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Die Immun-Thrombozytopenie – ITP

Beschreibung

Die Immunthrombozytopenie (ITP) ist eine seltene Erkrankung. Die Neuerkrankungsrate liegt bei 2-4: 100.000/Jahr. Was den Immunprozess gegen die eigenen Thrombozyten auslöst, ist nicht bekannt. Eine Dysregulation des Immunsystems scheint jedoch eine Rolle zu spielen. Typische Symptome sind Petechien und Hämatome. Schwere Blutungen sind zum Glück selten (2-3%/Jahr). Die Erstlinientherapie besteht in der Gabe von Corticosteroiden. In der Regel kommt es beim Absetzen jedoch zu einem Rezidiv. Für die Zweitlinientherapie stehen Milzentfernung, Thrombopoetin-Rezeptor-Agonisten, Rituximab ("off-label") und einige ältere Wirkstoffe zur Verfügung und müssen individuell abgewogen werden. Bei den allermeisten Patienten kann so ein ausreichender Anstieg der Thrombozytenzahl erreicht werden. Auch eine Watch&Wait-Strategie ist im Einzelfall vertretbar. Die ITP des Erwachsenenalters ist somit wahrlich zu einer chronischen Erkrankung geworden, und die Patienten müssen lernen, mit ihrer Erkrankung zu leben.

Autoren und Referenten

Prof. Dr. Axel Matzdorff
Klinik für Hämatologie und
Onkologie
Caritasklinikum St. Theresia
Saarbrücken

Prof.Dr. Erhard Hiller
Hämatologisch-onkologische
Gemeinschaftspraxis
München

Mit freundlicher Unterstützung von

Mit freundlicher Unterstützung von "GlaxoSmithKline

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