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Private oder öffentliche Blutbank?

Nabelschnurblut (NSB) gewinnt als Stammzellquelle neben Knochenmark und peripherem Blut zunehmend an Bedeutung. Wenn sich die werdenden Eltern für die Aufbewahrung des Nabelschnurblutes ihres Kindes entscheiden, haben sie prinzipiell die Wahl zwischen der Spende an eine öffentliche Blutbank und der Einlagerung bei einer privaten Bank.

Die NSB-Spende wird bei einer öffentlichen Bank für die unverwandt-allogene Anwendung eingelagert, sie ergänzt damit bestehende Knochenmarkspenderegister. Ein Teil der Spenden wird zu Forschungszwecken eingesetzt. Die privaten NSB-Banken bewahren das NSB-Blut im Sinne einer individuellen Gesundheitsvorsorge für die autologe oder intrafamiliäre Verwendung auf.

Private und öffentliche NSB-Banken unterscheiden sich im Wesentlichen in folgenden Punkten: