Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
stellv. Oberärztin Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Kinder- und Jugendgynäkologie
Universitätsklinikum Erlangen
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
Kontrazeption in der gynäkologischen Praxis: Fallbasierte Entscheidungsfindung
Kontrazeption in der gynäkologischen Praxis: Fallbasierte Entscheidungsfindung
Eine patientinnenorientierte Kontrazeptionsberatung berücksichtigt die individuelle Lebenssituation, Begleiterkrankungen und die persönlichen Wünsche der Patientin. Anhand praxisnaher Fallbeispiele vermittelt diese Fortbildung, wie eine evidenzbasierte und individuelle Entscheidungsfindung bei der Wahl geeigneter Verhütungsmethoden gelingt.
Im Fokus stehen typische Beratungssituationen bei Patientinnen mit Anorexia nervosa und Amenorrhoe, mit Dysmenorrhoe und Endometrioseverdacht, mit Adipositas nach bariatrischer Operation sowie mit prämenstruellem Syndrom. Dabei werden aktuelle Leitlinien, diagnostische Besonderheiten und therapeutische Konsequenzen praxisnah eingeordnet und Strategien für eine sichere, individuelle Kontrazeptionsberatung vorgestellt.
Medizinischer Direktor Forschungsinstitut für Frauengesundheit, Leitung medikamentöse Tumortherapie, Sprecher des Brustzentrums
Universitätsklinikum Tübingen
- Hämatologie und Onkologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Real-World Evidenz beim Brustkrebs
Real-World Evidenz beim Brustkrebs
Randomisierte kontrollierte Studien sind der Goldstandard klinischer Evidenz, bilden jedoch den Versorgungsalltag nur begrenzt ab. Diese CME-Fortbildung erläutert die Bedeutung von Real-World-Evidenz (RWE) beim Mammakarzinom und zeigt, wie Versorgungs- und Registerdaten das Verständnis von Behandlungsmustern und klinischen Ergebnissen im Alltag erweitern. Anhand aktueller Studien werden zentrale Aspekte wie Therapiesequenzierung, Adhärenz, Sicherheit und Verträglichkeit moderner Brustkrebstherapien dargestellt und ihre Relevanz für die klinische Praxis aufgezeigt. Ein besonderer Fokus liegt auf Real-World-Daten zu HR+/HER2-negativem und HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs sowie deren Bedeutung für Leitlinien, Versorgungsforschung und klinischen Therapieentscheidungen.
Facharzt für Gynäkologie
Frauenarztzentrum Penzberg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Praxisleitfaden für patientinnengerechte und anatomisch effiziente Anwendung intrauteriner Verhütung
Praxisleitfaden für patientinnengerechte und anatomisch effiziente Anwendung intrauteriner Verhütung
Die intrauterine Kontrazeption zählt zu den sichersten reversiblen Verhütungsmethoden, wird im Praxisalltag jedoch weiterhin von Unsicherheiten bei Beratung und Insertion begleitet. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah, wie eine patientinnenorientierte Verhütungsberatung gestaltet und die individuell passende intrauterine Kontrazeption ausgewählt werden kann. Darüber hinaus werden evidenzbasierte Empfehlungen zur anatomisch effizienten, möglichst schmerzarmen Insertion sowie zu Aufklärung, Voruntersuchungen, Nachsorge und dem Management typischer Herausforderungen vorgestellt. Anhand zahlreicher Videosequenzen zeigt Herr Dr. Zuber die Umsetzung im gynäkologischen Praxisalltag.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Deutsches Zentrum für Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe (Gründer und Leiter) an der Landesfrauenklinik, Helios Universitätsklinikum Wuppertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren
Das vaginale Mikrobiom: Update zu Möglichkeiten des Einsatzes von Laktobazillen bei bakterieller Vaginose und Vulvovaginalkandidose
Das vaginale Mikrobiom: Update zu Möglichkeiten des Einsatzes von Laktobazillen bei bakterieller Vaginose und Vulvovaginalkandidose
Das vaginale Mikrobiom der gesunden prämenopausalen Frau ist ein komplexes dynamisches Ökosystem mit über 500 identifizierten Bakterienarten – darunter mehr als 30 Laktobazillus-Arten. Davon dominieren Lactobacillus (L.) L. crispatus, L. gasseri, L. jensenii und L. iners je nach Ethnie und Individuum unterschiedliche Community State Types (CST) und halten so die mikrobielle Balance aufrecht.
Bei einer bakteriellen Vaginose verschiebt sich dieses Gleichgewicht massiv: Laktobazillen werden stark reduziert, während Gardnerella-Arten und andere BV-assoziierte Bakterien zunehmen und sexuell übertragbare Biofilme bilden. Die Behandlung mit Antibiotika ist häufig nur begrenzt erfolgreich, was sich in einer hohen Rezidivquote zeigt.
In dieser Fortbildung erhalten Sie einen praxisrelevanten Überblick zur Wirksamkeit von oral oder vaginal verabreichten Laktobazillen bei der Reduktion von Rezidiven. Beleuchtet wird auch Ihre Rolle bei der Vulvovaginalkandidose, die ebenfalls häufig mit einer gestörten Mikrobiota verbunden ist.
Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
AGO Kommission Mamma - Empfehlungen 2026: Was ist neu beim metastasierten Mammakarzinom?
AGO Kommission Mamma - Empfehlungen 2026: Was ist neu beim metastasierten Mammakarzinom?
Die Therapievielfalt des Mammakarzinoms, der häufigsten Krebserkrankung unter Frauen weltweit, unterliegt einer immer schneller zunehmenden Komplexität. Neue, innovative Wirkstoffe und Behandlungsoptionen drängen mit großer Geschwindigkeit in den therapeutischen Fokus. Diese überaus positive Entwicklung für Patienten und Patientinnen, birgt aber auch das Risiko für den behandelnden Arzt den Überblick zu verlieren. Aus diesem Grund aktualisiert die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie Kommission Mamma jährlich ihre umfangreichen Leitlinien und Empfehlungen. Diese zertifizierte Fortbildung fokussiert auf die wichtigsten Neuerungen in den Empfehlungen zum metastasierten Mammakarzinom und soll dabei helfen, den Überblick über eine komplexe, sich rasch wandelnde Therapielandschaft zu behalten.
Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie Zusatzbezeichnung Proktologie der Ärztekammer und Koloproktologie der European Society of Coloproctology (ESCP) edh End-& Dickdarmzentrum Hannover
- Allgemeinmedizin / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Urologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie
Hilfe es juckt - Analer Juckreiz im Praxisalltag
Hilfe es juckt - Analer Juckreiz im Praxisalltag
Diese eCME soll allgemeinärztlich tätigen Kolleg:innen einen strukturierten Überblick über die analen Dermatosen und deren Therapiemöglichkeiten geben. Sie soll dabei helfen mit dem schwierigen Thema "Analer Juckreiz" im Praxisalltag besser umgehen zu können.
Das Thema wird "vom Häufigen zum Seltenen" erarbeitet – immer mit dem Hintergrund der Praxisrelevanz und sinnvollen Umsetzbarkeit. Verschiedene Formen von Ekzemen, Psoriasis inversa, Herpes simplex Infektionen, Mykosen, bakterielle Dermatosen sowie Lichen und "Pruritus sine materia" können der Auslöser für analen Juckreiz sein. Diese Fortbildung beschäftigt sich mit diesen verschiedenen Krankheitsformen und beschreibt Ursachen, Symptomatik und Therapiemöglichkeiten.
Direktor des Instituts für Diabetologie und klinische Stoffwechselforschung
Ärztlicher Leiter Bereich Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährungsmedizin
Klinik für Innere Medizin I
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
- Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Innere Medizin
Adipositas – vom Lebensstilproblem zur therapierbaren Krankheit
Adipositas – vom Lebensstilproblem zur therapierbaren Krankheit
Adipositas ist eine chronische, multifaktorielle Erkrankung, die weit über ein reines Lebensstilproblem hinausgeht und mit zahlreichen Organmanifestationen sowie einem erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko verbunden ist. Diese CME vermittelt den aktuellen Wandel im Verständnis der Adipositas als therapierbare Erkrankung und stellt die neue Definition der klinischen und präklinischen Adipositas vor. Darüber hinaus werden moderne Therapieansätze, aktuelle Evidenz zu kardiovaskulären und hepatischen Effekten sowie praxisrelevante Aspekte des Sicherheitsmanagements beleuchtet – von gastrointestinalen Nebenwirkungen und perioperativen Fragestellungen über Auswirkungen auf Muskulatur und Augen bis hin zu Empfehlungen bei Kinderwunsch und Schwangerschaft.
Anhand aktueller Studien und Leitlinien erhalten Sie eine fundierte Einordnung für die evidenzbasierte Versorgung von Menschen mit Adipositas und können Patientinnen und Patienten zu Kinderwunsch und Schwangerschaft evidenzbasiert beraten.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Oberarzt, Leiter der Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft
Klinik für Geburtsmedizin
Campus Virchow-Klinikum
Charité - Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Psychiatrie und Psychotherapie / Kinder- und Jugendmedizin
Sucht und Schwangerschaft – Fokus Opioidabhängigkeit im Praxisalltag
Sucht und Schwangerschaft – Fokus Opioidabhängigkeit im Praxisalltag
Alkohol, Nikotin, Cannabis oder Opioide – Substanzkonsum in der Schwangerschaft stellt Behandelnde vor vielfältige Herausforderungen. Als langjähriger Leiter einer spezialisierten Sprechstunde für suchtkranke Schwangere vermittelt Herr Dr. Siedentopf praxisnah, welche Auswirkungen verschiedene Substanzen auf Schwangerschaft und Kind haben und worauf es in der Betreuung opioidabhängiger Schwangerer besonders ankommt. Im Mittelpunkt stehen die Besonderheiten der Opioidsubstitution in der Schwangerschaft sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den Versorgungsalltag rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit.
Chefarzt der Frauenklinik
Evangelisches Klinikum Weyertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Intrauterine Verhütung in der Praxis: Aktuelle Empfehlungen mit Aha-Effekt!
Intrauterine Verhütung in der Praxis: Aktuelle Empfehlungen mit Aha-Effekt!
Intrauterine Kontrazeption gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mögliche Gründe dafür sind: Hormonphobie, der Wunsch, den eigenen hormonellen Zyklus zu spüren, aber auch die Tatsache, dass die erste Schwangerschaft oft in ein späteres Lebensalter verschoben wird.
Eine bedürfnisorientierte Beratung kann die Zufriedenheit der Frauen mit ihrer Verhütungsmethode langfristig steigern, unabhängig davon, ob die Frau ihre Methode wechselt oder nicht, sondern in dem sie genau die Methode anwendet, welche momentan ihre Bedürfnisse am besten abdeckt.
Ziel dieser Fortbildung ist es die Wichtigkeit der bedürfnisorientierten Verhütungsberatung und die Besonderheiten von LNG-IUS besser zu verstehen. Im Folgenden erfahren Sie weitere Details der intrauterinen Verhütung mit LNG-IUS und bekommen Antworten auf viele häufig gestellte Fragen zur LNG-IUS Anwendung. Untermauert wird das Ganze anhand der wissenschaftlichen Datenlage.
Direktorin, Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Bielefeld, Schwp. Gynäkologische Onkologie, Klinikum Lippe/Detmold
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom – Aktuelle Therapien praxisnah erklärt
Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom – Aktuelle Therapien praxisnah erklärt
Das Endometriumkarzinom zählt zu den häufigsten gynäkologischen Malignomen und zeigt insbesondere im fortgeschrittenen Stadium eine hohe biologische und therapeutische Heterogenität. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die aktuellen Entwicklungen in molekularer Klassifikation, Risikostratifizierung und Therapie des fortgeschrittenen Endometriumkarzinoms. Im Fokus stehen die ESGO-ESTRO-ESP-Leitlinie 2025, die klinische Bedeutung molekularer Subgruppen sowie moderne Therapieansätze in der rezidivierten / metastasierten Situation. Anhand von aktuellen Studiendaten werden Therapieentscheidungen unter Berücksichtigung relevanter Biomarker individuell eingeordnet sowie neueste Entwicklungen zu Immuntherapie, endokrinen Strategien und zielgerichteten Therapiekonzepten vorgestellt.
Oberärztin CVK, Leiterin des Endometriosezentrum CHARITÉ, Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Mehr als Schmerz: Begleiterkrankungen der Endometriose im klinischen Fokus
Mehr als Schmerz: Begleiterkrankungen der Endometriose im klinischen Fokus
Endometriose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die weit über Schmerzen und Fertilitätsstörungen hinausgeht und häufig mit zahlreichen Komorbiditäten verbunden ist. Diese CME beleuchtet die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Endometriose, chronischen Schmerzsyndromen, Fatigue, Migräne, gastrointestinalen Beschwerden, psychischen Belastungen und Autoimmunerkrankungen und zeigt, wie diese die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf vieler Patientinnen beeinflussen.
Diese Fortbildung soll teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten vermitteln, wie Endometriose assoziierte Komorbiditäten frühzeitig erkannt und von eigenständigen Krankheitsbildern differenziert werden können. Zudem zeigt sie, wie chronische Schmerzmechanismen, Fatigue, Migräne, gastrointestinale Beschwerden und psychische Belastungen in ein modernes, multimodales Behandlungskonzept integriert werden sollten.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin
Wochenbett von A bis Z
Wochenbett von A bis Z
Das Wochenbett ist für Frauen eine Zeit der Umstellung, die mit vielen Hormon- und Stoffwechselveränderungen einhergeht.
Diese Fortbildung gibt einen kompakten Überblick über hormonelle Umstellungen, Rückbildungsprozesse und häufige Beschwerden sowie relevante Komplikationen im postpartalen Verlauf. Im Fokus stehen physiologische Vorgänge aber auch typische Krankheitsbilder wie Infektionen und psychische Belastungen sowie deren frühzeitige Erkennung und praxisnahe Betreuung. Lernen Sie physiologische von behandlungsbedürftigen Veränderungen sicher abzugrenzen und Wöchnerinnen evidenzbasiert und empathisch zu begleiten.
Facharzt für Gynäkologie
Frauenarztzentrum Penzberg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Legen intrauteriner Verhütungsmethoden: Mit oder ohne Ultraschall - Routine?
Legen intrauteriner Verhütungsmethoden: Mit oder ohne Ultraschall - Routine?
Im Rahmen der COCO-Studie zur Qualität der Verhütungsberatung wurden über 1.000 Teilnehmerinnen in 149 gynäkologischen Praxen u.a. zur Zufriedenheit mit Ihrer aktuellen Verhütungsmethode befragt. Im Ergebnis sind nur etwa ein Drittel der befragten Frauen sehr zufrieden mit ihrer aktuellen Verhütungsmethode. Der mit Abstand höchste Anteil zufriedener Frauen findet sich unter den IUS-Verwenderinnen.
Der größte Angstfaktor der Frauen vor und während der Einlage des LNG-IUS ist jedoch der Schmerz, wobei auch bestehende Bedenken der ärztlichen Kollegen u.a. hinsichtlich von möglichen Komplikationen oder auch einer primären Fehllage bestehen. 2017 ist deshalb nach dem Vorbild von Prof. Bajka (Volketswil, Schweiz) auch in Deutschland die Idee entstanden, den Ultraschall nicht nur VOR und NACH der Insertion sondern schon WÄHREND der Einlage zu nutzen. Die Metaanalyse von Baradwan et al., 2023 zeigte im Zusammenhang dessen u.a., dass die Einlage der intrauterinen Verhütungsmethode (IUC) mit parallel durchgeführten Ultraschall signifikant weniger menstruationsartige Beschwerden im Unterbauch bereitet hat, als die Insertion ohne Ultraschall-Unterstützung. Außerdem kam es zu signifikant weniger Fehllagen und Komplikationen, die benötigte Zeit für das Prozedere verkürzte sich und die Zufriedenheit der Patientinnen konnte letztlich signifikant und entscheidend gesteigert werden.
In dieser Fortbildung führt Sie Herr Dr. Zuber anhand von detaillierten Ultraschallaufnahmen, Animationen und ausgewählten Beispielen Schritt für Schritt in die Vorbereitung und das Einlegen einer IUC mittels Ultraschalles ein und gibt Ihnen viele hilfreiche Tipps aus der Praxis für die Praxis.
Chefarzt der Frauenklinik
Evangelisches Klinikum Weyertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Hormonsubstitution bei Risikopatientinnen
Hormonsubstitution bei Risikopatientinnen
Jede 3. Frau leidet im Klimakterium unter vasomotorischen Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Auch weitere Symptome wie Schlafstörungen, depressive Verstimmungen oder auch Störungen der Sexualität können die Lebensqualität der betroffenen Frauen erheblich einschränken. Die Hormonsubstitution in der Peri- und Postmenopause stellt hier die effektivste Maßnahme zur Therapie dar. Im Rahmen dieser Fortbildung bespricht Herr Prof. Thomas Römer die Hormonsubstitution bei Risikopatientinnen, für die es besonders wichtig ist, eine sorgfältige Anamnese sowie Nutzen- und Risiko-Analyse durchzuführen, bevor eine Hormonsubstitution begonnen wird. Dabei werden verschiedene Risikofaktoren beleuchtet wie beispielsweise prämature Ovarialinsuffizienz (POI), Thrombophilie, Hypertonus, Brustkrebsrisiko sowie Endometriose in der Vorgeschichte, aber auch vermeidbare Risikofaktoren wie Adipositas und Rauchen.
Leitende Ärztin und Stv. Chefärztin Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Endokrinologie und Diabetologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Wechseljahre und Knochengesundheit – individuelle Therapieoptionen finden
Wechseljahre und Knochengesundheit – individuelle Therapieoptionen finden
Das Klimakterium ist eine neuroendokrine Umbruchphase, die mit vasomotorischen Beschwerden sowie langfristigen Auswirkungen auf Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-System und insbesondere die Knochengesundheit einhergeht. Im 1. Teil erläutert Frau Prof. Dr. med. Petra Stute, wie Veränderungen der HPO-Achse die Symptomatik prägen und wie eine strukturierte, individualisierte Betreuung von der Diagnostik bis zur Therapieplanung gelingt, einschließlich der Nutzen-Risiko-Abwägung und der Rolle der Hormonersatztherapie.
Im 2. Teil stellt Herr Prof. Dr. med. Peyman Hadji dar, wie Östrogenmangel und unterschiedliche klinische Konstellationen – von Amenorrhoe bis zu therapieinduziertem Knochenverlust – die Knochengesundheit beeinflussen und welche diagnostischen und therapeutischen Strategien daraus abgeleitet werden können.
Diese CME vermittelt, wie die Wechseljahre systematisch erfasst, die Symptomlast bewertet und individuelle Therapieentscheidungen leitliniengerecht getroffen werden - mit besonderem Fokus auf die Knochengesundheit.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Perimenopause - Geist und Seele können leiden
Perimenopause - Geist und Seele können leiden
Die Perimenopause ist eine hormonelle Übergangsphase vor der letzten Menstruation, die häufig mit psychischen und kognitiven Beschwerden einhergeht.
Viele Patientinnen leiden unter Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen und „Brain Fog“, was ihre Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen kann. Zunehmend rücken diese neuropsychischen Symptome stärker in den Fokus als klassische körperliche Beschwerden. Ursache sind ausgeprägte hormonelle Schwankungen mit weitreichenden Effekten auf zentrale neurobiologische Prozesse; zugleich stellt die Phase ein vulnerables Zeitfenster für das Auftreten oder die Verschlechterung psychiatrischer Erkrankungen dar.
Diese Fortbildung vermittelt ein Verständnis dafür, wie hormonelle Dynamiken das Gehirn und Verhalten beeinflussen und welche klinischen Konsequenzen sich daraus ergeben. Sie zeigt, wie psychische und kognitive Symptome von behandlungsbedürftigen Erkrankungen abgegrenzt werden können und welche diagnostischen Hinweise im Praxisalltag relevant sind.
Chefarzt der Frauenklinik
Evangelisches Klinikum Weyertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Neurokinin-Therapie als neue Option in der Behandlung von klimakterischen vasomotorischen Symptomen
Neurokinin-Therapie als neue Option in der Behandlung von klimakterischen vasomotorischen Symptomen
Klimakterische Beschwerden gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Herausforderungen in der Lebensmitte der Frau. Besonders die vasomotorischen Symptome – Hitzewallungen und Nachtschweiß – beeinträchtigen häufig das Wohlbefinden und die Lebensqualität erheblich. In dieser Fortbildung vermitteln Herr Prof. Römer und Frau Dr. Freerksen-Kirschner einen umfassenden Überblick über die Pathophysiologie dieser Symptome, den Stellenwert der Hormontherapie sowie aktuelle Entwicklungen in der nicht-hormonellen Behandlung. Im Mittelpunkt steht die auf Neurokinin-Rezeptoren ausgerichtete sog. Neurokinin-Therapie (NKT) als neue Option zur Regulierung der gestörten Thermoregulation im Hypothalamus, die erstmals eine gezielte, wirksame und hormonunabhängige Behandlungsalternative bietet.
Ziel der Fortbildung ist es, ihr Wissen über die neurobiologischen Mechanismen der vasomotorischen Symptome zu vertiefen, Sicherheit in der Auswahl und Anwendung moderner Therapiekonzepte zu gewinnen und so dem Bedürfnis Ihrer Patientinnen nach einer individuellen Lösung kompetent zu begegnen. Darüber hinaus werden neue evidenzbasierte Optionen vorgestellt, die den aktuellen Bedarf an effektiven Alternativen zur Hormontherapie abdecken.
Forschungsgruppenleiter am Institut für Diabetologie und klinische Stoffwechselforschung,
Klinik für Innere Medizin I
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
- Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Innere Medizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Endokrinologische Herausforderungen in der Fertilität: Management komplexer hormoneller Störungen anhand von Praxisfällen
Endokrinologische Herausforderungen in der Fertilität: Management komplexer hormoneller Störungen anhand von Praxisfällen
Endokrinologischer Erkrankungen erfordern eine differenzierte Diagnostik sowie ein interdisziplinäres Management – insbesondere dann, wenn eine Schwangerschaft geplant oder bereits eingetreten ist. In dieser CME beleuchten Herr PD Dr. med. Tim Hollstein und Herr PD Dr. med. Sören von Otte endokrine Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf die Fertilität und zeigen anhand klinischer Fallbeispiele, wie Störungen der hypothalamisch-hypophysär-gonadalen Achse, Hyperprolaktinämie, Schilddrüsenerkrankungen oder adrenale Dysfunktionen die Reproduktionsfähigkeit beeinflussen können.
Diese Fortbildung bietet einen praxisnahen Überblick über endokrinologische Herausforderungen rund um Kinderwunsch und Schwangerschaft – und lädt dazu ein, diagnostische und therapeutische Strategien gezielt im klinischen Alltag anzuwenden.