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Screening beim Diabetes-Behandler/Diabetologen

Hohe Relevanz beim Diabetes-Behandler / Diabetologen

Männer mit der Grunderkrankung Diabetes haben ein erhöhtes Risiko von der Ipp betroffen zu sein. In der Kölner Studie zeigte sich ein 6-fach erhöhtes Risiko bei Diabetikern im Vergleich zur Normalbevölkerung (18,3 vs. 3,2%)1.

Diabetiker haben außerdem eine ungünstigere Prognose:

  • höheres Risiko für längere Krankheitsdauer und schwerere Verlaufsformen2
  • höheres Risiko für Entwicklung einer ED2,3

Diabetes-Patienten können deshalb in einem besonderen Maße von einem Ipp-Screening profitieren.

Dem Diabetes behandelnden Arzt wird in den Leitlinien zur Behandlung des Diabetes die jährliche Abfrage der sexuellen Zufriedenheit im Zusammenhang mit diabetischer Neuropathie empfohlen. In diesem Themenfeld könnte die Ipp miterhoben werden4.

Quellen:

  1. Schwarzer U, Sommer F, Klotz T et al. The prevalence of Peyronie‘s disease: results of a large survey. BJU Int 2001; 88:727-30
  2. Tefekli A et al. Peyronies disease: a lisent consequence of diabetes mellitus. Asian J Androl 2006; 8(1):75-9
  3. Kenderici M et al. Diabetes mellitus is associated with severe Peyronie‘s disease; BJU International 2007; 99, 383-6
  4. Nationale Versorgungsleitlinie: Neuropathie bei Diabetes im Erwachsenenalter; www.awmf.org

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