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MHBA
Medizinische Klinik/Geriatrie
Chefärztin
SRH Klinikum Sigmaringen
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Gastroenterologie
Gastrointestinales Mikrobiom: Grundlagen
Gastrointestinales Mikrobiom: Grundlagen
Diese Fortbildung vermittelt die grundlegenden wissenschaftlichen Konzepte des gastrointestinalen Mikrobioms. Sie erläutert Zusammensetzung und Funktionen der Mikrobiota entlang des Verdauungstrakts, inklusive deren Bedeutung für Immunfunktion, Stoffwechsel, Darmbarriere und die bidirektionale Darm-Hirn-Achse. Zudem zeigt sie auf, wie Ernährung, Lebensstil und Medikamente das Mikrobiom beeinflussen, wie Dysbiosen entstehen und welche evidenzbasierten Möglichkeiten es gibt, das Mikrobiom gesund zu erhalten und therapeutisch zu modulieren.
Leiterin des Bereichs Klinische Osteologie,
Frankfurter Hormon & Osteoporosezentrum,
Vorsitzende der Leitlinienkommission des
Dachverbandes Osteologie e.V.,
Vice Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Osteologie
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie / Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Chirurgie - Orthopädie und Unfallchirurgie
Autoimmunerkrankungen und Osteoporose
Autoimmunerkrankungen und Osteoporose
Osteoporose ist eine häufige Erkrankung, die mit vielen Risikofaktoren assoziiert ist.
Einer von diesen Risikofaktoren ist unter dem Begriff „Autoimmunerkrankung“ zu subsummieren. Diese bedingt entzündungsbedingt einen Knochenmassen-und Strukturabbau, wodurch das Frakturrisiko erhöht wird. Bei einer Autoimmunerkrankung ist aus diesem Grunde eine Osteoporosediagnostik empfohlen sowie prinzipiell mit Diagnose der Erkrankung die Einleitung einer Osteoporose-Basistherapie. Die medikamentöse Osteoporosetherapie wird in Abhängigkeit vom individuellen Frakturrisiko empfohlen, das zuvor bestimmt wird, nach Leitlinien des Dachverbandes Osteologie (AWMF 183-001) das 3-Jahres Frakturrisiko für vertebrale und Schenkelhalsfrakturen. Die Therapie erfolgt in Sequenzen, die dem Frakturrisiko angepasst werden.