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Logo der CME Fortbildung "Arzneimittelinteraktionen (AMI) von Antidepressiva"
Kursleiter
  • Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Psychiatrie und Psychotherapie

Arzneimittelinteraktionen (AMI) von Antidepressiva

CME-Bewertung (9)
3.00
CME-Views: 1.360
Kursdauer bis: 13.12.2018
Mit freundlicher Unterstützung von SERVIER Deutschland GmbH
Zertifiziert durch die Bayerische Landesärztekammer mit 2 CME-Punkten

Arzneimittelinteraktionen (AMI) von Antidepressiva

Die Therapie von affektiven Erkrankungen (unipolare oder bipolare Depression) erfordert häufig eine pharmakologische Mehrfachtherapie. Mindestens 50% der erstverordneten Medikation muß ergänzt oder geändert werden, ca. ein Drittel der Patienten brauchen zwei und mehr Antidepressiva, oft auch Kombinationen mit Neuroleptika (hohe Komorbidität von affektiven und psychotischen Störungen). Affektive Störungen gehen auch mit einer ausgeprägten Komorbidität für viele andere Krankheiten einher wie kardiovaskuläre und metabolische Störungen, oder sind therapiepflichtige Begleiterkrankungen zahlreicher primär nicht affektiver Störungen.

Generell sind Antidepressiva gut verträgliche Wirkstoffe. Aber die hohe Anzahl der Verordnungen (1,5 Milliarden DDD in 2015 nur zu Lasten der GKV, AVR 2016), das häufig höhere Alter der Betroffenen und häufige Polypharmakotherapie machen Antidepressiva zu Wirkstoffen mit relevanten und häufigen Arzneimittelinteraktionen (AMI). Antidepressiva müssen oft über viele Monate und Jahre eingenommen werden, was eine bestmögliche Adhärenz und Verträglichkeit erfordert.

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Logo der CME Fortbildung "Online-basierte Therapieprogramme bei Depressionen"
Kursleiter
  • Allgemeinmedizin / Neurologie / Psychiatrie und Psychotherapie

Online-basierte Therapieprogramme bei Depressionen

CME-Bewertung (13)
3.69
CME-Views: 2.386
Kursdauer bis: 17.07.2018
Mit freundlicher Unterstützung von SERVIER Deutschland GmbH
Zertifiziert durch die Bayerische Landesärztekammer mit 2 CME-Punkten

Online-basierte Therapieprogramme bei Depressionen

Angesichts der Lücke zwischen psychotherapeutischem Versorgungsbedarf und verfügbaren Ressourcen sowie Kapazitäten gewinnen innovative internetbasierte psychologische Therapieprogramme bei depressiven Störungen auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Das Internet kann hierbei als Informationsmedium für Selbsthilfeprogramme und/oder als Kommunikationsmedium für Psychotherapie ohne oder mit Therapeutenbegleitung - synchron in Echtzeit oder zeitversetzt asynchron - fungieren. Die Programme basieren zumeist auf den therapeutisch etablierten Prinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie, sie variieren vor allem im Grad der Individualisierung, der medialen Gestaltung der Intervention und der Einbindung von Therapeut oder geschultem Personal. Zur Wirksamkeit liegen inzwischen zahlreiche Studien und Metaanalysen vor. Interventionen, die internetbasierte Elemente und strukturierte persönliche Kontakte kombinieren, können Effekte erzielen, die konventioneller Face-to-Face Therapie gleichwertig sind. Hierbei ist aber nicht immer klar, ob die Effektivität den jeweiligen Programmen oder der persönlichen Unterstützung zuzuweisen ist. Bei einigen Programmen liegen auch replizierte Wirksamkeitsnachweise ohne persönliche Betreuung vor. Eine Übersicht zu aktuell in Deutschland verfügbaren online basierten Programmen bei Depression werden ebenso wie Daten zur Evidenz online basierter Therapien vorgestellt.

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