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Rechtliche Situation

Ein wesentlicher Unterschied zwischen privatem und öffentlichem NSB-Banking liegt im Eigentumsrecht am Nabelschnurblut. Das Kind bzw. seine gesetzlicher Vertreter, die Eltern, behalten bei privaten NSB-Banken die uneingeschränkte Verfügungsgewalt über das Nabelschnurblut. Sie entscheiden, ob das NSB überhaupt, für wen und wann eingesetzt werden kann. Im Fall einer ungerichteten Spende an die öffentliche NSB-Bank gehen Eigentum und somit Verfügungsgewalt auf die NSB-Bank über.

Die Herstellung und Anwendung von NSB-Präparaten ist in Deutschland durch eine Reihe von Gesetzen, Richtlinien und Verordnungen geregelt. Wesentliche Teile dieses Regelwerkes beziehen sich jedoch ausschließlich auf öffentliche NSB-Banken, da im Fall einer allogenen Verwendung des NSB-Präparates der Empfänger in besonderem Maße vor übertragbaren Erkrankungen geschützt werden muss (1). So ist für öffentliche NSB-Banken eine Zulassung der NSB-Präparate als Fertigarzneimittel durch die Bundesoberbehörde (Paul-Ehrlich-Institut) erforderlich.