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Therapie der Zukunft

Auf der Liste möglicher Agenzien zur Therapie des multiplen Myeloms stehen:

  • Zytokine (anti-VEGF)
  • Biologische Substanzen (z. B. Betathine)
  • Neue Substanzen (Arsentrioxid, ATO)
  • Gentherapie
  • Impfstrategien (Multiples Myelom, Handbuch, Seite 36.)
  • Heat-shock-Protein-Inhibitoren
  • Der mitogen-activated Proteinkinase Pathway (Sinha et al., 2006)
  • Monoklonale Antikörper
  • Inibitoren des Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptors
  • Histon-Deacetylase-Inhibitoren
  • Evorolimus

Erläuterungen:

Heat-Shock-Proteininhibitoren wie z. B. Tanespimycin befinden sich in klinischer Prüfung. Hier zeigte sich, dass die Zugabe dieser Hitzeschock-Proteininhibitoren bei Bortezomib die Raten an Nervenschädigungen vermindern kann. (Einsele 2007)

Der monoklonale Antikörper anti-CD40L verstärkt die Wirkung anderer Myelom-wirksamer Medikamente. Er wird voraussichtlich noch 2007 in Kombination mit Bortezomib zur Verfügung stehen. (Einsele 2007)

Histon-Deacetylase-Inhibitoren induzieren die Apoptose in Myelomzellen, die resistent gegen übliche Therapien sind.(Einsele 2007)

Evorolimus, ein mTOR-Inhibitor, greift in die Signalwege der Myelomzellen ein. Er wird in klinischen Studien beim fortgeschrittenen Myelom eingesetzt. (Einsele 2007)