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Verzögerte Emesis/Zytostatika

Zu einer verzögerten Emesis kommt es bei Cisplatin-haltiger Chemotherapie besonders häufig. Ohne antiemetischen Schutz liegt die Inzidenz je nach Dosierung bei 20 % bis > 90 %. Das verzögerte Erbrechen kann bis zu 5 Tage nach der Applikation von Cisplatin auftreten.

  Weiterhin können Carboplatin, Cyclophosphamid, Ifosfamid, Daunorubicin, Mitomycin und Procarbazin eine verzögerte Emesis auslösen. Nach der Therapie mit diesen Substanzen beschränkt sich die verzögerte Emesis auf die ersten beiden Tage nach der Beendigung der Behandlung. Die Inzidenz beträgt 30 % bis 90 %.