Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Funktionsoberarzt
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Schwerpunkt: Multiples Myelom, CAR-T-Zelltherapie
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Multiples Myelom: Die moderne RRMM-Therapie - aktuelle Daten und Einordnung
Multiples Myelom: Die moderne RRMM-Therapie - aktuelle Daten und Einordnung
Das Multiple Myelom ist eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks, bei der entartete Plasmazellen unkontrolliert proliferieren, Knochensubstanz zerstören und die Immunfunktion beeinträchtigen. Insbesondere im rezidivierten und refraktären Stadium stellt die Erkrankung behandelnde Ärzte vor komplexe therapeutische Entscheidungen.
In dieser CME-Fortbildung gibt Herr Dr. Teipel einen praxisnahen Überblick über aktuelle Behandlungsstrategien beim rezidivierten und refraktären Multiplen Myelom. Der Vortrag ordnet moderne immuntherapeutische und zielgerichtete Therapieansätze in den klinischen Kontext ein und beleuchtet ihre Rolle in verschiedenen Therapielinien. Besonderes Augenmerk liegt auf der sinnvollen Sequenzierung moderner Therapiekonzepte, der Versorgung mehrfach vorbehandelter Patienten sowie auf praxisrelevanten Aspekten des Nebenwirkungsmanagements.
Vertiefen Sie Ihr Verständnis für die Einordnung neuer Studiendaten, lernen Sie geeignete Patienten für moderne Immuntherapien auszuwählen, immunassoziierte Toxizitäten strukturiert zu beherrschen und Therapieentscheidungen im Rezidiv evidenzbasiert zu treffen.
Oberarzt
Leitung Klassische Hämatologie und Hämostaseologie
Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation
Westdeutsches Tumorzentrum Essen
Universitätsmedizin Essen (AöR)
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie
Diagnostik und Therapie der Kälteagglutininerkrankung (CAD)
Diagnostik und Therapie der Kälteagglutininerkrankung (CAD)
Die Kälteagglutininerkrankung (CAD) ist eine selten Autoimmunerkrankung, der eine lymphoproliferative B-Zell-Erkrankung zugrunde liegt. Diese Fortbildung bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über die Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie der CAD, mit besonderem Fokus auf aktuelle und innovative Behandlungsansätze. Herr Professor Röth erläutert sowohl die B-Zell-gerichtete Immunchemotherapie als auch die Komplementinhibition als zentrale Therapiestrategien und stellt vielversprechende neue Behandlungsmöglichkeiten vor. Am Ende der Fortbildung wird noch auf CAD als Notfall eingegangen. Teilnehmende Ärzte erhalten praxisnahe Einblicke in die sicheren Diagnosekriterien, die individuelle Therapieauswahl und die Integration moderner Therapiekonzepte in den klinischen Alltag.
Ärztlicher Direktor, Chefarzt Klinik für Innere Medizin II am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Facharzt für Innere Medizin, Lungen-und Bronchialheilkunde, Allergologie, Umweltmedizin
- Hämatologie und Onkologie / Pneumologie
Therapiemanagement bei ALK-TKIs beim ALK-pos. NSCLC
Therapiemanagement bei ALK-TKIs beim ALK-pos. NSCLC
Diese eCME vermittelt praxisrelevantes Wissen zum Therapiemanagement beim ALK-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom. Im Fokus stehen leitliniengerechte Therapieentscheidungen, das frühzeitige Erkennen und strukturierte Management therapieassoziierter Nebenwirkungen sowie Maßnahmen zur Förderung von Therapieadhärenz und Lebensqualität. Klinische Fallbeispiele unterstützen die Übertragung der Inhalte in den ärztlichen Alltag.
Oberarzt und Leiter Stammzelltransplantationen
Klinik I für Innere Medizin,
Universitätsklinikum Köln
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Multiples Myelom - Praktische Anwendung der modernen Immuntherapien beim RRMM
Multiples Myelom - Praktische Anwendung der modernen Immuntherapien beim RRMM
Das rezidivierte und refraktäre Multiple Myelom konfrontiert Behandelnde mit komplexen therapeutischen Entscheidungen und erfordert ein differenziertes, individuell abgestimmtes Behandlungskonzept. In dieser Fortbildung geben Prof. Christof Scheid und Dr. Schaefers einen praxisnahen Überblick über moderne T-zell-gerichtete Immuntherapien beim RRMM. Im Fokus stehen bispezifische Antikörper und CAR-T-Zelltherapien – von Wirkprinzip und zentralen Studiendaten über Real-World-Erfahrungen bis hin zu Leitlinienempfehlungen und Zulassungskriterien. Anhand klinischer Fallbeispiele wird die Entscheidungsfindung zwischen verschiedenen Immuntherapiekonzepten, Bridging-Strategien und Sequenzplanungen strukturiert aufgearbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Management typischer Nebenwirkungen wie Zytokin-Freisetzungs-Syndrom, neurologischer Komplikationen, Infektionen und Hypogammaglobulinämie sowie auf evidenzbasierten Prophylaxestrategien. Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihr Verständnis für Studiendaten und immunologische Wirkmechanismen zu vertiefen, Ihnen Sicherheit in der leitliniengerechten Patientenselektion zu vermitteln und Sie dabei zu unterstützen, immuntherapieassoziierte Toxizitäten strukturiert zu beherrschen sowie Therapieentscheidungen im Rezidiv strategisch und patientenindividuell zu treffen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um moderne Immuntherapien beim Multiplen Myelom fundiert und praxisnah in Ihren klinischen Alltag zu integrieren.
Chefärztin, Zentrumsleiterin
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkte Spezielle operative Gynäkologie, Spezielle Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie, Zusatzweiterbildung Palliativmedizin, Zertifikat Psychosoziale Onkologie (WPO)
Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam
- Hämatologie und Onkologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Statistisches Handwerkszeug: Was müssen Kliniker:innen wissen - Beispiel Mammakarzinom
Statistisches Handwerkszeug: Was müssen Kliniker:innen wissen - Beispiel Mammakarzinom
Diese CME-Fortbildung vermittelt praxisnahes statistisches Grundlagenwissen, das ÄrztInnen benötigen, um klinische Studien sicher einzuordnen und Therapieentscheidungen fundiert zu treffen. Anhand konkreter Beispiele aus dem Mammakarzinom werden Studiendesign, Randomisierung, primäre und sekundäre Endpunkte sowie Zeit-zu-Ereignis-Analysen verständlich erläutert. Zentrale Konzepte wie Kaplan-Meier-Kurven, Hazard Ratios, p-Werte und Subgruppenanalysen werden kritisch beleuchtet. Ergänzend wird der Stellenwert von Real-World-Daten im Vergleich zu randomisierten Studien diskutiert. Ziel ist es, statistische Ergebnisse kompetent zu interpretieren und transparent in die ärztliche Beratung und gemeinsame Entscheidungsfindung einzubringen.
Oberarzt Klinik I für Innere Medizin, Leiter Schwerpunkt Mantelzelllymphome; Universitätsklinikum Köln
Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
Max Planck Forschungsgruppenleiter, Max Planck Institut für Biologie des Alterns, Köln
- Hämatologie und Onkologie
Das Mantelzelllymphom in 2026 - Behandlungsstrategien in der Erstlinie anhand von Patientenfällen vorgestellt
Das Mantelzelllymphom in 2026 - Behandlungsstrategien in der Erstlinie anhand von Patientenfällen vorgestellt
Das Mantelzelllymphom ist eine seltene, biologisch heterogene Form des Non-Hodgkin-Lymphoms, die auch aggressiv verläuft und bereits in der Erstlinie eine differenzierte Therapieentscheidung erfordert. In dieser Fortbildung richtet Herr PD Dr. Jachimowicz den Fokus konsequent auf die praktische Entscheidungsfindung in der Erstlinientherapie im Jahr 2026. Anhand praxisnaher Patientenfälle werden unterschiedliche klinische Szenarien – vom limitierten und indolenten Verlauf bis hin zu aggressiven Hochrisikokonstellationen – systematisch dargestellt und mit aktuellen Leitlinienempfehlungen sowie zentralen Studiendaten verknüpft. Im Mittelpunkt stehen die individuelle Risikostratifizierung, die Bedeutung biologischer Prognosefaktoren und deren konkrete Umsetzung in eine patientenadaptierte Erstlinientherapie unter Berücksichtigung von Alter, Fitness und Komorbiditäten. Zusammenfassend vermittelt die Fortbildung ein vertieftes, praxisorientiertes Verständnis für die leitliniengerechte und differenzierte Erstlinienbehandlung des Mantelzelllymphoms. Nutzen Sie diese eCME, um Ihre therapeutische Entscheidungsfindung zu schärfen und aktuelle Evidenz sicher in den klinischen Alltag zu übertragen.
Klinik für Innere Medizin I, Schwerpunkt: Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation
Universitätsklinikum Freiburg
- Hämatologie und Onkologie
Aktueller Stand der Diagnostik und Therapie Myeloproliferativer Neoplasien (MPN)
Aktueller Stand der Diagnostik und Therapie Myeloproliferativer Neoplasien (MPN)
Diese Fortbildung bietet einen umfassenden Überblick über die Diagnostik und Therapie myeloproliferativer Neoplasien (MPN). Behandelt werden Krankheitsentitäten wie essentielle Thrombozythämie, Polycythaemia Vera und primäre Myelofibrose, deren Symptome, diagnostische Herausforderungen sowie aktuelle und neue Therapieoptionen.
Associate Attending Cellular Therapy Service and Multiple Myeloma Service
Memorial Sloan Kettering Cancer Center, New York Associate Professor of Medicine
Weill Cornell Medical College, NY, USA
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Multiples Myelom - Eine kurative Therapieintention in jeder Phase der Myelomtherapie?
Multiples Myelom - Eine kurative Therapieintention in jeder Phase der Myelomtherapie?
Das Multiple Myelom ist eine maligne Erkrankung des Knochenmarks, die durch die klonale Vermehrung von Plasmazellen gekennzeichnet ist. Lange Zeit galt sie trotz therapeutischer Fortschritte als nicht heilbar. Moderne Therapiekonzepte verschieben jedoch zunehmend die therapeutische Zieldefinition. In dieser Fortbildung gehen Prof. Merz und Dr. Waldschmidt der Frage nach, ob eine kurative Therapieintention heute zumindest perspektivisch in jeder Krankheitsphase denkbar ist. Ausgehend von Definition, Epidemiologie und den erweiterten SLiM-CRAB-Kriterien zeichnen sie den Wandel von einer primär palliativen Strategie hin zu einem remissionstiefenorientierten, individualisierten Vorgehen nach. Die deutliche Verbesserung des 5-Jahres-Überlebens unterstreicht die Dynamik der letzten Jahre. Im Fokus stehen moderne Quadruplet-Konzepte in der Erstlinie, differenzierte Strategien für transplantationsfähige und -unfähige Patienten sowie die strukturierte Beurteilung der Therapiefähigkeit mittels Komorbiditäts- und Frailty-Indizes. Die minimale Resterkrankung etabliert sich dabei nicht nur als prognostischer Marker, sondern zunehmend als Instrument zur Therapieanpassung. Auch im Rezidiv markieren T-Zell-basierte Immuntherapien, bispezifische Antikörper und neue Zielstrukturen einen Paradigmenwechsel mit tiefen und teils langanhaltenden Remissionen. Diese CME zeigt, wie Leitlinien, MRD-basierte Strategien und innovative Immuntherapien das Therapieziel beim Multiplen Myelom neu definieren, welche Patientengruppen besonders profitieren und wie sich Behandlungsalgorithmen im Lichte aktueller Studiendaten verändern. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr therapeutisches Konzept kritisch zu reflektieren und die Perspektive einer möglichen funktionellen Heilung einzuordnen.
Funktionsoberarzt und leitender klinischer Wissenschaflter
Innere Medizin V – Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie I Sektion Multiples Myelom
German-speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG)
Universitätsklinikum Heidelberg
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Smoldering Myelom – Richtig erkennen, kontrollieren und behandeln
Smoldering Myelom – Richtig erkennen, kontrollieren und behandeln
Das Smoldering Myelom ist ein biologisch heterogenes Krankheitsbild an der Schnittstelle zwischen monoklonaler Gammopathie und dem behandlungsbedürftigen Multiplen Myelom. Es erfordert eine besonders sorgfältige diagnostische und prognostische Einordnung. In dieser Fortbildung erläutern Frau Dr. Brioli und Prof. Dr. Mai praxisnah die pathophysiologischen Grundlagen, die moderne Risikostratifizierung sowie die aktuellen Konzepte zur Verlaufsbeobachtung und Therapiestrategie beim Smoldering Myelom. Anhand klinischer Kriterien, bildgebender Verfahren und biologischer Marker wird aufgezeigt, wie Hoch- und Niedrigrisikopatienten sicher identifiziert und Über- bzw. Untertherapien vermieden werden können. Dabei werden aktuelle Studiendaten und Leitlinienempfehlungen kritisch eingeordnet und auf ihre Relevanz für den klinischen Alltag bewertet. Am Ende der Fortbildung diskutieren die beiden Referierenden gemeinsam typische Entscheidungssituationen, unterschiedliche klinische Perspektiven und bestehende Graubereiche, mit denen Sie in der Praxis konfrontiert sind.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie, Ärztlicher Direktor und Medizinischer Geschäftsführer Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Immungenetik Ulm gemeinnützige GmbH
Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Immungenetik Ulm (IKT)
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) - neue Therapien, neue Chancen, neue Herausforderungen
Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) - neue Therapien, neue Chancen, neue Herausforderungen
Die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Erkrankung des blutbildenden Systems, die durch hämolytische Anämie, Thrombophilie und Panzytopenie gekennzeichnet ist. Sie kann sich klinisch sehr unterschiedlich zeigen und erfordert diagnostische Abklärung sowie spezifisches Management.
Diese Fortbildung beschreibt Krankheitsbild, Symptome sowie Pathogenese der PNH und verdeutlicht, wann an eine PNH gedacht werden sollte und welche Diagnostik durchzuführen ist. Aktuelle und neue Behandlungsoptionen der PNH werden vorgestellt und das Auftreten möglicher Komplikationen, wie Durchbruchhämolysen (DBH), veranschaulicht. Einsatzmöglichkeiten der terminalen Komplementinhibitoren (C5-Inhibitoren) sowie neuer Komplementinhibitoren, die im proximalen Teil des Komplementsystems eingreifen, werden dabei näher beleuchtet. Ziel ist es, für die individuelle Krankheitssituation des Patienten die bestmögliche Therapieoption zu finden.
F.E.B.U., Leitender Oberarzt der Klinik für Urologie, Leiter des Uroonkologischen Zentrums, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Urologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Urothelkarzinom: Leitliniengerechte Therapie und Praxis
Urothelkarzinom: Leitliniengerechte Therapie und Praxis
Das Harnblasenkarzinom tritt in Deutschland mit jährlich etwa 30.000 Neuerkrankungen auf; 90 % davon sind Urothelkarzinome. Diese Fortbildung gibt einen Überblick über die aktuelle Praxis und Therapie insbesondere metastasierter Urothelkarzinome (mUC), für die ein neuer Therapiestandard aus einem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) und einem Checkpoint-Inhibitor (CPI) in den Leitlinien festgeschrieben wurde.
Nach einer Einführung in die Grundlagen des Urothelkarzinoms werden Versorgungsrealität und aktuelle Behandlungsoptionen dargestellt. Dabei werden im Wesentlichen aktuelle Studienergebnisse zum metastasierten Urothelkarzinom besprochen und anhand eines Patientenfalls im Dialog der Referenten Therapieauswahl und Nebenwirkungen diskutiert. Frau Prof. von Amsberg und Herr Prof. Niegisch ordnen die Inhalte anschaulich und praxisnah ein.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie u. Internistische Onkologie, Hämostaseologie und Palliativmedizin;
Senior Consultant
Ludwig-Maximilians Universität (LMU);
Ärztlicher Direktor und Gesellschafter
Interdisziplinäres Onkologisches Zentrum (IOZ), München
- Hämatologie und Onkologie
CLL – Aktuelle Empfehlungen: Was ist neu in den Leitlinien?
CLL – Aktuelle Empfehlungen: Was ist neu in den Leitlinien?
Die chronische lymphatische Leukämie ist die häufigste Leukämieform des Erwachsenenalters und zeichnet sich durch einen sehr heterogenen Krankheitsverlauf sowie einen dynamischen therapeutischen Wandel aus. In dieser eCME-Fortbildung gibt Herr Prof. Wendtner, einer der führenden Experten auf diesem Gebiet, einen fundierten und praxisnahen Überblick über die aktuelle Diagnostik und Therapie der Erkrankung. Im Mittelpunkt stehen leitliniengerechte Therapieentscheidungen in der Erstlinie, der rationale Umgang mit Rezidiven sowie die Bedeutung biologischer und prognostischer Risikofaktoren für die individuelle Therapiestrategie. Anhand aktueller Studiendaten werden moderne Behandlungsansätze eingeordnet und deren Stellenwert für den klinischen Alltag kritisch diskutiert. Die Fortbildung vermittelt ein vertieftes Verständnis für die strukturierte Entscheidungsfindung bei der CLL und unterstützt Sie dabei, komplexe Therapiesituationen sicher und evidenzbasiert zu meistern. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und von der langjährigen klinischen Erfahrung von Prof. Wendtner zu profitieren.
Chefärztin der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Leiterin Onkologisches Zentrum, Leiterin Zentrum für Innere Medizin 1, Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Palliativmedizin / Gastroenterologie
Supportivtherapie bei metastasierten Tumoren des Magens: Aktuelle Leitlinien und praxisorientierte Empfehlungen
Supportivtherapie bei metastasierten Tumoren des Magens: Aktuelle Leitlinien und praxisorientierte Empfehlungen
Tumorerkrankungen wie das Magenkarzinom sind im fortgeschrittenen und metastasierten Stadium häufig mit hoher Symptomlast und einem ausgeprägten supportivtherapeutischen Bedarf verbunden. Diese Fortbildung stellt die onkologische Supportivtherapie bei fortgeschrittener Tumorerkrankung in den Fokus und verknüpft aktuelle leitlinienbasierte Empfehlungen mit praxisnahen klinischen Entscheidungssituationen. Adressiert werden typische therapieassoziierte Komplikationen wie Übelkeit, Erbrechen, Kachexie, Diarrhoe, Polyneuropathie, Fatigue und Immuntoxizitäten sowie die leitliniengerechte Umsetzung supportiver Maßnahmen im klinischen Alltag. Der Einsatz hoch emetogener Therapien unterstreicht die Bedeutung einer frühzeitigen, antiemetischen Prophylaxe.
Oberarzt Klinik I für Innere Medizin, Leiter Schwerpunkt Mantelzelllymphome; Universitätsklinikum Köln
Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
Max Planck Forschungsgruppenleiter, Max Planck Institut für Biologie des Alterns, Köln
- Hämatologie und Onkologie
Mantelzelllymphom (MCL) - Basiswissen
Mantelzelllymphom (MCL) - Basiswissen
Das Mantelzelllymphom (MCL) ist eine seltene, aber klinisch bedeutende Form der Non-Hodgkin-Lymphome. Diese maligne Erkrankung des lymphatischen Systems ist bekannt für ihre aggressive Natur und das breite Spektrum klinischer Präsentationen.
Diese eCME soll Sie in die Grundlagen und Besonderheiten dieses Krankheitsbildes einführen. Sie erhalten zunächst einen Einblick in die Unterscheidung der MCL-Grundformen und insbesondere ihre vielfältigen Manifestationen, welche im klinischen Alltag diagnostisch eine Herausforderung darstellen. Neben etablierten Faktoren sowie Scores zur Risikobeurteilung werden Ihnen des Weiteren verschiedene diagnostische Maßnahmen vorgestellt. Empfehlungen für eine zielgerichtete Therapie runden diese Fortbildung ab.
Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Innere Klinik (Tumorforschung), Universitätsklinikum Essen
- Hämatologie und Onkologie / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie / Strahlentherapie
Medikamentöse Therapiesequenz beim rekurrenten/metastasierten Plattenepithelkarzinom des Kopf-Halses (r/m HNSCC)
Medikamentöse Therapiesequenz beim rekurrenten/metastasierten Plattenepithelkarzinom des Kopf-Halses (r/m HNSCC)
Kopf-Hals-Tumoren zählen weltweit zu den prognostisch anspruchsvollen malignen Erkrankungen und stellen insbesondere im metastasierten Stadium eine therapeutische Herausforderung dar. Diese Fortbildung vermittelt einen praxisnahen und anschaulichen Überblick über die systemischen Behandlungsstrategien beim rezidivierten oder metastasierten Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom (r/m HNSCC bzw. r/m SCCHN). Nach einer kurzen Einführung in Karzinogenese, Prävention und Epidemiologie führt Herr Dr. Pogorzelski schrittweise zu den aktuellen Erstlinien- und Zweitlinienstandards und verdeutlicht die Bedeutung einer medikamentösen Therapiesequenz beim r/m HNSCC. Aktuelle Entwicklungen werden anhand von Studiendaten sowie Fallbeispielen eingehend beleuchtet und wichtige Faktoren zur Therapieselektion und -stratifizierung (z.B. Tumorlast, CPS) vorgestellt.
Facharzt für Innere Medizin, Ernährungstherapie DGEM und Proktologie
Eugastro Internistische Praxis, Leipzig
Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Endokrinologie, St. Georg Klinikum Leipzig
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Hyperglykämie und Insulinresistenz in der Onkologie
Hyperglykämie und Insulinresistenz in der Onkologie
Die Diagnose einer Mangelernährung wird trotz vorhandener validierter Screeninginstrumente bei onkologischen Patienten oftmals erst spät oder sogar gar nicht gestellt. Entsprechend verzögert erfolgt in vielen Fällen eine bedarfsgerechte Ernährungstherapie, obwohl eine aktuelle Studie auch bei Krebspatienten die Vorteile einer gezielten Ernährungsintervention zeigt. Dabei können, abhängig vom Tumor, bis über 60 % der Krebspatienten von einer Mangelernährung betroffen sein. Während bei der Bilanzierung der Ernährungstherapie hauptsächlich auf die Eiweiß- und Kalorienversorgung geachtet wird, wird den Kohlenhydraten und der Glukose weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei können gerade Hyperglykämie und Insulinresistenz, die bei onkologischen Patienten zudem häufig sind, tumorfördernde Prozesse verstärken und den Verlauf der Erkrankung negativ beeinflussen, wie zahlreiche klinische Studien zeigen.
Herr Professor Schiefke sensibilisiert für die Bedeutung einer frühzeitigen, adäquaten Ernährungstherapie und zeigt, wie sich Mortalität, Therapieabbrüche, die Verträglichkeit der Tumortherapie und das Risiko einer Kachexie reduzieren lassen. Eine Mangelernährung verschlechtert die Prognose – ist jedoch in vielen Fällen vermeidbar.
Direktor der Klinik für Innere Medizin C
Universitätsmedizin Greifswald
- Hämatologie und Onkologie
Multiples Myelom nach Rückfall – Moderne Immuntherapien: Anwendung, Nebenwirkungen, Ausblick
Multiples Myelom nach Rückfall – Moderne Immuntherapien: Anwendung, Nebenwirkungen, Ausblick
In dieser eCME erhalten Sie einen aktuellen, praxisnahen Überblick zu den bispezifischen Antikörpern in der Therapie des Multiplen Myeloms. Prof. Dr. Jan Krönke und PD Dr. Annamaria Brioli diskutieren die rasante Entwicklung immuntherapeutischer Strategien, ihre Wirkmechanismen und die entscheidenden Unterschiede zu etablierten Behandlungsansätzen. Im Fokus stehen zugelassene BCMA-gerichtete und GPRC5D-gerichtete bispezifische Antikörper, Kriterien für den klinischen Einsatz, das Management typischer Nebenwirkungen, insbesondere CRS, ICANS und Infektionen, sowie die praktische Einordnung gegenüber CAR-T Zelltherapien.
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Infektiologie, Suchtmedizin
Chefarzt Innere Medizin-Infektiologie, Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH, Kemperhof, Koblenz
- Innere Medizin / Infektiologie / Hämatologie und Onkologie
Komplexe Multimorbidität - Beispiel HIV und onkologische Erkrankung
Komplexe Multimorbidität - Beispiel HIV und onkologische Erkrankung
Menschen mit HIV erreichen heute dank moderner Versorgung eine nahezu normale Lebenserwartung – zugleich nimmt mit dem Alter die Häufigkeit komplexer Multimorbidität und schwerwiegender Komplikationen wie onkologischer Erkrankungen zu.
Diese Fortbildung führt Sie anhand eines praxisnahen Fallbeispiels durch die Versorgung eines älteren, virologisch supprimierten HIV-Patienten mit metabolischem Syndrom, beginnender Niereninsuffizienz und neu diagnostiziertem aggressivem Lymphom.
Im Fokus steht, wie Sie strukturiert priorisieren, eine zielgerichtete Diagnostik aufsetzen und kritische Differenzialdiagnosen sicher ausschließen. Sie erhalten Handlungssicherheit für die Anpassung der HIV-Therapie im Rahmen der Krebsbehandlung, den Umgang mit Wechselwirkungen, Infektionsprophylaxe und präventive Maßnahmen wie Impfplanung. Die vermittelten Prinzipien sind dabei auch auf andere komplex multimorbide Patienten übertragbar Stärken Sie ihre Kompetenz, Versorgung über Fachgrenzen hinweg zu steuern und Risiken durch Interaktionen, eingeschränkte Organfunktion und verpasste Prävention konsequent zu minimieren.