UNTERSTÜTZT DIESE CME:
Leitender Arzt, Stv. Zentrumsleiter
Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen ZAE
Universitäre Psychiatrische Kliniken UPK Basel
- Psychiatrie und Psychotherapie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Opioid-Umstellungen in der Substitutionstherapie: Relevante klinische Fragen zwischen Stabilität und Risiko
Opioid-Umstellungen in der Substitutionstherapie: Relevante klinische Fragen zwischen Stabilität und Risiko
Wann ist es Zeit, eine bestehende Opioidagonistentherapie zu überdenken – und wie lässt sich eine Umstellung sicher und praxisnah gestalten? Dieser Fragestellung geht Herr Dr. Hannes Strasser in seinem Vortrag nach. Anhand konkreter Fälle aus seiner langjährigen klinischen Erfahrung zeigt er, welche Gründe für einen Substanzwechsel sprechen können, wie sich individuelle Substanz- und Dosisentscheidungen treffen lassen und welche Umstellungsstrategien sich im Behandlungsalltag bewährt haben. Dabei stehen unterschiedliche pharmakologische Profile, Applikationsformen und Sicherheitsaspekte ebenso im Fokus wie Komorbiditäten, psychosoziale Faktoren und persönliche Präferenzen. Die praxisnah aufbereiteten Inhalte lassen sich gut auf typische Umstellungssituationen übertragen und unterstützen eine individuelle, patientenzentrierte Therapieplanung.
Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie
Praxis MainFachArzt, Frankfurt am Main
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie
Grundlagen der Sucht- und Substitutionsmedizin
Grundlagen der Sucht- und Substitutionsmedizin
Suchterkrankungen stellen weltweit und in allen Bevölkerungsschichten eine enorme medizinische und gesellschaftliche Herausforderung dar. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die Grundlagen der Sucht- und Substitutionsmedizin. Behandelt werden Epidemiologie und Pathophysiologie der Sucht, die Probleme der Stigmatisierung sowie abschließend zentrale Therapieoptionen der Opioidabhängigkeit – von der psychosozialen Betreuung bis zur medikamentösen Behandlung.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Oberarzt, Leiter der Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft
Klinik für Geburtsmedizin
Campus Virchow-Klinikum
Charité - Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Psychiatrie und Psychotherapie / Kinder- und Jugendmedizin
Sucht und Schwangerschaft – Fokus Opioidabhängigkeit im Praxisalltag
Sucht und Schwangerschaft – Fokus Opioidabhängigkeit im Praxisalltag
Alkohol, Nikotin, Cannabis oder Opioide – Substanzkonsum in der Schwangerschaft stellt Behandelnde vor vielfältige Herausforderungen. Als langjähriger Leiter einer spezialisierten Sprechstunde für suchtkranke Schwangere vermittelt Herr Dr. Siedentopf praxisnah, welche Auswirkungen verschiedene Substanzen auf Schwangerschaft und Kind haben und worauf es in der Betreuung opioidabhängiger Schwangerer besonders ankommt. Im Mittelpunkt stehen die Besonderheiten der Opioidsubstitution in der Schwangerschaft sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den Versorgungsalltag rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit.
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Direktor Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin
LVR-Universitätsklinik Essen
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie
Substitution im höheren Lebensalter
Substitution im höheren Lebensalter
Menschen in der Opioid-Substitution werden zunehmend älter und stellen die medizinische Versorgung vor komplexe Herausforderungen. Multimorbidität, Polypharmazie, kognitive Einschränkungen und soziale Faktoren erschweren die kontinuierliche Behandlung. Herr PD Dr. Roser bietet einen praxisnahen Überblick über die Besonderheiten der Substitution im höheren Lebensalter und zeigt zentrale Versorgungsansätze sowie Schnittstellen der interdisziplinären Betreuung auf. Erhalten Sie eine fundierte Orientierung für den Umgang mit einer wachsenden und besonders vulnerablen Patientengruppe.
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Hausarztpraxis Goslar
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie
Opioidabhängigkeit in der Hausarztpraxis
Opioidabhängigkeit in der Hausarztpraxis
Im hausärztlichen Alltag begegnet Ihnen Opioidabhängigkeit häufiger, als es auf den ersten Blick scheint. Die Substitution in der eigenen Praxis gehört zu den effektivsten Interventionen, um Risiken, Instabilität und psychosoziale Belastungen Ihrer Patienten deutlich zu senken. In ihrem Vortrag zeigt Frau Dr. Rose praxisnah, wie die Behandlung von Substitutionspatienten gelingen kann: von regionalen Versorgungsrealitäten über Herausforderungen wie Beikonsum und Exposition mit einem Opioidanalgetikum bis hin zu moderner Drogentestung, Take-Home-Regelungen und dem Konsiliarmodell. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Hausärzte wirksam und alltagstauglich substituieren können – inklusive der Unterschiede der gängigen Substitutionsmittel-Gruppen, deren Sicherheitsprofilen, Retention und praktischen Auswahlkriterien. Bekommen Sie einen Einblick in die hausärztliche Substitution, der dazu einlädt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und etwaige Vorbehalte abzubauen.