CME Hämatologie und Onkologie
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie
Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Senioroperateur Mamma nach Kriterien der DKG e.V und DGS e.V.
Europäischer Senologe (EoS)
Befugnis zur Weiterbildung Facharzt Gynäkologie und Geburtshilfe (5 Jahre)
Befugnis zur Weiterbildung Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie (3 Jahre)
St. Vincenz-Krankenhaus, Paderborn
- Hämatologie und Onkologie / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Systemische Therapie des fortgeschrittenen & metastasierten HER2+ Mammakarzinoms
Systemische Therapie des fortgeschrittenen & metastasierten HER2+ Mammakarzinoms
Das HER2-positive fortgeschrittene oder metastasierte Mammakarzinom ist durch eine dynamische Therapielandschaft mit zunehmend differenzierten Behandlungsoptionen gekennzeichnet. Neben etablierten HER2-gerichteten Strategien erweitern aktuelle Studiendaten die Möglichkeiten in der Erstlinien- und Erhaltungstherapie sowie in späteren Therapielinien. Die Fortbildung vermittelt, wie sich die Therapie unter Berücksichtigung von Vortherapie, Hormonrezeptorstatus, ZNS-Beteiligung und individuellen Patientenfaktoren sinnvoll sequenzieren lässt. Dabei werden aktuelle Studienergebnisse, chemotherapiefreie Ansätze und Empfehlungen der AGO eingeordnet und hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit und klinischer Relevanz diskutiert.
Ärztl. Leiter Sektion Phakomatosen, Leiter Neurofibromatose Ambulanz und Tagesklinik, Facharzt für Neurologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Neurologie / Kinder- und Jugendmedizin / Allgemeinmedizin / Neurochirurgie / Hämatologie und Onkologie
Therapiemanagement plexiformer Neurofibrome bei NF1
Therapiemanagement plexiformer Neurofibrome bei NF1
Neurofibromatose Typ 1 (NF1) ist eine autosomal-dominante neurokutane Erkrankung, die sich bereits im Kindesalter mit unterschiedlichen Symptomen präsentieren und zu einer Vielzahl von Komplikationen führen kann.
In dieser Fortbildung erhalten Sie fundiertes Wissen zum Erkennen charakteristischer Befunde der NF1 sowie einen Überblick über aktuelle Vorsorgeempfehlungen und Therapieoptionen. Sie erfahren, welche Maßnahmen in der Betreuung von NF1-Patienten besonders relevant sind und lernen, kutane Neurofibrome (cNF) von plexiformen Neurofibromen (PNF) zu unterscheiden. Anhand von Patientenfällen wird praxisnah dargestellt, welche Therapieoptionen für PNF derzeit zur Verfügung stehen und nach welchen Kriterien eine Therapieentscheidung getroffen werden kann.
Geschäftsführender Oberarzt, Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie, Charité-Universitätsmedizin Berlin
Leiter Junge Akademie-Gynäkologische Onkologie (JAGO)
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
Ovarialkarzinom – Therapien in der Platin-resistenten Situation
Ovarialkarzinom – Therapien in der Platin-resistenten Situation
Das platinresistente Ovarialkarzinom (PROC) war lange mit einer ungünstigen Prognose und geringen Ansprechraten verbunden. Aufgrund der begrenzten Wirksamkeit konventioneller Chemotherapien und hoher Rezidivraten stellt das PROC eine besondere therapeutische Herausforderung dar. In seinem Vortrag zeigt Prof. Klaus Pietzner, wie sich die Therapielandschaft durch biomarkerbasierte und zielgerichtete Strategien erweitert hat. Aktuelle Studiendaten werden vorgestellt und für die klinische Praxis eingeordnet. Ein Patientenfall veranschaulicht zudem die Bedeutung von Biomarkern wie FRα, HER2 und PD-L1 für die individuelle Therapieentscheidung. Sie erhalten einen aktuellen Überblick über relevante Entscheidungskriterien und neue systemische Therapieoptionen in der platinresistenten Situation.
Stellv. ärztliche Leitung Präzisionsonkologie Programm CCC,
Medizinische Klinik und Poliklinik III,
LMU Klinikum München
- Hämatologie und Onkologie / Gastroenterologie / Innere Medizin
Metastasiertes kolorektales Karzinom - Neue (und alte) Biomarker für eine zielgerichtete Behandlung
Metastasiertes kolorektales Karzinom - Neue (und alte) Biomarker für eine zielgerichtete Behandlung
Das kolorektale Karzinom (CRC) ist die dritt-häufigste Tumorerkrankung weltweit. Bereits bei Diagnose sind ca. 25 % der Patienten im metastasierten Stadium. In den letzten Jahren hat die interdisziplinäre Behandlung aber auch die Biomarker-getriebene Therapie zu einer Verbesserung der Prognose von Patienten mit mCRC geführt. Diese zielgerichtete Behandlung mit neuen und alten Biomarkern wird im Rahmen der Fortbildung von Frau Dr. Heinrich besprochen. Sie erfahren nach einer kurzen Einführung zu Epidemiologie, Therapiezielen und Behandlungsstrategien das Wichtigste zu den molekular gesteuerten Standardtherapien. Als Grundlage dafür dient der Therapiealgorithmus der neuen ESMO-Leitlinie 2026. Der besondere Fokus liegt dabei auf den klinischen Biomarkern RAS, BRAF und MSI. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Informationen zu neuen molekular zielgerichteten Therapien und Biomarkern wie z. B. KRAS G12C und HER2. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zur zielgerichteten Behandlung bei Patienten mit mCRC auf den neuesten Stand zu bringen.
Uroonkologin, UCC-Hamburg,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Associated Faculty der Martini-Klinik
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Epigenetik und Tumorprogression: Grundlagen und innovative Therapiekonzepte der Präzisionsonkologie
Epigenetik und Tumorprogression: Grundlagen und innovative Therapiekonzepte der Präzisionsonkologie
Die Epigenetik eröffnet neue Perspektiven auf Tumorentstehung, Progression und Therapieresistenz. Diese Fortbildung zeigt, wie epigenetische Mechanismen die Genregulation beeinflussen und welche Rolle dabei EZH2 und PRC2 spielen. Am Beispiel des Prostatakarzinoms wird deutlich, wie sich aus molekularen Erkenntnissen neue therapeutische Ansätze ableiten lassen und welche klinischen Entwicklungen aktuell besonders relevant sind.
Oberarzt, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin,
Schwerpunkt Kinder-Hämatologie und -Onkologie,
Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie,
Universitätsklinikum Düsseldorf
- Kinder- und Jugendmedizin / Hämatologie und Onkologie
Akute lymphatische Leukämie (ALL) in der Pädiatrie - Ein Überblick
Akute lymphatische Leukämie (ALL) in der Pädiatrie - Ein Überblick
Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist die häufigste maligne Erkrankung im Kindesalter. Die Patienten fallen durch Blutbildveränderungen und meist unspezifische Begleitsymptome auf. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Herr PD Dr. Babor einen praxisrelevanten Überblick über die ALL samt Epidemiologie, Pathogenese, Ursachen und klinische Präsentation. Darüber hinaus wird die Diagnostik praxisnah beleuchtet inklusive aktueller Klassifikation und der dazugehörigen differenzierten Risikoeinschätzung. Abgerundet wird diese Fortbildung durch die Therapieoptionen samt Behandlungsgrundsätzen wie Chemotherapie sowie neue Ansätze wie Immuntherapien und CAR-T-Zellen. Diese Fortbildung bietet Ihnen nicht nur einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der ALL in der Pädiatrie, sondern liefert auch praxisrelevante Impulse für die frühzeitige Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu ALL aufzufrischen.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Onkologicum HOPA MVZ GmbH, Hamburg
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie / Innere Medizin
AL-Amyloidose - Fokus Patientenfälle
AL-Amyloidose - Fokus Patientenfälle
Die AL-Amyloidose ist eine seltene, jedoch hochrelevante Systemerkrankung, die durch Ablagerungen fehlgefalteter Proteine zu fortschreitenden Organschädigungen – vor allem an Herz und Niere – führt. Diese Fortbildung stellt anhand anschaulicher Patientenfälle die klinische Vielfalt dar, zeigt praxisnahe Strategien zur Differenzialdiagnose gegenüber anderen Amyloidoseformen auf und beleuchtet die prognostische Bedeutung von Biomarkern sowie Organbefall. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Studiendaten, deren Bedeutung für Organansprechen und Langzeitprognose, sowie die Empfehlungen der aktuellen Onkopedia-Leitlinie, die eine klare Orientierung für Diagnostik und Therapieentscheidungen geben.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, diagnostische Algorithmen gezielt einzusetzen und das individuelle Risiko anhand validierter Scores sicher einzuschätzen. Darüber hinaus erfahren sie, wie sich aktuelle Studienergebnisse und Leitlinienempfehlungen unmittelbar in die klinische Praxis übertragen lassen, um Patientinnen und Patienten auch in komplexen Situationen leitliniengerecht und effektiv zu versorgen. Diese Fortbildung vermittelt kompaktes, praxisrelevantes Wissen und lädt ein, die eigene Handlungssicherheit im Management dieser herausfordernden Erkrankung weiter zu stärken.
Oberarzt am Institut für Molekularbiologie/ Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation Leiter Schwerpunkt multiples Myelom, Amyloidose Westdeutsches Amyloidosezentrum Universitätsmedizin Essen
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Kardiologie
AL-Amyloidose – Aktuelle Diagnostik und Therapie: Standards und neue Perspektiven
AL-Amyloidose – Aktuelle Diagnostik und Therapie: Standards und neue Perspektiven
Die AL-Amyloidose ist eine seltene Systemerkrankung, bei der fehlgefaltete Immunglobulin-Leichtketten als Amyloid in verschiedenen Organen abgelagert werden. Da erste Symptome wie Müdigkeit, periphere Ödeme oder Gewichtsverlust meist unspezifisch sind, wird die Erkrankung häufig erst spät erkannt.
In dieser CME vermittelt PD Dr. med. Alexander Carpinteiro den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie der AL-Amyloidose. Anhand eines praxisnahen Patientenfalls zeigt er den Weg von den ersten klinischen Warnsignalen über die strukturierte Diagnostik und Beurteilung des Organbefalls bis hin zur stadiengerechten Therapie nach aktuellen Empfehlungen. Darüber hinaus werden Strategien beim Rezidiv und Progress sowie zukünftige Therapieansätze vorgestellt. Sie lernen, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen, diagnostische und prognostische Parameter sicher einzuordnen und Therapieentscheidungen individuell am Organbefall und Erkrankungsstadium auszurichten. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre diagnostische Sicherheit zu stärken und Patienten mit AL-Amyloidose frühzeitig einer zielgerichteten Versorgung zuzuführen.
Leitender Oberarzt Klinik für Nuklearmedizin
Translationale und Onkologische Forschung,
Universitätsklinikum Essen
- Nuklearmedizin / Urologie / Hämatologie und Onkologie
Theranostik in der Nuklearmedizin am Beispiel des Prostatakarzinoms
Theranostik in der Nuklearmedizin am Beispiel des Prostatakarzinoms
Das Prostatakarzinom ist die häufigste Tumorerkrankung des Mannes – moderne nuklearmedizinische Verfahren wie PSMA-PET/CT und PSMA-Radioligandentherapie (RLT) erweitern die diagnostischen und therapeutischen Optionen deutlich. Herr Himmen führt im ersten Teil der Fortbildung in die Grundlagen ein: von der Rolle der Nuklearmedizin über die PSMA-Bildgebung bis hin zu klinischen Indikationen, Fallbeispielen und praktischen Anwendungstipps. Im zweiten Teil beleuchtet Herr Prof. Fendler die aktuellen Therapieoptionen beim mCRPC, das theranostische Prinzip und die Anwendung der PSMA-Radioligandentherapie – inklusive Patientenselektion, Wirksamkeit, Verträglichkeit und einem Ausblick auf kommende Entwicklungen.
Diese Fortbildung bietet praxisorientiertes Wissen mit zahlreichen Bildbeispielen und konkreten Tipps für den klinischen Alltag. Wer das Potenzial der Theranostik beim Prostatakarzinom sicher beurteilen und gezielt nutzen will, erhält hier fundiertes, direkt anwendbares Fachwissen.
Facharzt für Hämatologie und Onkologie,
Senior Clinician Scientist, Interdisziplinäres Studienzentrum mit Early Clinical Trial Unit (ECTU),
Comprehensive Cancer Center Mainfranken (CCCMF), Universitätsklinikum Würzburg
- Innere Medizin / Hämatologie und Onkologie
Bispezifische T-Zell-Engager in der Hämatologie/Onkologie: Praktisches Management von CRS und ICANS
Bispezifische T-Zell-Engager in der Hämatologie/Onkologie: Praktisches Management von CRS und ICANS
Das Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS) und das Immuneffektorzell-assoziierte Neurotoxizitätssyndrom (ICANS) sind mögliche Nebenwirkungen bei der Therapie mit bispezifischen T-Zell-Engagern, die in der hämatologischen und onkologischen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnen. Diese gut beschriebenen Nebenwirkungen manifestieren sich meist innerhalb von wenigen Tagen nach der Antikörpergabe und können mittels symptomatischer Therapie wie z. B. Flüssigkeitszufuhr und Sauerstoffgabe sowie Steroiden und auch Antikörpern gut behandelt werden. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn Dr. Hummel eine praxisnahe und fundierte Einführung in die Pathomechanismen, die klinischen Verläufe, das Grading, die Differenzialdiagnosen und die aktuellen Empfehlungen zum Management von CRS und ICANS. Ein besonderer Fokus liegt auf der frühzeitigen Erkennung und dem interdisziplinären Vorgehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Handlungskompetenz im Umgang mit CRS und ICANS gezielt zu stärken und die Patientenversorgung weiter zu optimieren.
Gerinnungsambulanz und Hämophiliezentrum
II. Medizinische Klinik und Poliklinik
Onkologie, Hämatologie und KMT mit der Sektion Pneumologie
UKE Hamburg
- Angiologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Therapie und Rezidivprophylaxe tumorassoziierter venöser Thromboembolien bei Erwachsenen
Therapie und Rezidivprophylaxe tumorassoziierter venöser Thromboembolien bei Erwachsenen
In diesem CME-Modul werden die klinische Bedeutung tumorassoziierter VTE sowie verschiedene Therapieoptionen anhand der Empfehlungen nationaler und internationaler Leitlinien dargestellt. Dabei werden die Vor- und Nachteile direkter oraler Antikoagulantien (DOAK) anhand aktueller Studiendaten beleuchtet und erörtert.
Oberarzt
Leiter Schwerpunkt myeloproliferative Neoplasien
Universitätsklinikum Essen
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
JAK2 Allel-Last Messung bei Polycythaemia Vera (PV) – warum und wann?
JAK2 Allel-Last Messung bei Polycythaemia Vera (PV) – warum und wann?
Die JAK2V617F-Mutation spielt eine zentrale Rolle in der Pathogenese myeloproliferativer Neoplasien, insbesondere der Polycythaemia Vera (PV). Diese Fortbildung beleuchtet den aktuellen Wissensstand zur diagnostischen und prognostischen Bedeutung der JAK2-Allel-Last:
Wann sollte die Allel-Last bestimmt werden? Welche Aussagekraft hat sie hinsichtlich Thromboserisiko und Progression zur Myelofibrose? Welche Therapieformen beeinflussen die Allel-Last, und ist deren Reduktion mit einem verbesserten klinischen Verlauf assoziiert?
Diese praxisrelevante Online-Fortbildung richtet sich an Hämatolog:innen und internistisch tätige Ärzt:innen und liefert wertvolle Entscheidungshilfen zur Integration der JAK2-Allel-Last-Messung in die klinische Routine.
Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie,
Chefärztin, Innere Medizin I, St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig
- Pneumologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
NSCLC: Therapierbare genetische Alterationen - Neue Leitlinien 2026
NSCLC: Therapierbare genetische Alterationen - Neue Leitlinien 2026
Lungenkarzinome gehören zu den häufigsten malignen Tumoren. Der Anteil nicht-kleinzelliger Lungenkarzinome (NSCLC) beträgt ca. 80 - 85 % und die Diagnosestellung erfolgt meist in fortgeschrittenen oder metastasierten Stadien. Im Rahmen dieser Fortbildung stellt Frau Dr. Gütz als Autorin der kürzlich erschienenen Leitlinien die Empfehlungen dieser zur Therapie des NSCLC vor. Dabei werden unter anderem NSCLC-Patienten in frühen Stadien, im nicht operablen Stadium III sowie im Stadium IV besprochen. Der besondere Fokus liegt dabei auf den therapierbaren genetischen Alterationen wie unter anderem EGFR-Mutationen, ALK-Fusionen, BRAF-V600E-Mutation und KRAS-G12C-Mutation. Neben den Leitlinien-Empfehlungen inklusive Therapie-Algorithmen erfahren Sie dabei kurz und prägnant das Wichtigste zu den relevanten Studiendaten. Nutzen Sie diese Fortbildung, Ihr Wissen zu den Therapieoptionen bei Patienten mit NSCLC leitliniengerecht auf den neuesten Stand zu bringen.
Ärztliche Leitung FBREK, Fachbereich Gynäkologie
Klinikdirektor der Frauenklinik
Universitätsklinikum Würzburg
- Hämatologie und Onkologie / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Update S3-Leitlinie: frühes und metastasiertes Mammakarzinom 2026
Update S3-Leitlinie: frühes und metastasiertes Mammakarzinom 2026
Die Fortbildung vermittelt die wichtigsten Neuerungen der aktualisierten S3-Leitlinie zum frühen und metastasierten Mammakarzinom. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Empfehlungen zur Therapie des Mammakarzinoms, einschließlich adjuvanter und neoadjuvanter Strategien, der ovarialen Suppression bei Patientinnen sowie neuer prognostischer und prädiktiver Konzepte. Darüber hinaus werden leitlinienrelevante Entwicklungen beim frühen und metastasierten Mammakarzinom sowie deren Bedeutung für die klinische Praxis eingeordnet.
Medizinischer Direktor Forschungsinstitut für Frauengesundheit, Leitung medikamentöse Tumortherapie, Sprecher des Brustzentrums
Universitätsklinikum Tübingen
- Hämatologie und Onkologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Real-World Evidenz beim Brustkrebs
Real-World Evidenz beim Brustkrebs
Randomisierte kontrollierte Studien sind der Goldstandard klinischer Evidenz, bilden jedoch den Versorgungsalltag nur begrenzt ab. Diese CME-Fortbildung erläutert die Bedeutung von Real-World-Evidenz (RWE) beim Mammakarzinom und zeigt, wie Versorgungs- und Registerdaten das Verständnis von Behandlungsmustern und klinischen Ergebnissen im Alltag erweitern. Anhand aktueller Studien werden zentrale Aspekte wie Therapiesequenzierung, Adhärenz, Sicherheit und Verträglichkeit moderner Brustkrebstherapien dargestellt und ihre Relevanz für die klinische Praxis aufgezeigt. Ein besonderer Fokus liegt auf Real-World-Daten zu HR+/HER2-negativem und HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs sowie deren Bedeutung für Leitlinien, Versorgungsforschung und klinischen Therapieentscheidungen.
Oberarzt / Leitung GMMG-Studienzentrale,
Innere Medizin V – Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie,
Sektion Multiples Myelom,
German-speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG),
Universitätsklinikum Heidelberg
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Multiples Myelom - Therapieoptionen in der 2. Therapielinie & Patientenfall aus der Praxis
Multiples Myelom - Therapieoptionen in der 2. Therapielinie & Patientenfall aus der Praxis
Das Multiple Myelom ist eine hämatologische Neoplasie, die durch eine monoklonale Vermehrung von Plasmazellen im Knochenmark charakterisiert ist. Zur optimalen Versorgung der Patienten ist eine individuelle Therapie erforderlich, die sich an Vorbehandlung, Krankheitsbiologie und Patientencharakteristika orientiert. Diese Fortbildung vermittelt den aktuellen Stellenwert der Zweitlinientherapie auf Basis der EHA-EMN-Leitlinien 2025 und ordnet neue Studiendaten zu modernen Therapieansätzen praxisnah ein. Im Fokus stehen dabei patientenindividuelle Therapieentscheidungen, die Bedeutung von Komorbiditäten und Lebensqualität sowie aktuelle Evidenz zu innovativen Therapieprinzipien. Ein ausführlicher, praxisnaher Patientenfall veranschaulicht die Herausforderungen der langfristigen Therapiesequenz über mehrere Rezidive hinweg und zeigt, wie sich Therapieentscheidungen im klinischen Alltag an veränderte Krankheits- und Patientensituationen anpassen lassen. Festigen Sie mit dieser Fortbildung Ihr Wissen für eine evidenzbasierte und individuelle Therapieentscheidung bei Patienten mit Multiplen Myelom.
Leitung der Studienzentrale der Medizinischen Klinik II,
Oberärztin, Universitätsmedizin Frankfurt
- Hämatologie und Onkologie
Erstlinientherapie der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) des Erwachsenen
Erstlinientherapie der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) des Erwachsenen
Diese Fortbildung richtet sich besonders an Fachärzte für Hämatologie und Onkologie. Die akute lymphatische Leukämie (ALL) des Erwachsenen stellt eine komplexe, heterogene Erkrankung dar, deren Behandlung in den letzten Jahren maßgeblich verbessert wurde. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie von Frau Dr. Gökbuget in einem spannenden Vortrag einen umfassenden Überblick über aktuelle Strategien der Erstlinientherapie der ALL bei Erwachsenen. Dabei finden unter anderem alters- und risikoadaptierter Ansätze, innovative GMALL-Studienprotokolle sowie neue Entwicklungen in der Immuntherapie Berücksichtigung. Sie erhalten zudem wertvolle Informationen zur Diagnostik, Risikostratifizierung und Nachsorge bei ALL-Patienten sowie zur ZNS Prophylaxe, Therapie der T-ALL/LBL und Stammzelltransplantation. Nutzen Sie diese Fortbildung, Ihr Wissen zu personalisierter Therapieplanung zu vertiefen und die Versorgung der Patienten weiter zu verbessern.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Medizinische Klinik und Poliklinik 2 I Multiples Myelom I Amyloidose
Universitätsklinikum Würzburg
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Kardiologie
Risiko-adaptierte Diagnostik bei monoklonalen Gammopathien - MGUS, Amyloidose, Myelom
Risiko-adaptierte Diagnostik bei monoklonalen Gammopathien - MGUS, Amyloidose, Myelom
Monoklonale Gammopathien sind häufig. Egal, ob sie als Zufallsbefund oder im Rahmen einer Abklärung auffallen, bedürfen sie einer sorgfältigen Aufarbeitung. Die Differenzierung zwischen der monoklonalen Gammopathie ohne Krankheitswert, einem multiplen Myelom und einer Gammopathie klinischer Signifikanz kann herausfordernd sein.
In dieser Fortbildung beleuchtet Herr Dr. med. Steinhardt das risikoadaptierte, diagnostische Vorgehen bei monoklonalen Gammopathien. Auf der Basis pathophysiologischer Zusammenhänge erarbeitet er, wie eine klinische Aufarbeitung einer MGUS sinnvoll erfolgen kann und welche PatientInnen besonderes Augenmerk benötigen. So kann eine Überdiagnostik auf der einen Seite vermieden werden, aber auf der anderen Seite darf eine monoklonale Gammopathie klinischer Signifikanz wie z.B. die AL-Amyloidose in keinem Fall übersehen werden. Dies wird an zwei Patientenfällen verdeutlicht. Hierfür diskutiert Herr Dr. med. Steinhardt differentialdiagnostische Überlegungen und gibt konkrete Handlungsvorschläge für Diagnostik und risikoadaptierte Patientenführung.