Der Besondere Stellenwert der Kardialen Kontraktilitätsmodulation in der Devicetherapie

Innere Medizin / Kardiologie

Die symptomatische medikamentöse, austherapierte Herzinsuffizienz ist trotz großer Fortschritte in Diagnostik und Therapiemit einer Prävalenz von 1–2 % (> 10 % bei Patienten > 70 Jahre) die führende Todesursache und einer der Hauptgründe für Hospitalisierungen in der westlichen Welt. In den 90er Jahren betrug die 5-Jahres- Mortalität nach der Erstmanifestation von Symptomen 60–70 %. Durch Ausschöpfung aller Therapieoptionen konnte in den letzten Jahren die Hospitalisierungsrate sowie die Mortalität signifikant gesenkt werden. Als unverzichtbare Basistherapie steht dabei die medikamentöse Herzinsuffizienztherapie inklusive Betablocker, ACE-Hemmer oder AT-I-Antagonisten, Aldosteronantagonisten, Diuretikaoder auch Ivabradin nach den aktuellen Leitlinien im Vordergrund. Bei weiterhin symptomatischen oder therapierefraktären Patienten können additive elektrische Therapieoptionen die Morbidität und ggf. auch Mortalität senken. Für Patienten mit hochgradig reduzierter systolischer Herzfunktion, verbreitertem QRS-Komplex > 150 ms und Linksschenkelblock (LSB) hat die Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) eine Klasse I-Empfehlung. Da diese Therapieform nur für < 50 % der Herzinsuffizienzpatienten geeignet ist, besteht der Bedarf für alternative elektrische Therapieformen, insbesondere für die Patientengruppe mit schmalem QRS-Komplex. Im Folgenden wird zusammenfassend über die kardiale Kontraktilitätsmodulation (CCM) als Devicebasierte Therapieoption bei therapierefraktärer Herzinsuffizienz berichtet. Dabei handelt es sich um ein elektrisches Therapieverfahren, welches durch einen neuartigen Stimulationsalgorithmus mit hochenergetischer Impulsabgabe während der absoluten Refraktärphase des Aktionspotentials zu einer dauerhaften Kontraktionssteigerung des Myokards und klinischer Verbesserung der Patienten führen kann.

Autor und Referent


I. Medizinische Klinik
Universitätsmedizin Mannheim

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