CME Pathologie
Institutsleitung / Direktorin, Institut für Pathologie,
Heinrich-Heine-Universität / Universitätsklinikum Düsseldorf
- Pathologie / Gastroenterologie / Innere Medizin
IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) - Ein Überblick zur pathologischen Diagnostik
IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) - Ein Überblick zur pathologischen Diagnostik
Die IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) ist eine immunologische Systemerkrankung, die sich am häufigsten im Pankreas, in den Gallenwegen und in den Speichel- und Tränendrüsen manifestiert. Die Diagnose basiert auf einer Integration von klinischen, radiologischen, serologischen und histopathologischen Kriterien. Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Frau Prof. Esposito einen umfassenden Überblick über die pathologische Diagnostik der IgG4-RD. Nach einer Einführung zum Krankheitsbild samt Klinik, Manifestationen und Pathogenese wird dabei auf die histopathologischen Kriterien und die klinischen Aspekte der Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1 und Typ 2 eingegangen. Anhand anschaulicher histologischer Bilder werden anschließend typische Befunde erläutert, ergänzt durch praxisnahe Hinweise zur Beurteilung von Biopsiematerial. Eine Checkliste zur Diagnose der AIP Typ 1 und Typ 2 rundet diese Fortbildung ab. Nutzen Sie diese, die Erkrankung IgG4-RD sicher zu erkennen und Fehldiagnosen insbesondere maligne Tumoren zu vermeiden.
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie
Leitender Oberarzt und W2 Professor für Gastrointestinale Onkologie, Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover
Toronto General Hospital and UHN-Princess Margaret Cancer CentRE, Toronto, Canada
- Hämatologie und Onkologie / Gastroenterologie / Pathologie
HER2+ biliäre Karzinome – Auf zu neuen Horizonten
HER2+ biliäre Karzinome – Auf zu neuen Horizonten
Biliäre Karzinome (biliary tract cancers, BTC) werden meist erst in einem fortgeschrittenen, nicht resektablen Stadium diagnostiziert und sind trotz moderner Systemtherapien weiterhin mit einer sehr ungünstigen Prognose verbunden.
Diese Fortbildung beleuchtet vor dem Hintergrund der aktuellen ESMO-Leitlinien die sich wandelnden Therapiestrategien bei fortgeschrittenen biliären Tumoren, insbesondere die wachsende Bedeutung der molekularen Diagnostik und des Biomarkers HER2: Von der Häufigkeit und prognostischen Relevanz von HER2-Alterationen über praxistaugliche Testverfahren, bis hin zu den klinischen Daten neuer HER2-gerichteter, chemotherapiefreier Behandlungsansätze in der Zweitlinie.
Teilnehmende lernen, Leitlinien-Updates für Erst- und Folgetherapien sicher einzuordnen, molekulare Profile inklusive HER2-Status frühzeitig und qualitätsgesichert anzufordern sowie Testergebnisse korrekt zu interpretieren und in praxistaugliche Therapiesequenzen zu überführen.
Leitender Oberarzt, Stellvertreter der Direktorin (Klinik), Leiter ENETS Center,
Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel, Universitätsklinikum Essen
- Gastroenterologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Endokrinologie und Diabetologie / Pathologie
GEP-NEN im Fokus: Interdisziplinäre Strategien für die optimale NET-Diagnostik und -Therapie
GEP-NEN im Fokus: Interdisziplinäre Strategien für die optimale NET-Diagnostik und -Therapie
Neuroendokrine Tumoren (NET) sind eine Gruppe von Neoplasien, die sich aus hormonproduzierenden Zellen verschiedener Organe entwickeln. Neuroendokrine Neoplasien des Gastroenteropankreas (GEP-NEN) präsentieren sich meist mit komplexen, multiorganbezogenen Befunden, was eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig macht. Im Rahmen dieser Fortbildung wird praxisnah eine Kasuistik eines Patienten mit GEP-NEN vorgestellt und dabei die wichtigsten Aspekte in einem Tumorboard diskutiert, welches aus Fachärzten für Endokrinologie, Chirurgie, Pathologie, Nuklearmedizin und Gastroenterologie besteht. Dabei wird der diagnostische und therapeutische Verlauf des Patienten geschildert und die Herausforderungen zwischen operativem Vorgehen, pathologischer Einordnung, Bildgebung und Therapieentscheidungen aufgezeigt. Diese Fortbildung bietet einen Einblick in die Entscheidungsfindung bei komplexen GEP-NEN und liefert wertvolle Impulse für die klinische Praxis.
Fachärztin für Innere Medizin, Pneumologie und Palliativmedizin,
Oberärztin, Evangelische Lungenklinik, Klinik für Pneumologie, Berlin
- Pneumologie / Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Nuklearmedizin / Pathologie
Diagnostische Herausforderungen und Therapieoptionen bei Lungen-NET: Ein multidisziplinärer Blick
Diagnostische Herausforderungen und Therapieoptionen bei Lungen-NET: Ein multidisziplinärer Blick
Neuroendokrine Tumoren (NET) sind heterogene Tumoren, die aus hormonbildenden Zellen entstehen und meist selbst Hormone produzieren. NET der Lunge gehören zu den pulmonalen Neoplasien, deren Diagnostik und Therapie ein interdisziplinäres Vorgehen erfordern. Im Rahmen dieser Fortbildung wird praxisnah eine Kasuistik eines Patienten mit Lungen-NET vorgestellt und dabei die wichtigsten Aspekte in einem Tumorboard diskutiert, welches aus Fachärzten für Pneumologie, Pathologie, Endokrinologie, Thoraxchirurgie und Nuklearmedizin besteht. Sie erfahren dabei, wie eine strukturierte Diagnostik einschließlich funktioneller und histopathologischer Kriterien die Therapieentscheidung bei Lungen-NET steuert, welche Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen und worauf bei den Patienten zu achten ist. Diese Fortbildung sensibilisiert für die Komplexität seltener Lungentumoren und zeigt praxisnah, wie präzise Diagnostik und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu einer langfristig erfolgreichen Therapie führen können.
Oberärztin, Schwp. Gastrointestinale Tumore, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, TUM Klinikum Rechts der Isar, München
- Innere Medizin / Hämatologie und Onkologie / Gastroenterologie / Pathologie
Das metastasierte Magenkarzinom im Fokus – Leitlinien im Versorgungsalltag
Das metastasierte Magenkarzinom im Fokus – Leitlinien im Versorgungsalltag
Das metastasierte Magenkarzinom zählt weltweit zu den großen onkologischen Herausforderungen. Durch Fortschritte in der molekularen Charakterisierung und die Entwicklung neuer zielgerichteter und immunonkologischer Ansätze eröffnen sich jedoch zunehmend verbesserte Therapieoptionen und Perspektiven für die Betroffenen.
Im Rahmen dieser Fortbildung gibt Prof. Lorenzen einen kompakten Überblick über den aktuellen Therapiestandard beim metastasierten Magenkarzinom und zeigt, wie sich die Empfehlungen der aktuellen Leitlinien (ESMO, Onkopedia) im Versorgungsalltag praxisnah umsetzen lassen. Biomarker-gesteuerte Strategien prägen dabei zunehmend die individuelle Therapieentscheidung und das Behandlungsergebnis. Anhand aktueller Studiendaten werden die Standards der Erst- und Zweitlinientherapie anschaulich erläutert, ebenso die Bedeutung zentraler Biomarker (HER2, PD-L1, MSI, CLDN 18.2) und die Anwendung moderner Leitlinienalgorithmen vorgestellt.