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Stellenwert einer neuen First-Line-Therapie in der Hypertonie

Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Kardiologie

Trotz zahlreicher bewährter Antihypertensiva ist der Blutdruck bei der Hälfte der Hypertoniker noch nicht ausreichend eingestellt (<140/90mmHg). Der Großteil der unkontrollierten Patienten zeigt eine leichte bis mittelschwere Hypertonie. Dass gerade auch diese Patienten durch eine rasche Blutdruckeinstellung in den Zielbereich profitieren, indem kardiovaskuläre Ereignisse reduziert werden, zeigen aktuelle Studien. Um Hypertoniker mit leichtem bis mittelschwerem Bluthochdruck in Zukunft effektiver therapieren zu können, wurde in großen internationalen Studien ein neues Therapiekonzept entwickelt. Eine speziell für die First-Line-Therapie geschaffene Fixkombination aus Perindopril und Amlodipin senkt den Blutdruck schneller und effektiver als die höher dosierten Monotherapien in den Zielbereich und ist dabei besser verträglich. Aufgrund der optimal gewählten Dosierung der Kombination werden klassische Nebenwirkungen, wie beispielsweise periphere Ödeme, minimiert. Ebenso ist eine der niedrigsten Hustenraten zu erwarten. Nicht zuletzt legen die aktuellen Daten zudem nahe, dass besonders neudiagnostizierte Patienten von dieser Fixkombination als first-line-Therapie profitieren.

Autor und Referent


Experimentelle Gefäßmedizin und Transplantationsforschung Koordinator Hypertoniezentrum Medizinische Hochschule Hannover

Mit freundlicher Unterstützung von

SERVIER Deutschland GmbH
 

Zertifizierung (Kat. I - Einzellernen)

Kursdauer bis 09.12.2016
Bis zu 2 CME-Punkte.
Bearbeitungszeit: 45 Minuten
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle.
Teilnahme ist kostenfrei.

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