Endometriose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die weit über Schmerzen und Fertilitätsstörungen hinausgeht und häufig mit zahlreichen Komorbiditäten verbunden ist. Diese CME beleuchtet die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Endometriose, chronischen Schmerzsyndromen, Fatigue, Migräne, gastrointestinalen Beschwerden, psychischen Belastungen und Autoimmunerkrankungen und zeigt, wie diese die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf vieler Patientinnen beeinflussen.
Diese Fortbildung soll teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten vermitteln, wie Endometriose assoziierte Komorbiditäten frühzeitig erkannt und von eigenständigen Krankheitsbildern differenziert werden können. Zudem zeigt sie, wie chronische Schmerzmechanismen, Fatigue, Migräne, gastrointestinale Beschwerden und psychische Belastungen in ein modernes, multimodales Behandlungskonzept integriert werden sollten.
Patienten mit neu diagnostizierter Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) haben ein erhöhtes Risiko für plötzlichen Herztod (SCD). Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie einen Überblick zu den Empfehlungen der aktuellen ESC-Leitlinien zum plötzlichen Herztod und erfahren das Wichtigste zu neuen Erkenntnissen von diesem bei ischämischer und nicht-ischämischer Kardiomyopathie. Im Fokus stehen mögliche Limitationen bisheriger Strategien, die vulnerable Phase während der medikamentösen Auftitration sowie die Rolle tragbarer Kardioverter-Defibrillatoren (WCD). Anhand aktueller Studien wie SCD-PROTECT, PROLONG und HF-OPT wird gezeigt, dass das Risiko für plötzlichen Herztod in den ersten Monaten nach Diagnosestellung weiterhin hoch ist. Gleichzeitig kann jedoch unter intensiver Therapieoptimierung häufig eine relevante Verbesserung der linksventrikulären Funktion erreicht werden. Leitlinienbasierte sowie praxisnahe Empfehlungen zum Management von Patienten mit Herzinsuffizienz runden diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese, um eine aktuelle und klinisch relevante Einordnung neuer Strategien im Management des plötzlichen Herztodes bei HFrEF zu erhalten und die Versorgung betroffener Patienten weiter zu optimieren.
In diesem CME-Modul wird das Problem invasiver Fadenpilzinfektionen bei Kindern behandelt. Neben der Herausarbeitung der Risikogruppen werden die Herausforderungen in der Diagnostik erörtert. Die aktuell für pädiatrische Patienten zugelassenen Therapieoptionen, werden kritisch diskutiert, wobei Arzneimittelinteraktionen, Therapiesicherheit und ZNS-Gängigkeit im Mittelpunkt stehen.
Diese CME vermittelt praxisnah die Grundlagen einer modernen und wertschätzenden Gesprächs- und Führungskultur im Gesundheitswesen. Der Kursleiter präsentiert unterschiedliche Gesprächsformen wie Feedback-, Entwicklungs- und Kritikgespräche und zeigt, wie konstruktive Kommunikation, wertschätzendes Feedback und professionelle Konfliktführung im ärztlichen Alltag gelingen können. Darüber hinaus werden psychologische Grundlagen der Gesprächsführung, typische Fehlerquellen sowie Strategien zur Förderung einer offenen Kommunikations- und Fehlerkultur dargestellt. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Führungskompetenz gezielt weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit in Ihrem Team nachhaltig zu stärken.
Diese eCME vermittelt eine praxisnahe und leitlinienorientierte Auffrischung zur Antikoagulation mit Fokus auf Nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAC). Behandelt werden zentrale Aspekte der Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern sowie die Therapie venöser Thromboembolien. Neben pathophysiologischen Grundlagen und pharmakologischen Eigenschaften stehen klinische Entscheidungsstrategien, Risikostratifizierung und der Umgang mit speziellen Patientengruppen im Vordergrund. Ergänzend werden praxisrelevante Themen wie perioperatives Management, Arzneimittelinteraktionen, Blutungskomplikationen und Maßnahmen zur Verbesserung der Adhärenz adressiert. Ziel ist es, eine sichere, evidenzbasierte und individuell angepasste Antikoagulation im Praxisalltag zu unterstützen.
Bordetella (B.) pertussis ist ein kleines, gramnegatives, unbewegliches, bekapseltes, aerobes Stäbchenbakterium und der hauptsächliche Erreger von Pertussis.
Im Jahr 2024 erreichten die Pertussis-Fallzahlen in Deutschland einen Rekordhöchststand seit Einführung der bundesweiten Meldepflicht im Jahr 2013. Diese hohen Fallzahlen folgen einem langen Zeitraum mit niedrigen Fallzahlen, welche größtenteils auf die Infektionsschutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie zurückzuführen sind.
Im Gegensatz zum starken Anstieg der Fallzahlen erscheinen die Altersverteilung und die Schwere der Erkrankung unverändert zu sein. So bleibt Pertussis hochansteckend und betrifft alle Altersgruppen, wobei insbesondere Säuglinge ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.
Diese zertifizierte Fortbildung gibt einen Überblick über das Krankheitsbild Pertussis und die aktuelle Relevanz in Deutschland. Zugleich wird auf das diagnostische Vorgehen sowie die derzeitigen Therapie- und Präventionsmaßnahmen eingegangen.
Das Spektrum der Weizenunverträglichkeiten umfasst neben der Zöliakie und der Weizenallergie auch die Weizensensitivität, die als Non Celiac Wheat Sensitivity (NCWS) bezeichnet wird. Bei der NCWS handelt es sich um eine Störung mit intestinalen und extraintestinalen Symptomen, die nach dem Verzehr gluten- bzw. weizenhaltiger Nahrungsmittel bei Patienten auftreten können. Ein multifaktorielles Geschehen wird als Auslöser diskutiert.
Neben den vielfältigen Symptomen der NCWS werden in dieser Fortbildung auch die Unterschiede zur Zöliakie und einer Weizenallergie aufgezeigt. Erfahren Sie mehr über die aktuelle Studienlage der NCWS und gewinnen Sie einen umfangreichen Einblick in die aktuellen Diagnose- und Therapieempfehlungen.
Der Kongress der American Thoracic Society (ATS) gehört zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Veranstaltungen im Bereich der Pneumologie. Jedes Jahr werden dort wegweisende Studien, neue Leitlinien sowie innovative diagnostische und therapeutische Ansätze präsentiert, die die klinische Versorgung von Patienten mit Atemwegserkrankungen weltweit prägen.
In dieser Fortbildung geben ausgewiesene Experten einen kompakten und praxisorientierten Überblick über die wichtigsten Highlights des ATS-Kongresses 2026. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Asthma, COPD, interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) und pulmonale Infektionen. Nutzen Sie die Gelegenheit, neue wissenschaftliche Erkenntnisse fundiert einzuordnen und relevante Impulse für Ihre tägliche klinische Praxis mitzunehmen.
Diese eCME vermittelt einen praxisnahen Überblick über die Myasthenia gravis – von Pathophysiologie und klinischer Manifestation bis hin zu aktueller Diagnostik und modernen Therapieoptionen. Neben klassischen Behandlungskonzepten werden neue immunmodulatorische Strategien wie Komplementinhibition, FcRn-Inhibitoren, B-Zell-Depletion und innovative zelluläre Therapien vorgestellt. Aktuelle Studienergebnisse und Leitlinienempfehlungen unterstützen die Einordnung moderner Therapiekonzepte im klinischen Alltag.
Das Wochenbett ist für Frauen eine Zeit der Umstellung, die mit vielen Hormon- und Stoffwechselveränderungen einhergeht.
Diese Fortbildung gibt einen kompakten Überblick über hormonelle Umstellungen, Rückbildungsprozesse und häufige Beschwerden sowie relevante Komplikationen im postpartalen Verlauf. Im Fokus stehen physiologische Vorgänge aber auch typische Krankheitsbilder wie Infektionen und psychische Belastungen sowie deren frühzeitige Erkennung und praxisnahe Betreuung. Lernen Sie physiologische von behandlungsbedürftigen Veränderungen sicher abzugrenzen und Wöchnerinnen evidenzbasiert und empathisch zu begleiten.
Hyperkaliämien sind im hausärztlichen Alltag relevanter und häufiger, als vielfach angenommen – insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz, chronischer Nierenerkrankung oder Diabetes mellitus. Gleichzeitig zeigt die Versorgungsrealität, dass Kaliumwerte häufig nicht regelmäßig bestimmt werden und Hyperkaliämien dadurch lange unentdeckt bleiben können.
Herr Prof. Ropers vermittelt in dieser praxisnahen Fortbildung einen strukturierten Überblick über Risikokonstellationen, klinische Relevanz und aktuelle Managementstrategien der Hyperkaliämie. Anhand eines alltagsnahen Patientenfalls werden typische Versorgungssituationen, diagnostische Herausforderungen und therapeutische Entscheidungswege praxisorientiert eingeordnet. Im Fokus stehen das Monitoring bei Risikokonstellationen, der leitlinienorientierte Einsatz moderner Kaliumbinder sowie Strategien, um prognostisch relevante Therapien möglichst langfristig fortzuführen und die Versorgung kardiorenaler Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.
In dieser CME-Fortbildung werden “Basics” über syndromale und subsyndromale Angststörungen vermittelt. Gerade subsyndromale Angststörungen gehen häufig, neben der Ängstlichkeit, mit innerer Unruhe und somatischen Symptomen einher und sind daher beim niedergelassenen Hausarzt häufig. Neben Therapeutika gegen syndromale Angststörungen werden relevante Daten für eine gut verträgliche Behandlungsoption der subsyndromalen Angststörungen und deren somatischen Symptomen vorgestellt.
Die ärztliche Aufklärung ist Voraussetzung für eine wirksame Einwilligung und ein zentraler Bestandteil patientenzentrierter Medizin. Diese CME vermittelt praxisnah die aktuellen rechtlichen Grundlagen nach §§ 630c und 630e BGB sowie typische Fehlerquellen im Praxis- und Klinikalltag. Thematisiert werden unter anderem Risikoaufklärung, therapeutische und wirtschaftliche Informationspflichten, Behandlungsalternativen, Aufklärung bei Minderjährigen und Notfällen sowie Anforderungen an Verständlichkeit, Zeitpunkt und Dokumentation des Gesprächs. Nutzen Sie diese CME, um Ihr Wissen zur ärztlichen Aufklärung kompakt, praxisnah und rechtssicher zu aktualisieren bzw. aufzufrischen.
Bronchiektasen und Asthma bronchiale stellen in der pneumologischen Praxis eine komplexe klinische Herausforderung dar, da beide Erkrankungen durch chronische Entzündung, rezidivierende Exazerbationen und eine zunehmende Einschränkung der Lungenfunktion geprägt sein können. In dieser Fortbildung erläutert PD Dr. med. Katja Höpker die pathophysiologischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Erkrankungen und zeigt auf, warum eine differenzierte Diagnostik und Therapieentscheidung entscheidend für den Behandlungserfolg ist. Im Fokus stehen aktuelle Leitlinienempfehlungen, inflammatorische Phänotypen, mukoziliäre Dysfunktion sowie moderne Konzepte der individualisierten Therapie bei schwer kontrollierbarer Erkrankung. Anhand eines praxisnahen Fallbeispiels wird verdeutlicht, wie Exazerbationen reduziert, Infektionen gezielt überwacht und antiinflammatorische Strategien sinnvoll eingesetzt werden können.
Vertiefen Sie Ihr Wissen zur klinischen Relevanz von Typ-2- und neutrophiler Inflammation sowie zu neuen therapeutischen Perspektiven bei Bronchiektasen und Asthma bronchiale.
Migräne ist eine häufige neurologische Erkrankung mit hoher Krankheitslast und erheblicher Einschränkung der Lebensqualität. Diese Fortbildung vermittelt die aktuellen Empfehlungen der S1-Leitlinie 2025 zur leitliniengerechten Versorgung von Patienten mit Migräne – von der differenzialdiagnostischen Einordnung über die Behandlung akuter Migräneattacken bis hin zu modernen prophylaktischen Strategien. Im Fokus stehen praxisrelevante Therapiealgorithmen, Maßnahmen und Sondersituationen der Akuttherapie, der Einsatz spezifischer und unspezifischer Migräneprophylaktika mit hoher Evidenz sowie aktuelle Entwicklungen rund um CGRP-basierte Therapiekonzepte und nicht medikamentöse Verfahren. Mit dieser CME lernen Sie Migräneformen sicher zu differenzieren und evidenzbasierte Therapieentscheidungen im Praxisalltag gezielt umzusetzen.