CME Archiv
Facharzt für Innere- und Allgemeinmedizin
Hausärztliche Gemeinschaftspraxis
- Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin / Innere Medizin
Impfen unter Immunsuppression - ausgewählte Krankheitsbilder
Impfen unter Immunsuppression - ausgewählte Krankheitsbilder
Rund 10 % der Bevölkerung sind von Erkrankungen betroffen, die mit einer Immunsuppression einhergehen. Die Zahl immunsupprimierter Patientinnen und Patienten nimmt stetig zu – vor allem durch den zunehmenden Einsatz immunmodulatorischer Therapien, etwa bei Autoimmunerkrankungen.
Diese Fortbildung vermittelt Ihnen einen praxisnahen Überblick über den gezielten Infektionsschutz bei Immunsuppression. Anhand relevanter Krankheitsbilder – darunter chronisch-entzündliche Erkrankungen, Asplenie, HIV und chronische Nierenerkrankungen – erhalten Sie konkrete Empfehlungen für die Impfplanung im Praxisalltag.
Im Fokus stehen die aktuellen STIKO-Empfehlungen zu Indikationsimpfungen sowie der differenzierte Einsatz von Tot- und Lebendimpfstoffen bei immunsuppressiver Therapie. Ergänzend wird die Rolle der Impfung von engen Kontaktpersonen beleuchtet – als zentrale Maßnahme zum Schutz vulnerabler Patientengruppen.
Bereichsleitung Gastrointestinale Tumore und ENETS Zentrum Neuroendokrine Tumore
Universitätsklinikum Marburg
- Hämatologie und Onkologie / Gastroenterologie / Nuklearmedizin / Innere Medizin
Aktuelles Praxiswissen zur ENETS-Leitlinie: NET des Dünndarms
Aktuelles Praxiswissen zur ENETS-Leitlinie: NET des Dünndarms
Dünndarm-NET gehören zu den häufigsten NET. Nachdem die WHO-Klassifikation aktualisiert und die Leitlinie der Europäischen Neuroendokrinen Tumorgesellschaft (ENETS) überarbeitet wurde, stellen Frau Prof. Rinke und Frau Prof. Pavel anhand der Schlüsselfragen aus der ENETS-Leitlinie die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Aspekte, sowie Neuerungen zum Dünndarm-NET vor. Unter Hinzunahme von Bildmaterial und Kasuistiken führen die beiden Referentinnen im Dialog praxisnah durch die Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge, wobei auch auf die Besonderheiten bei Vorliegen eines Karzinoid-Syndroms eingegangen wird.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
Arzneimittelnebenwirkungen - Angriff auf die Lunge
Arzneimittelnebenwirkungen - Angriff auf die Lunge
Weit mehr als 1.000 Arzneistoffe können zu Nebenwirkungen an den Atmungsorganen führen. Erste Symptome wie Husten und Atemnot sind sehr unspezifisch und machen es oft schwierig, eine medikamentös induzierte Lungenerkrankung zu erkennen, da die Beschwerden leicht mit Infekten oder chronischen Lungenerkrankungen verwechselt werden können.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Mediziner dafür zu sensibilisieren, welche häufig eingesetzten Medikamente pulmonale Nebenwirkungen auslösen können, wie diese klinisch erkennbar sind und welche ersten diagnostischen Schritte in der Praxis sinnvoll sind. Darüber hinaus soll vermittelt werden, wie sich Risikopatienten identifizieren lassen und wann eine Überweisung in die spezialisierte Versorgung notwendig ist.
Sektionsleiter Thorakale Onkologie, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Thoraxzentrum Ruhrgebiet, Klinik für Pneumologie und Infektiologie, Ev. Krankenhaus Herne
- Hämatologie und Onkologie / Pneumologie
IO-Therapie beim metastasierten NSCLC - Entwicklungen der letzten 10 Jahre, was haben wir gelernt
IO-Therapie beim metastasierten NSCLC - Entwicklungen der letzten 10 Jahre, was haben wir gelernt
Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) war lange durch begrenzte therapeutische Möglichkeiten und eine ungünstige Prognose geprägt – insbesondere im metastasierten Stadium. In den vergangenen Jahren hat die Immuntherapie das Behandlungsspektrum jedoch grundlegend erweitert und neue Optionen für das metastasierte NSCLC (mNSCLC) eröffnet.
Diese Fortbildung gibt einen kompakten Überblick über die dynamische Entwicklung immunonkologischer (IO) Therapiestrategien und zeigt, wie sich diese im Laufe der letzten zehn Jahre zu einem Standard in der Erstlinientherapie etabliert haben. Sie erfahren, welche Studien die aktuelle Therapielandschaft maßgeblich geprägt haben und welche Faktoren die Wahl zwischen Monotherapie und Kombinationstherapie beeinflussen. Auch die Frage, welche Patientengruppen besonders von einer Behandlung mit Checkpoint-Inhibitoren (CPI) profitieren und welche Rolle molekulare Marker wie KRAS, STK11 oder KEAP1 dabei spielen können, wird praxisnah beleuchtet.
Medizinischer Direktor des BCRT Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin, wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reise- und Tropenmedizin Düsseldorf, Lehrbeauftragter der Universität zu Köln (Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene), Consulting Expert der WHO und Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste
- Allgemeinmedizin / Arbeitsmedizin / Innere Medizin / Kinder- und Jugendmedizin
Aktuelle Relevanz ausgewählter Reiseimpfungen
Aktuelle Relevanz ausgewählter Reiseimpfungen
Reiseassoziierte Infektionskrankheiten stellen auch in Zeiten postpandemischer Mobilität ein relevantes Risiko für international reisende Patienten dar.
Diese Fortbildung bietet Ärzt*innen einen aktuellen Überblick über zentrale, impfpräventable Erkrankungen, die im reisemedizinischen Kontext besonders relevant sind – darunter Influenza, Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut, FSME, Japanische Enzephalitis, Meningokokken, Polio, Dengue und Gelbfieber. Die Inhalte basieren auf den aktuellen Empfehlungen der STIKO und werden durch praxisrelevante Hinweise zur Indikationsstellung, regionalen Risikobewertung und Impfberatung ergänzt.
Ziel der Fortbildung ist es, Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie Reiserisiken differenziert einschätzen, individuelle Impfindikationen ableiten und Impfentscheidungen unter Berücksichtigung geografischer, saisonaler und patientenspezifischer Faktoren treffen können. Auch besondere Anforderungen bei bestimmten Patientengruppen – etwa bei VFR-Reisenden oder chronisch Kranken – werden praxisnah thematisiert.
MHBA; Leitende Oberärztin, Fachärztin f. Neurologie,
Neurologie, Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau, Berlin
- Neurologie / Augenheilkunde / Intensivmedizin
Visusstörungen in der Neurologie - Differentialdiagnosen zur Optikusneuritis
Visusstörungen in der Neurologie - Differentialdiagnosen zur Optikusneuritis
Die Entzündung des Sehnervs, auch bekannt als Optikusneuritis oder Neuritis nervi optici, ist eine häufige neuroophthalmologische Erkrankung, die besonders mit Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose oder NMOSD aber auch infektiösen, metabolischen oder internistischen Grunderkrankungen einhergehen kann. Eine umfassende Diagnostik und Abgrenzung zu anderen Sehnervenerkrankungen kann für eine eindeutige Diagnose sowie für die Behandlung der Patienten von großer Bedeutung sein.
In dieser Fortbildung stellt Ihnen Frau Dr. Pagenkopf zu Beginn Epidemiologie, Ursachen sowie klinische und ophthalmologische Merkmale der Optikusneuritis vor. Anhand von Patientenfällen mit Visusminderung oder Visusverlust werden im Folgenden anschaulich und praxisnah wichtige Differentialdiagnosen der Optikusneuritis und die damit verbundenen diagnostischen Maßnahmen vorgestellt. Radiologische und ophthalmologische Befunde verdeutlichen die Besonderheiten der verschiedenen neuroophthalmologischen Störungen.
Ressortleiter Abrechnung, Medizin und Sonderproduktionen, ARZT & WIRTSCHAFT
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin
Misshandelte und missbrauchte Patienten - Prävention, Hilfe und Warnsignale
Misshandelte und missbrauchte Patienten - Prävention, Hilfe und Warnsignale
Opfer häuslicher Gewalt sind nicht immer leicht zu erkennen. Eine Sensibilisierung des Teams für Anzeichen kann helfen, mutmaßlich Betroffene zu identifizieren; die Anwendung bestimmter Gesprächsstrategien kann dazu beitragen, dass sich Gewaltopfer öffnen. Dabei trägt ein einfühlsames und doch klares Vorgehen dazu bei Kreisläufe der Gewalt zu durchbrechen. Um im Rahmen des Qualitätsmanagements ein effektives Schutzkonzept zu entwickeln und Gewaltopfer bestmöglich zu unterstützen, stehen verschiedene Ressourcen zur Verfügung, welche Ihnen im Rahmen dieser eCME vorgestellt werden.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin
Aggression und Gewalt im Alltag - Was tun?
Aggression und Gewalt im Alltag - Was tun?
Aggression und Gewalt stellen nicht nur ein gesellschaftliches, sondern zunehmend auch ein medizinisches Problem dar – mit direkten Auswirkungen auf Klinik- und Praxisalltag. Diese Fortbildung beleuchtet die neurobiologischen Grundlagen aggressiven Verhaltens und erläutert, wie strukturelle und funktionelle Veränderungen im Gehirn zu Impulsdurchbrüchen und Gewalt führen können. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie herausforderndes Verhalten insbesondere bei neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen entsteht und wie es sich von gezielter Gewalt abgrenzt. Teilnehmende Ärzte lernen, aggressive Verhaltensweisen differenziert zu erkennen, neurobiologisch zu verstehen und im klinischen Kontext richtig einzuordnen. Zudem vermittelt die Fortbildung Strategien im Umgang mit herausfordernden Situationen im medizinischen Setting sowie ein vertieftes Verständnis der medikamentösen Behandlungsoptionen.
Facharzt am Hauttumorzentrum Charité - Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité - Universitätsmedizin Berlin
- Haut- und Geschlechtskrankheiten / Hämatologie und Onkologie
Strahlentherapie bei kutanen Lymphomen: Empfehlungen der EORTC-Arbeitsgruppe
Strahlentherapie bei kutanen Lymphomen: Empfehlungen der EORTC-Arbeitsgruppe
Die Strahlentherapie spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung kutaner Lymphome – doch welche Dosis ist optimal? Trotz wachsender Anwendung niedrigdosierter Konzepte fehlen bislang klare, evidenzbasierte Standards. Dieser CME-Kurs beleuchtet aktuelle Empfehlungen, zeigt praxisnahe Entscheidungswege auf und gibt einen fundierten Überblick über die Literatur. Profitieren Sie von einem kompakten Update für Ihre tägliche Praxis – wissenschaftlich fundiert und klinisch relevant.
Facharzt für Transfusionsmedizin
Leiter des Institutes für Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Greifswald
- Angiologie / Kardiologie / Innere Medizin
Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT)
Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT)
Die Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT) geht mit einer Verminderung der Thrombozytenzahl bei gleichzeitiger Thromboseneigung einher. Verschiedene Risikofaktoren wie beispielsweise die Art des verwendeten Heparins konnten identifiziert werden. Im Rahmen dieser Fortbildung bespricht Herr Prof. Greinacher in seinem spannenden Vortrag das Wichtigste zur Diagnose und zur Therapie einer HIT. Neben wertvollen Informationen zum Pathomechanismus, zu den Risikofaktoren, zu HIT-Antikörpern und zur Diagnose anhand der 4 T's erhalten Sie praxisrelevante Tipps zum Ausschließen und Identifizieren einer HIT sowie zum Monitoring und zur Interpretation der Thrombozytenzahlen. Weitere praxisrelevante Empfehlungen die Therapieoptionen betreffend runden diese Fortbildung ab.
Direktor der Klinik für Infektiologie,
Universitätsklinikum Essen
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Geriatrie
Infektionskrankheiten und Immunschwäche – Relevanz des Impfens
Infektionskrankheiten und Immunschwäche – Relevanz des Impfens
Diese CME-Fortbildung beleuchtet die besondere Bedeutung von Impfungen bei Patient:innen mit Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie. Krankheitslast durch virale Infektionserkrankungen wie Influenza, COVID-19, RSV, Herpes zoster oder Heptatitis B finden genauso Berücksichtigung wie die Krankheitslast durch bakterielle Erreger wie Pneumonie oder Meningitis. Die Fortbildung vermittelt praxisrelevantes Wissen zu empfohlenen Indikationsimpfungen, Risiken durch impfpräventable Infektionen und konkreten Handlungsempfehlungen für den ärztlichen Alltag.
Chefarzt Rheumatologie und Klinische Immunologie
Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern
- Haut- und Geschlechtskrankheiten / Rheumatologie / Innere Medizin
Pharmakologisches Management der Psoriasis-Arthritis (PsA)
Pharmakologisches Management der Psoriasis-Arthritis (PsA)
Die Psoriasis-Arthritis (PsA) stellt eine komplexe und heterogene Erkrankung dar, die sowohl Haut als auch Gelenke betrifft. Rund jede dritte Person mit Psoriasis entwickelt im Laufe der Erkrankung eine PsA. Durch ihre vielfältigen klinischen Manifestationen und Komorbiditäten wie z.B. Spondylitis, Enthesitis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) oder Uveitis stellt sie eine Herausforderung in der Therapie dar und erfordert eine individualisierte und interdisziplinäre Behandlungsstrategie.
Ziel dieser Fortbildung ist es Ihnen anhand der Empfehlungen der European League Against Rheumatism (EULAR) einen Überblick zum pharmakologischen Management der PsA zu geben. Die Auswahl der Therapie hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Schweregrads der Erkrankung, des Ansprechens auf vorherige Therapien, der Präferenzen der Patientin oder des Patienten und potenzieller Begleiterkrankungen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, irreversible Gelenkschäden zu vermeiden und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
MBA
Facharzt für Allgemeinmedizin
Facharzt für Innere Medizin
Diabetologe, Praxis Hoffmann & Muth, Berlin
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie
Warum kontinuierliche Glukosemessung für alle Menschen mit T2D sinnvoll sein kann
Warum kontinuierliche Glukosemessung für alle Menschen mit T2D sinnvoll sein kann
In dieser praxisorientierten Online-Fortbildung erfahren Sie, warum die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) auch bei älteren Patient:innen mit Typ-2-Diabetes (T2D) einen wichtigen Stellenwert in der modernen Diabetestherapie hat. Angesichts einer hohen Prävalenz von T2D in der Altersgruppe 65+ sowie altersbedingter Herausforderungen wie Multimorbidität, funktionellen Einschränkungen und erhöhtem Hypoglykämierisiko gewinnen personalisierte Therapieansätze zunehmend an Bedeutung.
Die Fortbildung vermittelt evidenzbasierte Erkenntnisse zum Nutzen von CGM bei älteren, insulinbehandelten Patient:innen, stellt konkrete Anwendungsszenarien vor und beleuchtet technische, soziale und individuelle Aspekte – inklusive der zunehmenden digitalen Affinität dieser Altersgruppe.
Medizinischer Direktor Forschungsinstitut für Frauengesundheit, Leitung medikamentöse Tumortherapie, Sprecher des Brustzentrums
Universitätsklinikum Tübingen
- Hämatologie und Onkologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Real World Evidenz beim metastasierten Mammakarzinom: Praxisnahe Erkenntnisse
Real World Evidenz beim metastasierten Mammakarzinom: Praxisnahe Erkenntnisse
In dieser zertifizierten CME-Fortbildung erfahren Sie, welchen Beitrag Real-World-Evidenz (RWE) zur Optimierung der Versorgung von Patient:innen mit metastasiertem Brustkrebs leisten kann. Im Fokus stehen aktuelle Daten aus großen Register- und Beobachtungsstudien, die Versorgungsrealität, Therapieentscheidungen und Patient:innenoutcomes im klinischen Alltag abbilden.
Die Fortbildung zeigt, wie RWE randomisierte klinische Studien sinnvoll ergänzt, Versorgungslücken sichtbar macht und zur Ableitung personalisierter Therapieentscheidungen beiträgt.
Gerinnungsambulanz und Hämophiliezentrum
II. Medizinische Klinik und Poliklinik
Onkologie, Hämatologie und KMT mit der Sektion Pneumologie
UKE Hamburg
- Innere Medizin / Angiologie / Hämatologie und Onkologie
Oberflächliche Venenthrombose
Oberflächliche Venenthrombose
Die oberflächliche Venenthrombose (OVT) oder Thrombophlebitis stellt ein im Praxisalltag häufig unterschätztes Krankheitsbild dar. Typische Symptome sind Entzündungszeichen wie Rötung, Schwellung und Überwärmung des betroffenen Hautareals. Bei klinischem Verdacht auf OVT ist eine Ultraschalldiagnostik der betroffenen Extremität zum Ausschluss einer tiefen Venenthrombose indiziert. Zudem müssen die Längenausdehnung und der Abstand zur saphenofemoralen Einmündung (Crosse) ermittelt werden. Aufgrund der lokalisierten Thromboinflammation wird eine Antikoagulation über 45 Tage empfohlen, um relevante Endpunkte wie tiefe Venenthrombose, Lungenarterienembolie oder Rezidiv/Progression der OVT wirksam zu verhindern.
Chefarzt der Thorakalen Onkologie,
Asklepios Lungenklinik Gauting
- Hämatologie und Onkologie / Pneumologie
NSCLC - Behandlung der frühen Stadien
NSCLC - Behandlung der frühen Stadien
Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) ist die häufigste Form des Lungenkrebses. Trotz kurativer Resektion stellt es bereits in frühen Stadien eine therapeutische Herausforderung dar, da ein signifikanter Anteil der Patienten ein Rezidiv entwickelt.
Herr Professor Reinmuth, Experte für thorakale Onkologie, beleuchtet in seinem Vortrag aktuelle und zukünftige Therapieoptionen für resektable Stadien I bis III – mit besonderem Fokus auf adjuvante, neoadjuvante und perioperative Strategien. Dabei stellt er immunonkologische und zielgerichtete Therapiekonzepte für Patienten mit erhöhtem Rezidivrisiko vor und diskutiert die Bedeutung der molekularen Testung (z. B. PD-L1-Status, Treibermutationen) sowie den Stellenwert der ctDNA als prädiktiven Marker. Diese Fortbildung vermittelt aktuelle Erkenntnisse in einem sich dynamisch entwickelnden Therapiegebiet.
Facharzt für Hämatologie und Onkologie
Leiter des MPN Zentrums,
Geschäftsführender Oberarzt der III. Medizinische Klinik, Universitätsmedizin Mannheim
- Hämatologie und Onkologie
Diagnose und Therapie der Polycythaemia vera
Diagnose und Therapie der Polycythaemia vera
Die Polycythaemia vera ist eine chronische myeloproliferative Neoplasie mit hohem Risiko für thromboembolische Ereignisse und Krankheitsprogression. In seinem praxisnahen Vortrag beleuchtet Herr Prof. Reiter die diagnostischen WHO/ICC-Kriterien, differenzierte Risikostratifizierung und aktuelle Therapieoptionen – mit besonderem Fokus auf die frühzeitige Identifikation therapiebedürftiger Verläufe.
Lernen Sie, wie sich auch subtile Verlaufsformen sicher diagnostizieren lassen, welche prognostischen Marker entscheidend sind und wie Therapieentscheidungen individuell, leitliniengerecht und patientenzentriert getroffen werden können.
Direktor der Medizinischen Klinik 4 - Nephrologie
Universitätsklinikum Frankfurt
- Kardiologie / Nephrologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin
Verlust des Y-Chromosoms bei Männern - Neuer Risikofaktor bei Patienten mit CKD und KHK
Verlust des Y-Chromosoms bei Männern - Neuer Risikofaktor bei Patienten mit CKD und KHK
Der Verlust des Y-Chromosoms (LOY) ist ein altersabhängiges, somatisches Phänomen, das ab dem 60. Lebensjahr bei Männern vermehrt auftreten kann und zunehmend in den Fokus der Forschung rückt. Herr Prof. Speer zeigt in dieser Fortbildung anhand aktueller Daten, dass LOY mit erhöhter Mortalität, kardialer Fibrose, einer ungünstigeren Prognose bei chronischer Nierenerkrankung sowie schlechteren Verläufen der koronaren Herzkrankheit assoziiert ist. Ziel dieser Fortbildung ist es, Ihnen aktuelles Wissen zur klinischen Bedeutung von LOY zu vermitteln, die pathophysiologischen Zusammenhänge zu beleuchten und aufzuzeigen, wie LOY das Risikoprofil männlicher Patienten künftig beeinflussen könnte. Bleiben Sie bei der Risikostratifizierung auf dem neuesten Stand und erweitern Sie Ihr Wissen zu einem bisher wenig beachteten, aber neuen Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen bei Männern.