Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Onkologicum HOPA MVZ GmbH, Hamburg
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie / Innere Medizin
AL-Amyloidose - Fokus Patientenfälle
AL-Amyloidose - Fokus Patientenfälle
Die AL-Amyloidose ist eine seltene, jedoch hochrelevante Systemerkrankung, die durch Ablagerungen fehlgefalteter Proteine zu fortschreitenden Organschädigungen – vor allem an Herz und Niere – führt. Diese Fortbildung stellt anhand anschaulicher Patientenfälle die klinische Vielfalt dar, zeigt praxisnahe Strategien zur Differenzialdiagnose gegenüber anderen Amyloidoseformen auf und beleuchtet die prognostische Bedeutung von Biomarkern sowie Organbefall. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Studiendaten, deren Bedeutung für Organansprechen und Langzeitprognose, sowie die Empfehlungen der aktuellen Onkopedia-Leitlinie, die eine klare Orientierung für Diagnostik und Therapieentscheidungen geben.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, diagnostische Algorithmen gezielt einzusetzen und das individuelle Risiko anhand validierter Scores sicher einzuschätzen. Darüber hinaus erfahren sie, wie sich aktuelle Studienergebnisse und Leitlinienempfehlungen unmittelbar in die klinische Praxis übertragen lassen, um Patientinnen und Patienten auch in komplexen Situationen leitliniengerecht und effektiv zu versorgen. Diese Fortbildung vermittelt kompaktes, praxisrelevantes Wissen und lädt ein, die eigene Handlungssicherheit im Management dieser herausfordernden Erkrankung weiter zu stärken.
Oberarzt am Institut für Molekularbiologie/ Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation Leiter Schwerpunkt multiples Myelom, Amyloidose Westdeutsches Amyloidosezentrum Universitätsmedizin Essen
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Kardiologie
AL-Amyloidose – Aktuelle Diagnostik und Therapie: Standards und neue Perspektiven
AL-Amyloidose – Aktuelle Diagnostik und Therapie: Standards und neue Perspektiven
Die AL-Amyloidose ist eine seltene Systemerkrankung, bei der fehlgefaltete Immunglobulin-Leichtketten als Amyloid in verschiedenen Organen abgelagert werden. Da erste Symptome wie Müdigkeit, periphere Ödeme oder Gewichtsverlust meist unspezifisch sind, wird die Erkrankung häufig erst spät erkannt.
In dieser CME vermittelt PD Dr. med. Alexander Carpinteiro den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie der AL-Amyloidose. Anhand eines praxisnahen Patientenfalls zeigt er den Weg von den ersten klinischen Warnsignalen über die strukturierte Diagnostik und Beurteilung des Organbefalls bis hin zur stadiengerechten Therapie nach aktuellen Empfehlungen. Darüber hinaus werden Strategien beim Rezidiv und Progress sowie zukünftige Therapieansätze vorgestellt. Sie lernen, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen, diagnostische und prognostische Parameter sicher einzuordnen und Therapieentscheidungen individuell am Organbefall und Erkrankungsstadium auszurichten. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre diagnostische Sicherheit zu stärken und Patienten mit AL-Amyloidose frühzeitig einer zielgerichteten Versorgung zuzuführen.
Leitender Oberarzt Klinik für Nuklearmedizin
Translationale und Onkologische Forschung,
Universitätsklinikum Essen
- Nuklearmedizin / Urologie / Hämatologie und Onkologie
Theranostik in der Nuklearmedizin am Beispiel des Prostatakarzinoms
Theranostik in der Nuklearmedizin am Beispiel des Prostatakarzinoms
Das Prostatakarzinom ist die häufigste Tumorerkrankung des Mannes – moderne nuklearmedizinische Verfahren wie PSMA-PET/CT und PSMA-Radioligandentherapie (RLT) erweitern die diagnostischen und therapeutischen Optionen deutlich. Herr Himmen führt im ersten Teil der Fortbildung in die Grundlagen ein: von der Rolle der Nuklearmedizin über die PSMA-Bildgebung bis hin zu klinischen Indikationen, Fallbeispielen und praktischen Anwendungstipps. Im zweiten Teil beleuchtet Herr Prof. Fendler die aktuellen Therapieoptionen beim mCRPC, das theranostische Prinzip und die Anwendung der PSMA-Radioligandentherapie – inklusive Patientenselektion, Wirksamkeit, Verträglichkeit und einem Ausblick auf kommende Entwicklungen.
Diese Fortbildung bietet praxisorientiertes Wissen mit zahlreichen Bildbeispielen und konkreten Tipps für den klinischen Alltag. Wer das Potenzial der Theranostik beim Prostatakarzinom sicher beurteilen und gezielt nutzen will, erhält hier fundiertes, direkt anwendbares Fachwissen.
Facharzt für Hämatologie und Onkologie,
Senior Clinician Scientist, Interdisziplinäres Studienzentrum mit Early Clinical Trial Unit (ECTU),
Comprehensive Cancer Center Mainfranken (CCCMF), Universitätsklinikum Würzburg
- Innere Medizin / Hämatologie und Onkologie
Bispezifische T-Zell-Engager in der Hämatologie/Onkologie: Praktisches Management von CRS und ICANS
Bispezifische T-Zell-Engager in der Hämatologie/Onkologie: Praktisches Management von CRS und ICANS
Das Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS) und das Immuneffektorzell-assoziierte Neurotoxizitätssyndrom (ICANS) sind mögliche Nebenwirkungen bei der Therapie mit bispezifischen T-Zell-Engagern, die in der hämatologischen und onkologischen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnen. Diese gut beschriebenen Nebenwirkungen manifestieren sich meist innerhalb von wenigen Tagen nach der Antikörpergabe und können mittels symptomatischer Therapie wie z. B. Flüssigkeitszufuhr und Sauerstoffgabe sowie Steroiden und auch Antikörpern gut behandelt werden. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn Dr. Hummel eine praxisnahe und fundierte Einführung in die Pathomechanismen, die klinischen Verläufe, das Grading, die Differenzialdiagnosen und die aktuellen Empfehlungen zum Management von CRS und ICANS. Ein besonderer Fokus liegt auf der frühzeitigen Erkennung und dem interdisziplinären Vorgehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Handlungskompetenz im Umgang mit CRS und ICANS gezielt zu stärken und die Patientenversorgung weiter zu optimieren.
Gerinnungsambulanz und Hämophiliezentrum
II. Medizinische Klinik und Poliklinik
Onkologie, Hämatologie und KMT mit der Sektion Pneumologie
UKE Hamburg
- Angiologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Therapie und Rezidivprophylaxe tumorassoziierter venöser Thromboembolien bei Erwachsenen
Therapie und Rezidivprophylaxe tumorassoziierter venöser Thromboembolien bei Erwachsenen
In diesem CME-Modul werden die klinische Bedeutung tumorassoziierter VTE sowie verschiedene Therapieoptionen anhand der Empfehlungen nationaler und internationaler Leitlinien dargestellt. Dabei werden die Vor- und Nachteile direkter oraler Antikoagulantien (DOAK) anhand aktueller Studiendaten beleuchtet und erörtert.
Oberarzt
Leiter Schwerpunkt myeloproliferative Neoplasien
Universitätsklinikum Essen
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
JAK2 Allel-Last Messung bei Polycythaemia Vera (PV) – warum und wann?
JAK2 Allel-Last Messung bei Polycythaemia Vera (PV) – warum und wann?
Die JAK2V617F-Mutation spielt eine zentrale Rolle in der Pathogenese myeloproliferativer Neoplasien, insbesondere der Polycythaemia Vera (PV). Diese Fortbildung beleuchtet den aktuellen Wissensstand zur diagnostischen und prognostischen Bedeutung der JAK2-Allel-Last:
Wann sollte die Allel-Last bestimmt werden? Welche Aussagekraft hat sie hinsichtlich Thromboserisiko und Progression zur Myelofibrose? Welche Therapieformen beeinflussen die Allel-Last, und ist deren Reduktion mit einem verbesserten klinischen Verlauf assoziiert?
Diese praxisrelevante Online-Fortbildung richtet sich an Hämatolog:innen und internistisch tätige Ärzt:innen und liefert wertvolle Entscheidungshilfen zur Integration der JAK2-Allel-Last-Messung in die klinische Routine.
Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie,
Chefärztin, Innere Medizin I, St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig
- Pneumologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
NSCLC: Therapierbare genetische Alterationen - Neue Leitlinien 2026
NSCLC: Therapierbare genetische Alterationen - Neue Leitlinien 2026
Lungenkarzinome gehören zu den häufigsten malignen Tumoren. Der Anteil nicht-kleinzelliger Lungenkarzinome (NSCLC) beträgt ca. 80 - 85 % und die Diagnosestellung erfolgt meist in fortgeschrittenen oder metastasierten Stadien. Im Rahmen dieser Fortbildung stellt Frau Dr. Gütz als Autorin der kürzlich erschienenen Leitlinien die Empfehlungen dieser zur Therapie des NSCLC vor. Dabei werden unter anderem NSCLC-Patienten in frühen Stadien, im nicht operablen Stadium III sowie im Stadium IV besprochen. Der besondere Fokus liegt dabei auf den therapierbaren genetischen Alterationen wie unter anderem EGFR-Mutationen, ALK-Fusionen, BRAF-V600E-Mutation und KRAS-G12C-Mutation. Neben den Leitlinien-Empfehlungen inklusive Therapie-Algorithmen erfahren Sie dabei kurz und prägnant das Wichtigste zu den relevanten Studiendaten. Nutzen Sie diese Fortbildung, Ihr Wissen zu den Therapieoptionen bei Patienten mit NSCLC leitliniengerecht auf den neuesten Stand zu bringen.
Ärztliche Leitung FBREK, Fachbereich Gynäkologie
Klinikdirektor der Frauenklinik
Universitätsklinikum Würzburg
- Hämatologie und Onkologie / Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Update S3-Leitlinie: frühes und metastasiertes Mammakarzinom 2026
Update S3-Leitlinie: frühes und metastasiertes Mammakarzinom 2026
Die Fortbildung vermittelt die wichtigsten Neuerungen der aktualisierten S3-Leitlinie zum frühen und metastasierten Mammakarzinom. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Empfehlungen zur Therapie des Mammakarzinoms, einschließlich adjuvanter und neoadjuvanter Strategien, der ovarialen Suppression bei Patientinnen sowie neuer prognostischer und prädiktiver Konzepte. Darüber hinaus werden leitlinienrelevante Entwicklungen beim frühen und metastasierten Mammakarzinom sowie deren Bedeutung für die klinische Praxis eingeordnet.
Medizinischer Direktor Forschungsinstitut für Frauengesundheit, Leitung medikamentöse Tumortherapie, Sprecher des Brustzentrums
Universitätsklinikum Tübingen
- Hämatologie und Onkologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Real-World Evidenz beim Brustkrebs
Real-World Evidenz beim Brustkrebs
Randomisierte kontrollierte Studien sind der Goldstandard klinischer Evidenz, bilden jedoch den Versorgungsalltag nur begrenzt ab. Diese CME-Fortbildung erläutert die Bedeutung von Real-World-Evidenz (RWE) beim Mammakarzinom und zeigt, wie Versorgungs- und Registerdaten das Verständnis von Behandlungsmustern und klinischen Ergebnissen im Alltag erweitern. Anhand aktueller Studien werden zentrale Aspekte wie Therapiesequenzierung, Adhärenz, Sicherheit und Verträglichkeit moderner Brustkrebstherapien dargestellt und ihre Relevanz für die klinische Praxis aufgezeigt. Ein besonderer Fokus liegt auf Real-World-Daten zu HR+/HER2-negativem und HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs sowie deren Bedeutung für Leitlinien, Versorgungsforschung und klinischen Therapieentscheidungen.
Oberarzt / Leitung GMMG-Studienzentrale,
Innere Medizin V – Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie,
Sektion Multiples Myelom,
German-speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG),
Universitätsklinikum Heidelberg
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Multiples Myelom - Therapieoptionen in der 2. Therapielinie & Patientenfall aus der Praxis
Multiples Myelom - Therapieoptionen in der 2. Therapielinie & Patientenfall aus der Praxis
Das Multiple Myelom ist eine hämatologische Neoplasie, die durch eine monoklonale Vermehrung von Plasmazellen im Knochenmark charakterisiert ist. Zur optimalen Versorgung der Patienten ist eine individuelle Therapie erforderlich, die sich an Vorbehandlung, Krankheitsbiologie und Patientencharakteristika orientiert. Diese Fortbildung vermittelt den aktuellen Stellenwert der Zweitlinientherapie auf Basis der EHA-EMN-Leitlinien 2025 und ordnet neue Studiendaten zu modernen Therapieansätzen praxisnah ein. Im Fokus stehen dabei patientenindividuelle Therapieentscheidungen, die Bedeutung von Komorbiditäten und Lebensqualität sowie aktuelle Evidenz zu innovativen Therapieprinzipien. Ein ausführlicher, praxisnaher Patientenfall veranschaulicht die Herausforderungen der langfristigen Therapiesequenz über mehrere Rezidive hinweg und zeigt, wie sich Therapieentscheidungen im klinischen Alltag an veränderte Krankheits- und Patientensituationen anpassen lassen. Festigen Sie mit dieser Fortbildung Ihr Wissen für eine evidenzbasierte und individuelle Therapieentscheidung bei Patienten mit Multiplen Myelom.
Leitung der Studienzentrale der Medizinischen Klinik II,
Oberärztin, Universitätsmedizin Frankfurt
- Hämatologie und Onkologie
Erstlinientherapie der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) des Erwachsenen
Erstlinientherapie der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) des Erwachsenen
Diese Fortbildung richtet sich besonders an Fachärzte für Hämatologie und Onkologie. Die akute lymphatische Leukämie (ALL) des Erwachsenen stellt eine komplexe, heterogene Erkrankung dar, deren Behandlung in den letzten Jahren maßgeblich verbessert wurde. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie von Frau Dr. Gökbuget in einem spannenden Vortrag einen umfassenden Überblick über aktuelle Strategien der Erstlinientherapie der ALL bei Erwachsenen. Dabei finden unter anderem alters- und risikoadaptierter Ansätze, innovative GMALL-Studienprotokolle sowie neue Entwicklungen in der Immuntherapie Berücksichtigung. Sie erhalten zudem wertvolle Informationen zur Diagnostik, Risikostratifizierung und Nachsorge bei ALL-Patienten sowie zur ZNS Prophylaxe, Therapie der T-ALL/LBL und Stammzelltransplantation. Nutzen Sie diese Fortbildung, Ihr Wissen zu personalisierter Therapieplanung zu vertiefen und die Versorgung der Patienten weiter zu verbessern.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Medizinische Klinik und Poliklinik 2 I Multiples Myelom I Amyloidose
Universitätsklinikum Würzburg
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Kardiologie
Risiko-adaptierte Diagnostik bei monoklonalen Gammopathien - MGUS, Amyloidose, Myelom
Risiko-adaptierte Diagnostik bei monoklonalen Gammopathien - MGUS, Amyloidose, Myelom
Monoklonale Gammopathien sind häufig. Egal, ob sie als Zufallsbefund oder im Rahmen einer Abklärung auffallen, bedürfen sie einer sorgfältigen Aufarbeitung. Die Differenzierung zwischen der monoklonalen Gammopathie ohne Krankheitswert, einem multiplen Myelom und einer Gammopathie klinischer Signifikanz kann herausfordernd sein.
In dieser Fortbildung beleuchtet Herr Dr. med. Steinhardt das risikoadaptierte, diagnostische Vorgehen bei monoklonalen Gammopathien. Auf der Basis pathophysiologischer Zusammenhänge erarbeitet er, wie eine klinische Aufarbeitung einer MGUS sinnvoll erfolgen kann und welche PatientInnen besonderes Augenmerk benötigen. So kann eine Überdiagnostik auf der einen Seite vermieden werden, aber auf der anderen Seite darf eine monoklonale Gammopathie klinischer Signifikanz wie z.B. die AL-Amyloidose in keinem Fall übersehen werden. Dies wird an zwei Patientenfällen verdeutlicht. Hierfür diskutiert Herr Dr. med. Steinhardt differentialdiagnostische Überlegungen und gibt konkrete Handlungsvorschläge für Diagnostik und risikoadaptierte Patientenführung.
Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
AGO Kommission Mamma - Empfehlungen 2026: Was ist neu beim metastasierten Mammakarzinom?
AGO Kommission Mamma - Empfehlungen 2026: Was ist neu beim metastasierten Mammakarzinom?
Die Therapievielfalt des Mammakarzinoms, der häufigsten Krebserkrankung unter Frauen weltweit, unterliegt einer immer schneller zunehmenden Komplexität. Neue, innovative Wirkstoffe und Behandlungsoptionen drängen mit großer Geschwindigkeit in den therapeutischen Fokus. Diese überaus positive Entwicklung für Patienten und Patientinnen, birgt aber auch das Risiko für den behandelnden Arzt den Überblick zu verlieren. Aus diesem Grund aktualisiert die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie Kommission Mamma jährlich ihre umfangreichen Leitlinien und Empfehlungen. Diese zertifizierte Fortbildung fokussiert auf die wichtigsten Neuerungen in den Empfehlungen zum metastasierten Mammakarzinom und soll dabei helfen, den Überblick über eine komplexe, sich rasch wandelnde Therapielandschaft zu behalten.
Leitender Oberarzt, LMU Klinikum, Medizinische Klinik und Poliklinik V, Pneumologie/Thorakale Onkologie, Thoracic Oncology Centre Munich (TOM), Netzwerkkoordinator des Lungentumorzentrums München
- Pneumologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Neue S3-Leitlinie: Aktuelle und zukünftige Therapien beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC)
Neue S3-Leitlinie: Aktuelle und zukünftige Therapien beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC)
Das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) ist ein hoch aggressiver Tumor mit schnellem Wachstum und früher Metastasierung. Bereits bei Diagnosestellung befinden sich viele Patienten im fortgeschrittenen Stadium, die Prognose ist nach wie vor sehr schlecht. In dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn PD Dr. Kauffmann-Guerrero einen praxisnahen Überblick der Empfehlungen zum SCLC der kürzlich aktualisierten S3-Leitlinie Lungenkarzinom 2026. Ein Fokus liegt dabei auf den aktuellen Therapiestandards bei SCLC-Patienten in lokal fortgeschrittenen und metastasierten Stadien. Besprochen werden unter anderem die neuen Empfehlungen der Leitlinie, nachdem kürzlich Neuzulassungen sowohl für die Erstlinien-Erhaltungstherapie als auch für die Zweitlinientherapie erfolgt sind. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Informationen zu neuen Therapieoptionen wie beispielweise Antikörper-Drug-Konjugate und T-Zell-Engager. Diese Fortbildung bietet Ihnen fundiertes Wissen auf dem aktuellen Stand und unterstützt Sie dabei, SCLC-Patienten auf höchstem Niveau leitlinienkonform und zukunftsorientiert zu versorgen.
Fachärztin für Innere Medizin und Hämostaseologie
Ärztliche Leitung
MVZ Gerinnungszentrum Hochtaunus
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Therapie der ITP im Wandel: Bedeutung der BTKi in der etablierten Therapielandschaft mit TPO-RA und SYK- Inhibitoren
Therapie der ITP im Wandel: Bedeutung der BTKi in der etablierten Therapielandschaft mit TPO-RA und SYK- Inhibitoren
Die Immunthrombozytopenie ITP ist eine komplexe Autoimmunerkrankung, die durch eine isolierte Thrombozytopenie, Blutungsrisiken, Fatigue und eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität gekennzeichnet ist. In dieser CME beleuchten Frau Dr. Trautmann-Grill und Frau Dr. Alesci die heterogene Immunpathophysiologie der ITP und zeigen, wie moderne, zielgerichtete Therapieansätze zunehmend individualisierte Behandlungsstrategien ermöglichen. Im Fokus stehen aktuelle Therapiealgorithmen, etablierte Zweitlinientherapien sowie neue immunmodulatorische Konzepte wie die BTK-Inhibition, die neben der Kontrolle der Thrombozytenwerte auch patientenrelevante Aspekte wie Fatigue adressieren können.
Diese Fortbildung bietet einen kompakten Überblick über moderne Therapieansätze der ITP – und lädt dazu ein, neue immunmodulatorische Strategien gezielt in den klinischen Alltag zu integrieren.
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderhämatologie und –Onkologie, Direktor der Klinik für Kinderonkologie und -rheumatologie,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
- Hämatologie und Onkologie / Kinder- und Jugendmedizin
First-line Therapie der Akuten Lymphoblastischen Leukämie (ALL) im Kindes- und Jugendalter
First-line Therapie der Akuten Lymphoblastischen Leukämie (ALL) im Kindes- und Jugendalter
Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) ist die häufigste maligne Erkrankung im Kindes- und Jugendalter. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Herr Prof. Cario einen Einblick in die aktuelle Erstlinientherapie bei pädiatrischen Patienten mit ALL und bespricht die Therapieoptimierung samt Herausforderungen wie beispielsweise Langzeitfolgen oder die Vermeidung von Rezidiven. Zentrale Themen sind die Risikostratifizierung, die für die optimale Therapieentscheidung essenziell ist, sowie die neuesten Erkenntnisse zur Behandlung von Hochrisikopatienten, insbesondere Säuglingen mit KMT2A-Rearrangement und Patienten mit schwerer Toxizität. Darüber hinaus wird die Reduktion der Therapieintensität für Kinder mit exzellenten Heilungschancen diskutiert sowie die frühzeitige Integration einer Immuntherapie im Kontext aktueller Studien beleuchtet. Diese Fortbildung bietet Ihnen fundiertes Wissen und praxisrelevante Empfehlungen zur individuellen Behandlung der pädiatrischen ALL.
Direktorin, Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Bielefeld, Schwp. Gynäkologische Onkologie, Klinikum Lippe/Detmold
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Hämatologie und Onkologie
Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom – Aktuelle Therapien praxisnah erklärt
Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom – Aktuelle Therapien praxisnah erklärt
Das Endometriumkarzinom zählt zu den häufigsten gynäkologischen Malignomen und zeigt insbesondere im fortgeschrittenen Stadium eine hohe biologische und therapeutische Heterogenität. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die aktuellen Entwicklungen in molekularer Klassifikation, Risikostratifizierung und Therapie des fortgeschrittenen Endometriumkarzinoms. Im Fokus stehen die ESGO-ESTRO-ESP-Leitlinie 2025, die klinische Bedeutung molekularer Subgruppen sowie moderne Therapieansätze in der rezidivierten / metastasierten Situation. Anhand von aktuellen Studiendaten werden Therapieentscheidungen unter Berücksichtigung relevanter Biomarker individuell eingeordnet sowie neueste Entwicklungen zu Immuntherapie, endokrinen Strategien und zielgerichteten Therapiekonzepten vorgestellt.
Leitender Oberarzt
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
Universitätsklinikum Münster
- Infektiologie / Hämatologie und Onkologie / Kinder- und Jugendmedizin
Invasive Aspergillosen und Mukormykosen bei Kindern – neue Therapieoptionen
Invasive Aspergillosen und Mukormykosen bei Kindern – neue Therapieoptionen
In diesem CME-Modul wird das Problem invasiver Fadenpilzinfektionen bei Kindern behandelt. Neben der Herausarbeitung der Risikogruppen werden die Herausforderungen in der Diagnostik erörtert. Die aktuell für pädiatrische Patienten zugelassenen Therapieoptionen, werden kritisch diskutiert, wobei Arzneimittelinteraktionen, Therapiesicherheit und ZNS-Gängigkeit im Mittelpunkt stehen.