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Screening beim Allgemeinarzt/Internisten

Die Dunkelziffer der Ipp ist hoch. Die Erkrankung ist schambehaftet und bei medizinischen Laien außerdem weitgehend unbekannt.

Das Outcome der konservativen Therapie beschränkt sich vor allem auf die Verhinderung der Progression. Für frühe Erkrankungsstadien, in denen sich noch keine oder nur geringe Deformationen gebildet haben, ist dieser Stopp des Erkrankungsverlaufs ein sinnvolles und zufriedenstellendes Therapieziel. Liegen bereits schwere Deformationen vor oder ist die Erkrankung weit fortgeschritten, ist eine konservative Therapie der Ipp oft nicht mehr indiziert.

Die Haus- und Allgemeinärzte mit engem und vertrauensvollem Kontakt zu ihren Patienten sind in der Schlüsselposition für Erstansprache und Screening von sensiblen Indikationen wie der erworbenen Penisverkrümmung (Ipp). Gleiches gilt für die Diabetes behandelnden Ärzte, die ihre Patienten kontinuierlich betreuen. Zur weiteren Diagnose und Therapie können die Patienten gegebenenfalls an einen spezialisierten Urologen/Andrologen überwiesen werden.

Völlig unabhängig vom Screening-Gedanken ist, ob der Patient zur Differentialdiagnose und Therapie an einen Urologen/Andrologen überwiesen wird oder direkt weiterbehandelt werden kann.

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