Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Fellow of the Royal Society of Medicine, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe, Diabetologe, Androloge, Adiposiologe DAG-DDG, Sexualmediziner (FECSM), Institut für integrative Männergesundheit und Andrologie (IMA), Institut für Paarmedizin und Endokrinologie (IPEM) in Münster, Klinischer Androloge der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA)
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie / Urologie
Diagnose und Therapie des männlichen Testosteronmangels
Diagnose und Therapie des männlichen Testosteronmangels
Männer mit Testosteronmangel (Hypogonadismus) leiden oft an zahlreichen, teilweise unspezifischen Symptomen. Infolgedessen bleibt die Krankheit zunächst oft unerkannt. Ein Testosteronmangel kann infolge verschiedener Ursachen auftreten, wobei ältere Männer häufiger betroffen sind. Allerdings ist nicht das Alter per se ursächlich. Vielmehr sind es ungesunde Lebensstilfaktoren oder Erkrankungen, die tendenziell im Alter häufiger auftreten – z.B. Adipositas und Typ-2-Diabetes. Mithilfe einer Testosterontherapie kann ein Testosteronmangel einfach behandelt und die Lebensqualität des Mannes deutlich gesteigert werden.
Für Männer, die Arztbesuche eher vermeiden, ist die Hausarztpraxis oft die erste Anlaufstelle. Daher ist es wichtig, dass auch Fachärzt/innen der Allgemeinmedizin das Krankheitsbild eines Testosteronmangels erkennen. In unserer Fortbildung informiert Sie der Androloge Prof. Michael Zitzmann über Symptome, Diagnosestellung und Behandlungsoptionen des Testosteronmangels, basierend auf aktuellen Empfehlungen und Leitlinien.
Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland
Past-Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
Leiter Arbeitsgruppe zur kardiometabolischen Prävention in der Medizinische Klinik I
Universitätsklinikum Aachen
- Endokrinologie und Diabetologie / Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin / Innere Medizin
Diabetes mellitus - Krankheitsbild und wichtige Impfungen
Diabetes mellitus - Krankheitsbild und wichtige Impfungen
Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die neben kardiovaskulären und mikrovaskulären Komplikationen auch mit einem erhöhten Risiko für Infektionen und schwere Krankheitsverläufe einhergeht. Diese CME beleuchtet das Zusammenspiel von Diabetes, Hyperglykämie und Immunabwehr und zeigt die Bedeutung von Impfungen als Bestandteil der Prävention. Im Fokus stehen die aktuellen STIKO-Empfehlungen zu COVID-19, Influenza, Pneumokokken, RSV und Herpes zoster sowie deren praktische Umsetzung bei Menschen mit Diabetes.
Diese CME vermittelt, wie das erhöhte Infektions- und Komplikationsrisiko bei Diabetes einzuschätzen ist, welche Impfungen indiziert sind und wie aktuelle Impfempfehlungen alters- und risikoadaptiert umgesetzt werden können. Zudem wird die Bedeutung von Impfungen für die Prävention infektiöser und kardiovaskulärer Folgeereignisse eingeordnet.
Fellow of the Royal Society of Medicine, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe, Diabetologe, Androloge, Adiposiologe DAG-DDG, Sexualmediziner (FECSM), Institut für integrative Männergesundheit und Andrologie (IMA), Institut für Paarmedizin und Endokrinologie (IPEM) in Münster, Klinischer Androloge der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA)
- Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie / Urologie / Psychiatrie und Psychotherapie
Testosteron und Psyche: Wirkung auf Stimmung, Selbstwert, Lebensqualität und Kognition
Testosteron und Psyche: Wirkung auf Stimmung, Selbstwert, Lebensqualität und Kognition
Das männliche Sexualhormon Testosteron beeinflusst nicht nur die physischen Körperfunktionen wie beispielsweise Muskelstärke oder penile Funktion – es hat auch eine Wirkung auf die Psyche des Mannes. Brachte man früher insbesondere risikoaffines und aggressives Verhalten in Zusammenhang mit Testosteron, so sieht man die Zusammenhänge heute differenzierter. Mittlerweile ist bekannt, dass Testosteron vielmehr Verhaltensweisen fördert, die auf den Erhalt des sozialen Status bzw. auf eine generelle Motivation zielen. Dieser Erkenntnis folgend kann ein männlicher Hypogonadismus auch zu Niedergeschlagenheit, reduzierter Selbstwahrnehmung und sogar zu Depressionen führen. Prof. Michael Zitzmann, Hochschullehrer für Endokrinologie, Andrologie und Sexualmedizin am Universitätsklinikum Münster, geht in dieser Fortbildung der Frage nach, inwiefern sich bei hypogonadalen Männern eine Testosterontherapie auch auf die Psyche auswirkt. Hierzu stellt er wichtige Studienergebnisse vor und zeigt, wie die daraus resultierenden Erkenntnisse in den Praxisalltag übertragen werden können.
Facharzt für Augenheilkunde, Klinik für Augenheilkunde,
Bereich Strabologie, Neuroophthalmologie und okuloplastische Chirurgie,
Universitätsmedizin Göttingen
- Augenheilkunde / Endokrinologie und Diabetologie / Allgemeinmedizin / Nuklearmedizin
Endokrine Orbitopathie (TED, thyroid eye disease) - Ein Überblick zu den Therapieoptionen
Endokrine Orbitopathie (TED, thyroid eye disease) - Ein Überblick zu den Therapieoptionen
Die Endokrine Orbitopathie (EO) ist eine eigenständige Autoimmunerkrankung, die im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenerkrankung auftreten kann und eine Entzündung und spätere Fibrosierung von Augenmuskeln, Fettgewebe, Tränendrüse und der Augenlider verursacht. Dies kann bei den Patienten zu einer erheblichen Einschränkung von Augenfunktion und Lebensqualität führen. Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn Prof. Schittkowski einen praxisnahen Überblick zur Endokrinen Orbitopathie inklusive Klassifikation, Bewertung der Aktivität und differenzierte Therapiemöglichkeiten mit Fokus auf Management von milder über moderat bis schwer verlaufender, aktiver oder inaktiver EO bis hin zur visusbedrohenden Form. Sie erfahren das Wichtigste zur Erfassung des Aktivitätsstatus und Schweregrad der EO anhand validierter Scores wie CAS und VISA, zur Identifikation und Eliminierung von Risikofaktoren und wann medikamentöse oder chirurgische Maßnahmen angezeigt sind. Abgerundet wird diese Fortbildung durch die Empfehlungen der aktuellen EUGOGO-Leitlinien. Nutzen Sie diese Fortbildung, um bei einem differenzierten Krankheitsbild mit wachsenden therapeutischen Möglichkeiten auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Fellow of the Royal Society of Medicine, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe, Diabetologe, Androloge, Adiposiologe DAG-DDG, Sexualmediziner (FECSM), Institut für integrative Männergesundheit und Andrologie (IMA), Institut für Paarmedizin und Endokrinologie (IPEM) in Münster, Klinischer Androloge der Europäischen Akademie für Andrologie (EAA)
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie
Testosteronmangel beim Mann – Erkennen und behandeln im Praxisalltag
Testosteronmangel beim Mann – Erkennen und behandeln im Praxisalltag
Testosteronmangel zeigt sich im Praxisalltag oft unspezifisch: Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust oder Stoffwechselveränderungen. Da Androgene verschiedene Organsysteme regulieren, bleibt das Krankheitsbild häufig unerkannt. Besonders bei Patienten mit Adipositas oder Typ-2-Diabetes lohnt sich ein genauer Blick. Eine gezielte Abklärung ermöglicht es, Betroffene frühzeitig zu erkennen und wirksam zu behandeln. Erfahren Sie, wie Sie Risikokonstellationen und Komorbiditäten rasch erfassen und Testosteronmangel in Ihre klinische Entscheidungsfindung einbeziehen können.
In dieser Fortbildung lernen Sie, Risikopatienten strukturiert zu erkennen und Symptome im Praxisalltag einzuordnen. Sie vertiefen Ihr Wissen zu Laborparametern, Grenzwerten und deren Interpretation sowie zu Therapieoptionen inklusive Nutzen-Risiko-Abwägung und Monitoring. Zudem erhalten Sie evidenzbasierte Orientierung zu besonderen Patientengruppen und einen kompakten Überblick über leitliniengerechtes Vorgehen – für eine differenzierte, patientenindividuelle Versorgung.
Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie Universitätsklinikum Essen
- Allgemeinmedizin / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie / Angiologie / Endokrinologie und Diabetologie
Ulcus cruris venosum: Pathogenese, Klinik, Diagnostik und Therapie
Ulcus cruris venosum: Pathogenese, Klinik, Diagnostik und Therapie
Das Ulcus cruris venosum stellt eine der häufigsten chronischen Wunden in Deutschland dar und ist Ausdruck der schwersten Verlaufsform einer chronischen venösen Insuffizienz. Diese CME-Fortbildung vermittelt einen strukturierten Überblick über Pathogenese, klinische Erscheinungsformen und differenzialdiagnostische Abgrenzung. Ein besonderer Fokus liegt auf der leitliniengerechten Diagnostik unter Berücksichtigung der ABCDE-Regel sowie der CEAP-Klassifikation. Darüber hinaus werden evidenzbasierte Therapieansätze einschließlich moderner Wundbehandlung und interventioneller Verfahren dargestellt, wobei der Stellenwert der Kompressionstherapie als eine zentrale Säule der konservativen Standardtherapie hervorgehoben wird.
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie,
Oberärztin, Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und Klinische Chemie,
Leitung Lipidambulanz, Universitätsklinikum Heidelberg
- Allgemeinmedizin / Kardiologie / Endokrinologie und Diabetologie
Geschlechterunterschiede im Lipidmanagement
Geschlechterunterschiede im Lipidmanagement
Kardiovaskuläre Erkrankungen zeigen geschlechtsspezifische Unterschiede, die im klinischen Alltag weiterhin zu relevanten Versorgungslücken führen können. Diese Fortbildung beleuchtet eindrücklich, warum Frauen trotz gleichwertiger Leitlinienempfehlungen im Lipidmanagement systematisch schlechter behandelt werden und welche biologischen, hormonellen und strukturellen Faktoren diesem „Gender Gap“ zugrunde liegen. Von der Zyklus- und Menopausen-abhängigen Lipidveränderung, über differenzierte Risikomarker bis hin zur Unterrepräsentation in Studien erhalten Sie ein umfassendes Bild der geschlechtsspezifischen Pathophysiologie und Versorgung. Diese Fortbildung zeigt, wie Leitlinien korrekt und konsequent angewendet werden können, indem weibliche Risikofaktoren gezielt berücksichtigt, Therapien frühzeitig eskaliert und individuelle Lebensphasen, wie z. B. Menopause oder Schwangerschaft, aktiv in die Entscheidungsfindung integriert werden. Ein strukturierter Praxisalgorithmus sowie Fallbeispiele unterstützen dabei, das erworbene Wissen unmittelbar in den klinischen Alltag zu übertragen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um das Verständnis für Geschlechterunterschiede im Lipidmanagement zu schärfen und die Patientenversorgung gezielt zu verbessern.
Leitende Ärztin und Stv. Chefärztin Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Endokrinologie und Diabetologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Wechseljahre und Knochengesundheit – individuelle Therapieoptionen finden
Wechseljahre und Knochengesundheit – individuelle Therapieoptionen finden
Das Klimakterium ist eine neuroendokrine Umbruchphase, die mit vasomotorischen Beschwerden sowie langfristigen Auswirkungen auf Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-System und insbesondere die Knochengesundheit einhergeht. Im 1. Teil erläutert Frau Prof. Dr. med. Petra Stute, wie Veränderungen der HPO-Achse die Symptomatik prägen und wie eine strukturierte, individualisierte Betreuung von der Diagnostik bis zur Therapieplanung gelingt, einschließlich der Nutzen-Risiko-Abwägung und der Rolle der Hormonersatztherapie.
Im 2. Teil stellt Herr Prof. Dr. med. Peyman Hadji dar, wie Östrogenmangel und unterschiedliche klinische Konstellationen – von Amenorrhoe bis zu therapieinduziertem Knochenverlust – die Knochengesundheit beeinflussen und welche diagnostischen und therapeutischen Strategien daraus abgeleitet werden können.
Diese CME vermittelt, wie die Wechseljahre systematisch erfasst, die Symptomlast bewertet und individuelle Therapieentscheidungen leitliniengerecht getroffen werden - mit besonderem Fokus auf die Knochengesundheit.
Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Adipositas bei Erwachsenen – Aktuelle Empfehlungen der S3-Leitlinie 2024
Adipositas bei Erwachsenen – Aktuelle Empfehlungen der S3-Leitlinie 2024
Adipositas ist eine chronische Erkrankung mit hoher Prävalenz und erheblichen kardiometabolischen sowie psychosozialen Folgen. Diese Fortbildung stellt Empfehlungen der S3-Leitlinie 2024 für die hausärztliche Praxis vor und vermittelt einen aktuellen, strukturierten Überblick über Diagnostik, Risikostratifizierung, Prävention und Therapie. Sie erhalten Einblicke in die Erhebung von Anamnese, anthropometrischen Parametern (z. B. BMI, Taillenumfang) und Komorbiditäten (z. B. Typ-2-Diabetes) sowie in die Bewertung individueller Risikofaktoren. Darüber hinaus werden die multimodale Basistherapie mit Lebensstilinterventionen sowie moderne pharmakotherapeutische Optionen bis hin zu operativen Verfahren erläutert. Auch Strategien zur Gewichtsstabilisierung, der Einsatz digitaler Unterstützungsmöglichkeiten und Empfehlungen für einen nicht stigmatisierenden Umgang im Praxisalltag werden aufgegriffen.
Facharzt für Innere Medizin/Endokrinologie/Diabetologie,
Professor für klinische Adipositasforschung, Universität Leipzig,
Oberarzt, Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie,
Universitätsklinikum Leipzig
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Kardiologie
Adipositas - Von der Prävention bis zur Therapie
Adipositas - Von der Prävention bis zur Therapie
Adipositas ist eine chronische, multifaktorielle Erkrankung, die zu über 200 gesundheitlichen Komplikationen führen kann und den betroffenen Patienten Lebenszeit und Lebensqualität kostet. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie von Herrn Prof. Blüher das Wichtigste zu Adipositas, von der Prävention bis zur Therapie. Beleuchtet wird dabei die enge pathophysiologische Verbindung zwischen gestörter Fettgewebsfunktion, systemischer Inflammation und der Entstehung kardiometabolischer Erkrankungen. Sie bekommen unter anderem wertvolle Informationen dazu, welche klinischen Effekte unterschiedliche Grade der Gewichtsreduktion auf Begleiterkrankungen haben können. Darüber hinaus erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über moderne Therapiekonzepte der Adipositas samt Anpassungen des Lebensstils, aktuelle Pharmakotherapien sowie zukünftige Therapieansätze. Diese können nicht nur zu einer deutlichen Gewichtsreduktion führen, sondern können auch den Verlauf Adipositas-assoziierter Folgeerkrankungen günstig beeinflussen. Diese Fortbildung bietet einen aktuellen und praxisrelevanten Überblick über Prävention und Therapie der Adipositas und lädt dazu ein, das eigene Wissen zur Behandlung einer der zentralen Volkskrankheiten unserer Zeit zu vertiefen.
Fachärztin für Innere Medizin
Endokrinologie und Diabetologie (DDG & ÄK)
Kardiologie und Notfallmedizin
Ernährungsmedizin (DAEM/DGEM)
Infektiologie
Universitätsmedizin Marburg - Campus Fulda
- Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Geschlechtsspezifische Medizin in der Diabetologie
Geschlechtsspezifische Medizin in der Diabetologie
Das Geschlecht stellt auch in Bezug auf den Diabetes mellitus einen unabhängigen Risikofaktor dar. Welche geschlechtsspezifischen Aspekte den Diabetes mellitus und dessen Krankheitsverlauf im Allgemeinen sowie den Diabetes mellitus Typ I DMI und den Diabetes mellitus Typ II DM II im Speziellen beeinflussen, erläutert Frau Prof. Eberle in ihrem Vortrag. Des Weiteren weist sie auf geschlechtsspezifische Besonderheiten in unterschiedlichen hormonellen Lebensphasen, frauenspezifische Risikofaktoren sowie Unterschiede in der Pathophysiologie, bei Komorbiditäten, hormonellen Interaktionen und medikamentösen Therapieaspekten hin. Die Fortbildung vermittelt eine strukturierte Einordnung der aktuellen Datenlage und praxisnahe Hinweise für den klinischen Alltag.
Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie; Osteologin (DVO); Standortleitung
endokrinologikum Kiel
Zweigpraxis des MVZ endokrinologikum Hamburg
- Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Akromegalie
Akromegalie
Akromegalie ist eine seltene, chronische Erkrankung infolge einer dauerhaften Überproduktion von Wachstumshormonen, meist durch ein Hypophysenadenom, und geht mit erheblichen kardiovaskulären, respiratorischen und metabolischen Komplikationen einher. Diese CME beleuchtet den Weg von der - häufig verzögerten - Diagnosestellung über die strukturierte hormonelle Abklärung bis hin zur individualisierten Therapie. Im Fokus stehen die operative Resektion als primäre Behandlungsstrategie, differenzierte medikamentöse Optionen abhängig von Tumorbiologie und Komorbiditäten sowie klare Therapieziele wie biochemische Kontrolle, Tumorreduktion und Senkung der Mortalität.
Diese CME vermittelt, wie klinische Warnzeichen der Akromegalie frühzeitig erkannt und IGF-1 als zentraler Marker der Krankheitsaktivität sicher interpretiert werden. Sie zeigt, wie therapeutische Strategien leitliniengerecht ausgewählt, prädiktive Faktoren für das Therapieansprechen berücksichtigt und eine strukturierte Nachsorge einschließlich konsequentem Komorbiditäten-Management umgesetzt werden.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Erhöhter TSH-Wert und Schilddrüsenerkrankungen in der Hausarztpraxis - Aktuelle Leitlinie 2023
Erhöhter TSH-Wert und Schilddrüsenerkrankungen in der Hausarztpraxis - Aktuelle Leitlinie 2023
Ein erhöhter TSH-Wert kann auftreten, wenn die Hypophyse vermehrt aktiv ist, um möglicherweise eine latente oder manifeste Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) auszugleichen. In der aktuellen S2k-Leitlinie 2023 wird ein erhöhter TSH-Wert erstmals in Abhängigkeit vom Alter interpretiert. Die aktuelle Leitlinie zum erhöhten TSH-Wert in der Hausarztpraxis wird im Rahmen dieser Fortbildung besprochen und Sie erfahren das Wichtigste zur Diagnostik samt TSH-Screening, Anamnese, körperliche Untersuchung, Diagnosesicherung sowie weiterführender Diagnostik und erhalten wertvolle Informationen zu möglichen Einflussfaktoren auf die TSH-Messung sowie zur Bewertung der TSH-Werte. Darüber hinaus wird die Therapie samt Therapieindikationen allgemein, bei latenter Hypothyreose und bei älteren Patienten besprochen sowie auf die TSH-Verlaufskontrolle und auf Reduktions- bzw. Auslassversuche eingegangen. Algorithmen zum diagnostischen und therapeutischen Vorgehen sowie wichtige Empfehlungen zum TSH-Wert in der Schwangerschaft runden diese Fortbildung ab.
Facharzt für Urologie, Zusatzbezeichnung: Andrologie, medikamentöse Tumortherapie, Sexualmedizin
Sektionsleiter des Bereichs Andrologie und Oberarzt an der Klinik für Urologie, Kinderurologie und Urogynäkologie am Krankenhaus Maria-Hilf der Alexianer Krefeld GmbH, Fellow of the European Board of Urology (F.E.B.U.), Fellow of European Committee on Sexual Medicine (F.E.C.S.M.)
- Innere Medizin / Urologie / Endokrinologie und Diabetologie
Testosteronmangel und Prostatakarzinom – Was gilt es bei der Therapie zu beachten?
Testosteronmangel und Prostatakarzinom – Was gilt es bei der Therapie zu beachten?
Das Thema „Testosteronmangel und Prostatakarzinom“ ist auch heute noch umstritten. Bei fortgeschrittenen Prostatakarzinomen (PCa) kann ein Androgenentzug das Wachstum von PCa-Zellen hemmen. Deshalb nahm man ursprünglich im Umkehrschluss an, dass exogen zugeführtes Testosteron die Entwicklung eines PCa fördern würde. Zahlreiche Studien legen allerdings nahe, dass dies ein Mythos ist.
Können Männer nach einer erfolgreichen PCa-Behandlung eine Testosterontherapie erhalten, wenn sie einen symptomatischen Testosteronmangel haben? Was ist mit hypogonadalen PCa-Patienten unter Active Surveillance?
Herr Dr. Christian Leiber-Caspers stellt Ihnen in dieser Fortbildung die aktuelle Datenlage zum Thema „Testosteron und PCa“ sowie entsprechende Leitlinienempfehlungen vor. Zudem erläutert er praxisnah, wie Sie bestmöglich betroffene Patienten behandeln können.
Facharzt für Innere Medizin
Diabetologe DDG, LÄK
MVZ Diabeteszentrum Dr. Tews
Gelnhausen
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Diabetes - Up to Date: GLP-1
Diabetes - Up to Date: GLP-1
Diese eCME-Fortbildung bietet Ärztinnen und Ärzten ein aktuelles Update zur Bedeutung GLP-1-basierter Therapien in der Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas. Sie erläutert die zugrunde liegenden Wirkmechanismen und ordnet klinische Effekte ein – auch über die reine Blutzuckersenkung hinaus. Ein Schwerpunkt liegt auf der Studienlage 2025, insbesondere zu kardiovaskulären und renalen Outcomes sowie zur Rolle der Gewichtsreduktion. Zudem werden Herausforderungen wie Therapieadhärenz und der mögliche Gewichtsanstieg nach Therapieende diskutiert. Abschließend werden die Inhalte im Kontext aktueller Leitlinien praxisnah zusammengeführt, um fundierte Therapieentscheidungen im klinischen Alltag zu unterstützen.
Vizepräsident Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie
Orthopädische Privatpraxis Seintsch Illgner Koblenz
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie
Osteoporose und Rheuma
Osteoporose und Rheuma
Rheumatische Erkrankungen stellen einen eigenständigen und klinisch relevanten Risikofaktor für osteoporotische Frakturen dar. Diese Online-CME beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen chronisch-entzündlichen Erkrankungen und Knochenstoffwechselstörungen auf Basis der aktuellen S3-Leitlinie Osteoporose sowie nationaler und europäischer rheumatologischer Empfehlungen. Im Fokus stehen Risikoabschätzung, Indikation zur Osteoporosediagnostik auch jenseits klassischer Altersgrenzen sowie leitliniengerechte Basis- und spezifische Therapieansätze. Anhand praxisnaher Aspekte und klinischer Fallbeispiele wird aufgezeigt, wie Frakturrisiken bei Rheumapatientinnen und -patienten frühzeitig erkannt und adäquat adressiert werden können.
Facharzt für Urologie
ehem. Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie, Universitätsklinikum Freiburg; Lehrstuhl für Urologie und Andrologie an der DPU im Krems, Österreich; alta uro, Medizinisches Zentrum für Urologie in Basel, Schweiz
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie / Urologie
Testosteron und sexuelle Funktion
Testosteron und sexuelle Funktion
Die sexuelle Aktivität sowie Potenz des Mannes werden häufig in Zusammenhang mit dem Testosteronspiegel gesehen. Das sexuelle Verlangen, die Libido, nimmt meist mit dem Alter ab. Befragungen zeigen jedoch, dass sexuelle Gedanken auch bei älteren Männern weiterhin vorhanden sind. Allerdings ist nicht nur die Libido, sondern auch die Erektion testosteronabhängig.
Häufig wird ein Testosteronmangel als Ursache von Libidoverlust oder Erektionsstörungen nicht erkannt, da eine routinemäßige Kontrolle des Testosteronspiegels bei diesen Störungen nicht allgemein etabliert ist. Warum dies sinnvoll ist und wie Sie betroffenen Männer helfen können, erfahren Sie in unserer Fortbildung.
Facharzt für Innere Medizin / Diabetologie
Diabeteszentrum Lüneburger Heide, Soltau
- Allgemeinmedizin / Endokrinologie und Diabetologie / Innere Medizin
Aktuelle Diabetestherapie in der Praxis: Mehr als nur Blutzuckersenkung!
Aktuelle Diabetestherapie in der Praxis: Mehr als nur Blutzuckersenkung!
Diese an der Praxis orientierte Fortbildung richtet sich insbesondere an Hausärztinnen und Hausärzte, die ihren Diabetes-Patienten eine fundierte und evidenzbasierte Therapie anbieten möchten. Herr Dr. Klask geht auf alle zur Verfügung stehenden Substanzgruppen ein und erörtert, auch anhand von Kasuistiken, das Für und Wider in der Therapiewahl unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Patiententypen hinsichtlich Risikoprofil und Nebenwirkungsmanagement. Zudem erfahren Sie, warum Metformin nach wie vor als Basistherapie gilt und welche neuen Substanzen wie SGLT-2-Inhibitoren oder GLP-1-Rezeptoragonisten nicht nur den Blutzucker senken, sondern auch kardiovaskuläre und nephroprotektive Effekte bieten.
Die partizipative Entscheidungsfindung zur Steigerung der Adhärenz in der leitliniengerechten Umsetzung der Therapieempfehlungen wird ebenso diskutiert wie die notwendige Umsetzung der Leitlinien besonders für Patienten mit einem langjährigen fortgeschrittenen Typ-2-Diabetes. Hier geht es um mögliche Therapiedeeskalationen – denn: Insulin ist keine Einbahnstraße. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich praxisnah mit den aktuellen Leitlinien vertraut zu machen, um Ihre therapeutische Entscheidungsfindung zu optimieren und Ihren Patienten eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.