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Dopamin-Rezeptoren

Ursprünglich stand das dopaminerge System im Mittelpunkt der Emesis-Forschung. Phenothiazine, Haloperidol und Metoclopramid blockieren D2-Rezeptoren in der CTZ und beeinflussen auf verschiedene Weise den Brechreflex.

  Die antiemetische Wirksamkeit von Dopamin-Rezeptorantagonisten ist wesentlich schwächer als die der Setrone. Bei CINV reicht eine Monotherapie mit diesen Substanzen meist nicht aus.

  Die antiemetische Aktivität von hoch dosiertem Metoclopramid lässt sich jedoch nicht durch die dopaminerge Blockade erklären. Inzwischen wurde gezeigt, dass hoch dosiertes Metoclopramid über einen 5-HT3-Antagonismus antiemetisch wirkt.