Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Direktor Klinik für Geburtsmedizin,
Universitätsklinikum Leipzig
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Innere Medizin / Nephrologie
Postpartales atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom (aHUS)
Postpartales atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom (aHUS)
Das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) ist eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung, die durch eine übermäßige Aktivierung des Komplementsystems gekennzeichnet ist und zu thrombotischer Mikroangiopathie, hämolytischer Anämie, Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörungen führen kann. Die Differentialdiagnose von Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörung postpartal ist besonders herausfordernd, da sich die klinischen Symptome von aHUS und anderen Erkrankungen wie HELLP-Syndrom oder thrombotisch-thrombozytopenischer Purpura (TTP) überschneiden. Prof. Stepan beleuchtet in dieser Fortbildung die wesentlichen Unterschiede zwischen geburtsmedizinischen und nicht-geburtsmedizinischen Ursachen von Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörungen im postpartalen Zeitraum und zeigt, wie entscheidend eine schnelle Differenzierung ist, um eine adäquate und rechtzeitige Behandlung zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig, da aHUS lebensgefährlich sein kann und eine externe, oft zeitintensive Diagnostik erforderlich ist.
Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie Zusatzbezeichnung Proktologie der Ärztekammer und Koloproktologie der European Society of Coloproctology (ESCP) edh End-& Dickdarmzentrum Hannover
- Allgemeinmedizin / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Urologie
Differentialdiagnosen des Hämorrhoidalleidens - Aus der Praxis für die Praxis
Differentialdiagnosen des Hämorrhoidalleidens - Aus der Praxis für die Praxis
Anhand der wesentlichen Leitsymptome gibt diese Fortbildung einen Überblick über Anamnese, Inspektion und Diagnose der häufigsten proktologischen Krankheitsbilder. Ausgehend vom Hämorrhoidalleiden, der mit einer Lebenszeitprävalenz von 70 % häufigsten proktologischen Erkrankung, werden die wesentlichen Differentialdiagnosen anhand von Blickdiagnosen gezeigt und basistherapeutische Maßnahmen vorgestellt. So werden Kolleg:innen aus anderen Fachgebieten gestärkt, die häufigsten proktologische Erkrankungen mit einfachen Mitteln zu diagnostizieren und basistherapeutisch zu behandeln.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Sexualität - Wie die Menopause das Liebesleben beeinflusst
Sexualität - Wie die Menopause das Liebesleben beeinflusst
Die Menopause bringt nicht nur hormonelle Veränderungen mit sich, sondern wirkt sich bei vielen Frauen auch tiefgreifend auf das sexuelle Erleben aus. Das sexuelle Empfinden kann durch medizinische Faktoren wie etwa vulvovaginale Atrophie, urogenitale Beschwerden oder chronische Erkrankungen maßgeblich beeinflusst werden. Auch das Thema Verhütung muss rund um die Menopause neu überdacht werden.
Diese Fortbildung vermittelt praxisrelevantes Wissen über die physiologischen, psychischen und partnerschaftlichen Aspekte sexueller Veränderungen in der Lebensmitte. Sie erhalten fundierte Impulse für ein ganzheitliches Verständnis und eine verbesserte Betreuung Ihrer Patientinnen in einer sensiblen Lebensphase.
Professur für Medizin in der Gesundheitspädagogik
Leitung des Instituts für Public Health & Health Research
Studiengangsleitung Master Gesundheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
FASD vorbeugen: Prävention, Gesprächsführung und Begleitung in der gynäkologischen Praxis
FASD vorbeugen: Prävention, Gesprächsführung und Begleitung in der gynäkologischen Praxis
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) sind vollständig vermeidbare, zugleich jedoch folgenschwere Schädigungen, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen können. Eine frühzeitige, wertschätzende Prävention und Beratung in der gynäkologischen Praxis nimmt daher eine zentrale Rolle ein.
Die Fortbildung vermittelt praxisnah, wie FASD-Prävention in bestehende Praxisroutinen integriert und die ärztliche Beratung an Lebenssituation, Konsumverhalten und individuellen Unterstützungsbedarf angepasst werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Methoden der motivierenden Gesprächsführung, dem Einsatz geeigneter Screening-Instrumente sowie dem professionellen Umgang mit Veränderungsbereitschaft und Ambivalenzen. Anhand konkreter Gesprächsstrategien erfahren Sie, wie Sie auch herausfordernde Beratungssituationen wertschätzend gestalten, Veränderungsmotivation fördern und bei weiterführendem Unterstützungsbedarf gezielt in geeignete Hilfsangebote vermitteln können.
Die Fortbildung bietet damit praxisnahe Impulse, um Prävention und Beratung rund um Alkoholkonsum und Schwangerschaft sicher und wirksam in den gynäkologischen Praxisalltag zu integrieren.
Chefarzt der Frauenklinik
Evangelisches Klinikum Weyertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Frauengesundheit im Wandel: Verhütung und Wechseljahre gemeinsam mit der Patientin gestalten
Frauengesundheit im Wandel: Verhütung und Wechseljahre gemeinsam mit der Patientin gestalten
Diese Fortbildung beleuchtet die gynäkologische Betreuung von Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen – von der Wahl der Verhütungsmethode bis zur Begleitung in den Wechseljahren. Neben aktuellen Daten zum Verhütungsverhalten in Deutschland erfahren Teilnehmende bezüglich der Kontrazeptionsberatung, wie S3- und S2k-Leitlinien sowie Shared-Decision-Making-Ansätze effektiv und zeitsparend in den Praxisalltag integriert werden können. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wird die Umsetzung verdeutlicht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer patientinnenzentrierten, evidenzbasierten Unterstützung in den Wechseljahren – inklusive Empowerment-Strategien, Nutzen-Risiko-Abwägung hormoneller Therapien und innovativer, effektiver, nicht-hormoneller Optionen.
Ziel ist es, die eigene Beratungskompetenz zu vertiefen und Patientinnen in allen Lebensphasen optimal zu begleiten.
Professur für Medizin in der Gesundheitspädagogik
Leitung des Instituts für Public Health & Health Research
Studiengangsleitung Master Gesundheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Psychiatrie und Psychotherapie
FASD verstehen: Alkoholkonsum, fetale Schädigung und Krankheitsbild
FASD verstehen: Alkoholkonsum, fetale Schädigung und Krankheitsbild
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) gehören zu den häufigsten vermeidbaren Ursachen von Entwicklungsbeeinträchtigungen und bleiben dennoch häufig unerkannt. Die Folgen einer pränatalen Alkoholexposition können Betroffene und ihre Angehörigen lebenslang prägen.
Diese Fortbildung gibt einen praxisorientierten Überblick über Alkoholkonsum in der Schwangerschaft, die Auswirkungen pränataler Alkoholexposition sowie das klinische Erscheinungsbild der FASD. Beleuchtet werden mögliche Gründe und Risikofaktoren für Alkoholkonsum während der Schwangerschaft sowie typische Symptome, Komorbiditäten und mögliche langfristige Folgen der FASD.
Darüber hinaus erhalten Sie grundlegende Einblicke in Prävalenz, diagnostische Kriterien und die Komplexität der Diagnosestellung. Erfahrungsberichte veranschaulichen die Auswirkungen auf den Alltag und den Lebensverlauf.
Oberärztin CVK, Leiterin des Endometriosezentrum CHARITÉ, Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie / Strahlentherapie
Endometriose behandeln: Symptomatik, Diagnostik und medikamentöse Therapie
Endometriose behandeln: Symptomatik, Diagnostik und medikamentöse Therapie
Endometriose ist eine chronische, oft schmerzhafte Erkrankung, die das Leben betroffener Frauen körperlich, emotional und sozial erheblich beeinflussen kann. In dieser Fortbildung beleuchten Frau Prof. Mechsner und Herr Dr. Schmeißer in zwei fundierten Beiträgen das gesamte Spektrum der Endometriose – von der Pathophysiologie über die häufig verzögerte Diagnosestellung bis hin zu individuellen Therapieoptionen entlang der verschiedenen Lebensphasen.
Die Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen zur frühzeitigen Erkennung der komplexen Symptomatik, unterstützt bei der leitliniengerechten Anwendung bildgebender Diagnoseverfahren und stellt differenzierte, patientinnenzentrierte Therapieansätze vor – sowohl medikamentös als auch nicht-medikamentös. Auch psychosoziale Begleitfaktoren und die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit werden vertiefend thematisiert.
stellv. Oberärztin Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Kinder- und Jugendgynäkologie
Universitätsklinikum Erlangen
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
Kontrazeption in der gynäkologischen Praxis: Fallbasierte Entscheidungsfindung
Kontrazeption in der gynäkologischen Praxis: Fallbasierte Entscheidungsfindung
Eine patientinnenorientierte Kontrazeptionsberatung berücksichtigt die individuelle Lebenssituation, Begleiterkrankungen und die persönlichen Wünsche der Patientin. Anhand praxisnaher Fallbeispiele vermittelt diese Fortbildung, wie eine evidenzbasierte und individuelle Entscheidungsfindung bei der Wahl geeigneter Verhütungsmethoden gelingt.
Im Fokus stehen typische Beratungssituationen bei Patientinnen mit Anorexia nervosa und Amenorrhoe, mit Dysmenorrhoe und Endometrioseverdacht, mit Adipositas nach bariatrischer Operation sowie mit prämenstruellem Syndrom. Dabei werden aktuelle Leitlinien, diagnostische Besonderheiten und therapeutische Konsequenzen praxisnah eingeordnet und Strategien für eine sichere, individuelle Kontrazeptionsberatung vorgestellt.
Medizinischer Direktor Forschungsinstitut für Frauengesundheit, Leitung medikamentöse Tumortherapie, Sprecher des Brustzentrums
Universitätsklinikum Tübingen
- Hämatologie und Onkologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Real-World Evidenz beim Brustkrebs
Real-World Evidenz beim Brustkrebs
Randomisierte kontrollierte Studien sind der Goldstandard klinischer Evidenz, bilden jedoch den Versorgungsalltag nur begrenzt ab. Diese CME-Fortbildung erläutert die Bedeutung von Real-World-Evidenz (RWE) beim Mammakarzinom und zeigt, wie Versorgungs- und Registerdaten das Verständnis von Behandlungsmustern und klinischen Ergebnissen im Alltag erweitern. Anhand aktueller Studien werden zentrale Aspekte wie Therapiesequenzierung, Adhärenz, Sicherheit und Verträglichkeit moderner Brustkrebstherapien dargestellt und ihre Relevanz für die klinische Praxis aufgezeigt. Ein besonderer Fokus liegt auf Real-World-Daten zu HR+/HER2-negativem und HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs sowie deren Bedeutung für Leitlinien, Versorgungsforschung und klinischen Therapieentscheidungen.
Facharzt für Gynäkologie
Frauenarztzentrum Penzberg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Praxisleitfaden für patientinnengerechte und anatomisch effiziente Anwendung intrauteriner Verhütung
Praxisleitfaden für patientinnengerechte und anatomisch effiziente Anwendung intrauteriner Verhütung
Die intrauterine Kontrazeption zählt zu den sichersten reversiblen Verhütungsmethoden, wird im Praxisalltag jedoch weiterhin von Unsicherheiten bei Beratung und Insertion begleitet. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah, wie eine patientinnenorientierte Verhütungsberatung gestaltet und die individuell passende intrauterine Kontrazeption ausgewählt werden kann. Darüber hinaus werden evidenzbasierte Empfehlungen zur anatomisch effizienten, möglichst schmerzarmen Insertion sowie zu Aufklärung, Voruntersuchungen, Nachsorge und dem Management typischer Herausforderungen vorgestellt. Anhand zahlreicher Videosequenzen zeigt Herr Dr. Zuber die Umsetzung im gynäkologischen Praxisalltag.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Deutsches Zentrum für Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe (Gründer und Leiter) an der Landesfrauenklinik, Helios Universitätsklinikum Wuppertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren
Das vaginale Mikrobiom: Update zu Möglichkeiten des Einsatzes von Laktobazillen bei bakterieller Vaginose und Vulvovaginalkandidose
Das vaginale Mikrobiom: Update zu Möglichkeiten des Einsatzes von Laktobazillen bei bakterieller Vaginose und Vulvovaginalkandidose
Das vaginale Mikrobiom der gesunden prämenopausalen Frau ist ein komplexes dynamisches Ökosystem mit über 500 identifizierten Bakterienarten – darunter mehr als 30 Laktobazillus-Arten. Davon dominieren Lactobacillus (L.) L. crispatus, L. gasseri, L. jensenii und L. iners je nach Ethnie und Individuum unterschiedliche Community State Types (CST) und halten so die mikrobielle Balance aufrecht.
Bei einer bakteriellen Vaginose verschiebt sich dieses Gleichgewicht massiv: Laktobazillen werden stark reduziert, während Gardnerella-Arten und andere BV-assoziierte Bakterien zunehmen und sexuell übertragbare Biofilme bilden. Die Behandlung mit Antibiotika ist häufig nur begrenzt erfolgreich, was sich in einer hohen Rezidivquote zeigt.
In dieser Fortbildung erhalten Sie einen praxisrelevanten Überblick zur Wirksamkeit von oral oder vaginal verabreichten Laktobazillen bei der Reduktion von Rezidiven. Beleuchtet wird auch Ihre Rolle bei der Vulvovaginalkandidose, die ebenfalls häufig mit einer gestörten Mikrobiota verbunden ist.
Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
AGO Kommission Mamma - Empfehlungen 2026: Was ist neu beim metastasierten Mammakarzinom?
AGO Kommission Mamma - Empfehlungen 2026: Was ist neu beim metastasierten Mammakarzinom?
Die Therapievielfalt des Mammakarzinoms, der häufigsten Krebserkrankung unter Frauen weltweit, unterliegt einer immer schneller zunehmenden Komplexität. Neue, innovative Wirkstoffe und Behandlungsoptionen drängen mit großer Geschwindigkeit in den therapeutischen Fokus. Diese überaus positive Entwicklung für Patienten und Patientinnen, birgt aber auch das Risiko für den behandelnden Arzt den Überblick zu verlieren. Aus diesem Grund aktualisiert die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie Kommission Mamma jährlich ihre umfangreichen Leitlinien und Empfehlungen. Diese zertifizierte Fortbildung fokussiert auf die wichtigsten Neuerungen in den Empfehlungen zum metastasierten Mammakarzinom und soll dabei helfen, den Überblick über eine komplexe, sich rasch wandelnde Therapielandschaft zu behalten.
Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie Zusatzbezeichnung Proktologie der Ärztekammer und Koloproktologie der European Society of Coloproctology (ESCP) edh End-& Dickdarmzentrum Hannover
- Allgemeinmedizin / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Urologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie
Hilfe es juckt - Analer Juckreiz im Praxisalltag
Hilfe es juckt - Analer Juckreiz im Praxisalltag
Diese eCME soll allgemeinärztlich tätigen Kolleg:innen einen strukturierten Überblick über die analen Dermatosen und deren Therapiemöglichkeiten geben. Sie soll dabei helfen mit dem schwierigen Thema "Analer Juckreiz" im Praxisalltag besser umgehen zu können.
Das Thema wird "vom Häufigen zum Seltenen" erarbeitet – immer mit dem Hintergrund der Praxisrelevanz und sinnvollen Umsetzbarkeit. Verschiedene Formen von Ekzemen, Psoriasis inversa, Herpes simplex Infektionen, Mykosen, bakterielle Dermatosen sowie Lichen und "Pruritus sine materia" können der Auslöser für analen Juckreiz sein. Diese Fortbildung beschäftigt sich mit diesen verschiedenen Krankheitsformen und beschreibt Ursachen, Symptomatik und Therapiemöglichkeiten.
Direktor des Instituts für Diabetologie und klinische Stoffwechselforschung
Ärztlicher Leiter Bereich Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährungsmedizin
Klinik für Innere Medizin I
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
- Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Innere Medizin
Adipositas – vom Lebensstilproblem zur therapierbaren Krankheit
Adipositas – vom Lebensstilproblem zur therapierbaren Krankheit
Adipositas ist eine chronische, multifaktorielle Erkrankung, die weit über ein reines Lebensstilproblem hinausgeht und mit zahlreichen Organmanifestationen sowie einem erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko verbunden ist. Diese CME vermittelt den aktuellen Wandel im Verständnis der Adipositas als therapierbare Erkrankung und stellt die neue Definition der klinischen und präklinischen Adipositas vor. Darüber hinaus werden moderne Therapieansätze, aktuelle Evidenz zu kardiovaskulären und hepatischen Effekten sowie praxisrelevante Aspekte des Sicherheitsmanagements beleuchtet – von gastrointestinalen Nebenwirkungen und perioperativen Fragestellungen über Auswirkungen auf Muskulatur und Augen bis hin zu Empfehlungen bei Kinderwunsch und Schwangerschaft.
Anhand aktueller Studien und Leitlinien erhalten Sie eine fundierte Einordnung für die evidenzbasierte Versorgung von Menschen mit Adipositas und können Patientinnen und Patienten zu Kinderwunsch und Schwangerschaft evidenzbasiert beraten.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Oberarzt, Leiter der Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft
Klinik für Geburtsmedizin
Campus Virchow-Klinikum
Charité - Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Psychiatrie und Psychotherapie / Kinder- und Jugendmedizin
Sucht und Schwangerschaft – Fokus Opioidabhängigkeit im Praxisalltag
Sucht und Schwangerschaft – Fokus Opioidabhängigkeit im Praxisalltag
Alkohol, Nikotin, Cannabis oder Opioide – Substanzkonsum in der Schwangerschaft stellt Behandelnde vor vielfältige Herausforderungen. Als langjähriger Leiter einer spezialisierten Sprechstunde für suchtkranke Schwangere vermittelt Herr Dr. Siedentopf praxisnah, welche Auswirkungen verschiedene Substanzen auf Schwangerschaft und Kind haben und worauf es in der Betreuung opioidabhängiger Schwangerer besonders ankommt. Im Mittelpunkt stehen die Besonderheiten der Opioidsubstitution in der Schwangerschaft sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den Versorgungsalltag rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit.
Chefarzt der Frauenklinik
Evangelisches Klinikum Weyertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Intrauterine Verhütung in der Praxis: Aktuelle Empfehlungen mit Aha-Effekt!
Intrauterine Verhütung in der Praxis: Aktuelle Empfehlungen mit Aha-Effekt!
Intrauterine Kontrazeption gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mögliche Gründe dafür sind: Hormonphobie, der Wunsch, den eigenen hormonellen Zyklus zu spüren, aber auch die Tatsache, dass die erste Schwangerschaft oft in ein späteres Lebensalter verschoben wird.
Eine bedürfnisorientierte Beratung kann die Zufriedenheit der Frauen mit ihrer Verhütungsmethode langfristig steigern, unabhängig davon, ob die Frau ihre Methode wechselt oder nicht, sondern in dem sie genau die Methode anwendet, welche momentan ihre Bedürfnisse am besten abdeckt.
Ziel dieser Fortbildung ist es die Wichtigkeit der bedürfnisorientierten Verhütungsberatung und die Besonderheiten von LNG-IUS besser zu verstehen. Im Folgenden erfahren Sie weitere Details der intrauterinen Verhütung mit LNG-IUS und bekommen Antworten auf viele häufig gestellte Fragen zur LNG-IUS Anwendung. Untermauert wird das Ganze anhand der wissenschaftlichen Datenlage.
Direktorin, Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Bielefeld, Schwp. Gynäkologische Onkologie, Klinikum Lippe/Detmold
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom – Aktuelle Therapien praxisnah erklärt
Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom – Aktuelle Therapien praxisnah erklärt
Das Endometriumkarzinom zählt zu den häufigsten gynäkologischen Malignomen und zeigt insbesondere im fortgeschrittenen Stadium eine hohe biologische und therapeutische Heterogenität. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die aktuellen Entwicklungen in molekularer Klassifikation, Risikostratifizierung und Therapie des fortgeschrittenen Endometriumkarzinoms. Im Fokus stehen die ESGO-ESTRO-ESP-Leitlinie 2025, die klinische Bedeutung molekularer Subgruppen sowie moderne Therapieansätze in der rezidivierten / metastasierten Situation. Anhand von aktuellen Studiendaten werden Therapieentscheidungen unter Berücksichtigung relevanter Biomarker individuell eingeordnet sowie neueste Entwicklungen zu Immuntherapie, endokrinen Strategien und zielgerichteten Therapiekonzepten vorgestellt.
Oberärztin CVK, Leiterin des Endometriosezentrum CHARITÉ, Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Mehr als Schmerz: Begleiterkrankungen der Endometriose im klinischen Fokus
Mehr als Schmerz: Begleiterkrankungen der Endometriose im klinischen Fokus
Endometriose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die weit über Schmerzen und Fertilitätsstörungen hinausgeht und häufig mit zahlreichen Komorbiditäten verbunden ist. Diese CME beleuchtet die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Endometriose, chronischen Schmerzsyndromen, Fatigue, Migräne, gastrointestinalen Beschwerden, psychischen Belastungen und Autoimmunerkrankungen und zeigt, wie diese die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf vieler Patientinnen beeinflussen.
Diese Fortbildung soll teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten vermitteln, wie Endometriose assoziierte Komorbiditäten frühzeitig erkannt und von eigenständigen Krankheitsbildern differenziert werden können. Zudem zeigt sie, wie chronische Schmerzmechanismen, Fatigue, Migräne, gastrointestinale Beschwerden und psychische Belastungen in ein modernes, multimodales Behandlungskonzept integriert werden sollten.