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Itraconazol: Unerwünschte Wirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind selten. Es kann zu gastrointestinalen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, abdominalen Schmerzen oder Obstipation kommen. Seltener treten Schwindel oder Menstruationsstörungen auf. Weitere Nebenwirkungen sind Hypertonie, Hypokaliämie, Kopfschmerzen, eine Ödemneigung und Bewusstseinsstörungen. In seltenen Fällen wurde eine schwere Hepatotoxizität bis zum akuten Leberversagen beschrieben. Bei Anzeichen und Symptomen einer vermuteten Hepatitis sollte die Behandlung sofort gestoppt und die Leberfunktion überprüft werden.

Kontraindikationen

Itraconazol ist kontraindiziert bei Patienten mit einer bestehenden Herzinsuffizienz und sollte bei Anzeichen und Symptomen einer dekompensierten Herzinsuffizienz während der Therapie mit Itraconazol abgesetzt werden. Die gleichzeitige Gabe von Midazolam, Triazolam, Chinidin, Pimozid, Dofetilid sowie ß-HMG-CoA-Reduktasehemmern ist kontraindiziert.

Resistenzentwicklung

Es kann zu Resistenzen kommen. Voraussetzung zur Entwicklung einer Azol-Resistenz ist häufig eine lang dauernde Azol-Therapie oder Azol-Prophylaxe, die dann zum Auftreten von Erregern mit erhöhter Resistenz gegenüber Azolen oder mit erworbener Azol-Resistenz führt.