Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie
Internistenzentrum MVZ Gauting-Starnberg
- Allgemeinmedizin / Gastroenterologie / Innere Medizin
Volkskrankheit Reizdarmsyndrom - Update: Diagnostik – Therapie - Ernährung
Volkskrankheit Reizdarmsyndrom - Update: Diagnostik – Therapie - Ernährung
Das Reizdarmsyndrom zählt zu den häufigsten funktionellen Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und stellt aufgrund seiner heterogenen Symptomatik sowie der Vielzahl möglicher Differenzialdiagnosen eine besondere Herausforderung im klinischen Alltag dar. Diese Fortbildung vermittelt den aktuellen Wissensstand zur evidenzbasierten Diagnostik und zum multimodalen Management des Reizdarmsyndroms. Im Fokus stehen die leitliniengerechte Diagnosestellung mit gezieltem Ausschluss relevanter Differenzialdiagnosen, die pathophysiologischen Grundlagen als Basis einer individualisierten Therapie sowie der Stellenwert ernährungsmedizinischer Maßnahmen, insbesondere der FODMAP-armen Ernährung und der differenzierten Einordnung von Weizen- und Gluten-bezogenen Beschwerden. Lernen Sie, das Reizdarmsyndrom sicher zu diagnostizieren, die wichtigsten Differenzialdiagnosen einzuordnen, patientenorientierte Therapie- und Ernährungskonzepte symptomorientiert auszuwählen und Betroffene im Sinne eines multimodalen Behandlungskonzepts zu begleiten. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu aktualisieren und Ihre therapeutische Sicherheit im Umgang mit Patientinnen und Patienten mit Reizdarmsyndrom zu stärken.
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Internistische Intensivmedizin
Kardiologisch-Angiologische Praxis – Herzzentrum Bremen
- Kardiologie / Innere Medizin
Herzinsuffizienz und Versorgungslage - Wie können wir die Versorgung der Herzinsuffizienzpatienten verbessern?
Herzinsuffizienz und Versorgungslage - Wie können wir die Versorgung der Herzinsuffizienzpatienten verbessern?
Die Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz stellt den klinischen Alltag weiterhin vor Herausforderungen. In ihren Vorträgen stellen Frau PD Dr. Paitazoglou und Herr Prof. Müller-Ehmsen aktuelle Therapieempfehlungen und Therapieoptionen sowie deren Umsetzung in der klinischen Praxis vor. Im Mittelpunkt stehen die Versorgungsrealität, die Einordnung aktueller Versorgungsdaten und praxisnahe Strategien zur Optimierung der Patientenversorgung. Der gemeinsame Austausch der beiden Referierenden greift zentrale Fragestellungen der Herzinsuffizienzversorgung auf und verbindet praxisnahe Erfahrungen aus ambulanter und stationärer Versorgung. Freuen Sie sich auf eine praxisnahe Fortbildung mit wertvollen Impulsen für Ihren klinischen Alltag.
Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie / Hepatologie,
Privatpraxis für Gastroenterologie, Senior Consultant für das Centrum Gastroenterologie Bethanien am Bethanien Krankenhaus Frankfurt
- Gastroenterologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Infektiologie
ABC der Hepatitis-Viren: Aktuelle Lage und (Reise-) Impfempfehlungen
ABC der Hepatitis-Viren: Aktuelle Lage und (Reise-) Impfempfehlungen
Virushepatitiden gehören weltweit zu den häufigsten infektiösen Lebererkrankungen und unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Übertragung, Prävention und klinischer Bedeutung. Diese CME vermittelt einen praxisnahen Überblick über Hepatitis A bis E mit Fokus auf Epidemiologie, Diagnostik, aktuelle STIKO-Empfehlungen und Impfstrategien. Ergänzend werden reisemedizinische Aspekte sowie die individuelle Risikoabschätzung und Impfberatung anhand typischer Reisesituationen behandelt.
Diese CME vermittelt, wie Virushepatitiden A bis E hinsichtlich Übertragungswegen, Diagnostik, Prävention und Meldepflicht sicher eingeordnet werden können. Darüber hinaus lernen Sie, aktuelle STIKO-Empfehlungen und Reiseimpfempfehlungen risikoadaptiert anzuwenden und Patientinnen und Patienten individuell zu Impfungen und reisemedizinischen Vorsorgemaßnahmen zu beraten.
Facharzt Innere Medizin und Kardiologie
Oberarzt Kardiologie und Angiologie, Innere Medizin 3
Universitätsklinikum Tübingen
- Kardiologie / Innere Medizin
Zielgerichtete Therapieoptionen der kardialen ATTR-Amyloidose
Zielgerichtete Therapieoptionen der kardialen ATTR-Amyloidose
Mit den verfügbaren zielgerichteten Therapieoptionen der kardialen ATTR-Amyloidose gewinnen die frühzeitige Diagnosestellung und eine differenzierte Therapieentscheidung zunehmend an Bedeutung.
In dieser CME zeigt Herr Prof. Greulich, welche klinischen Warnzeichen auf eine kardiale ATTR-Amyloidose hinweisen und worauf es bei der Diagnosestellung ankommt. Darauf aufbauend erläutert er die verfügbaren zielgerichteten Therapieoptionen, ihre unterschiedlichen Wirkprinzipien sowie deren praxisrelevante Einordnung. Abschließend gibt er einen Ausblick auf zukünftige Therapieansätze und deren mögliche Rolle in der Versorgung.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Medizinische Klinik und Poliklinik 2 I Multiples Myelom I Amyloidose
Universitätsklinikum Würzburg
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Kardiologie
Risiko-adaptierte Diagnostik bei monoklonalen Gammopathien - MGUS, Amyloidose, Myelom
Risiko-adaptierte Diagnostik bei monoklonalen Gammopathien - MGUS, Amyloidose, Myelom
Monoklonale Gammopathien sind häufig. Egal, ob sie als Zufallsbefund oder im Rahmen einer Abklärung auffallen, bedürfen sie einer sorgfältigen Aufarbeitung. Die Differenzierung zwischen der monoklonalen Gammopathie ohne Krankheitswert, einem multiplen Myelom und einer Gammopathie klinischer Signifikanz kann herausfordernd sein.
In dieser Fortbildung beleuchtet Herr Dr. med. Steinhardt das risikoadaptierte, diagnostische Vorgehen bei monoklonalen Gammopathien. Auf der Basis pathophysiologischer Zusammenhänge erarbeitet er, wie eine klinische Aufarbeitung einer MGUS sinnvoll erfolgen kann und welche PatientInnen besonderes Augenmerk benötigen. So kann eine Überdiagnostik auf der einen Seite vermieden werden, aber auf der anderen Seite darf eine monoklonale Gammopathie klinischer Signifikanz wie z.B. die AL-Amyloidose in keinem Fall übersehen werden. Dies wird an zwei Patientenfällen verdeutlicht. Hierfür diskutiert Herr Dr. med. Steinhardt differentialdiagnostische Überlegungen und gibt konkrete Handlungsvorschläge für Diagnostik und risikoadaptierte Patientenführung.
Chefarzt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale)
- Kinder- und Jugendmedizin / Nephrologie / Innere Medizin
Thrombotische Mikroangiopathie im Kindesalter: aHUS erkennen und behandeln
Thrombotische Mikroangiopathie im Kindesalter: aHUS erkennen und behandeln
Die thrombotische Mikroangiopathie (TMA) im Kindesalter ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Krankheitsbild, das eine rasche Diagnosestellung und ätiologische Einordnung erfordert. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die Differenzialdiagnostik zwischen infektionsassoziierten, komplementvermittelten und sekundären Formen der TMA und zeigt, wie das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) frühzeitig erkannt und behandelt werden kann. Anhand von Fallbeispielen werden die Komplement- und Gendiagnostik, aktuelle Erkenntnisse zum Langzeitmanagement sowie praxisrelevante Aspekte der Therapie vorgestellt. Diese Fortbildung vertieft Ihr Wissen zur strukturierten Diagnostik und leitliniengerechten Behandlung des aHUS in der pädiatrischen Praxis.
Direktor des Instituts für Diabetologie und klinische Stoffwechselforschung
Ärztlicher Leiter Bereich Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährungsmedizin
Klinik für Innere Medizin I
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
- Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Innere Medizin
Adipositas – vom Lebensstilproblem zur therapierbaren Krankheit
Adipositas – vom Lebensstilproblem zur therapierbaren Krankheit
Adipositas ist eine chronische, multifaktorielle Erkrankung, die weit über ein reines Lebensstilproblem hinausgeht und mit zahlreichen Organmanifestationen sowie einem erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko verbunden ist. Diese CME vermittelt den aktuellen Wandel im Verständnis der Adipositas als therapierbare Erkrankung und stellt die neue Definition der klinischen und präklinischen Adipositas vor. Darüber hinaus werden moderne Therapieansätze, aktuelle Evidenz zu kardiovaskulären und hepatischen Effekten sowie praxisrelevante Aspekte des Sicherheitsmanagements beleuchtet – von gastrointestinalen Nebenwirkungen und perioperativen Fragestellungen über Auswirkungen auf Muskulatur und Augen bis hin zu Empfehlungen bei Kinderwunsch und Schwangerschaft.
Anhand aktueller Studien und Leitlinien erhalten Sie eine fundierte Einordnung für die evidenzbasierte Versorgung von Menschen mit Adipositas und können Patientinnen und Patienten zu Kinderwunsch und Schwangerschaft evidenzbasiert beraten.
Direktor
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin
Universitätsklinikum Halle (Saale)
- Innere Medizin / Gastroenterologie
Exokrine Pankreasinsuffizienz (PEI): neue UEG-Leitlinie 2025
Exokrine Pankreasinsuffizienz (PEI): neue UEG-Leitlinie 2025
Diese Fortbildung bietet Ihnen einen praxisorientierten Überblick zur neuen UEG-Leitlinie zur exokrinen Pankreasinsuffizienz (PEI). Anhand aktueller Evidenz und verschiedenen Fallbeispielen werden Diagnostik, Ursachen und Therapieoptionen kompakt und klinisch relevant dargestellt. Ideal für alle, die PEI häufiger erkennen und gezielt behandeln möchten.
Leitender Oberarzt, LMU Klinikum, Medizinische Klinik und Poliklinik V, Pneumologie/Thorakale Onkologie, Thoracic Oncology Centre Munich (TOM), Netzwerkkoordinator des Lungentumorzentrums München
- Pneumologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Neue S3-Leitlinie: Aktuelle und zukünftige Therapien beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC)
Neue S3-Leitlinie: Aktuelle und zukünftige Therapien beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC)
Das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) ist ein hoch aggressiver Tumor mit schnellem Wachstum und früher Metastasierung. Bereits bei Diagnosestellung befinden sich viele Patienten im fortgeschrittenen Stadium, die Prognose ist nach wie vor sehr schlecht. In dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn PD Dr. Kauffmann-Guerrero einen praxisnahen Überblick der Empfehlungen zum SCLC der kürzlich aktualisierten S3-Leitlinie Lungenkarzinom 2026. Ein Fokus liegt dabei auf den aktuellen Therapiestandards bei SCLC-Patienten in lokal fortgeschrittenen und metastasierten Stadien. Besprochen werden unter anderem die neuen Empfehlungen der Leitlinie, nachdem kürzlich Neuzulassungen sowohl für die Erstlinien-Erhaltungstherapie als auch für die Zweitlinientherapie erfolgt sind. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Informationen zu neuen Therapieoptionen wie beispielweise Antikörper-Drug-Konjugate und T-Zell-Engager. Diese Fortbildung bietet Ihnen fundiertes Wissen auf dem aktuellen Stand und unterstützt Sie dabei, SCLC-Patienten auf höchstem Niveau leitlinienkonform und zukunftsorientiert zu versorgen.
Fachärztin für Innere Medizin und Hämostaseologie
Ärztliche Leitung
MVZ Gerinnungszentrum Hochtaunus
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Therapie der ITP im Wandel: Bedeutung der BTKi in der etablierten Therapielandschaft mit TPO-RA und SYK- Inhibitoren
Therapie der ITP im Wandel: Bedeutung der BTKi in der etablierten Therapielandschaft mit TPO-RA und SYK- Inhibitoren
Die Immunthrombozytopenie ITP ist eine komplexe Autoimmunerkrankung, die durch eine isolierte Thrombozytopenie, Blutungsrisiken, Fatigue und eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität gekennzeichnet ist. In dieser CME beleuchten Frau Dr. Trautmann-Grill und Frau Dr. Alesci die heterogene Immunpathophysiologie der ITP und zeigen, wie moderne, zielgerichtete Therapieansätze zunehmend individualisierte Behandlungsstrategien ermöglichen. Im Fokus stehen aktuelle Therapiealgorithmen, etablierte Zweitlinientherapien sowie neue immunmodulatorische Konzepte wie die BTK-Inhibition, die neben der Kontrolle der Thrombozytenwerte auch patientenrelevante Aspekte wie Fatigue adressieren können.
Diese Fortbildung bietet einen kompakten Überblick über moderne Therapieansätze der ITP – und lädt dazu ein, neue immunmodulatorische Strategien gezielt in den klinischen Alltag zu integrieren.
Geschäftsführende Oberärztin
Leitung des Studienzentrums Neurologie
Klinik für Neurologie, Uniklinik Münster
- Neurochirurgie / Innere Medizin
Individuelle Therapieentscheidungen bei Multipler Sklerose
Individuelle Therapieentscheidungen bei Multipler Sklerose
Die Therapie der Multiplen Sklerose entwickelt sich zunehmend hin zu einer frühen und individualisierten Krankheitskontrolle. Frau Prof. Klotz vermittelt in ihrem Vortrag aktuelle Erkenntnisse zu Behinderungsprogression, RAW und PIRA sowie zur Bedeutung einer frühzeitigen hochwirksamen Immuntherapie. Anhand aktueller Studien, praxisrelevanter Risikofaktoren und Fallbeispiele werden hochwirksame Therapieoptionen, Impfmanagement und der aktuelle DGN-Therapiealgorithmus für die klinische Entscheidungsfindung eingeordnet. Sie erhalten eine fundierte Grundlage für die individuelle Therapieselektion und den zielgerichteten Einsatz hochwirksamer Immuntherapien im klinischen Alltag.
Fachärztin für Radiologie
Oberärztin am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Medizinischen Hochschule Hannover
- Radiologie / Pneumologie / Innere Medizin / Infektiologie
Bronchiektasen – Radiologische Diagnose, Differentialdiagnose und Verlaufskontrolle
Bronchiektasen – Radiologische Diagnose, Differentialdiagnose und Verlaufskontrolle
Bronchiektasen sind eine komplexe und oft unterschätzte chronische Lungenerkrankung, deren frühzeitige und präzise Diagnostik für den weiteren Verlauf entscheidend ist. In dieser Fortbildung zeigt Prof. Dr. Sabine Dettmer, Radiologin an der Medizinischen Hochschule Hannover, wie die moderne CT-Technik zur sicheren Erkennung, Differenzierung und phänotypischen Einordnung von Bronchiektasen eingesetzt werden kann. Anhand zahlreicher Fallbeispiele wird die Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern wie COPD, Mukoviszidose und selteneren Differenzialdiagnosen wie der primären ziliären Dyskinesie praxisnah erläutert. Darüber hinaus lernen Sie, wie radiologische Verlaufskontrollen strukturiert durchgeführt und bewertet werden können. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre radiologische Expertise bei bronchiektatischen Lungenerkrankungen zu vertiefen – praxisnah, strukturiert und auf dem neuesten Stand.
Infektiologische Ambulanz,
FA Innere Medizin,
Infektiologe, Diplom für Tropenmedizin, Zertifikat Reisemedizin
Universitätsklinik Jena
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kinder- und Jugendmedizin
Interaktive Kasuistik - Invasive Meningokokken Erkrankungen
Interaktive Kasuistik - Invasive Meningokokken Erkrankungen
Ein junger Patient kommt mit Fieber, Übelkeit und Hautausschlag in die Hausarztpraxis. Was auf den ersten Blick nach einer alltäglichen Erkrankung aussieht, erweist sich in der weiteren Diagnostik als schwerwiegende und potenziell tödlich verlaufende Infektion.
Begleiten Sie den Patienten zusammen mit dem Infektiologen Dr. med. Benjamin Schleenvoigt auf seinem Weg und lernen Sie, wie invasive Meningokokken-Erkrankungen erkannt und behandelt werden können. Dazu gehört auch, was im weiteren Verlauf und in speziellen Situationen zu beachten ist, um Meningokokken-Infektionen zu verhindern.
Augenklinik am Wittenbergplatz, Berlin
- Augenheilkunde / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Primäres Offenwinkelglaukom und Neuroinflammation
Primäres Offenwinkelglaukom und Neuroinflammation
Diese CME-Fortbildung beleuchtet die Bedeutung neuroinflammatorischer und neurodegenerativer Prozesse beim primären Offenwinkelglaukom (POWG). Neben den klassischen okulären Faktoren werden systemische Einflüsse wie arterielle Hypertonie, Diabetes, endotheliale Dysfunktion, oxidativer Stress sowie psychosoziale und Lebensstilfaktoren betrachtet. Die Fortbildung zeigt Zusammenhänge zwischen Neuroinflammation, gestörter zirkadianer Rhythmik, psychischen Begleiterkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen auf und diskutiert deren Relevanz für Diagnostik, Risikostratifizierung und ein ganzheitliches Therapiekonzept. Ergänzend werden interdisziplinäre Behandlungsansätze und neuroprotektive Strategien im Kontext des Glaukommanagements vorgestellt.
Fachärztin für Pneumologie, Allergologie und Infektiologie
Praxisinhaberin Pneumologie Süderelbe - Hamburg
Professur apl. an der Medizinischen Hochschule Hannover
- Allgemeinmedizin / Pneumologie / Infektiologie / Innere Medizin / Radiologie
Bronchiektasen - Erkennung, Diagnostik und Therapie nach der neuen S2k-Leitlinie
Bronchiektasen - Erkennung, Diagnostik und Therapie nach der neuen S2k-Leitlinie
Bronchiektasen sind zunehmend verbreitete, chronische Lungenerkrankungen, die durch die permanente Erweiterung der Bronchien und Bronchiolen charakterisiert sind. Dies führt zur Zerstörung der glatten Muskulatur und des elastischen Bindegewebes, was eine erhöhte Inflammation und Infektionsanfälligkeit zur Folge hat und eine Herausforderung in der Atemwegsmedizin darstellt.
In dieser Fortbildung gibt Ihnen Frau Dr. Rademacher eine umfassende Einführung zu Bronchiektasen und wie diese erkannt werden können. Entsprechend der neuen AWMF S2k-Leitlinie erhalten Sie einen aktuellen Überblick über die Diagnostik und Therapie von Bronchiektasen. Frau Dr. Rademacher betont zudem die Bedeutung der Ursachenforschung und erläutert den diagnostischen Algorithmus bei Exazerbationen mit dem Ziel, die Behandlung der Grunderkrankung zu optimieren, Infektionen zu kontrollieren und die chronische Entzündung effektiv zu behandeln.
Oberärztin CVK, Leiterin des Endometriosezentrum CHARITÉ, Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Mehr als Schmerz: Begleiterkrankungen der Endometriose im klinischen Fokus
Mehr als Schmerz: Begleiterkrankungen der Endometriose im klinischen Fokus
Endometriose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die weit über Schmerzen und Fertilitätsstörungen hinausgeht und häufig mit zahlreichen Komorbiditäten verbunden ist. Diese CME beleuchtet die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Endometriose, chronischen Schmerzsyndromen, Fatigue, Migräne, gastrointestinalen Beschwerden, psychischen Belastungen und Autoimmunerkrankungen und zeigt, wie diese die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf vieler Patientinnen beeinflussen.
Diese Fortbildung soll teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten vermitteln, wie Endometriose assoziierte Komorbiditäten frühzeitig erkannt und von eigenständigen Krankheitsbildern differenziert werden können. Zudem zeigt sie, wie chronische Schmerzmechanismen, Fatigue, Migräne, gastrointestinale Beschwerden und psychische Belastungen in ein modernes, multimodales Behandlungskonzept integriert werden sollten.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kinder- und Jugendmedizin / Anästhesiologie / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie
Mitarbeitergespräche in Praxis und Klinik – professionell, wertschätzend und wirksam
Mitarbeitergespräche in Praxis und Klinik – professionell, wertschätzend und wirksam
Diese CME vermittelt praxisnah die Grundlagen einer modernen und wertschätzenden Gesprächs- und Führungskultur im Gesundheitswesen. Der Kursleiter präsentiert unterschiedliche Gesprächsformen wie Feedback-, Entwicklungs- und Kritikgespräche und zeigt, wie konstruktive Kommunikation, wertschätzendes Feedback und professionelle Konfliktführung im ärztlichen Alltag gelingen können. Darüber hinaus werden psychologische Grundlagen der Gesprächsführung, typische Fehlerquellen sowie Strategien zur Förderung einer offenen Kommunikations- und Fehlerkultur dargestellt. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Führungskompetenz gezielt weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit in Ihrem Team nachhaltig zu stärken.
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologe
MVZ Dres Ramdor
Berlin
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Angiologie
Sichere und effektive Antikoagulation in der Praxis
Sichere und effektive Antikoagulation in der Praxis
Diese eCME vermittelt eine praxisnahe und leitlinienorientierte Auffrischung zur Antikoagulation mit Fokus auf Nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAC). Behandelt werden zentrale Aspekte der Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern sowie die Therapie venöser Thromboembolien. Neben pathophysiologischen Grundlagen und pharmakologischen Eigenschaften stehen klinische Entscheidungsstrategien, Risikostratifizierung und der Umgang mit speziellen Patientengruppen im Vordergrund. Ergänzend werden praxisrelevante Themen wie perioperatives Management, Arzneimittelinteraktionen, Blutungskomplikationen und Maßnahmen zur Verbesserung der Adhärenz adressiert. Ziel ist es, eine sichere, evidenzbasierte und individuell angepasste Antikoagulation im Praxisalltag zu unterstützen.