CME Pneumologie
Direktor der Medizinischen Klinik V
Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin
Universitätsklinikum Aachen
- Allgemeinmedizin / Pneumologie / Arbeitsmedizin
Impfen bei COPD und Asthma: Prävention respiratorischer Infektionen und Exazerbationen
Impfen bei COPD und Asthma: Prävention respiratorischer Infektionen und Exazerbationen
Asthma und COPD sind chronische Atemwegserkrankungen, bei denen respiratorische Infektionen häufig Exazerbationen auslösen und den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen können. Impfungen sind daher ein wichtiger Bestandteil des leitliniengerechten Krankheitsmanagements. Diese Fortbildung zeigt, wie Impfempfehlungen bei Menschen mit Asthma und COPD risikoadaptiert umgesetzt werden können. Im Fokus stehen insbesondere Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken, RSV und COVID-19 sowie weitere für diese Patientengruppen relevante Schutzimpfungen.
Die CME vermittelt, wie das infektionsbedingte Exazerbations- und Komplikationsrisiko eingeschätzt, individuelle Impfindikationen abgeleitet und Impflücken erkannt werden können. Zudem wird aufgezeigt, wie Impfungen priorisiert und praxisnah in die Versorgung integriert werden können.
Ärztlicher Direktor und Chefarzt im Fachbereich Pneumologie der VITREA Klinik in Hagen-Ambrock
- Pneumologie / Neurologie / Psychiatrie und Psychotherapie / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Allgemeinmedizin
Schlafapnoe-Endotypen und ihre Bedeutung für die klinische Praxis
Schlafapnoe-Endotypen und ihre Bedeutung für die klinische Praxis
Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung, deren pathophysiologische Ursachen sich individuell stark unterscheiden. Die Fortbildung beleuchtet die klinische Relevanz von OSA-Endotypen und zeigt, wie deren differenzierte Erfassung neue Wege für eine personalisierte Diagnostik und Therapie eröffnet. Teilnehmende lernen, wie sich anatomische und nicht-anatomische Merkmale zuverlässig und praxisnah bestimmen lassen, wie diese die Therapieentscheidung beeinflussen und welche Rolle Endotypen bei der Vorhersage des Therapieerfolgs spielen. Zudem wird vermittelt, wie sich Endotypen gezielt modifizieren lassen und welche Auswirkungen dies auf patientenzentrierte Outcomes hat.
Professur für Pneumologische Rehabilitation an der Philipps Universität Marburg
Chefarzt Fachzentrum Pneumologie Schön Klinik Berchtesgadener Land
Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg und PMU Salzburg
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Pneumologie
Inhalationstherapie – Grundlagen und Praxistipps
Inhalationstherapie – Grundlagen und Praxistipps
Die Inhalationstherapie ist ein zentraler Bestandteil in der Behandlung von Asthma und COPD, wird in der Praxis jedoch häufig durch Anwendungsfehler beeinträchtigt. Weniger als 40 Prozent der Patient:innen wenden ihre Inhalationsgeräte korrekt an, was zu unzureichender Wirksamkeitund einem erhöhten Risiko für Exazerbationen führen kann. In dieser Online-Fortbildung geben Prof. Dr. A. Rembert Koczulla und Dr. Tessa Schneeberger einen praxisnahen Überblick über die physikalischen Grundlagen der Aerosoltherapie, die Auswahl und den richtigen Einsatz verschiedener Inhalationssysteme sowie die häufigsten Fehler. Zudem werden Strategien zur Prävention vorgestellt, etwa durch gezielte Patient:innenschulung und regelmäßige Kontrolle der Inhalationstechnik. Ergänzt wird die Fortbildung durch aktuelle Leitlinienempfehlungen und die Betrachtung von Umweltaspekten moderner Inhalatoren. Ziel ist es, Ärzt:innen in die Lage zu versetzen, die Inhalationstherapie stärker zu personalisieren, die Technik konsequent zu überprüfen und Patient:innen langfristig zu einer korrekten Anwendung zu befähigen.
Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie
Ärztliche Direktorin, Klinik für Pneumologie, Department Medizin der Universität Universitätsklinikum Freiburg
- Pneumologie / Innere Medizin / Allgemeinmedizin
Bronchiektasen und COPD
Bronchiektasen und COPD
Bronchiektasen sind bei Patienten mit COPD eine klinisch relevante Begleiterkrankung und können mit häufigeren Exazerbationen, Hospitalisierungen und einer ungünstigeren Prognose einhergehen.
In dieser Fortbildung zeigt Ihnen Univ.-Prof. Daiana Stolz, wie Bronchiektasen und COPD pathophysiologisch zusammenhängen und welche Konsequenzen sich daraus für Diagnostik und Therapie ergeben. Sie erfahren, wie Sie die klinische Bedeutung von Bronchiektasen bei COPD einschätzen, typische Verdachtsmomente und diagnostische Kriterien erkennen und geeignete Therapiestrategien ableiten. Ein besonderer Fokus liegt auf Infektionen, der mikrobiologischen Diagnostik und Exazerbationen sowie auf diagnostischen Herausforderungen bei atypischen Verläufen. Anhand einer chronischen pulmonalen Aspergillose werden wichtige Schritte im klinischen Management praxisnah verdeutlicht.
Nutzen Sie die Fortbildung, um Patienten mit COPD und Bronchiektasen im Praxisalltag gezielter zu erkennen und differenziert zu behandeln.
Internistin und Infektiologin
Leitende Oberärztin für klinische Infektiologie,
Klinik für Pneumologie und Infektiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
- Pneumologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Palliativmedizin
Lungenmikrobiota: Von gesunden Lungen zur Entwicklung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung
Lungenmikrobiota: Von gesunden Lungen zur Entwicklung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung
Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört zu den weltweit führenden Ursachen für Morbidität und Mortalität und ist eng mit anhaltender Entzündung sowie fortschreitendem Lungenfunktionsverlust verbunden. Zunehmend rückt das Lungenmikrobiom in den Fokus: Bakterien, Pilze und Viren, die in gesunden Lungen eine fein austarierte Balance bilden, geraten bei COPD ins Ungleichgewicht und beeinflussen Entzündung, Krankheitsprogression und Exazerbationen. Die Fortbildung vermittelt den aktuellen Wissensstand zur Zusammensetzung der Lungenmikrobiota, zu molekularen Mechanismen und zur Rolle der Darm-Lungen-Achse. Teilnehmende erfahren, wie Veränderungen der mikrobiellen Vielfalt mit der Pathogenese von COPD verknüpft sind, welche Bedeutung Dysbiose-Modelle haben und wie sich zukünftige Therapieansätze durch eine gezielte Mikrobiom-Modulation gestalten könnten. So bietet die CME praxisrelevantes Wissen, das über die klassische Entzündungsbetrachtung hinausgeht und neue Perspektiven für Diagnostik und Therapie eröffnet.
Facharzt für Innere Medizin, Infektiologie
Zentrum für Onkologie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Allgemeinmedizin / Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Innere Medizin / Pneumologie
COVID-19: Gut informiert die Impflücke schließen
COVID-19: Gut informiert die Impflücke schließen
COVID-19 ist auch nach Ende der Pandemie eine relevante Atemwegsinfektion, die insbesondere bei vulnerablen Personen schwere Verläufe und langfristige gesundheitliche Folgen verursachen kann. Diese CME beleuchtet Pathogenese, Krankheitsverlauf und Langzeitfolgen einschließlich Long- und Post-COVID und zeigt die Bedeutung der Prävention vor dem Hintergrund aktuell niedriger Impfquoten. Im Fokus stehen die aktuellen STIKO-Empfehlungen, die Identifikation besonders gefährdeter Patientengruppen sowie Möglichkeiten, Impfmüdigkeit und Impfskepsis durch eine gezielte ärztliche Beratung zu begegnen.
Diese CME vermittelt, wie Risikopatientinnen und -patienten für schwere und langfristige COVID-19-Folgen erkannt und aktuelle Impfempfehlungen sicher umgesetzt werden können. Zudem erfahren Sie, wie unterschiedliche Impfstofftechnologien einzuordnen sind und wie eine zielgerichtete Kommunikation dazu beitragen kann, bestehende Impflücken zu schließen.
Professur für Pneumologische Rehabilitation an der Philipps Universität Marburg
Chefarzt Fachzentrum Pneumologie Schön Klinik Berchtesgadener Land
Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg und PMU Salzburg
- Innere Medizin / Pneumologie / Infektiologie
Basistherapie der Bronchiektasen
Basistherapie der Bronchiektasen
Bronchiektasen sind eine chronische Lungenerkrankung, deren Prävalenz kontinuierlich steigt und die mit rezidivierenden Infekten, produktivem Husten und einer schleichenden Verschlechterung der Lungenfunktion einhergeht. Unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Rembert Koczulla und Dr. Tessa Schneeberger wird in dieser Fortbildung die Basistherapie der Bronchiektasen inkl. Rauchentwöhnung, Schutzimpfungen, Atemphysiotherapie, Sekretolyse, körperliches Training und Rehabilitation in den Mittelpunkt gestellt. Sie zeigen, wie durch gezielte Maßnahmen eine effektive Symptomkontrolle, die Reduktion von Exazerbationen und eine langfristige Stabilisierung erreicht werden können. Die Teilnehmenden lernen, u.a. physiotherapeutische Maßnahmen leitliniengerecht und patientenorientiert einzusetzen, Therapien individuell anzupassen und Patientinnen und Patienten aktiv in das Management einzubeziehen. Der Stellenwert der pulmonalen spezifische Rehabilitation und viele praktische Tipps werden im Rahmen dieser Fortbildung vermittelt.
Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zur Basistherapie von Bronchiektasen zu aktualisieren und die Lebensqualität Ihrer Patienten durch gezielte Maßnahmen nachhaltig zu verbessern.
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Schwarzwald-Baar Klinikum, Villingen-Schwenningen
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / Haut- und Geschlechtskrankheiten / Pneumologie / Allgemeinmedizin
Allergische Atemwegserkrankungen - Diagnostik und Behandlung mit Allergenimmuntherapie
Allergische Atemwegserkrankungen - Diagnostik und Behandlung mit Allergenimmuntherapie
Allergische Atemwegserkrankungen haben chronische Merkmale und treten weltweit in immer schwereren Formen auf. Atemwegsallergien umfassen Symptome, die von den oberen und/oder unteren Atemwegen ausgehen, durch Kontakt mit Allergenen ausgelöst werden und klassischerweise mit einem Immunglobulin E (IgE)-vermittelten Mechanismus zusammenhängen.
Diese eCME soll die Dringlichkeit der Behandlung dieser Erkrankungen darstellen und über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet informieren. Die Allergenimmuntherapie (AIT) ist eine einzigartige ätiologische Behandlung, die den Verlauf einer allergischen Atemwegserkrankung verändern kann.
Pneumologie Emmendingen
Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie
- Allgemeinmedizin / Pneumologie
Asthma und COPD: Was muss der Hausarzt beachten?
Asthma und COPD: Was muss der Hausarzt beachten?
Asthma und COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) sind häufige Atemwegserkrankungen, die Hausärzte oft in ihrer Praxis sehen. COPD betrifft Männer und Frauen nahezu gleich, wobei über 80% der Fälle auf Rauchen zurückzuführen sind. Asthma bronchiale zeigt eine etwas höhere Prävalenz, wobei Frauen häufiger betroffen sind.
Diese eCME beleuchtet die Unterschiede zwischen Asthma und COPD, ihre Hauptformen und Auslöser sowie spezifische Therapieansätze nach den Nationalen VersorgungsLeitlinien. Ein besonderer Fokus liegt auf der richtigen Einführung und Anwendung von Inhalativa. Zudem wird erörtert, wann eine Überweisung zum Pneumologen erforderlich ist. Die Fortbildung richtet sich an Hausärzte und bietet praxisnahe Informationen zur optimalen Versorgung und Überwachung dieser häufigen Atemwegserkrankungen.
Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie,
Chefärztin, Innere Medizin I, St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig
- Pneumologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
NSCLC: Therapierbare genetische Alterationen - Neue Leitlinien 2026
NSCLC: Therapierbare genetische Alterationen - Neue Leitlinien 2026
Lungenkarzinome gehören zu den häufigsten malignen Tumoren. Der Anteil nicht-kleinzelliger Lungenkarzinome (NSCLC) beträgt ca. 80 - 85 % und die Diagnosestellung erfolgt meist in fortgeschrittenen oder metastasierten Stadien. Im Rahmen dieser Fortbildung stellt Frau Dr. Gütz als Autorin der kürzlich erschienenen Leitlinien die Empfehlungen dieser zur Therapie des NSCLC vor. Dabei werden unter anderem NSCLC-Patienten in frühen Stadien, im nicht operablen Stadium III sowie im Stadium IV besprochen. Der besondere Fokus liegt dabei auf den therapierbaren genetischen Alterationen wie unter anderem EGFR-Mutationen, ALK-Fusionen, BRAF-V600E-Mutation und KRAS-G12C-Mutation. Neben den Leitlinien-Empfehlungen inklusive Therapie-Algorithmen erfahren Sie dabei kurz und prägnant das Wichtigste zu den relevanten Studiendaten. Nutzen Sie diese Fortbildung, Ihr Wissen zu den Therapieoptionen bei Patienten mit NSCLC leitliniengerecht auf den neuesten Stand zu bringen.
Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Schlafmedizin, Rehabilitationswesen, Köln
- Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Pneumologie
Rauchen und Tabakabhängigkeit - Diagnostik und Behandlung
Rauchen und Tabakabhängigkeit - Diagnostik und Behandlung
Tabakrauch gehört zu den gefährlichsten Substanzgemischen mit psychotropen Inhaltsstoffen. Das Inhalieren von diesem ist mit vielen verschiedenen mittel- und langfristigen gesundheitlichen Risiken wie Atemwegserkrankungen, Krebserkrankungen und auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert. Im Rahmen dieser Fortbildung bespricht Herr Dr. de Zeeuw das Wichtigste zum Rauchen und zur Tabakabhängigkeit und gibt wertvolle und praxisrelevante Tipps zur erfolgreichen Tabakentwöhnung. Dabei wird insbesondere auf die motivierende Gesprächsführung zum Erreichen der Motivation zur Rauchfreiheit bei den Patienten sowie auf die 5 „A’s“ und die drei goldenen „S“ Schlusspunktmethode, Umgang mit Schlüsselreizen und Substitution eingegangen. Neben dem Rauchen von Zigaretten findet zudem das Rauchen von weiteren Tabakprodukten wie E-Zigarette, Shisha und Tabakerhitzer Berücksichtigung. Diese Fortbildung liefert konkrete Handlungsempfehlungen für den Praxisalltag und unterstützt Sie dabei, die Patienten auf dem Weg in ein rauchfreies Leben erfolgreich zu begleiten und somit ihre Lebensqualität erheblich zu verbessern.
Facharzt für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie,
Facharzt für Laboratoriumsmedizin,
Chefarzt, Abteilung für Labormedizin, Impfzentrum,
Klinikum Würzburg Mitte, Standort Juliusspital
- Allgemeinmedizin / Infektiologie / Pneumologie / Nephrologie
Hantavirus kompakt - Bestens gewappnet für den nächsten Fall
Hantavirus kompakt - Bestens gewappnet für den nächsten Fall
Infektionen mit Hantaviren sind potenziell schwer verlaufende Erkrankungen, deren klinisches Spektrum sowohl das Hantavirus-Pulmonale Syndrom als auch hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom umfasst. Diese Fortbildung vermittelt einen praxisnahen Überblick über Virologie, Epidemiologie, Übertragungswege und die klinischen Manifestationen humanpathogener Hantaviren mit besonderem Fokus auf das Andes-Virus. Anhand aktueller Ausbruchsdaten und molekulargenetischer Erkenntnisse wird die bislang einzigartige Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Andes-Virus eingeordnet und deren Bedeutung für Diagnostik, Infektionsschutz und Patientenmanagement erläutert. Darüber hinaus werden aktuelle Empfehlungen zu Diagnostik, Probenversand, Hygienemaßnahmen und dem Management von Kontaktpersonen vorgestellt. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihr Wissen zu Hantaviren auf den neuesten Stand zu bringen und für den nächsten Verdachtsfall optimal vorbereitet zu sein.
Leitender Oberarzt, LMU Klinikum, Medizinische Klinik und Poliklinik V, Pneumologie/Thorakale Onkologie, Thoracic Oncology Centre Munich (TOM), Netzwerkkoordinator des Lungentumorzentrums München
- Pneumologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin
Neue S3-Leitlinie: Aktuelle und zukünftige Therapien beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC)
Neue S3-Leitlinie: Aktuelle und zukünftige Therapien beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC)
Das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) ist ein hoch aggressiver Tumor mit schnellem Wachstum und früher Metastasierung. Bereits bei Diagnosestellung befinden sich viele Patienten im fortgeschrittenen Stadium, die Prognose ist nach wie vor sehr schlecht. In dieser Fortbildung erhalten Sie von Herrn PD Dr. Kauffmann-Guerrero einen praxisnahen Überblick der Empfehlungen zum SCLC der kürzlich aktualisierten S3-Leitlinie Lungenkarzinom 2026. Ein Fokus liegt dabei auf den aktuellen Therapiestandards bei SCLC-Patienten in lokal fortgeschrittenen und metastasierten Stadien. Besprochen werden unter anderem die neuen Empfehlungen der Leitlinie, nachdem kürzlich Neuzulassungen sowohl für die Erstlinien-Erhaltungstherapie als auch für die Zweitlinientherapie erfolgt sind. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Informationen zu neuen Therapieoptionen wie beispielweise Antikörper-Drug-Konjugate und T-Zell-Engager. Diese Fortbildung bietet Ihnen fundiertes Wissen auf dem aktuellen Stand und unterstützt Sie dabei, SCLC-Patienten auf höchstem Niveau leitlinienkonform und zukunftsorientiert zu versorgen.
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in Schönau am Königssee
Reisemediziner
Impfratgeber-Autor
- Allgemeinmedizin / Kinder- und Jugendmedizin / Pneumologie
RSV - Krankheitslast und Präventionsstrategien bei Säuglingen und Kleinkindern
RSV - Krankheitslast und Präventionsstrategien bei Säuglingen und Kleinkindern
Das Respiratorische-Synzytial-Virus (RSV) ist ubiquitär verbreitet und kann bei Menschen jeglichen Alters akute Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege auslösen. Obwohl sich eine RSV-Infektion in den meisten Fällen durch leichte, erkältungsähnliche Symptome äußert und selbstlimitierend verläuft, können schwere Infektionen der unteren Atemwege wie Pneumonien oder Bronchiolitis auftreten. Weltweit infizieren sich innerhalb der ersten zwei Lebensjahre nahezu alle Kleinkinder mit RSV und fast zwei Drittel der Atemwegserkrankungen dieser Altersgruppe können auf den Erreger zurückgeführt werden.
Diese zertifizierte Fortbildung gibt einen Überblick über die individuelle und allgemeine Krankheitslast durch RSV-Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern, eine Übersicht zu bestehenden Real-World-Evidence-(RWE-)Daten aus dem Versorgungsalltag und der Implementierung der STIKO-Empfehlung in Deutschland.
Fachärztin für Radiologie
Oberärztin am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Medizinischen Hochschule Hannover
- Radiologie / Pneumologie / Innere Medizin / Infektiologie
Bronchiektasen – Radiologische Diagnose, Differentialdiagnose und Verlaufskontrolle
Bronchiektasen – Radiologische Diagnose, Differentialdiagnose und Verlaufskontrolle
Bronchiektasen sind eine komplexe und oft unterschätzte chronische Lungenerkrankung, deren frühzeitige und präzise Diagnostik für den weiteren Verlauf entscheidend ist. In dieser Fortbildung zeigt Prof. Dr. Sabine Dettmer, Radiologin an der Medizinischen Hochschule Hannover, wie die moderne CT-Technik zur sicheren Erkennung, Differenzierung und phänotypischen Einordnung von Bronchiektasen eingesetzt werden kann. Anhand zahlreicher Fallbeispiele wird die Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern wie COPD, Mukoviszidose und selteneren Differenzialdiagnosen wie der primären ziliären Dyskinesie praxisnah erläutert. Darüber hinaus lernen Sie, wie radiologische Verlaufskontrollen strukturiert durchgeführt und bewertet werden können. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre radiologische Expertise bei bronchiektatischen Lungenerkrankungen zu vertiefen – praxisnah, strukturiert und auf dem neuesten Stand.
Fachärztin für Pneumologie, Allergologie und Infektiologie
Praxisinhaberin Pneumologie Süderelbe - Hamburg
Professur apl. an der Medizinischen Hochschule Hannover
- Allgemeinmedizin / Pneumologie / Infektiologie / Innere Medizin / Radiologie
Bronchiektasen - Erkennung, Diagnostik und Therapie nach der neuen S2k-Leitlinie
Bronchiektasen - Erkennung, Diagnostik und Therapie nach der neuen S2k-Leitlinie
Bronchiektasen sind zunehmend verbreitete, chronische Lungenerkrankungen, die durch die permanente Erweiterung der Bronchien und Bronchiolen charakterisiert sind. Dies führt zur Zerstörung der glatten Muskulatur und des elastischen Bindegewebes, was eine erhöhte Inflammation und Infektionsanfälligkeit zur Folge hat und eine Herausforderung in der Atemwegsmedizin darstellt.
In dieser Fortbildung gibt Ihnen Frau Dr. Rademacher eine umfassende Einführung zu Bronchiektasen und wie diese erkannt werden können. Entsprechend der neuen AWMF S2k-Leitlinie erhalten Sie einen aktuellen Überblick über die Diagnostik und Therapie von Bronchiektasen. Frau Dr. Rademacher betont zudem die Bedeutung der Ursachenforschung und erläutert den diagnostischen Algorithmus bei Exazerbationen mit dem Ziel, die Behandlung der Grunderkrankung zu optimieren, Infektionen zu kontrollieren und die chronische Entzündung effektiv zu behandeln.
Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Transfusionsmedizin, Laboratoriumsmedizin
- Kinder- und Jugendmedizin / Allgemeinmedizin / Pneumologie
Pertussis - Eine unterschätzte Erkrankung
Pertussis - Eine unterschätzte Erkrankung
Bordetella (B.) pertussis ist ein kleines, gramnegatives, unbewegliches, bekapseltes, aerobes Stäbchenbakterium und der hauptsächliche Erreger von Pertussis.
Im Jahr 2024 erreichten die Pertussis-Fallzahlen in Deutschland einen Rekordhöchststand seit Einführung der bundesweiten Meldepflicht im Jahr 2013. Diese hohen Fallzahlen folgen einem langen Zeitraum mit niedrigen Fallzahlen, welche größtenteils auf die Infektionsschutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie zurückzuführen sind.
Im Gegensatz zum starken Anstieg der Fallzahlen erscheinen die Altersverteilung und die Schwere der Erkrankung unverändert zu sein. So bleibt Pertussis hochansteckend und betrifft alle Altersgruppen, wobei insbesondere Säuglinge ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.
Diese zertifizierte Fortbildung gibt einen Überblick über das Krankheitsbild Pertussis und die aktuelle Relevanz in Deutschland. Zugleich wird auf das diagnostische Vorgehen sowie die derzeitigen Therapie- und Präventionsmaßnahmen eingegangen.
Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie
Ärztliche Direktorin, Klinik für Pneumologie, Department Medizin der Universität Universitätsklinikum Freiburg
- Pneumologie / Innere Medizin
Highlights vom ATS-Kongress 2026 - Fokus auf Asthma & COPD, ILD/IPF und Infektionen
Highlights vom ATS-Kongress 2026 - Fokus auf Asthma & COPD, ILD/IPF und Infektionen
Der Kongress der American Thoracic Society (ATS) gehört zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Veranstaltungen im Bereich der Pneumologie. Jedes Jahr werden dort wegweisende Studien, neue Leitlinien sowie innovative diagnostische und therapeutische Ansätze präsentiert, die die klinische Versorgung von Patienten mit Atemwegserkrankungen weltweit prägen.
In dieser Fortbildung geben ausgewiesene Experten einen kompakten und praxisorientierten Überblick über die wichtigsten Highlights des ATS-Kongresses 2026. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Asthma, COPD, interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) und pulmonale Infektionen. Nutzen Sie die Gelegenheit, neue wissenschaftliche Erkenntnisse fundiert einzuordnen und relevante Impulse für Ihre tägliche klinische Praxis mitzunehmen.