Hypophyseninsuffizienz nach Schädel-Hirn-Trauma (aktualisiert/ rezertifiziert)
Beschreibung
Die Prävalenz von Funktionsstörungen des Hypophysenvorderlappens nach Schädel-Hirn-Trauma wird auf ca. 27,5% geschätzt (1), dennoch wird im klinischen Alltag oft nur unzureichend auf eine Hypophyseninsuffizienz geachtet. Dabei können Patienten von einer Hormonsubstitution im akuten Krankheitsstadium sowie im Verlauf der Rehabilitation profitieren. Diese Fortbildung beschreibt, welche Ausfälle hypophysärer Partialfunktionen in der Akutphase und im weiteren Verlauf auftreten können und wie sie zu diagnostizieren sind. Die Grundsätze der hormonellen Substitution werden dargestellt.
Zielgruppe
Das Modul richtet sich an Ärzte für Innere Medizin, Neurologie oder Neurochirurgie, die sich einen Überblick über Hypophyseninsuffizienzen nach Schädel-Hirn-Trauma verschaffen wollen.
Lerninhalte
- Bedeutung der Hypophyseninsuffizienz nach Schädel-Hirn-Trauma
- Akute und langfristige Veränderungen der Hypophysenfunktion nach Schädel-Hirn-Trauma
- Endokrine Diagnostik der Hypophyseninsuffizienz
- Hormonelle Substitutionstherapie
Autoren
Dr. Anna Kopczak
PD Dr. Harald Jörn Schneider
Prof. Dr. Günter K. Stalla
Innere Medizin, Endokrinologie und Klinische Chemie
Max-Planck-Institut für Psychiatrie
München
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