzentrum, München
- Kardiologie / Innere Medizin
Management von Begleiterkrankungen bei Patienten mit ATTR-Kardiomyopathie
Management von Begleiterkrankungen bei Patienten mit ATTR-Kardiomyopathie
Die kardiale ATTR-Amyloidose ist eine Multisystemerkrankung, bei der Begleiterkrankungen und extrakardiale Manifestationen Symptomatik, Prognose und Therapieentscheidungen wesentlich beeinflussen. Frau Dr. Knoll ordnet zunächst die spezifischen Therapieoptionen ein und beleuchtet anschließend insbesondere die Besonderheiten im Management kardialer Begleiterkrankungen wie Herzinsuffizienz, Arrhythmien und Klappenerkrankungen. Im weiteren Vortrag ergänzt sie die relevanten extrakardialen Manifestationen wie Polyneuropathie, Nierenfunktionsstörungen und gastrointestinale Beschwerden sowie die Bedeutung einer individualisierten, multidisziplinären und intersektoralen Versorgung. Die Fortbildung schärft damit den Blick für die klinische Relevanz von Begleiterkrankungen bei ATTR-Kardiomyopathie und deren Bedeutung für die Versorgung im Praxisalltag.
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie,
Praxis für Prävention und kardiovaskuläre Medizin,
Essen
- Allgemeinmedizin / Kardiologie / Innere Medizin
Kardiovaskulärer Hochrisikopatient aus allgemeinärztlicher Sicht
Kardiovaskulärer Hochrisikopatient aus allgemeinärztlicher Sicht
Kardiovaskuläre Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Umso entscheidender ist es, kardiovaskuläre Hochrisikopatienten zu erkennen und dies wenn möglich, bevor ein kardiovaskuläres Ereignis aufgetreten ist. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie von Herrn Dr. Beck, welche Patienten ein hohes bzw. ein sehr hohes kardiovaskuläres Risiko aufweisen und wie das kardiovaskuläre Gesamtrisiko unter anderem bestimmt werden kann. Da Hochrisikopatienten auf vorliegende kardiovaskuläre Erkrankungen und auf alle Risikofaktoren untersucht werden müssen, erhalten Sie wertvolle Informationen dazu, wie nach Identifikation eines Hochrisikopatienten vorgegangen werden soll. Dabei geht Herr Dr. Beck vor allem auf die empfohlenen Lebensstil-Modifikationen ein sowie auf die frühzeitige Erkennung und konsequente Behandlung von kardiovaskulären Risikofaktoren. Diese umfassen insbesondere chronische Niereninsuffizienz (CKD), Diabetes mellitus Typ 2, arterielle Hypertonie und Dyslipidämie. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu kardiovaskulären Hochrisikopatienten auf den neuesten Stand zu bringen und die optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten.
Oberarzt am Institut für Molekularbiologie/ Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation Leiter Schwerpunkt multiples Myelom, Amyloidose Westdeutsches Amyloidosezentrum Universitätsmedizin Essen
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Kardiologie
AL-Amyloidose – Aktuelle Diagnostik und Therapie: Standards und neue Perspektiven
AL-Amyloidose – Aktuelle Diagnostik und Therapie: Standards und neue Perspektiven
Die AL-Amyloidose ist eine seltene Systemerkrankung, bei der fehlgefaltete Immunglobulin-Leichtketten als Amyloid in verschiedenen Organen abgelagert werden. Da erste Symptome wie Müdigkeit, periphere Ödeme oder Gewichtsverlust meist unspezifisch sind, wird die Erkrankung häufig erst spät erkannt.
In dieser CME vermittelt PD Dr. med. Alexander Carpinteiro den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie der AL-Amyloidose. Anhand eines praxisnahen Patientenfalls zeigt er den Weg von den ersten klinischen Warnsignalen über die strukturierte Diagnostik und Beurteilung des Organbefalls bis hin zur stadiengerechten Therapie nach aktuellen Empfehlungen. Darüber hinaus werden Strategien beim Rezidiv und Progress sowie zukünftige Therapieansätze vorgestellt. Sie lernen, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen, diagnostische und prognostische Parameter sicher einzuordnen und Therapieentscheidungen individuell am Organbefall und Erkrankungsstadium auszurichten. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre diagnostische Sicherheit zu stärken und Patienten mit AL-Amyloidose frühzeitig einer zielgerichteten Versorgung zuzuführen.
Facharzt für Nuklearmedizin
MVZ Nuklearmedizin des Instituts für Radiologie, Nuklearmedizin und molekulare Bildgebung
Herz- und Diabeteszentrum NRW
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
Med. Fakultät OWL (Universtität Bielefeld)
- Kardiologie / Innere Medizin / Nuklearmedizin
Bildgebende Diagnostik der koronaren Herzkrankheit (KHK) - Stellenwert der Myokard-SPECT
Bildgebende Diagnostik der koronaren Herzkrankheit (KHK) - Stellenwert der Myokard-SPECT
Die chronische koronare Herzkrankheit (KHK) zählt zu den häufigsten Herzerkrankungen und erfordert eine differenzierte, leitliniengerechte Diagnostik. In dieser Fortbildung erläutert Prof. Dr. Oliver Lindner anschaulich den diagnostischen Stellenwert der Myokard-SPECT im Kontext der aktuellen Leitlinien und zeigt auf, wie sich bildgebende Verfahren basierend auf Koronarphysiologie und Vortestwahrscheinlichkeit optimal einsetzen lassen. Im Vergleich mit der koronaren CT-Angiographie wird vermittelt, wann welche Methode im klinischen Alltag differenziert oder ergänzend eingesetzt werden kann. Fallbeispiele und Entscheidungspfade bieten praxisnahe Orientierung für diagnostische Entscheidungen bei chronischer KHK.
Facharzt für Innere Medizin, ehem. Chefarzt und leitender Arzt der Abteilung für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin-Wannsee, Vizepräsident der Gesellschaft für Phytotherapie e.V., Präsident des Zentralverbands der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kardiologie / Naturheilverfahren
Hitze und kardiovaskuläre Risiken - Epidemiologie, Pathophysiologie, Prävention, Medikation
Hitze und kardiovaskuläre Risiken - Epidemiologie, Pathophysiologie, Prävention, Medikation
Hitzeperioden stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko für kardiovaskulär vorerkrankte ebenso wie für bislang gesunde Menschen dar – insbesondere angesichts der Zunahme klimatischer Extremereignisse. Diese Fortbildung vermittelt Ihnen aktuelle epidemiologische Erkenntnisse zur hitzebedingten Übersterblichkeit, erläutert die pathophysiologischen Auswirkungen hoher Temperaturen auf das Herz-Kreislauf-System und präsentiert praxisnahe Strategien für Prävention, Medikationsanpassung und Patientenberatung in der hausärztlichen Versorgung. Zudem werden präklinische und klinische Daten zu phytotherapeutischen Optionen zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion vorgestellt. Sie erfahren, welche Risikofaktoren besondere ärztliche Aufmerksamkeit erfordern, wie sich die Pharmakokinetik unter Hitzeeinfluss verändert und wie durch gezielte Maßnahmen die kardiale Resilienz Ihrer Patienten gestärkt werden kann. Diese Fortbildung bietet Ihnen wissenschaftlich fundiertes Wissen, um vulnerable Patientengruppen effektiv vor hitzebedingten Komplikationen zu schützen.
Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
- Kardiologie / Angiologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Direkte orale Antikoagulation bei Erwachsenen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) - Therapietreue und Umstellung professionell managen
Direkte orale Antikoagulation bei Erwachsenen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) - Therapietreue und Umstellung professionell managen
In Deutschland leiden etwa 3,5 Millionen Menschen unter Vorhofflimmern (VHF) und Schätzungen zufolge wird der demografische Wandel die VHF-Prävalenz in Europa bis 2060 verdoppeln.
In diesem Modul liegt der Fokus auf der Adhärenz und Persistenz bei der Therapie mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) sowie den klinischen Konsequenzen mangelnder Therapietreue in der Schlaganfallprophylaxe bei VHF. Zudem werden bestimmte Situationen für und gegen eine Therapieumstellung bei oralen Antikoagulanzien sowie der professionelle Umgang damit erörtert.
Ärztlicher Direktor
Klinik für Nuklearmedizin
Klinikum Stuttgart
- Radiologie / Kardiologie / Nuklearmedizin
Nuklearmedizinische Diagnostik bei kardialer Amyloidose
Nuklearmedizinische Diagnostik bei kardialer Amyloidose
Diese Fortbildung vermittelt Kenntnisse zu den häufigsten Formen der kardialen Amyloidose sowie zur bildgebenden kardiologischen und nuklearmedizinischen Diagnostik dieser Erkrankungen im Allgemeinen und der Transthyretin-Amyloidose (ATTR-CM) im Speziellen.
Die kardiale Transthyretin-Amyloidose (ATTR-CM) ist eine seltene Erkrankung mit unterschätzter Prävalenz und schlechter Prognose. Bildgebende kardiologische Methoden wie die Echokardiographie und das Kardio-MRT liefern wichtige Hinweise für die Diagnose. Mit dem nuklearmedizinischen Verfahren der Skelettszintigraphie kann unter gewissen Voraussetzungen die Diagnose gesichert werden und die Methode wird von der ESC für das nicht-invasive Screening empfohlen. Auch PET-Tracer gewinnen zunehmend an Bedeutung zum Nachweis der kardialen Amyloidose.
stellvertr. ärztlicher Direktor und Leiter des Instituts für Cardiomyopathien Heidelberg, Universitätsklinikum Heidelberg
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kardiologie / Nuklearmedizin
Kardiale Amyloidose: Diagnostische Sicherung
Kardiale Amyloidose: Diagnostische Sicherung
Diese eCME soll Ihnen im Rahmen einer interdisziplinären Expertenrunde einen praxisnahen Einblick in verschiedene bildgebende Verfahren zur diagnostischen Sicherung kardialer Amyloidosen - speziell bezüglich der Abgrenzung der ATTR-Amyloidose (Transthyretin-Amyloidose) von anderen Kardiomyopathien - geben.
Vordergründig werden die Skelettszintigraphie, die Kardio-MRT und die Myokard-Biopsie im Einzelnen vorgestellt. Dabei werden u.a. das Verfahrensprinzip, der Stellenwert, die diagnostische Genauigkeit, potentielle Diagnosemarker und die Befundinterpretation aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und auf Grundlage von Studiendaten sowie eigenen Erfahrungen Empfehlungen ausgesprochen.
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Kardiologie im Spreebogen, Berlin
Charité Universitätsmedizin Berlin
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kardiologie
Vorhofflimmern gut versorgen – Einsatzmöglichkeiten für Wearables & Co.
Vorhofflimmern gut versorgen – Einsatzmöglichkeiten für Wearables & Co.
Die Prävalenz von Vorhofflimmern (VHF) steigt weltweit rasant an und stellt eine zunehmende Herausforderung für die Früherkennung und Schlaganfallprävention dar. Diese Fortbildung beleuchtet die Rolle moderner Wearables bei der Detektion von VHF, vergleicht Technologien wie Elektrokardiogramm (EKG) und Photoplethysmographie (PPG) und bewertet ihre Performance anhand aktueller Studien. Zudem werden Leitlinienempfehlungen zur Nutzung von Wearables, relevante Zielgruppen sowie Herausforderungen wie Datenmanagement und Kostenübernahme diskutiert. Erfahren Sie, wie innovative Technologien die Versorgung von VHF-Patient:innen verbessern können!
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Internistische Intensivmedizin
Kardiologisch-Angiologische Praxis – Herzzentrum Bremen
- Kardiologie / Innere Medizin
Herzinsuffizienz und Versorgungslage - Wie können wir die Versorgung der Herzinsuffizienzpatienten verbessern?
Herzinsuffizienz und Versorgungslage - Wie können wir die Versorgung der Herzinsuffizienzpatienten verbessern?
Die Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz stellt den klinischen Alltag weiterhin vor Herausforderungen. In ihren Vorträgen stellen Frau PD Dr. Paitazoglou und Herr Prof. Müller-Ehmsen aktuelle Therapieempfehlungen und Therapieoptionen sowie deren Umsetzung in der klinischen Praxis vor. Im Mittelpunkt stehen die Versorgungsrealität, die Einordnung aktueller Versorgungsdaten und praxisnahe Strategien zur Optimierung der Patientenversorgung. Der gemeinsame Austausch der beiden Referierenden greift zentrale Fragestellungen der Herzinsuffizienzversorgung auf und verbindet praxisnahe Erfahrungen aus ambulanter und stationärer Versorgung. Freuen Sie sich auf eine praxisnahe Fortbildung mit wertvollen Impulsen für Ihren klinischen Alltag.
Facharzt Innere Medizin und Kardiologie
Oberarzt Kardiologie und Angiologie, Innere Medizin 3
Universitätsklinikum Tübingen
- Kardiologie / Innere Medizin
Zielgerichtete Therapieoptionen der kardialen ATTR-Amyloidose
Zielgerichtete Therapieoptionen der kardialen ATTR-Amyloidose
Mit den verfügbaren zielgerichteten Therapieoptionen der kardialen ATTR-Amyloidose gewinnen die frühzeitige Diagnosestellung und eine differenzierte Therapieentscheidung zunehmend an Bedeutung.
In dieser CME zeigt Herr Prof. Greulich, welche klinischen Warnzeichen auf eine kardiale ATTR-Amyloidose hinweisen und worauf es bei der Diagnosestellung ankommt. Darauf aufbauend erläutert er die verfügbaren zielgerichteten Therapieoptionen, ihre unterschiedlichen Wirkprinzipien sowie deren praxisrelevante Einordnung. Abschließend gibt er einen Ausblick auf zukünftige Therapieansätze und deren mögliche Rolle in der Versorgung.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Medizinische Klinik und Poliklinik 2 I Multiples Myelom I Amyloidose
Universitätsklinikum Würzburg
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Kardiologie
Risiko-adaptierte Diagnostik bei monoklonalen Gammopathien - MGUS, Amyloidose, Myelom
Risiko-adaptierte Diagnostik bei monoklonalen Gammopathien - MGUS, Amyloidose, Myelom
Monoklonale Gammopathien sind häufig. Egal, ob sie als Zufallsbefund oder im Rahmen einer Abklärung auffallen, bedürfen sie einer sorgfältigen Aufarbeitung. Die Differenzierung zwischen der monoklonalen Gammopathie ohne Krankheitswert, einem multiplen Myelom und einer Gammopathie klinischer Signifikanz kann herausfordernd sein.
In dieser Fortbildung beleuchtet Herr Dr. med. Steinhardt das risikoadaptierte, diagnostische Vorgehen bei monoklonalen Gammopathien. Auf der Basis pathophysiologischer Zusammenhänge erarbeitet er, wie eine klinische Aufarbeitung einer MGUS sinnvoll erfolgen kann und welche PatientInnen besonderes Augenmerk benötigen. So kann eine Überdiagnostik auf der einen Seite vermieden werden, aber auf der anderen Seite darf eine monoklonale Gammopathie klinischer Signifikanz wie z.B. die AL-Amyloidose in keinem Fall übersehen werden. Dies wird an zwei Patientenfällen verdeutlicht. Hierfür diskutiert Herr Dr. med. Steinhardt differentialdiagnostische Überlegungen und gibt konkrete Handlungsvorschläge für Diagnostik und risikoadaptierte Patientenführung.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Kardiologie
Hypertonie - Erfolgreiche Diagnostik und Behandlung nach NVL 2023
Hypertonie - Erfolgreiche Diagnostik und Behandlung nach NVL 2023
Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland ist von Hypertonie betroffen, der Blutdruck dieser Patienten ist dauerhaft erhöht. Dies verursacht zu Beginn meist keine Beschwerden, kann auf Dauer aber wichtige Organe wie Herz, Gehirn, Nieren und Augen schädigen. Im Rahmen dieser Fortbildung wird die aktuell gültige Nationale VersorgungsLeitlinie Hypertonie besprochen und Sie erfahren nach einer Einleitung zu Definitionen, Epidemiologie und Früherkennung das Wichtigste zur Diagnostik sowie zur Therapie der Hypertonie. Bezüglich der Diagnostik erhalten Sie wertvolle Informationen zur Blutdruckmessung, zur Anamnese und körperlichen Untersuchung, zur Labordiagnostik sowie zur Basisdiagnostik von Endorganschäden. Zudem bekommen Sie einen Überblick zur sekundären Hypertonie, Weißkittelhypertonie und maskierter Hypertonie. Die in dieser Fortbildung besprochene Therapie der Hypertonie beinhaltet Therapieziele, Wichtiges zur Adhärenz sowie Empfehlungen zur Kommunikation mit den Patienten, zu nichtmedikamentösen Maßnahmen und medikamentösen Therapien sowie zur primärärztlichen und fachspezifischen Versorgung. Algorithmen zur Diagnostik, zum Monitoring sowie zur medikamentösen Therapie finden ebenfalls Berücksichtigung. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu Hypertonie auf den neuesten Stand zu bringen.