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Strategien zur Resistenzvermeidung

Strategien zur Resistenzvermeidung können an unterschiedlichen Punkten ansetzen. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Vermeidung niedriger Medikamentenspiegel, die eine Selektion resistenter Virusvarianten begünstigen.

Niedrige Medikamentenspiegel lassen sich durch Anpassung des Therapieregimes vermeiden bei

  • Interaktionen mit Medikamenten, die z. B. den Metabolismus beeinflussen: So sollte ggf. die Dosis von NNRTIs nach Therapeutischem Drug Monitoring bei gleichzeitiger Therapie mit Carbamazepin erhöht werden.
  • Resorptionsproblemen: So beeinflusst der pH-Wert des Magen-Darm-Trakts die Resorption von z. B. Atazanavir. Arzneimittel, die zu einer Pufferung der Magensäure führen (z. B. Antazida, Protonenpumpeninhibitoren, aber auch Stavudin oder Didanosin), dürfen nicht gleichzeitig verabreicht werden, da sie eine deutliche Reduktion der Resorption bewirken.
  • Adhärenzproblemen: Maßnahmen, die die Adhärenz fördern, etwa eine Reduktion der Tablettenzahl und längere Dosierungsintervalle, verbessern die Wirksamkeit der antiretroviralen Therapie.

Im folgenden Abschnitt dieses CME-Moduls erfahren Sie mehr über Strategien zur Vermeidung einer Resistenzentwicklung, einschließlich der Optimierung von Therapieregimes im Hinblick auf Einnahmehäufigkeit und Tablettenzahl, die Boosterung von Proteaseinhibitoren.

In diesem Abschnitt:

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