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Therapieunterbrechung

Bei einer Unterbrechung oder Pause der Therapie ist mit einem raschen Wiederanstieg der Viruslast zu rechnen, der vermutlich mit einer Erhöhung der Infektiosität des HI-Virus einhergeht. Wie bei NNRTIs gezeigt werden konnte, sind längere Therapiepausen darüber hinaus auch mit der Entwicklung von Resistenzen vergesellschaftet.

So stellten Parienti et al. heraus, dass bereits zwei "drug holidays" einer Dauer von mehr als zwei Tagen das Risiko des Versagens eines NNRTI-Regimes erhöhen (13). Eine "Pause" nach Einzeldosisbehandlung mit Nevirapin in der Mutter-Kind-Transmissionsprophylaxe geht mit einer Resistenzrate von mehr als 30 % einher (27).

Abb. Pausen bei der Therapie mit NNRTIs (13) gehen mit der Entwicklung von Resistenzen einher.

In diesem Abschnitt:

  • Vorsicht bei Absetzen der HAART
  • Vorgehen bei Therapieunterbrechung

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