Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Deutsches Zentrum für Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe (Gründer und Leiter) an der Landesfrauenklinik, Helios Universitätsklinikum Wuppertal
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren
Das vaginale Mikrobiom: Update zu Möglichkeiten des Einsatzes von Laktobazillen bei bakterieller Vaginose und Vulvovaginalkandidose
Das vaginale Mikrobiom: Update zu Möglichkeiten des Einsatzes von Laktobazillen bei bakterieller Vaginose und Vulvovaginalkandidose
Das vaginale Mikrobiom der gesunden prämenopausalen Frau ist ein komplexes dynamisches Ökosystem mit über 500 identifizierten Bakterienarten – darunter mehr als 30 Laktobazillus-Arten. Davon dominieren Lactobacillus (L.) L. crispatus, L. gasseri, L. jensenii und L. iners je nach Ethnie und Individuum unterschiedliche Community State Types (CST) und halten so die mikrobielle Balance aufrecht.
Bei einer bakteriellen Vaginose verschiebt sich dieses Gleichgewicht massiv: Laktobazillen werden stark reduziert, während Gardnerella-Arten und andere BV-assoziierte Bakterien zunehmen und sexuell übertragbare Biofilme bilden. Die Behandlung mit Antibiotika ist häufig nur begrenzt erfolgreich, was sich in einer hohen Rezidivquote zeigt.
In dieser Fortbildung erhalten Sie einen praxisrelevanten Überblick zur Wirksamkeit von oral oder vaginal verabreichten Laktobazillen bei der Reduktion von Rezidiven. Beleuchtet wird auch Ihre Rolle bei der Vulvovaginalkandidose, die ebenfalls häufig mit einer gestörten Mikrobiota verbunden ist.
Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie Zusatzbezeichnung Proktologie der Ärztekammer und Koloproktologie der European Society of Coloproctology (ESCP) edh End-& Dickdarmzentrum Hannover
- Allgemeinmedizin / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Urologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie
Hilfe es juckt - Analer Juckreiz im Praxisalltag
Hilfe es juckt - Analer Juckreiz im Praxisalltag
Diese eCME soll allgemeinärztlich tätigen Kolleg:innen einen strukturierten Überblick über die analen Dermatosen und deren Therapiemöglichkeiten geben. Sie soll dabei helfen mit dem schwierigen Thema "Analer Juckreiz" im Praxisalltag besser umgehen zu können.
Das Thema wird "vom Häufigen zum Seltenen" erarbeitet – immer mit dem Hintergrund der Praxisrelevanz und sinnvollen Umsetzbarkeit. Verschiedene Formen von Ekzemen, Psoriasis inversa, Herpes simplex Infektionen, Mykosen, bakterielle Dermatosen sowie Lichen und "Pruritus sine materia" können der Auslöser für analen Juckreiz sein. Diese Fortbildung beschäftigt sich mit diesen verschiedenen Krankheitsformen und beschreibt Ursachen, Symptomatik und Therapiemöglichkeiten.
Vizepräsident Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie
Orthopädische Privatpraxis Seintsch Illgner Koblenz
- Rheumatologie / Allgemeinmedizin
Polymyalgia Rheumatica S2e-Leitlinie: Neue Versorgungsstrategie und Risiken
Polymyalgia Rheumatica S2e-Leitlinie: Neue Versorgungsstrategie und Risiken
Die Polymyalgia rheumatica (PMR) zählt zu den häufigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen im höheren Lebensalter und erfordert eine frühzeitige Diagnosestellung sowie einen raschen Therapiebeginn, um Komplikationen und eine unnötig hohe Glukokortikoidbelastung zu vermeiden. In dieser CME erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über die aktualisierte S2e-Leitlinie zur PMR. Behandelt werden die klinischen Leitsymptome, wichtige Differenzialdiagnosen und Red Flags, die leitliniengerechte Diagnostik sowie die aktuelle Therapie mit individualisierter Glukokortikoidstrategie. Darüber hinaus werden Risiken der Glukokortikoid-Langzeittherapie, Strategien zur Glukokortikoidreduktion sowie der Einsatz glukokortikoidsparender Therapien anhand der aktuellen Evidenz und praxisrelevanter Fallbeispiele erläutert.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Kardiologie
Hypertonie - Erfolgreiche Diagnostik und Behandlung nach NVL 2023
Hypertonie - Erfolgreiche Diagnostik und Behandlung nach NVL 2023
Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland ist von Hypertonie betroffen, der Blutdruck dieser Patienten ist dauerhaft erhöht. Dies verursacht zu Beginn meist keine Beschwerden, kann auf Dauer aber wichtige Organe wie Herz, Gehirn, Nieren und Augen schädigen. Im Rahmen dieser Fortbildung wird die aktuell gültige Nationale VersorgungsLeitlinie Hypertonie besprochen und Sie erfahren nach einer Einleitung zu Definitionen, Epidemiologie und Früherkennung das Wichtigste zur Diagnostik sowie zur Therapie der Hypertonie. Bezüglich der Diagnostik erhalten Sie wertvolle Informationen zur Blutdruckmessung, zur Anamnese und körperlichen Untersuchung, zur Labordiagnostik sowie zur Basisdiagnostik von Endorganschäden. Zudem bekommen Sie einen Überblick zur sekundären Hypertonie, Weißkittelhypertonie und maskierter Hypertonie. Die in dieser Fortbildung besprochene Therapie der Hypertonie beinhaltet Therapieziele, Wichtiges zur Adhärenz sowie Empfehlungen zur Kommunikation mit den Patienten, zu nichtmedikamentösen Maßnahmen und medikamentösen Therapien sowie zur primärärztlichen und fachspezifischen Versorgung. Algorithmen zur Diagnostik, zum Monitoring sowie zur medikamentösen Therapie finden ebenfalls Berücksichtigung. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu Hypertonie auf den neuesten Stand zu bringen.
Facharzt für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie,
Facharzt für Laboratoriumsmedizin,
Chefarzt, Abteilung für Labormedizin, Impfzentrum,
Klinikum Würzburg Mitte, Standort Juliusspital
- Allgemeinmedizin / Infektiologie / Pneumologie / Nephrologie
Hantavirus kompakt - Bestens gewappnet für den nächsten Fall
Hantavirus kompakt - Bestens gewappnet für den nächsten Fall
Infektionen mit Hantaviren sind potenziell schwer verlaufende Erkrankungen, deren klinisches Spektrum sowohl das Hantavirus-Pulmonale Syndrom als auch hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom umfasst. Diese Fortbildung vermittelt einen praxisnahen Überblick über Virologie, Epidemiologie, Übertragungswege und die klinischen Manifestationen humanpathogener Hantaviren mit besonderem Fokus auf das Andes-Virus. Anhand aktueller Ausbruchsdaten und molekulargenetischer Erkenntnisse wird die bislang einzigartige Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Andes-Virus eingeordnet und deren Bedeutung für Diagnostik, Infektionsschutz und Patientenmanagement erläutert. Darüber hinaus werden aktuelle Empfehlungen zu Diagnostik, Probenversand, Hygienemaßnahmen und dem Management von Kontaktpersonen vorgestellt. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu Hantaviren auf den neuesten Stand zu bringen und für den nächsten Verdachtsfall optimal vorbereitet zu sein.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
B-Vitamine - Lebenswichtig, aber häufig unterschätzt
B-Vitamine - Lebenswichtig, aber häufig unterschätzt
B-Vitamine sind eine sehr heterogene Gruppe essenzieller Stoffe, die an einer Vielzahl von Reaktionen im menschlichen Körper beteiligt ist. Ein Mangel bleibt aufgrund unspezifischer Symptome häufig lange unerkannt, kann aber schwerwiegende Folgen haben. Diese Fortbildung bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen B-Vitamine, ihre Funktion und wo die Versorgung kritisch werden kann. Risikogruppen, arzneimittelbedinge Mangelzustände sowie diagnostische und therapeutische Besonderheiten werden diskutiert. Erweitern Sie Ihr Wissen, um einen Vitamin-B-Mangel im klinischen Alltag frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Chefarzt Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Klinikum Hochsauerland
- Allgemeinmedizin
Abhängigkeit von Schlafmitteln – Wie kann ich helfen?
Abhängigkeit von Schlafmitteln – Wie kann ich helfen?
Schlafstörungen zählen zu den häufigsten psychosomatischen Beschwerden in der hausärztlichen Praxis. Jeder zehnte Erwachsene leidet unter chronischen Schlafstörungen. Benzodiazepine und Z-Substanzen sind sichere Arzneimittel zur kurzfristigen Behandlung von Schlafstörungen, Angst und anderen psychischen Problemen. Im Verlauf einer längerfristigen Anwendung führen sie jedoch – meist unbemerkt – zu schwerwiegenden Nebenwirkungen bis hin zu Abhängigkeit, besonders bei alten Menschen. Diese Fortbildung informiert Sie über den juristischen Hintergrund der Verordnungen bei Schlafstörungen, epidemiologische und soziologische Fakten sowie konkrete Beratung in der hausärztlichen Praxis.
Leiter der Neurologischen Poliklinik und des Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrums (DSGZ), LMU Klinikum, Campus Großhadern, München
- Allgemeinmedizin / Neurologie / Naturheilverfahren / Geriatrie / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Schwindel im Alter - Praktische Tipps für Diagnose und evidenzbasierte Behandlung
Schwindel im Alter - Praktische Tipps für Diagnose und evidenzbasierte Behandlung
Viele Ihrer älteren Patienten sind von Schwindel geplagt. Die Schwindelsymptome sind hierbei sehr unterschiedlich. Eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung bilden die Basis der Diagnostik von Schwindel im Alter, um die genaue Ursache zu ermitteln und andere ernsthafte Erkrankungen auszuschließen. Bildgebende Verfahren und neurologische Tests können ebenfalls hilfreich sein. Prof. Dr. med. Andreas Zwergal, Leiter der Neurologischen Poliklinik und des Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrums (DSGZ), LMU Klinikum, Campus Großhadern, München, wird Sie praxisnah anhand von Fallbeispielen durch die Diagnosestellung führen. Abhängig von der zugrunde liegenden Ursache des Schwindels wird er die Pharmakotherapie und die Wichtigkeit von Physiotherapie bei Schwindel in Kombination mit neuen, digitalen Helfern vorstellen. Starten Sie am besten gleich mit dieser interessanten und kurzweiligen Online-Fortbildung.
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in Schönau am Königssee
Reisemediziner
Impfratgeber-Autor
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Pneumologie
RSV - Krankheitslast und Präventionsstrategien bei Säuglingen und Kleinkindern
RSV - Krankheitslast und Präventionsstrategien bei Säuglingen und Kleinkindern
Das Respiratorische-Synzytial-Virus (RSV) ist ubiquitär verbreitet und kann bei Menschen jeglichen Alters akute Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege auslösen. Obwohl sich eine RSV-Infektion in den meisten Fällen durch leichte, erkältungsähnliche Symptome äußert und selbstlimitierend verläuft, können schwere Infektionen der unteren Atemwege wie Pneumonien oder Bronchiolitis auftreten. Weltweit infizieren sich innerhalb der ersten zwei Lebensjahre nahezu alle Kleinkinder mit RSV und fast zwei Drittel der Atemwegserkrankungen dieser Altersgruppe können auf den Erreger zurückgeführt werden.
Diese zertifizierte Fortbildung gibt einen Überblick über die individuelle und allgemeine Krankheitslast durch RSV-Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern, eine Übersicht zu bestehenden Real-World-Evidence-(RWE-)Daten aus dem Versorgungsalltag und der Implementierung der STIKO-Empfehlung in Deutschland.
Infektiologische Ambulanz,
FA Innere Medizin,
Infektiologe, Diplom für Tropenmedizin, Zertifikat Reisemedizin
Universitätsklinik Jena
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kinder- und Jugendmedizin
Interaktive Kasuistik - Invasive Meningokokken Erkrankungen
Interaktive Kasuistik - Invasive Meningokokken Erkrankungen
Ein junger Patient kommt mit Fieber, Übelkeit und Hautausschlag in die Hausarztpraxis. Was auf den ersten Blick nach einer alltäglichen Erkrankung aussieht, erweist sich in der weiteren Diagnostik als schwerwiegende und potenziell tödlich verlaufende Infektion.
Begleiten Sie den Patienten zusammen mit dem Infektiologen Dr. med. Benjamin Schleenvoigt auf seinem Weg und lernen Sie, wie invasive Meningokokken-Erkrankungen erkannt und behandelt werden können. Dazu gehört auch, was im weiteren Verlauf und in speziellen Situationen zu beachten ist, um Meningokokken-Infektionen zu verhindern.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
Notfall Sepsis - Kontrollverlust des Körpers
Notfall Sepsis - Kontrollverlust des Körpers
Die Sepsis ist eine akut lebensbedrohliche Organdysfunktion infolge einer fehlregulierten Immunantwort auf eine Infektion und zählt weiterhin zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Trotz moderner Medizin wird die Erkrankung aufgrund ihrer oft unspezifischen Symptomatik noch immer zu spät erkannt – mit gravierenden Folgen bis hin zum septischen Schock, Multiorganversagen und langfristigen körperlichen sowie kognitiven Einschränkungen.
Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die aktuellen Empfehlungen zur Früherkennung, Diagnostik und Therapie der Sepsis sowie relevante Risikofaktoren, Screening-Strategien und Präventionsmaßnahmen. Besonderes Augenmerk liegt auf der raschen Identifikation gefährdeter Patienten, der Interpretation klinischer Warnsignale und der Bedeutung einer zeitkritischen Behandlung für die Prognose. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit einem der größten medizinischen Notfälle zu stärken und die Versorgung betroffener Patienten nachhaltig zu verbessern.
Augenklinik am Wittenbergplatz, Berlin
- Augenheilkunde / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Primäres Offenwinkelglaukom und Neuroinflammation
Primäres Offenwinkelglaukom und Neuroinflammation
Diese CME-Fortbildung beleuchtet die Bedeutung neuroinflammatorischer und neurodegenerativer Prozesse beim primären Offenwinkelglaukom (POWG). Neben den klassischen okulären Faktoren werden systemische Einflüsse wie arterielle Hypertonie, Diabetes, endotheliale Dysfunktion, oxidativer Stress sowie psychosoziale und Lebensstilfaktoren betrachtet. Die Fortbildung zeigt Zusammenhänge zwischen Neuroinflammation, gestörter zirkadianer Rhythmik, psychischen Begleiterkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen auf und diskutiert deren Relevanz für Diagnostik, Risikostratifizierung und ein ganzheitliches Therapiekonzept. Ergänzend werden interdisziplinäre Behandlungsansätze und neuroprotektive Strategien im Kontext des Glaukommanagements vorgestellt.
Facharzt für Allgemeinmedizin, Reisemedizin, Tropenmedizin, Ernährungsmedizin
Dr. Frühwein & Partner
München
- Kardiologie / Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin
Impfen mit Herz – Präventive Strategien für kardiovaskuläre Patienten
Impfen mit Herz – Präventive Strategien für kardiovaskuläre Patienten
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen tragen zudem ein deutlich erhöhtes Risiko für impfpräventable Infektionskrankheiten sowie für schwerwiegende Krankheitsverläufe. Trotz klarer Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) werden diese Patienten jedoch weiterhin unzureichend geimpft, was das Risiko für Hospitalisierungen und die Mortalität deutlich erhöht.
Diese CME vermittelt, welche Auswirkungen impfpräventable Infektionen auf die kardiovaskuläre Gesundheit haben und wie besonders gefährdete Patientengruppen identifiziert werden können. Sie zeigt zudem, wie aktuelle STIKO-Empfehlungen im Praxisalltag umgesetzt, Impfstrategien individuell angepasst und Impfungen gezielt in die Versorgung kardiovaskulärer Patientinnen und Patienten integriert werden können.
Fachärztin für Pneumologie, Allergologie und Infektiologie
Praxisinhaberin Pneumologie Süderelbe - Hamburg
Professur apl. an der Medizinischen Hochschule Hannover
- Allgemeinmedizin / Pneumologie / Infektiologie / Innere Medizin / Radiologie
Bronchiektasen - Erkennung, Diagnostik und Therapie nach der neuen S2k-Leitlinie
Bronchiektasen - Erkennung, Diagnostik und Therapie nach der neuen S2k-Leitlinie
Bronchiektasen sind zunehmend verbreitete, chronische Lungenerkrankungen, die durch die permanente Erweiterung der Bronchien und Bronchiolen charakterisiert sind. Dies führt zur Zerstörung der glatten Muskulatur und des elastischen Bindegewebes, was eine erhöhte Inflammation und Infektionsanfälligkeit zur Folge hat und eine Herausforderung in der Atemwegsmedizin darstellt.
In dieser Fortbildung gibt Ihnen Frau Dr. Rademacher eine umfassende Einführung zu Bronchiektasen und wie diese erkannt werden können. Entsprechend der neuen AWMF S2k-Leitlinie erhalten Sie einen aktuellen Überblick über die Diagnostik und Therapie von Bronchiektasen. Frau Dr. Rademacher betont zudem die Bedeutung der Ursachenforschung und erläutert den diagnostischen Algorithmus bei Exazerbationen mit dem Ziel, die Behandlung der Grunderkrankung zu optimieren, Infektionen zu kontrollieren und die chronische Entzündung effektiv zu behandeln.
Oberärztin CVK, Leiterin des Endometriosezentrum CHARITÉ, Universitätsmedizin Berlin
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Mehr als Schmerz: Begleiterkrankungen der Endometriose im klinischen Fokus
Mehr als Schmerz: Begleiterkrankungen der Endometriose im klinischen Fokus
Endometriose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die weit über Schmerzen und Fertilitätsstörungen hinausgeht und häufig mit zahlreichen Komorbiditäten verbunden ist. Diese CME beleuchtet die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Endometriose, chronischen Schmerzsyndromen, Fatigue, Migräne, gastrointestinalen Beschwerden, psychischen Belastungen und Autoimmunerkrankungen und zeigt, wie diese die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf vieler Patientinnen beeinflussen.
Diese Fortbildung soll teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten vermitteln, wie Endometriose assoziierte Komorbiditäten frühzeitig erkannt und von eigenständigen Krankheitsbildern differenziert werden können. Zudem zeigt sie, wie chronische Schmerzmechanismen, Fatigue, Migräne, gastrointestinale Beschwerden und psychische Belastungen in ein modernes, multimodales Behandlungskonzept integriert werden sollten.
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie,
Leitung Hannover Herzrhythmus Centrum,
Klinik für Kardiologie und Angiologie,
Medizinische Hochschule Hannover
- Kardiologie / Allgemeinmedizin / Angiologie
Neudiagnose HFrEF - Sind neue Ansätze bei der Risikostratifizierung des plötzlichen Herztodes nötig?
Neudiagnose HFrEF - Sind neue Ansätze bei der Risikostratifizierung des plötzlichen Herztodes nötig?
Patienten mit neu diagnostizierter Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) haben ein erhöhtes Risiko für plötzlichen Herztod (SCD). Im Rahmen dieser Fortbildung erhalten Sie einen Überblick zu den Empfehlungen der aktuellen ESC-Leitlinien zum plötzlichen Herztod und erfahren das Wichtigste zu neuen Erkenntnissen von diesem bei ischämischer und nicht-ischämischer Kardiomyopathie. Im Fokus stehen mögliche Limitationen bisheriger Strategien, die vulnerable Phase während der medikamentösen Auftitration sowie die Rolle tragbarer Kardioverter-Defibrillatoren (WCD). Anhand aktueller Studien wie SCD-PROTECT, PROLONG und HF-OPT wird gezeigt, dass das Risiko für plötzlichen Herztod in den ersten Monaten nach Diagnosestellung weiterhin hoch ist. Gleichzeitig kann jedoch unter intensiver Therapieoptimierung häufig eine relevante Verbesserung der linksventrikulären Funktion erreicht werden. Leitlinienbasierte sowie praxisnahe Empfehlungen zum Management von Patienten mit Herzinsuffizienz runden diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese, um eine aktuelle und klinisch relevante Einordnung neuer Strategien im Management des plötzlichen Herztodes bei HFrEF zu erhalten und die Versorgung betroffener Patienten weiter zu optimieren.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kinder- und Jugendmedizin / Anästhesiologie / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie
Mitarbeitergespräche in Praxis und Klinik – professionell, wertschätzend und wirksam
Mitarbeitergespräche in Praxis und Klinik – professionell, wertschätzend und wirksam
Diese CME vermittelt praxisnah die Grundlagen einer modernen und wertschätzenden Gesprächs- und Führungskultur im Gesundheitswesen. Der Kursleiter präsentiert unterschiedliche Gesprächsformen wie Feedback-, Entwicklungs- und Kritikgespräche und zeigt, wie konstruktive Kommunikation, wertschätzendes Feedback und professionelle Konfliktführung im ärztlichen Alltag gelingen können. Darüber hinaus werden psychologische Grundlagen der Gesprächsführung, typische Fehlerquellen sowie Strategien zur Förderung einer offenen Kommunikations- und Fehlerkultur dargestellt. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Führungskompetenz gezielt weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit in Ihrem Team nachhaltig zu stärken.
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologe
MVZ Dres Ramdor
Berlin
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Angiologie
Sichere und effektive Antikoagulation in der Praxis
Sichere und effektive Antikoagulation in der Praxis
Diese eCME vermittelt eine praxisnahe und leitlinienorientierte Auffrischung zur Antikoagulation mit Fokus auf Nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAC). Behandelt werden zentrale Aspekte der Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern sowie die Therapie venöser Thromboembolien. Neben pathophysiologischen Grundlagen und pharmakologischen Eigenschaften stehen klinische Entscheidungsstrategien, Risikostratifizierung und der Umgang mit speziellen Patientengruppen im Vordergrund. Ergänzend werden praxisrelevante Themen wie perioperatives Management, Arzneimittelinteraktionen, Blutungskomplikationen und Maßnahmen zur Verbesserung der Adhärenz adressiert. Ziel ist es, eine sichere, evidenzbasierte und individuell angepasste Antikoagulation im Praxisalltag zu unterstützen.