CME Palliativmedizin
Internistin und Infektiologin
Leitende Oberärztin für klinische Infektiologie,
Klinik für Pneumologie und Infektiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
- Pneumologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Palliativmedizin
Lungenmikrobiota: Von gesunden Lungen zur Entwicklung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung
Lungenmikrobiota: Von gesunden Lungen zur Entwicklung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung
Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört zu den weltweit führenden Ursachen für Morbidität und Mortalität und ist eng mit anhaltender Entzündung sowie fortschreitendem Lungenfunktionsverlust verbunden. Zunehmend rückt das Lungenmikrobiom in den Fokus: Bakterien, Pilze und Viren, die in gesunden Lungen eine fein austarierte Balance bilden, geraten bei COPD ins Ungleichgewicht und beeinflussen Entzündung, Krankheitsprogression und Exazerbationen. Die Fortbildung vermittelt den aktuellen Wissensstand zur Zusammensetzung der Lungenmikrobiota, zu molekularen Mechanismen und zur Rolle der Darm-Lungen-Achse. Teilnehmende erfahren, wie Veränderungen der mikrobiellen Vielfalt mit der Pathogenese von COPD verknüpft sind, welche Bedeutung Dysbiose-Modelle haben und wie sich zukünftige Therapieansätze durch eine gezielte Mikrobiom-Modulation gestalten könnten. So bietet die CME praxisrelevantes Wissen, das über die klassische Entzündungsbetrachtung hinausgeht und neue Perspektiven für Diagnostik und Therapie eröffnet.
Chefärztin der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Leiterin Onkologisches Zentrum, Leiterin Zentrum für Innere Medizin 1, Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam
- Hämatologie und Onkologie / Innere Medizin / Palliativmedizin / Gastroenterologie
Supportivtherapie bei metastasierten Tumoren des Magens: Aktuelle Leitlinien und praxisorientierte Empfehlungen
Supportivtherapie bei metastasierten Tumoren des Magens: Aktuelle Leitlinien und praxisorientierte Empfehlungen
Tumorerkrankungen wie das Magenkarzinom sind im fortgeschrittenen und metastasierten Stadium häufig mit hoher Symptomlast und einem ausgeprägten supportivtherapeutischen Bedarf verbunden. Diese Fortbildung stellt die onkologische Supportivtherapie bei fortgeschrittener Tumorerkrankung in den Fokus und verknüpft aktuelle leitlinienbasierte Empfehlungen mit praxisnahen klinischen Entscheidungssituationen. Adressiert werden typische therapieassoziierte Komplikationen wie Übelkeit, Erbrechen, Kachexie, Diarrhoe, Polyneuropathie, Fatigue und Immuntoxizitäten sowie die leitliniengerechte Umsetzung supportiver Maßnahmen im klinischen Alltag. Der Einsatz hoch emetogener Therapien unterstreicht die Bedeutung einer frühzeitigen, antiemetischen Prophylaxe.
Facharzt für Anästhesie
Schmerztherapiezentrum Villingen-Schwenningen
- Allgemeinmedizin / Anästhesiologie / Palliativmedizin
Schmerzpatienten im Praxisalltag - aktuelle Empfehlungen
Schmerzpatienten im Praxisalltag - aktuelle Empfehlungen
Chronische Schmerzen erzeugen einen hohen Leidensdruck. Eine sorgfältige Diagnostik und effiziente Behandlung ist daher besonders wichtig, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Unterschieden wird zwischen Tumorschmerzen und nicht-tumorbedingten Schmerzen.
Diese Fortbildung diskutiert die Behandlung von chronischen Schmerzen und die zur Verfügung stehenden Arzneimittelgruppen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Einsatz von Opioiden und Co-Analgetika.
Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Palliativmedizin, Akupunktur
Chefarzt Abteilung Anästhesie / Intensivmedizin / Schmerzmedizin Cura, GFO Kliniken Bonn
Lehrbeauftragter der Universität Bonn, Sprecher Arbeitskreis Tumorschmerz Deutsche Schmerzgesellschaft, Mitglied des ständigen Beirats der Deutschen Schmerzgesellschaft
- Hämatologie und Onkologie / Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Palliativmedizin
Opioid-Induzierte-Obstipation: Mechanismen und Therapieansätze
Opioid-Induzierte-Obstipation: Mechanismen und Therapieansätze
Die Opioid-induzierte Obstipation (OIC) ist eine häufige, aber oft unterschätzte Nebenwirkung der Schmerztherapie mit Opioiden. Sie stellt nicht nur eine signifikante Belastung für die Lebensqualität der Patienten dar, sondern kann auch die Therapieadhärenz beeinträchtigen. Diese Fortbildung bietet einen tiefgehenden Einblick in die zugrunde liegenden Mechanismen der OIC, erläutert die diagnostischen Herausforderungen und stellt moderne, evidenzbasierte Therapieansätze vor. Ziel ist es, den behandelnden Ärzten praktische Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und die Opioid-Therapie langfristig sicher und effektiv zu gestalten.
Fachärztin für AllgemeinmedizinMünchen
- Allgemeinmedizin / Palliativmedizin
Zu Hause sterben - Begleiten bis zum Lebensende
Zu Hause sterben - Begleiten bis zum Lebensende
Das Sterben zu Hause ist für viele schwerkranke Menschen ein tiefes Bedürfnis – ein letzter Lebensabschnitt im vertrauten Umfeld, nah bei den Liebsten. Ärztliche, pflegerische und psychosoziale Unterstützung kann dazu beitragen, diesen Wunsch realistisch und würdevoll zu ermöglichen.
Diese Fortbildung vermittelt praxisnah, wie ein stabiles Netzwerk aus Angehörigen, Hausärzten, Pflegediensten, Hospizdiensten und spezialisierten Palliativteams aufgebaut wird. Zudem geht es um die Symptome des nahenden Todes, die Bekämpfung von Schmerzen und anderen belastenden Symptomen sowie das Essen und Trinken in der letzten Lebensphase.
Gleichzeitig beleuchtet sie die emotionale Dimension des Sterbeprozesses, gibt Orientierung für Gespräche mit Angehörigen und Kindern und zeigt, wie eine stimmige häusliche Umgebung sowie ein klarer Notfall- und Versorgungsplan Belastungen reduzieren.