Aktuelle CME
Eine Auswahl an CME zu allgemeinärztlichen Themen, die auch zur regelmäßigen Wissensauffrischung geeignet sind, finden Sie hier.
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in Schönau am Königssee
Reisemediziner
Impfratgeber-Autor
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie / Innere Medizin
Kleine Patienten, große Pläne: Updates zu Reiseimpfungen bei Kindern
Kleine Patienten, große Pläne: Updates zu Reiseimpfungen bei Kindern
Reisen können für Familien mit unterschiedlichen Infektionsrisiken verbunden sein – abhängig von Reiseziel, Jahreszeit, Aufenthaltsbedingungen und individuellen Voraussetzungen. In der reisemedizinischen Beratung gilt es daher, den bestehenden Impfschutz, mögliche Expositionen und geeignete Präventionsmaßnahmen individuell zu berücksichtigen. Dabei sind nicht nur Fernreisen relevant: Auch in Deutschland und anderen europäischen Regionen können Infektionsrisiken bestehen.
In dieser Fortbildung zeigt Ihnen Ralph Köllges, worauf es bei der reisemedizinischen Beratung von Familien ankommt. Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über die Reiseanamnese, relevante Standard- und Reiseimpfungen sowie weitere Präventionsmaßnahmen und erfahren, wie Sie unterschiedliche Infektions- und Expositionsrisiken situationsgerecht bewerten. Dr. Michael Horn erläutert anhand von Kasuistiken und aktuellen Daten die Besonderheiten der FSME im Kindesalter, mögliche Langzeitfolgen und geeignete Impfstrategien.
Ziel der Fortbildung ist es, Ihnen die wesentlichen Aspekte einer individuellen und altersgerechten reisemedizinischen Beratung von Kindern und Familien zu vermitteln und dabei sowohl Infektionsrisiken im Ausland als auch relevante Risiken in Deutschland und Europa zu berücksichtigen.
Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie Zusatzbezeichnung Proktologie der Ärztekammer und Koloproktologie der European Society of Coloproctology (ESCP) edh End-& Dickdarmzentrum Hannover
- Allgemeinmedizin / Chirurgie - Allgemeine Chirurgie / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Urologie
Differentialdiagnosen des Hämorrhoidalleidens - Aus der Praxis für die Praxis
Differentialdiagnosen des Hämorrhoidalleidens - Aus der Praxis für die Praxis
Anhand der wesentlichen Leitsymptome gibt diese Fortbildung einen Überblick über Anamnese, Inspektion und Diagnose der häufigsten proktologischen Krankheitsbilder. Ausgehend vom Hämorrhoidalleiden, der mit einer Lebenszeitprävalenz von 70 % häufigsten proktologischen Erkrankung, werden die wesentlichen Differentialdiagnosen anhand von Blickdiagnosen gezeigt und basistherapeutische Maßnahmen vorgestellt. So werden Kolleg:innen aus anderen Fachgebieten gestärkt, die häufigsten proktologische Erkrankungen mit einfachen Mitteln zu diagnostizieren und basistherapeutisch zu behandeln.
Professur für Pneumologische Rehabilitation an der Philipps Universität Marburg
Chefarzt Fachzentrum Pneumologie Schön Klinik Berchtesgadener Land
Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg und PMU Salzburg
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Pneumologie
Inhalationstherapie
Inhalationstherapie
Die Inhalationstherapie ist ein zentraler Bestandteil in der Behandlung von Asthma und COPD, wird in der Praxis jedoch häufig durch Anwendungsfehler beeinträchtigt. Weniger als 40 Prozent der Patient:innen wenden ihre Inhalationsgeräte korrekt an, was zu unzureichender Wirksamkeitund einem erhöhten Risiko für Exazerbationen führen kann. In dieser Online-Fortbildung geben Prof. Dr. A. Rembert Koczulla und Dr. Tessa Schneeberger einen praxisnahen Überblick über die physikalischen Grundlagen der Aerosoltherapie, die Auswahl und den richtigen Einsatz verschiedener Inhalationssysteme sowie die häufigsten Fehler. Zudem werden Strategien zur Prävention vorgestellt, etwa durch gezielte Patient:innenschulung und regelmäßige Kontrolle der Inhalationstechnik. Ergänzt wird die Fortbildung durch aktuelle Leitlinienempfehlungen und die Betrachtung von Umweltaspekten moderner Inhalatoren. Ziel ist es, Ärzt:innen in die Lage zu versetzen, die Inhalationstherapie stärker zu personalisieren, die Technik konsequent zu überprüfen und Patient:innen langfristig zu einer korrekten Anwendung zu befähigen.
Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland
Past-Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
Leiter Arbeitsgruppe zur kardiometabolischen Prävention in der Medizinische Klinik I
Universitätsklinikum Aachen
- Endokrinologie und Diabetologie / Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin / Innere Medizin
Diabetes mellitus - Krankheitsbild und wichtige Impfungen
Diabetes mellitus - Krankheitsbild und wichtige Impfungen
Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die neben kardiovaskulären und mikrovaskulären Komplikationen auch mit einem erhöhten Risiko für Infektionen und schwere Krankheitsverläufe einhergeht. Diese CME beleuchtet das Zusammenspiel von Diabetes, Hyperglykämie und Immunabwehr und zeigt die Bedeutung von Impfungen als Bestandteil der Prävention. Im Fokus stehen die aktuellen STIKO-Empfehlungen zu COVID-19, Influenza, Pneumokokken, RSV und Herpes zoster sowie deren praktische Umsetzung bei Menschen mit Diabetes.
Diese CME vermittelt, wie das erhöhte Infektions- und Komplikationsrisiko bei Diabetes einzuschätzen ist, welche Impfungen indiziert sind und wie aktuelle Impfempfehlungen alters- und risikoadaptiert umgesetzt werden können. Zudem wird die Bedeutung von Impfungen für die Prävention infektiöser und kardiovaskulärer Folgeereignisse eingeordnet.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
Schwindel - Fahndung nach den Ursachen
Schwindel - Fahndung nach den Ursachen
Schwindel ist ein häufiges Symptom mit vielfältigen Ursachen – von harmlosen vestibulären Störungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen. Besonders bei älteren Menschen erhöhen Begleiterkrankungen und Polymedikation das Schwindel- und Sturzrisiko.
Diese Fortbildung bietet vor allem Hausärzten eine kompakte, praxisnahe Übersicht zur Einordnung von Schwindel. Sie vermittelt, wie sich häufige Schwindelformen und Ursachen unterscheiden, Warnzeichen erkennen und alters- sowie medikationsbedingte Einflussfaktoren berücksichtigen lassen. Denn eine strukturierte Anamnese und Differenzialdiagnostik unterstützen dabei, geeignete weitere Maßnahmen abzuleiten.
Medizinische Fakultät Universität Heidelberg, Medizinische Universität Graz, SYNLAB Akademie, Mannheim
- Allgemeinmedizin / Angiologie / Innere Medizin / Kardiologie
Fettstoffwechselstörungen - mögliche Hyperlipoproteinämien frühzeitig erkennen und diagnostizieren
Fettstoffwechselstörungen - mögliche Hyperlipoproteinämien frühzeitig erkennen und diagnostizieren
Störungen des Fettstoffwechsels (Hyperlipoproteinämie) sind klinisch häufig ohne Symptome. Wird die Hyperlipoproteinämie (HLP) jedoch nicht frühzeitig erkannt und behandelt, können die erhöhten Blutfette (Lipide) zu Folgeerkrankungen führen. Die Diagnose erfolgt mit Hilfe von Laboruntersuchungen, die im Wesentlichen drei Ziele haben:
- Abschätzung des kardiovaskulären Risikos,
- Diagnose einer spezifischen, oft primären Hyperlipoproteinämie,
- Etablierung der Indikation für nicht-medikamentöse und/oder medikamentöse Lipidsenkung.
Leitender Arzt, Stv. Zentrumsleiter
Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen ZAE
Universitäre Psychiatrische Kliniken UPK Basel
- Psychiatrie und Psychotherapie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Opioid-Umstellungen in der Substitutionstherapie: Relevante klinische Fragen zwischen Stabilität und Risiko
Opioid-Umstellungen in der Substitutionstherapie: Relevante klinische Fragen zwischen Stabilität und Risiko
Wann ist es Zeit, eine bestehende Opioidagonistentherapie zu überdenken – und wie lässt sich eine Umstellung sicher und praxisnah gestalten? Dieser Fragestellung geht Herr Dr. Hannes Strasser in seinem Vortrag nach. Anhand konkreter Fälle aus seiner langjährigen klinischen Erfahrung zeigt er, welche Gründe für einen Substanzwechsel sprechen können, wie sich individuelle Substanz- und Dosisentscheidungen treffen lassen und welche Umstellungsstrategien sich im Behandlungsalltag bewährt haben. Dabei stehen unterschiedliche pharmakologische Profile, Applikationsformen und Sicherheitsaspekte ebenso im Fokus wie Komorbiditäten, psychosoziale Faktoren und persönliche Präferenzen. Die praxisnah aufbereiteten Inhalte lassen sich gut auf typische Umstellungssituationen übertragen und unterstützen eine individuelle, patientenzentrierte Therapieplanung.
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
Einmal durch den Impfkalender im 1. Lebensjahr
Einmal durch den Impfkalender im 1. Lebensjahr
Impfpräventable Erkrankungen stellen vor allem für Säuglinge im ersten Lebensjahr eine besondere Bedrohung dar, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist. Für diese Altersgruppe kann ein optimaler Schutz sichergestellt werden, wenn die von der STIKO empfohlenen Standardimpfungen zeitgerecht durchgeführt werden. Auf die seit Juni 2020 veröffentlichte Empfehlung des „verkürzten 2+1 Impfschemas“ für die DTaP-IPV-Hib-HepB-Kombinationsimpfung wird hier nochmal explizit eingegangen, sowie auf die Rotaviren-, die MMRV- und die angepasste Meningokokken-Impfempfehlung.
Ziel dieser Fortbildung ist es Ihnen einen aktuellen Überblick über die derzeitige Datenlage und die aktuellen Impf-Empfehlungen der STIKO für Säuglinge und Kleinkinder zu geben. Die Teilnehmenden lernen, wie sie den optimalen Impfschutz für Neugeborene und Säuglinge sicherstellen, wie Schutzlücken vermieden werden können und welche Bedeutung mütterliche Immunisierung für die ersten Lebensmonate hat.
Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie
Praxis MainFachArzt, Frankfurt am Main
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie
Grundlagen der Sucht- und Substitutionsmedizin
Grundlagen der Sucht- und Substitutionsmedizin
Suchterkrankungen stellen weltweit und in allen Bevölkerungsschichten eine enorme medizinische und gesellschaftliche Herausforderung dar. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah die Grundlagen der Sucht- und Substitutionsmedizin. Behandelt werden Epidemiologie und Pathophysiologie der Sucht, die Probleme der Stigmatisierung sowie abschließend zentrale Therapieoptionen der Opioidabhängigkeit – von der psychosozialen Betreuung bis zur medikamentösen Behandlung.
Chirurg, Viszeralchirurg, Koloproktologe (EBSQ), Proktologe
Leiter des Regensburger Enddarmzentrums, Leitender Arzt der Abteilung für Proktologie
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Krankenhaus Barmherzige Brüder, Regensburg
- Allgemeinmedizin / Chirurgie - Viszeralchirurgie / Innere Medizin / Gastroenterologie / Geriatrie
Obstipation und Stuhlinkontinenz – erkennen, differenzieren, behandeln
Obstipation und Stuhlinkontinenz – erkennen, differenzieren, behandeln
Chronische Obstipation und Stuhlinkontinenz gehören zu den häufigen Beschwerdebildern in der ärztlichen Praxis und können die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Herr Prof. Schwandner führt strukturiert durch die zentralen diagnostischen und therapeutischen Fragestellungen und verbindet Leitlinienwissen mit konkreter klinischer Einordnung. Im Fokus stehen die Differenzierung funktioneller und morphologischer Ursachen, die leitliniengerechte Basisdiagnostik sowie die Frage, wann konservative Maßnahmen ausreichen und wann weiterführende oder operative Verfahren sinnvoll sind. Die Fortbildung bietet damit eine klare Orientierung für den Praxisalltag und zahlreiche unmittelbar umsetzbare Impulse für Diagnostik und Therapie.
Facharzt für Innere- und Allgemeinmedizin
Hausärztliche Gemeinschaftspraxis
- Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin / Innere Medizin
Impfen unter Immunsuppression - ausgewählte Krankheitsbilder
Impfen unter Immunsuppression - ausgewählte Krankheitsbilder
Rund 10 % der Bevölkerung sind von Erkrankungen betroffen, die mit einer Immunsuppression einhergehen. Die Zahl immunsupprimierter Patientinnen und Patienten nimmt stetig zu – vor allem durch den zunehmenden Einsatz immunmodulatorischer Therapien, etwa bei Autoimmunerkrankungen.
Diese Fortbildung vermittelt Ihnen einen praxisnahen Überblick über den gezielten Infektionsschutz bei Immunsuppression. Anhand relevanter Krankheitsbilder – darunter chronisch-entzündliche Erkrankungen, Asplenie, HIV und chronische Nierenerkrankungen – erhalten Sie konkrete Empfehlungen für die Impfplanung im Praxisalltag.
Im Fokus stehen die aktuellen STIKO-Empfehlungen zu Indikationsimpfungen sowie der differenzierte Einsatz von Tot- und Lebendimpfstoffen bei immunsuppressiver Therapie. Ergänzend wird die Rolle der Impfung von engen Kontaktpersonen beleuchtet – als zentrale Maßnahme zum Schutz vulnerabler Patientengruppen.
Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie
Ärztliche Direktorin, Klinik für Pneumologie, Department Medizin der Universität Universitätsklinikum Freiburg
- Pneumologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Bronchiektasen und COPD
Bronchiektasen und COPD
Bronchiektasen sind bei Patienten mit COPD eine klinisch relevante Begleiterkrankung und können mit häufigeren Exazerbationen, Hospitalisierungen und einer ungünstigeren Prognose einhergehen.
In dieser Fortbildung zeigt Ihnen Univ.-Prof. Daiana Stolz, wie Bronchiektasen und COPD pathophysiologisch zusammenhängen und welche Konsequenzen sich daraus für Diagnostik und Therapie ergeben. Sie erfahren, wie Sie die klinische Bedeutung von Bronchiektasen bei COPD einschätzen, typische Verdachtsmomente und diagnostische Kriterien erkennen und geeignete Therapiestrategien ableiten. Ein besonderer Fokus liegt auf Infektionen, der mikrobiologischen Diagnostik und Exazerbationen sowie auf diagnostischen Herausforderungen bei atypischen Verläufen. Anhand einer chronischen pulmonalen Aspergillose werden wichtige Schritte im klinischen Management praxisnah verdeutlicht.
Nutzen Sie die Fortbildung, um Patienten mit COPD und Bronchiektasen im Praxisalltag gezielter zu erkennen und differenziert zu behandeln.
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie,
Praxis für Prävention und kardiovaskuläre Medizin,
Essen
- Allgemeinmedizin / Kardiologie / Innere Medizin
Kardiovaskulärer Hochrisikopatient aus allgemeinärztlicher Sicht
Kardiovaskulärer Hochrisikopatient aus allgemeinärztlicher Sicht
Kardiovaskuläre Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Umso entscheidender ist es, kardiovaskuläre Hochrisikopatienten zu erkennen und dies wenn möglich, bevor ein kardiovaskuläres Ereignis aufgetreten ist. Im Rahmen dieser Fortbildung erfahren Sie von Herrn Dr. Beck, welche Patienten ein hohes bzw. ein sehr hohes kardiovaskuläres Risiko aufweisen und wie das kardiovaskuläre Gesamtrisiko unter anderem bestimmt werden kann. Da Hochrisikopatienten auf vorliegende kardiovaskuläre Erkrankungen und auf alle Risikofaktoren untersucht werden müssen, erhalten Sie wertvolle Informationen dazu, wie nach Identifikation eines Hochrisikopatienten vorgegangen werden soll. Dabei geht Herr Dr. Beck vor allem auf die empfohlenen Lebensstil-Modifikationen ein sowie auf die frühzeitige Erkennung und konsequente Behandlung von kardiovaskulären Risikofaktoren. Diese umfassen insbesondere chronische Niereninsuffizienz (CKD), Diabetes mellitus Typ 2, arterielle Hypertonie und Dyslipidämie. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu kardiovaskulären Hochrisikopatienten auf den neuesten Stand zu bringen und die optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Sexualität - Wie die Menopause das Liebesleben beeinflusst
Sexualität - Wie die Menopause das Liebesleben beeinflusst
Die Menopause bringt nicht nur hormonelle Veränderungen mit sich, sondern wirkt sich bei vielen Frauen auch tiefgreifend auf das sexuelle Erleben aus. Das sexuelle Empfinden kann durch medizinische Faktoren wie etwa vulvovaginale Atrophie, urogenitale Beschwerden oder chronische Erkrankungen maßgeblich beeinflusst werden. Auch das Thema Verhütung muss rund um die Menopause neu überdacht werden.
Diese Fortbildung vermittelt praxisrelevantes Wissen über die physiologischen, psychischen und partnerschaftlichen Aspekte sexueller Veränderungen in der Lebensmitte. Sie erhalten fundierte Impulse für ein ganzheitliches Verständnis und eine verbesserte Betreuung Ihrer Patientinnen in einer sensiblen Lebensphase.
Internistin und Infektiologin
Leitende Oberärztin für klinische Infektiologie,
Klinik für Pneumologie und Infektiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
- Pneumologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Palliativmedizin
Lungenmikrobiota: Von gesunden Lungen zur Entwicklung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung
Lungenmikrobiota: Von gesunden Lungen zur Entwicklung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung
Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört zu den weltweit führenden Ursachen für Morbidität und Mortalität und ist eng mit anhaltender Entzündung sowie fortschreitendem Lungenfunktionsverlust verbunden. Zunehmend rückt das Lungenmikrobiom in den Fokus: Bakterien, Pilze und Viren, die in gesunden Lungen eine fein austarierte Balance bilden, geraten bei COPD ins Ungleichgewicht und beeinflussen Entzündung, Krankheitsprogression und Exazerbationen. Die Fortbildung vermittelt den aktuellen Wissensstand zur Zusammensetzung der Lungenmikrobiota, zu molekularen Mechanismen und zur Rolle der Darm-Lungen-Achse. Teilnehmende erfahren, wie Veränderungen der mikrobiellen Vielfalt mit der Pathogenese von COPD verknüpft sind, welche Bedeutung Dysbiose-Modelle haben und wie sich zukünftige Therapieansätze durch eine gezielte Mikrobiom-Modulation gestalten könnten. So bietet die CME praxisrelevantes Wissen, das über die klassische Entzündungsbetrachtung hinausgeht und neue Perspektiven für Diagnostik und Therapie eröffnet.
Professur für Medizin in der Gesundheitspädagogik
Leitung des Instituts für Public Health & Health Research
Studiengangsleitung Master Gesundheitspädagogik
Pädagogische Hochschule Freiburg
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
FASD vorbeugen: Prävention, Gesprächsführung und Begleitung in der gynäkologischen Praxis
FASD vorbeugen: Prävention, Gesprächsführung und Begleitung in der gynäkologischen Praxis
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) sind vollständig vermeidbare, zugleich jedoch folgenschwere Schädigungen, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen können. Eine frühzeitige, wertschätzende Prävention und Beratung in der gynäkologischen Praxis nimmt daher eine zentrale Rolle ein.
Die Fortbildung vermittelt praxisnah, wie FASD-Prävention in bestehende Praxisroutinen integriert und die ärztliche Beratung an Lebenssituation, Konsumverhalten und individuellen Unterstützungsbedarf angepasst werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Methoden der motivierenden Gesprächsführung, dem Einsatz geeigneter Screening-Instrumente sowie dem professionellen Umgang mit Veränderungsbereitschaft und Ambivalenzen. Anhand konkreter Gesprächsstrategien erfahren Sie, wie Sie auch herausfordernde Beratungssituationen wertschätzend gestalten, Veränderungsmotivation fördern und bei weiterführendem Unterstützungsbedarf gezielt in geeignete Hilfsangebote vermitteln können.
Die Fortbildung bietet damit praxisnahe Impulse, um Prävention und Beratung rund um Alkoholkonsum und Schwangerschaft sicher und wirksam in den gynäkologischen Praxisalltag zu integrieren.
Praktischer Arzt
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Medizinisches Cannabis im Überblick - Grundlagen, aktuelle Daten und Leitlinien-Empfehlungen
Medizinisches Cannabis im Überblick - Grundlagen, aktuelle Daten und Leitlinien-Empfehlungen
Chronische Schmerzen, Spastik oder therapieresistente Übelkeit können im Praxisalltag zu therapeutischen Herausforderungen werden. Jeder Haus- und Facharzt darf Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen unter bestimmten Voraussetzungen Cannabisarzneimittel verordnen. Diese Fortbildung bietet einen kompakten und evidenzbasierten Überblick über den aktuellen Stand zur medizinischen Anwendung von Cannabis. Dabei werden mögliche Anwendungsgebiete wie Tumorerkrankungen, Schmerzmedizin, Multiple Sklerose und psychiatrische Erkrankungen samt Empfehlungen aktueller Leitlinien besprochen sowie auf Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen eingegangen. Darüber hinaus vermittelt diese Fortbildung praxisnahe Tipps zu Dosierung und Wirkeintritt, Applikationsformen und zur Verordnung. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu medizinischem Cannabis auf den neuesten Stand zu bringen.
Facharzt für Innere Medizin, Infektiologie
Zentrum für Onkologie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Allgemeinmedizin / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Innere Medizin / Pneumologie
COVID-19: Gut informiert die Impflücke schließen
COVID-19: Gut informiert die Impflücke schließen
COVID-19 ist auch nach Ende der Pandemie eine relevante Atemwegsinfektion, die insbesondere bei vulnerablen Personen schwere Verläufe und langfristige gesundheitliche Folgen verursachen kann. Diese CME beleuchtet Pathogenese, Krankheitsverlauf und Langzeitfolgen einschließlich Long- und Post-COVID und zeigt die Bedeutung der Prävention vor dem Hintergrund aktuell niedriger Impfquoten. Im Fokus stehen die aktuellen STIKO-Empfehlungen, die Identifikation besonders gefährdeter Patientengruppen sowie Möglichkeiten, Impfmüdigkeit und Impfskepsis durch eine gezielte ärztliche Beratung zu begegnen.
Diese CME vermittelt, wie Risikopatientinnen und -patienten für schwere und langfristige COVID-19-Folgen erkannt und aktuelle Impfempfehlungen sicher umgesetzt werden können. Zudem erfahren Sie, wie unterschiedliche Impfstofftechnologien einzuordnen sind und wie eine zielgerichtete Kommunikation dazu beitragen kann, bestehende Impflücken zu schließen.