CME Gastroenterologie
Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologe, Diabetologie, Leiter Abteilung Endokrinologie und Diabetologie, Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Freiburg
- Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie / Nephrologie / Gastroenterologie
Highlights vom EASD-Kongress 2026 – Fokus auf Diabetes, Adipositas und Lebergesundheit
Highlights vom EASD-Kongress 2026 – Fokus auf Diabetes, Adipositas und Lebergesundheit
Der Kongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) zählt zu den weltweit bedeutendsten wissenschaftlichen Veranstaltungen der Diabetologie. Jährlich werden hier aktuelle Forschungsergebnisse, innovative Therapieansätze und neue Entwicklungen in der Versorgung von Menschen mit Diabetes vorgestellt.
In dieser Fortbildung fassen fünf Experten die wichtigsten Highlights des EASD-Kongresses 2026 zusammen. Im Fokus stehen neue Erkenntnisse zur Organprotektion bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes, aktuelle Therapieansätze bei Adipositas und metabolischen Lebererkrankungen (MASLD/MASH) sowie innovative Technologien wie kontinuierliches Glukosemonitoring, automatisierte Insulinabgabe und künstliche Intelligenz.
Erfahren Sie, welche neuen Erkenntnisse und innovativen Entwicklungen die Diabetologie aktuell prägen und welche Perspektiven sich für die zukünftige Patientenversorgung eröffnen.
Stellv. ärztliche Leitung Präzisionsonkologie Programm CCC,
Medizinische Klinik und Poliklinik III,
LMU Klinikum München
- Hämatologie und Onkologie / Gastroenterologie / Innere Medizin
Metastasiertes kolorektales Karzinom - Neue (und alte) Biomarker für eine zielgerichtete Behandlung
Metastasiertes kolorektales Karzinom - Neue (und alte) Biomarker für eine zielgerichtete Behandlung
Das kolorektale Karzinom (CRC) ist die dritt-häufigste Tumorerkrankung weltweit. Bereits bei Diagnose sind ca. 25 % der Patienten im metastasierten Stadium. In den letzten Jahren hat die interdisziplinäre Behandlung aber auch die Biomarker-getriebene Therapie zu einer Verbesserung der Prognose von Patienten mit mCRC geführt. Diese zielgerichtete Behandlung mit neuen und alten Biomarkern wird im Rahmen der Fortbildung von Frau Dr. Heinrich besprochen. Sie erfahren nach einer kurzen Einführung zu Epidemiologie, Therapiezielen und Behandlungsstrategien das Wichtigste zu den molekular gesteuerten Standardtherapien. Als Grundlage dafür dient der Therapiealgorithmus der neuen ESMO-Leitlinie 2026. Der besondere Fokus liegt dabei auf den klinischen Biomarkern RAS, BRAF und MSI. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Informationen zu neuen molekular zielgerichteten Therapien und Biomarkern wie z. B. KRAS G12C und HER2. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zur zielgerichteten Behandlung bei Patienten mit mCRC auf den neuesten Stand zu bringen.
Institutsleitung / Direktorin, Institut für Pathologie,
Heinrich-Heine-Universität / Universitätsklinikum Düsseldorf
- Pathologie / Gastroenterologie / Innere Medizin
IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) - Ein Überblick zur pathologischen Diagnostik
IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) - Ein Überblick zur pathologischen Diagnostik
Die IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) ist eine immunologische Systemerkrankung, die sich am häufigsten im Pankreas, in den Gallenwegen und in den Speichel- und Tränendrüsen manifestiert. Die Diagnose basiert auf einer Integration von klinischen, radiologischen, serologischen und histopathologischen Kriterien. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Frau Prof. Esposito einen umfassenden Überblick über die pathologische Diagnostik der IgG4-RD. Nach einer Einführung zum Krankheitsbild samt Klinik, Manifestationen und Pathogenese wird dabei auf die histopathologischen Kriterien und die klinischen Aspekte der Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1 und Typ 2 eingegangen. Anhand anschaulicher histologischer Bilder werden anschließend typische Befunde erläutert, ergänzt durch praxisnahe Hinweise zur Beurteilung von Biopsiematerial. Eine Checkliste zur Diagnose der AIP Typ 1 und Typ 2 rundet diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese, die Erkrankung IgG4-RD sicher zu erkennen und Fehldiagnosen insbesondere maligne Tumoren zu vermeiden.
Facharzt für Innere Medizin, Ernährungstherapie DGEM und Proktologie, Eugastro Internistische Praxis, Leipzig
Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Endokrinologie, St. Georg Klinikum Leipzig
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie
Phytotherapie bei DGBI zwischen Rome V, S1- und S3-Leitlinie
Phytotherapie bei DGBI zwischen Rome V, S1- und S3-Leitlinie
Erkrankungen der Darm-Hirn-Interaktion (DGBI) wie Reizmagen und Reizdarmsyndrom sind weit verbreitet und können die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Mit Rome V (2026) wurden die Diagnosekriterien grundlegend überarbeitet: Neue klinische Kriterien ermöglichen eine frühere Positivdiagnose und eine gezieltere, weniger belastende Diagnostik.
Diese Fortbildung erläutert die wichtigsten Neuerungen, darunter die veränderten Symptom- und Häufigkeitskriterien, und zeigt, welche Konsequenzen sich daraus für den Praxisalltag ergeben. Darüber hinaus werden aktuelle leitliniengerechte Therapieansätze vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt auf der evidenzbasierten Phytotherapie und ihrer Bedeutung als Erstlinientherapie bei Reizmagen und Reizdarm. Erfahren Sie, wie Sie die neuen Empfehlungen in der Praxis umsetzen und Ihre Patienten frühzeitig, gezielt und individuell behandeln können.
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie
Internistenzentrum MVZ Gauting-Starnberg
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie / Naturheilverfahren
Funktionelle Verdauungsbeschwerden - Leitliniengerecht behandeln
Funktionelle Verdauungsbeschwerden - Leitliniengerecht behandeln
Funktionelle Verdauungsbeschwerden zählen zu den häufigsten Ursachen gastrointestinaler Symptome und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Trotz ihrer hohen Prävalenz bleiben sie oft eine diagnostische und therapeutische Herausforderung. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah, wie der Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) und das Reizdarmsyndrom leitliniengerecht diagnostiziert und behandelt werden können.
Lernen Sie funktionelle Beschwerden differenzialdiagnostisch einzuordnen, pathophysiologische Zusammenhänge wie das Konzept der Darm-Hirn-Achse, viszerale Hypersensitivität und Mikrobiomveränderungen zu verstehen und patientenzentrierte Behandlungsstrategien umzusetzen. Im Fokus steht die multimodale Therapie, die neben Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen auch psychoedukative Ansätze, Mind-Body-Techniken und phytotherapeutische Optionen berücksichtigt.
Ziel ist es, die diagnostische Sicherheit zu stärken, die Kommunikation mit Betroffenen zu verbessern und individualisierte Therapiekonzepte auf Grundlage aktueller Leitlinien zu entwickeln.
Fachärztin für Gastroenterologie, Abteilungsleiterin SP Gastroenterologie, Medizinische Klinik II der Justus-Liebig-Universität Gießen, Professur für Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie
- Gastroenterologie / Innere Medizin
Fokus PBC - Diagnose, Therapie und Lebensqualität
Fokus PBC - Diagnose, Therapie und Lebensqualität
Die primär biliäre Cholangitis (PBC) ist eine chronisch-progrediente autoimmune Lebererkrankung, die trotz Therapie zu irreversiblen Leberschäden führen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann.
Wie lässt sich ein unzureichendes Therapieansprechen frühzeitig erkennen? Welche Möglichkeiten bieten moderne Therapiestrategien? Diese Fortbildung vermittelt aktuelle Erkenntnisse zur leitliniengerechten Diagnostik, zur Beurteilung des Therapieansprechens und zur individuellen Therapieoptimierung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Lebensqualität der Betroffenen: Wie lassen sich belastende Symptome wie Pruritus und Fatigue erkennen, gezielt behandeln und im langfristigen Therapiemanagement berücksichtigen?
Erfahren Sie, wie Sie Progressionsrisiken besser einschätzen, Therapieentscheidungen fundiert treffen und neben der Krankheitskontrolle auch das Wohlbefinden Ihrer Patienten nachhaltig verbessern können.
Chirurg, Viszeralchirurg, Koloproktologe (EBSQ), Proktologe
Leiter des Regensburger Enddarmzentrums, Leitender Arzt der Abteilung für Proktologie
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Krankenhaus Barmherzige Brüder, Regensburg
- Allgemeinmedizin / Chirurgie - Viszeralchirurgie / Innere Medizin / Gastroenterologie / Geriatrie
Obstipation und Stuhlinkontinenz – erkennen, differenzieren, behandeln
Obstipation und Stuhlinkontinenz – erkennen, differenzieren, behandeln
Chronische Obstipation und Stuhlinkontinenz gehören zu den häufigen Beschwerdebildern in der ärztlichen Praxis und können die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Herr Prof. Schwandner führt strukturiert durch die zentralen diagnostischen und therapeutischen Fragestellungen und verbindet Leitlinienwissen mit konkreter klinischer Einordnung. Im Fokus stehen die Differenzierung funktioneller und morphologischer Ursachen, die leitliniengerechte Basisdiagnostik sowie die Frage, wann konservative Maßnahmen ausreichen und wann weiterführende oder operative Verfahren sinnvoll sind. Die Fortbildung bietet damit eine klare Orientierung für den Praxisalltag und zahlreiche unmittelbar umsetzbare Impulse für Diagnostik und Therapie.
Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten,
Bereichsleitung Studienzentrum, Institut für Allergieforschung,
Charité-Universitätsmedizin Berlin
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Gastroenterologie / Kinder- und Jugendmedizin
Angioödeme im Fokus: HAE erkennen, differenzieren und gezielt therapieren
Angioödeme im Fokus: HAE erkennen, differenzieren und gezielt therapieren
Das hereditäre Angioödem (HAE) ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung mit rezidivierenden Schwellungsattacken. Diese können z. B. abdominell auftreten oder die oberen Atemwege einschließlich des Kehlkopfs betreffen. Das HAE ist insbesondere bei einer verzögerten Diagnosestellung mit einer hohen Krankheitslast verbunden. Diese Fortbildung vermittelt im ersten Teil praxisnah, wie HAE anhand typischer klinischer Merkmale von anderen Angioödemen wie beispielsweise dem Mastzell-vermittelten Angioödem (AE-MC) differenziert werden kann. Anhand eines Patientenfalls, aktuellen Leitlinienempfehlungen, diagnostischen Algorithmen sowie einer Checkliste werden Besonderheiten bei HAE-Patienten sowie das strukturierte Vorgehen bei Verdacht auf HAE erläutert. Im zweiten Teil der Fortbildung wird ein praxisrelevanter Überblick über moderne Behandlungsstrategien gegeben. Dabei wird die Akuttherapie sowie die Kurzzeit- und Langzeitprophylaxe anhand der Empfehlungen der aktuellen Leitlinien beleuchtet. Im Fokus stehen die langfristige Krankheitskontrolle sowie die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten. Nutzen Sie diese Fortbildung, um HAE frühzeitig zu erkennen und betroffene Patientinnen und Patienten leitliniengerecht zu therapieren.
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie
Internistenzentrum MVZ Gauting-Starnberg
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie / Innere Medizin
Volkskrankheit Reizdarmsyndrom - Update: Diagnostik – Therapie - Ernährung
Volkskrankheit Reizdarmsyndrom - Update: Diagnostik – Therapie - Ernährung
Das Reizdarmsyndrom zählt zu den häufigsten funktionellen Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und stellt aufgrund seiner heterogenen Symptomatik sowie der Vielzahl möglicher Differenzialdiagnosen eine besondere Herausforderung im klinischen Alltag dar. Diese Fortbildung vermittelt den aktuellen Wissensstand zur evidenzbasierten Diagnostik und zum multimodalen Management des Reizdarmsyndroms. Im Fokus stehen die leitliniengerechte Diagnosestellung mit gezieltem Ausschluss relevanter Differenzialdiagnosen, die pathophysiologischen Grundlagen als Basis einer individualisierten Therapie sowie der Stellenwert ernährungsmedizinischer Maßnahmen, insbesondere der FODMAP-armen Ernährung und der differenzierten Einordnung von Weizen- und Gluten-bezogenen Beschwerden. Lernen Sie, das Reizdarmsyndrom sicher zu diagnostizieren, die wichtigsten Differenzialdiagnosen einzuordnen, patientenorientierte Therapie- und Ernährungskonzepte symptomorientiert auszuwählen und Betroffene im Sinne eines multimodalen Behandlungskonzepts zu begleiten. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu aktualisieren und Ihre therapeutische Sicherheit im Umgang mit Patientinnen und Patienten mit Reizdarmsyndrom zu stärken.
Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie / Hepatologie,
Privatpraxis für Gastroenterologie, Senior Consultant für das Centrum Gastroenterologie Bethanien am Bethanien Krankenhaus Frankfurt
- Gastroenterologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Infektiologie
ABC der Hepatitis-Viren: Aktuelle Lage und (Reise-) Impfempfehlungen
ABC der Hepatitis-Viren: Aktuelle Lage und (Reise-) Impfempfehlungen
Virushepatitiden gehören weltweit zu den häufigsten infektiösen Lebererkrankungen und unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Übertragung, Prävention und klinischer Bedeutung. Diese CME vermittelt einen praxisnahen Überblick über Hepatitis A bis E mit Fokus auf Epidemiologie, Diagnostik, aktuelle STIKO-Empfehlungen und Impfstrategien. Ergänzend werden reisemedizinische Aspekte sowie die individuelle Risikoabschätzung und Impfberatung anhand typischer Reisesituationen behandelt.
Diese CME vermittelt, wie Virushepatitiden A bis E hinsichtlich Übertragungswegen, Diagnostik, Prävention und Meldepflicht sicher eingeordnet werden können. Darüber hinaus lernen Sie, aktuelle STIKO-Empfehlungen und Reiseimpfempfehlungen risikoadaptiert anzuwenden und Patientinnen und Patienten individuell zu Impfungen und reisemedizinischen Vorsorgemaßnahmen zu beraten.
Direktor
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin
Universitätsklinikum Halle (Saale)
- Innere Medizin / Gastroenterologie
Exokrine Pankreasinsuffizienz (PEI): neue UEG-Leitlinie 2025
Exokrine Pankreasinsuffizienz (PEI): neue UEG-Leitlinie 2025
Diese Fortbildung bietet Ihnen einen praxisorientierten Überblick zur neuen UEG-Leitlinie zur exokrinen Pankreasinsuffizienz (PEI). Anhand aktueller Evidenz und verschiedenen Fallbeispielen werden Diagnostik, Ursachen und Therapieoptionen kompakt und klinisch relevant dargestellt. Ideal für alle, die PEI häufiger erkennen und gezielt behandeln möchten.
Bereichsleitung Ernährungsmedizin, Oberärztin Medizinische Klinik 1 Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Universitätsklinikum Erlangen
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie / Naturheilverfahren
Gluten-/Weizen-Sensitivität und Weizenallergie: Neue Empfehlungen zu Diagnose und therapeutischem Vorgehen
Gluten-/Weizen-Sensitivität und Weizenallergie: Neue Empfehlungen zu Diagnose und therapeutischem Vorgehen
Das Spektrum der Weizenunverträglichkeiten umfasst neben der Zöliakie und der Weizenallergie auch die Weizensensitivität, die als Non Celiac Wheat Sensitivity (NCWS) bezeichnet wird. Bei der NCWS handelt es sich um eine Störung mit intestinalen und extraintestinalen Symptomen, die nach dem Verzehr gluten- bzw. weizenhaltiger Nahrungsmittel bei Patienten auftreten können. Ein multifaktorielles Geschehen wird als Auslöser diskutiert.
Neben den vielfältigen Symptomen der NCWS werden in dieser Fortbildung auch die Unterschiede zur Zöliakie und einer Weizenallergie aufgezeigt. Erfahren Sie mehr über die aktuelle Studienlage der NCWS und gewinnen Sie einen umfangreichen Einblick in die aktuellen Diagnose- und Therapieempfehlungen.
Medizinische Fakultät Universität Heidelberg, Medizinische Universität Graz, SYNLAB Akademie, Mannheim
- Innere Medizin / Kardiologie / Gastroenterologie / Allgemeinmedizin
Schwere Hypertriglyceridämie (HTG): Risiko erkennen, kardiovaskuläre Ereignisse & Pankreatitis verhindern
Schwere Hypertriglyceridämie (HTG): Risiko erkennen, kardiovaskuläre Ereignisse & Pankreatitis verhindern
Die schwere Hypertriglyceridämie (HTG) ist eine häufig unterschätzte Fettstoffwechselstörung, die mit einem deutlich erhöhten Risiko für akute Pankreatitis und kardiovaskuläre Ereignisse einhergeht. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die klinische Relevanz erhöhter Triglyceridwerte, deren Ursachen und die Konsequenzen für Diagnostik und Therapie. Dabei wird die klinische Relevanz der HTG mit Fokus auf Pankreatitis & Atherosklerose besprochen sowie die Pathophysiologie und der Stoffwechsel von Lipoproteinen erläutert. Zudem werden diagnostische Strategien, einschließlich klinischer Hinweise, Labordiagnostik und genetischer Abklärung, systematisch aufgearbeitet. Darauf aufbauend zeigt die Fortbildung aktuelle Therapieansätze auf, bei denen zunächst Lebensstilmaßnahmen im Vordergrund stehen. Anschließend werden individualisierte medikamentöse Strategien zur Senkung der Triglyceridwerte eingesetzt, mit dem primären Ziel, Pankreatitis zu verhindern und das kardiovaskuläre Risiko zu reduzieren. Vertiefen Sie Ihr Wissen zu dieser klinisch relevanten, oft unterschätzten Erkrankung und optimieren Sie Ihr Management von Patienten mit Hypertriglyceridämie.
Ärztliche Leiterin Department Konservativ
Chefärztin Medizinische Klinik
Schwerpunkte: Kardiologie, Gastroenterologie,
Onkologie, Palliativmedizin, Diabetologie
Geriatrie
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Gastroenterologie
Gastrointestinales Mikrobiom: Therapeutische Implikationen
Gastrointestinales Mikrobiom: Therapeutische Implikationen
Das gastrointestinale Mikrobiom gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit gastrointestinalen Beschwerden. Diese eCME gibt einen praxisnahen Überblick über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten der Mikrobiommodulation. Thematisiert werden unter anderem Probiotika, antibiotische Therapieansätze, der fäkale Mikrobiomtransfer sowie die Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO). Zudem werden aktuelle Leitlinienempfehlungen und deren Bedeutung für den ärztlichen Praxisalltag dargestellt.
Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie;
Oberärztin, Bereichsleitung CED, Universitätsklinikum Augsburg
- Gastroenterologie / Innere Medizin
Highlights vom ECCO 2026 zu CED - Appendektomie, Schwangerschaft & Umfassende Krankheitskontrolle
Highlights vom ECCO 2026 zu CED - Appendektomie, Schwangerschaft & Umfassende Krankheitskontrolle
Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), die durch einen schubweisen Verlauf und eine hohe Krankheitslast gekennzeichnet sind. Die vorliegende Fortbildung fasst zentrale Highlights des ECCO-Kongresses 2026 zusammen und beleuchtet aktuelle Entwicklungen zu CED. Im Fokus stehen die Langzeitergebnisse nach einer Appendektomie zur Aufrechterhaltung der Remission bei Patienten mit Colitis ulcerosa sowie neue Sicherheitsdaten zur Behandlung während der Schwangerschaft. Darüber hinaus wird das Konzept der umfassenden Krankheitskontrolle als Therapieziel bei Patienten mit Morbus Crohn diskutiert. Diese Fortbildung vermittelt, welche Bedeutung chirurgische Ansätze als Ergänzung zur konservativen Therapie haben können und wie aktuelle Daten zur Sicherheit in der Schwangerschaft einzuordnen sind. Zudem wird aufgezeigt, warum eine frühe Krankheitsphase ein entscheidendes Zeitfenster für eine effektive Krankheitskontrolle darstellt. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu innovativen Therapie- und Managementstrategien bei CED anhand aktueller Studiendaten zu vertiefen.
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Professor für Molekulare Endoskopie, Oberarzt, Uniklinikum Erlangen
- Gastroenterologie / Innere Medizin
Highlights vom ECCO 2026 zu CED - Neue Therapieoptionen & Transmurale Heilung
Highlights vom ECCO 2026 zu CED - Neue Therapieoptionen & Transmurale Heilung
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa stellen aufgrund ihres heterogenen Verlaufs weiterhin eine therapeutische Herausforderung dar. Daten vom ECCO-Kongress 2026 zeigen, dass moderne Therapiekonzepte zunehmend über klassische klinische und endoskopische Zielgrößen hinausgehen. Neben der Kontrolle von Symptomen rücken auch molekulare Entzündungsprozesse, Biomarker, die Krankheitsausdehnung sowie strukturelle Veränderungen der Darmwand stärker in den Fokus. Studien verdeutlichen, dass Veränderungen des intestinalen Gewebetranskriptoms oder das Erreichen einer transmuralen Heilung wichtige Hinweise auf das Therapieansprechen liefern könnten. Diese Fortbildung ordnet aktuelle Studiendaten ein und beleuchtet moderne Monitoring- und Treat-to-Target-Strategien bei CED.
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Geschäftsführender Oberarzt Gastroenterologie, AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS, Frankfurt am Main
- Gastroenterologie / Innere Medizin
Highlights vom ECCO 2026 zu CED - Kombinationstherapien, Ileozökalresektion & Top-down-Behandlung
Highlights vom ECCO 2026 zu CED - Kombinationstherapien, Ileozökalresektion & Top-down-Behandlung
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind Erkrankungen mit einem heterogenen Verlauf, die mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität einhergehen können. Die vorliegende Fortbildung fasst aktuelle Highlights des ECCO-Kongresses 2026 zu CED zusammen. Im Fokus stehen Kombinationstherapien bei Patienten mit Colitis ulcerosa sowie chirurgische Alternativen und deren Langzeitdaten bei Patienten mit Morbus Crohn. Darüber hinaus werden Ergebnisse einer Nachbeobachtung zur frühzeitigen, intensiven Therapie („Top-down“) diskutiert, die das Potenzial hat, den Krankheitsverlauf nachhaltig zu verändern und Komplikationen zu reduzieren. Die Fortbildung vermittelt, wie Kombinationstherapien die Remissionsraten verbessern können, welche Rolle chirurgische Interventionen in ausgewählten Patientengruppen spielen und inwiefern eine frühe intensive Therapie den Langzeitverlauf von Morbus Crohn beeinflussen kann. Vertiefen Sie Ihr Wissen zu modernen Therapiestrategien bei CED und nutzen Sie die aktuellen Daten, um Ihre Behandlungsentscheidungen evidenzbasiert weiterzuentwickeln.
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzbezeichnung Kinderrheumatologie, Immunologie,
Funktionsoberärztin, Immundefekt-Ambulanz am ImmundefektCentrum Leipzig (IDCL), Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum St. Georg gGmbH Leipzig
- Kinder- und Jugendmedizin / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Gastroenterologie
Rezidivierende Bauchschmerzen und Schwellungen bei Kindern: Grundlagen und Praxis des Hereditären Angioödems
Rezidivierende Bauchschmerzen und Schwellungen bei Kindern: Grundlagen und Praxis des Hereditären Angioödems
Das hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die sich bereits in der Kindheit manifestieren kann und durch wiederkehrende, potenziell lebensbedrohliche Schwellungen an Haut, Schleimhäuten und im Gastrointestinaltrakt charakterisiert ist. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie von Frau Dr. Fasshauer das Wichtigste zu seltenen Erkrankungen mit dem Fokus auf das HAE bei Kindern. Sie erhalten einen Einblick in die häufig unspezifischen Symptome und diagnostischen Herausforderungen, die oft zu Fehldiagnosen führen. Darüber hinaus lernen Sie praxisnah anhand Fallbeispielen, was mögliche Auslöser der HAE-Schwellungen sind, wie Sie HAE frühzeitig erkennen sowie gezielt diagnostizieren, um die richtige Therapie einzuleiten und potenziell lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden. Dabei werden die verschiedenen Therapieoptionen zur Bedarfstherapie der akuten HAE-Schwellungen sowie zur Kurz- und Langzeitprophylaxe im Überblick besprochen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre diagnostische Sicherheit bei seltenen Erkrankungen wie dem HAE in der pädiatrischen Praxis zu stärken und so die Lebensqualität Ihrer jungen Patient:innen zu verbessern.