Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, physikalische Therapie, Intensivmedizin, Palliativmedizin, Schlafmedizin und Somnologie (DGSM), Leitender Arzt Altersmedizin am Alterstraumatologischen Zentrum (ATZ),
Universitätsklinikum Düsseldorf
- Innere Medizin / Allgemeinmedizin / Geriatrie
Schlafstörungen im Blick: Altersveränderungen verstehen – Stress erkennen und behandeln
Schlafstörungen im Blick: Altersveränderungen verstehen – Stress erkennen und behandeln
Schlafstörungen gehören zu den häufigsten, aber auch am meisten unterschätzten Beschwerden. Sie werden sowohl durch altersbedingte Veränderungen als auch durch Stress beeinflusst und haben erheblichen Einfluss auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.
Prof. Helmut Frohnhofen zeigt in seinem Vortrag auf, wie sich Schlafarchitektur, Schlafdruck und circadiane Rhythmen im Lebenslauf verändern. Erfahren Sie, wie Schlafmangel langfristig kognitive Gesundheit und Demenzrisiko beeinflussen kann. Anschließend widmet sich Frau Dr. Carla Stenmanns den stressbedingten Schlafstörungen mit ihren neuroendokrinen und immunologischen Konsequenzen und stellt evidenzbasierte Therapieansätze vor: von Schlafhygiene und kognitiver Verhaltenstherapie über pflanzliche und pharmakologische Optionen bis hin zu individuellen Strategien bei älteren Patientinnen und Patienten. Mit dieser CME wird Schlaf als zentraler Präventionsfaktor und therapeutischer Hebel für ein gesundes Altern greifbar und zeigt welche Auswirkungen Schlafmangel auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität haben kann.
Institutsleitung / Direktorin, Institut für Pathologie,
Heinrich-Heine-Universität / Universitätsklinikum Düsseldorf
- Pathologie / Gastroenterologie / Innere Medizin
IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) - Ein Überblick zur pathologischen Diagnostik
IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) - Ein Überblick zur pathologischen Diagnostik
Die IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) ist eine immunologische Systemerkrankung, die sich am häufigsten im Pankreas, in den Gallenwegen und in den Speichel- und Tränendrüsen manifestiert. Die Diagnose basiert auf einer Integration von klinischen, radiologischen, serologischen und histopathologischen Kriterien. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Frau Prof. Esposito einen umfassenden Überblick über die pathologische Diagnostik der IgG4-RD. Nach einer Einführung zum Krankheitsbild samt Klinik, Manifestationen und Pathogenese wird dabei auf die histopathologischen Kriterien und die klinischen Aspekte der Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1 und Typ 2 eingegangen. Anhand anschaulicher histologischer Bilder werden anschließend typische Befunde erläutert, ergänzt durch praxisnahe Hinweise zur Beurteilung von Biopsiematerial. Eine Checkliste zur Diagnose der AIP Typ 1 und Typ 2 rundet diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese, die Erkrankung IgG4-RD sicher zu erkennen und Fehldiagnosen insbesondere maligne Tumoren zu vermeiden.
Ärztin für Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin & Sportmedizin
Diplom Sportwissenschaftlerin
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin / Kardiologie
Magnesiummangel im Praxisalltag: Von Muskelkrampf bis Stress
Magnesiummangel im Praxisalltag: Von Muskelkrampf bis Stress
Ein Magnesiummangel zählt zu den häufigeren, aber oft übersehenen Problemen in der allgemeinärztlichen Praxis. Patienten klagen nicht nur über Muskelkrämpfe – das wohl bekannteste Symptom. Die gesundheitlichen Folgen eines Mangels reichen deutlich weiter. Der Mineralstoff spielt eine zentrale Rolle bei Stressverarbeitung und Schlafqualität – Aspekte, die im Praxisalltag zunehmend an Bedeutung gewinnen. Darüber hinaus besteht ein Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem metabolischen Syndrom oder Osteoporose. Daher gilt es, einen Magnesiummangel frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Teilnehmende lernen, Magnesiummangel als mögliche Ursache vielfältiger Beschwerden zu erkennen, Risikogruppen gezielt zu identifizieren und die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Schritte umzusetzen.
Uroonkologin, UCC-Hamburg,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Associated Faculty der Martini-Klinik
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Epigenetik und Tumorprogression: Grundlagen und innovative Therapiekonzepte der Präzisionsonkologie
Epigenetik und Tumorprogression: Grundlagen und innovative Therapiekonzepte der Präzisionsonkologie
Die Epigenetik eröffnet neue Perspektiven auf Tumorentstehung, Progression und Therapieresistenz. Diese Fortbildung zeigt, wie epigenetische Mechanismen die Genregulation beeinflussen und welche Rolle dabei EZH2 und PRC2 spielen. Am Beispiel des Prostatakarzinoms wird deutlich, wie sich aus molekularen Erkenntnissen neue therapeutische Ansätze ableiten lassen und welche klinischen Entwicklungen aktuell besonders relevant sind.
Kardiologe und Facharzt für Innere Medizin
Kardiologie am Tibarg, Hamburg
- Kardiologie / Innere Medizin
Diagnostik und Therapie der kardialen Transthyretin-Amyloidose
Diagnostik und Therapie der kardialen Transthyretin-Amyloidose
Dieses CME vermittelt in zwölf kurzen praxisorientierten Kapiteln Wissen zur Entstehung, Diagnose und Behandlung der Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM). Schwerpunkte legen Dr. Fabian Stahl, Hamburg, und Prof. Dr. Herbert Nägele, Leiter des Departement Herzinsuffizienz und Devicetherapie Albertinen-Krankenhaus, Hamburg, auf die Warnzeichen, die Red Flags, die den Verdacht auf die Erkrankung lenken, und die Diagnose. Vertiefende Informationen gibt es zum Stellenwert der Echokardiographie und der Skelettszintigraphie bei der Diagnose und zur Bedeutung des Zusammenspiels von hausärztlicher, kardiologischer und nuklearmedizinischer Praxis, um Patient:innen frühzeitig zu diagnostizieren und kausal zu therapieren.
Leitender Koordinator
Pituitary Tumor Center of Excellence
Medizinische Klinik für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin
Charité - Universitätsmedizin Berlin
- Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie
Akromegalie und Lebensqualität – Zwischen Krankheitskontrolle und Patientenerleben
Akromegalie und Lebensqualität – Zwischen Krankheitskontrolle und Patientenerleben
Akromegalie wird häufig erst nach Jahren erkannt – mit körperlichen, psychischen und sozialen Folgen, die die Lebensqualität langfristig beeinträchtigen können. Anhand eines Patientenfalls beleuchten Dr. Linus Haberbosch und Dr. Sonja Siegel die Erkrankung aus zwei sich ergänzenden Perspektiven: von ersten Symptomen und der häufig verzögerten Diagnosestellung über Diagnostik und Therapie bis hin zu anhaltenden Beschwerden und den Herausforderungen der Langzeitversorgung. Dabei treffen endokrinologische Krankheitskontrolle und psychologisches Patientenerleben immer wieder aufeinander. Im Fokus stehen Komorbiditäten, Therapieoptionen, Körperbild, Schmerzen, psychische Belastungen, Adhärenz und Lebensqualität. Die Fortbildung zeigt, warum eine erfolgreiche Behandlung der Akromegalie nicht allein an Hormonwerten gemessen werden kann.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Typ-2-Diabetes - Empfehlungen der aktuellen Leitlinien
Typ-2-Diabetes - Empfehlungen der aktuellen Leitlinien
Die Zahl der Menschen mit einem dokumentierten Typ-2-Diabetes betrug 2025 in Deutschland mindestens 9,3 Millionen, man rechnet zusätzlich mit einer Dunkelziffer von mindestens 2 Millionen. Patienten mit Typ-2-Diabetes haben ein hohes Risiko für mikro- und makrovaskuläre Komplikationen sowie eine erhöhte Mortalität. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie das Wichtigste zu Typ-2-Diabetes samt Diagnostik, Folgeerkrankungen und Therapie und erhalten einen Überblick zu den aktuellen Empfehlungen der NVL 2023 sowie zu den Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft 2025. Dabei wird insbesondere auf das Screening, auf ein erhöhtes Diabetesrisiko, auf Laborkriterien sowie auf kardiovaskuläre, renale und psychische Komorbiditäten eingegangen. Darüber hinaus wird die nicht-medikamentöse Basistherapie besprochen und es erfolgt eine vergleichende Betrachtung der aktuell verfügbaren Antidiabetika. Algorithmen zur Diagnostik, zur medikamentösen Therapie sowie zur Insulin-Therapie runden diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihre Expertise zu Typ-2-Diabetes anhand der aktuellen Leitlinien weiter auszubauen.
Chefärztin Neurologische Klinik
Krankenhaus Nordwest GmbH
Frankfurt am Main
- Innere Medizin / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
FSME kompakt: Diagnose - Therapie - Prävention
FSME kompakt: Diagnose - Therapie - Prävention
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) breitet sich in Deutschland aus. Immer wieder kommen neue, vom RKI ausgewiesene Risikogebiete hinzu – zunehmend auch im Norden und Osten des Landes. Entsprechend wichtig ist es, bei (sommer-)grippeähnlichen Symptomen auch eine FSME in Betracht zu ziehen. Doch welches ist der Gold-Standard für eine FSME-Diagnose? Wie gestaltet sich die Therapie? Und welche Prognose haben Betroffene?
In dieser Fortbildung lernen Sie mehr zum FSME-Erkrankungsbild bei Erwachsenen und Kindern, die optimale Diagnostik, Umgang mit der Meldepflicht sowie Therapie- und Präventionsmöglichkeiten. Aktuelle Inhalte und informative Grafiken vermitteln Ihnen ein leitlinienkonformes Wissen für Ihre Praxis.
Leiter Stoffwechsel und Lipidapherese
(LMU Klinikum Großhadern)
Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe/Diabetologe
- Kardiologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Optimiertes Lipidmanagement: Ereignisse verhindern, bevor sie entstehen
Optimiertes Lipidmanagement: Ereignisse verhindern, bevor sie entstehen
Dyslipidämien zählen zu den wichtigsten modifizierbaren Risikofaktoren für atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen und können bereits vor einem ersten Ereignis mit einem hohen Risiko einhergehen. Diese CME zeigt, wie Hochrisikopatientinnen und -patienten frühzeitig erkannt und anhand aktueller ESC/EAS-Empfehlungen risikoadaptiert behandelt werden können. Im Fokus stehen die individuelle Risikoabschätzung, LDL-Cholesterin-Zielwerte, die Evidenz zur Prävention kardiovaskulärer Erstereignisse sowie bestehende Versorgungslücken und neue Entwicklungen im Lipidmanagement.
Diese CME vermittelt, wie das kardiovaskuläre Risiko auch bei Personen ohne bisheriges Ereignis zuverlässig eingeschätzt und daraus der individuelle LDL-Cholesterin-Zielwert abgeleitet werden kann. Zudem lernen die Teilnehmenden, Risikoverstärker einschließlich Lipoprotein(a) zu berücksichtigen und eine konsequente Lipidsenkung leitliniengerecht umzusetzen.
Internist und Hämostaseologe
Ärztlicher Leiter Gerinnungszentrum Mannheim
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Erfolgreiche Blutabnahme - Das Wichtigste zur Vorbereitung, Durchführung und Handhabung der Proben
Erfolgreiche Blutabnahme - Das Wichtigste zur Vorbereitung, Durchführung und Handhabung der Proben
Ungeschickte Blutabnahmen, fehlerhafte Kennzeichnungen der Laborproben und unsachgemäße Probentransporte sind die wichtigsten Fehlerquellen in der Laboranalytik. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie praxisrelevante Empfehlungen für eine erfolgreiche Blutabnahme. Dabei wird sowohl auf die Vorbereitung des Patienten eingegangen als auch auf die korrekte Durchführung. Sie erhalten wertvolle Tipps, wie man sich die Blutabnahme so einfach wie möglich gestalten kann und worauf zu achten ist, damit die Qualität der Blutproben nicht beeinträchtigt wird. Darüber hinaus erfahren Sie Wichtiges zur Kennzeichnung der Probengefäße sowie zum Probentransport. Nutzen Sie diese praxisnahe Fortbildung, um Ihr Wissen rund um die erfolgreiche Blutentnahme aufzufrischen.
Fellow of the Royal Society of Medicine, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe, Diabetologe, Androloge, Adiposiologe DAG-DDG, Sexualmediziner (FECSM), Institut für integrative Männergesundheit und Andrologie (IMA), Institut für Paarmedizin und Endokrinologie (IPEM) in Münster, Klinischer Androloge der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA)
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie / Urologie
Diagnose und Therapie des männlichen Testosteronmangels
Diagnose und Therapie des männlichen Testosteronmangels
Männer mit Testosteronmangel (Hypogonadismus) leiden oft an zahlreichen, teilweise unspezifischen Symptomen. Infolgedessen bleibt die Krankheit zunächst oft unerkannt. Ein Testosteronmangel kann infolge verschiedener Ursachen auftreten, wobei ältere Männer häufiger betroffen sind. Allerdings ist nicht das Alter per se ursächlich. Vielmehr sind es ungesunde Lebensstilfaktoren oder Erkrankungen, die tendenziell im Alter häufiger auftreten – z.B. Adipositas und Typ-2-Diabetes. Mithilfe einer Testosterontherapie kann ein Testosteronmangel einfach behandelt und die Lebensqualität des Mannes deutlich gesteigert werden.
Für Männer, die Arztbesuche eher vermeiden, ist die Hausarztpraxis oft die erste Anlaufstelle. Daher ist es wichtig, dass auch Fachärzt/innen der Allgemeinmedizin das Krankheitsbild eines Testosteronmangels erkennen. In unserer Fortbildung informiert Sie der Androloge Prof. Michael Zitzmann über Symptome, Diagnosestellung und Behandlungsoptionen des Testosteronmangels, basierend auf aktuellen Empfehlungen und Leitlinien.
Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie,
Facharzt für Innere Medizin/Pneumologie, ABS-Experte
Institutsdirektor für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene
Universitätsklinikum Jena
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Postpandemische Krankheitslast von COVID-19
Postpandemische Krankheitslast von COVID-19
Diese eCME bietet ein kompaktes Update zur postpandemischen Krankheitslast von COVID-19. Themenschwerpunkte sind aktuelle epidemiologische Entwicklungen, differenzialdiagnostische Abgrenzung zu Influenza und RSV, sowie infektiöse und nicht-infektiöse Komplikationen mit klinischer Relevanz. Zudem werden Risikostratifikation nach aktuellen Leitlinien, Impfstrategien zur Prävention schwerer Verläufe und Post-/Long-COVID-Manifestationen praxisnah dargestellt. Ziel ist es, evidenzbasierte Handlungsgrundlagen für Prävention, Diagnostik und Therapie im klinischen Alltag zu vermitteln.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Direktor Klinik für Geburtsmedizin,
Universitätsklinikum Leipzig
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Innere Medizin / Nephrologie
Postpartales atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom (aHUS)
Postpartales atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom (aHUS)
Das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) ist eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung, die durch eine übermäßige Aktivierung des Komplementsystems gekennzeichnet ist und zu thrombotischer Mikroangiopathie, hämolytischer Anämie, Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörungen führen kann. Die Differentialdiagnose von Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörung postpartal ist besonders herausfordernd, da sich die klinischen Symptome von aHUS und anderen Erkrankungen wie HELLP-Syndrom oder thrombotisch-thrombozytopenischer Purpura (TTP) überschneiden. Prof. Stepan beleuchtet in dieser Fortbildung die wesentlichen Unterschiede zwischen geburtsmedizinischen und nicht-geburtsmedizinischen Ursachen von Thrombozytopenie und Nierenfunktionsstörungen im postpartalen Zeitraum und zeigt, wie entscheidend eine schnelle Differenzierung ist, um eine adäquate und rechtzeitige Behandlung zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig, da aHUS lebensgefährlich sein kann und eine externe, oft zeitintensive Diagnostik erforderlich ist.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Onkologicum HOPA MVZ GmbH, Hamburg
- Hämatologie und Onkologie / Kardiologie / Innere Medizin
AL-Amyloidose - Fokus Patientenfälle
AL-Amyloidose - Fokus Patientenfälle
Die AL-Amyloidose ist eine seltene, jedoch hochrelevante Systemerkrankung, die durch Ablagerungen fehlgefalteter Proteine zu fortschreitenden Organschädigungen – vor allem an Herz und Niere – führt. Diese Fortbildung stellt anhand anschaulicher Patientenfälle die klinische Vielfalt dar, zeigt praxisnahe Strategien zur Differenzialdiagnose gegenüber anderen Amyloidoseformen auf und beleuchtet die prognostische Bedeutung von Biomarkern sowie Organbefall. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Studiendaten, deren Bedeutung für Organansprechen und Langzeitprognose, sowie die Empfehlungen der aktuellen Onkopedia-Leitlinie, die eine klare Orientierung für Diagnostik und Therapieentscheidungen geben.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, diagnostische Algorithmen gezielt einzusetzen und das individuelle Risiko anhand validierter Scores sicher einzuschätzen. Darüber hinaus erfahren sie, wie sich aktuelle Studienergebnisse und Leitlinienempfehlungen unmittelbar in die klinische Praxis übertragen lassen, um Patientinnen und Patienten auch in komplexen Situationen leitliniengerecht und effektiv zu versorgen. Diese Fortbildung vermittelt kompaktes, praxisrelevantes Wissen und lädt ein, die eigene Handlungssicherheit im Management dieser herausfordernden Erkrankung weiter zu stärken.
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in Schönau am Königssee
Reisemediziner
Impfratgeber-Autor
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie / Innere Medizin
Kleine Patienten, große Pläne: Updates zu Reiseimpfungen bei Kindern
Kleine Patienten, große Pläne: Updates zu Reiseimpfungen bei Kindern
Reisen können für Familien mit unterschiedlichen Infektionsrisiken verbunden sein – abhängig von Reiseziel, Jahreszeit, Aufenthaltsbedingungen und individuellen Voraussetzungen. In der reisemedizinischen Beratung gilt es daher, den bestehenden Impfschutz, mögliche Expositionen und geeignete Präventionsmaßnahmen individuell zu berücksichtigen. Dabei sind nicht nur Fernreisen relevant: Auch in Deutschland und anderen europäischen Regionen können Infektionsrisiken bestehen.
In dieser Fortbildung zeigt Ihnen Ralph Köllges, worauf es bei der reisemedizinischen Beratung von Familien ankommt. Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über die Reiseanamnese, relevante Standard- und Reiseimpfungen sowie weitere Präventionsmaßnahmen und erfahren, wie Sie unterschiedliche Infektions- und Expositionsrisiken situationsgerecht bewerten. Dr. Michael Horn erläutert anhand von Kasuistiken und aktuellen Daten die Besonderheiten der FSME im Kindesalter, mögliche Langzeitfolgen und geeignete Impfstrategien.
Ziel der Fortbildung ist es, Ihnen die wesentlichen Aspekte einer individuellen und altersgerechten reisemedizinischen Beratung von Kindern und Familien zu vermitteln und dabei sowohl Infektionsrisiken im Ausland als auch relevante Risiken in Deutschland und Europa zu berücksichtigen.
Professur für Pneumologische Rehabilitation an der Philipps Universität Marburg
Chefarzt Fachzentrum Pneumologie Schön Klinik Berchtesgadener Land
Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg und PMU Salzburg
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Pneumologie
Inhalationstherapie – Grundlagen und Praxistipps
Inhalationstherapie – Grundlagen und Praxistipps
Die Inhalationstherapie ist ein zentraler Bestandteil in der Behandlung von Asthma und COPD, wird in der Praxis jedoch häufig durch Anwendungsfehler beeinträchtigt. Weniger als 40 Prozent der Patient:innen wenden ihre Inhalationsgeräte korrekt an, was zu unzureichender Wirksamkeitund einem erhöhten Risiko für Exazerbationen führen kann. In dieser Online-Fortbildung geben Prof. Dr. A. Rembert Koczulla und Dr. Tessa Schneeberger einen praxisnahen Überblick über die physikalischen Grundlagen der Aerosoltherapie, die Auswahl und den richtigen Einsatz verschiedener Inhalationssysteme sowie die häufigsten Fehler. Zudem werden Strategien zur Prävention vorgestellt, etwa durch gezielte Patient:innenschulung und regelmäßige Kontrolle der Inhalationstechnik. Ergänzt wird die Fortbildung durch aktuelle Leitlinienempfehlungen und die Betrachtung von Umweltaspekten moderner Inhalatoren. Ziel ist es, Ärzt:innen in die Lage zu versetzen, die Inhalationstherapie stärker zu personalisieren, die Technik konsequent zu überprüfen und Patient:innen langfristig zu einer korrekten Anwendung zu befähigen.
Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, Medizinische Klinik I, Universitätsklinikum der RWTH Aachen
- Endokrinologie und Diabetologie / Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin / Innere Medizin
Diabetes mellitus - Krankheitsbild und wichtige Impfungen
Diabetes mellitus - Krankheitsbild und wichtige Impfungen
Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die neben kardiovaskulären und mikrovaskulären Komplikationen auch mit einem erhöhten Risiko für Infektionen und schwere Krankheitsverläufe einhergeht. Diese CME beleuchtet das Zusammenspiel von Diabetes, Hyperglykämie und Immunabwehr und zeigt die Bedeutung von Impfungen als Bestandteil der Prävention. Im Fokus stehen die aktuellen STIKO-Empfehlungen zu COVID-19, Influenza, Pneumokokken, RSV und Herpes zoster sowie deren praktische Umsetzung bei Menschen mit Diabetes.
Diese CME vermittelt, wie das erhöhte Infektions- und Komplikationsrisiko bei Diabetes einzuschätzen ist, welche Impfungen indiziert sind und wie aktuelle Impfempfehlungen alters- und risikoadaptiert umgesetzt werden können. Zudem wird die Bedeutung von Impfungen für die Prävention infektiöser und kardiovaskulärer Folgeereignisse eingeordnet.
Medizinische Fakultät Universität Heidelberg, Medizinische Universität Graz, SYNLAB Akademie, Mannheim
- Allgemeinmedizin / Angiologie / Innere Medizin / Kardiologie
Fettstoffwechselstörungen - mögliche Hyperlipoproteinämien frühzeitig erkennen und diagnostizieren
Fettstoffwechselstörungen - mögliche Hyperlipoproteinämien frühzeitig erkennen und diagnostizieren
Störungen des Fettstoffwechsels (Hyperlipoproteinämie) sind klinisch häufig ohne Symptome. Wird die Hyperlipoproteinämie (HLP) jedoch nicht frühzeitig erkannt und behandelt, können die erhöhten Blutfette (Lipide) zu Folgeerkrankungen führen. Die Diagnose erfolgt mit Hilfe von Laboruntersuchungen, die im Wesentlichen drei Ziele haben:
- Abschätzung des kardiovaskulären Risikos,
- Diagnose einer spezifischen, oft primären Hyperlipoproteinämie,
- Etablierung der Indikation für nicht-medikamentöse und/oder medikamentöse Lipidsenkung.