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Risikofaktoren für die Compliance

Betrifft ... Risikofaktoren
... die Krankheit
  • Chronische Erkrankung
  • Langwieriger oder unregelmäßiger Verlauf
  • Stark wechselndes Befinden
  • Schlechte Prognose
  • Keine unmittelbare Verbesserung der Symptome
  • Keine äußerlich sichtbare, stigmatisierende Symptomatik
... die Behandlung
  • Behandlungsangebot schlecht zu erreichen
  • Hohe Anforderungen an die Mitarbeit des Patienten
  • Keine kausale Therapie
  • Hoher Grad der Belastung und des Risikos durch Therapie
  • Unstrukturiertes oder zu komplexes Therapieregime
  • Unterbrechungen der Therapie
  • Große Veränderungen von Lebensstil oder Verhalten
  • Aversiv erscheinende Elemente der Therapie
... Bedingungen der Behandlung
  • Arztwechsel
  • Lange Wartezeiten bis zum Beginn der Therapie oder zwischen Therapieintervallen
  • Unpersönliche Überweisung
  • Lange Wartezeiten bei Arztterminen
  • Hektische Sprechstunde, Zeitdruck bei der Untersuchung
... Beziehung zwischen Behandlungspartnern
  • Mangelnde Kommunikation zwischen Facharzt und Hausarzt
... Arzt-Patienten-Beziehung
  • Unbefriedigende Kommunikation
  • Unzureichende therapeutische Betreuung
  • Gestörtes Vertrauensverhältnis
  • Unsicherheit oder Unbeholfenheit des Arztes
  • Rigide Einstellung des Patienten
... Merkmale des Patienten
  • Negative Vorerfahrungen
  • Defizite bei Information, Kompetenz und Fertigkeit
  • Unangemessene subjektive Krankheitskonzepte
  • Irrationale Behandlungsängste
  • Defensiver Stil der Bewältigung, z. B. Verdrängung
  • Externaler Attributionsstil: Ausschließlich äußere Faktoren werden für die Krankheit verantwortlich gemacht
  • Kognitive Überforderung: Verständnis- und Gedächtnisprobleme
  • Ungenügende Beurteilung der Wirksamkeit der Therapie

Gekürzt und modizifiert nach (39).