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Resistenzentwicklung

Von Resistenz spricht man, wenn HI-Viren durch HIV-Medikamente nicht oder nicht mehr in ihrer Vermehrung gehemmt werden (1). Ursache des Therapieversagens sind häufig Mutationen, die während des Replikationsvorgangs der Viren entstehen. Treten solche Mutationen an Gensequenzen auf, die den Angriffsort von antiretroviralen Substanzen darstellen, werden die mutierten Viren gegenüber diesen Substanzen resistent. Mutierte Viren weisen gegenüber nicht mutierten Viruspopulationen einen Selektionsvorteil auf.

Entwicklung resistenter Mutanten

Bei einer ineffizienten antiretroviralen Therapie können sich HI-Viren vermehren und durch Mutationen neue Virusvarianten bilden. Unter dem Einfluss eines HIV-Medikaments kommt es zu einer Selektion mutierter Viren, die gegen dieses HIV-Medikament resistent sind. Mutierte Virusvarianten können zunächst aufgrund ihrer Mutation einen Vermehrungsnachteil aufweisen. Das HI-Virus kann diesen Nachteil durch weitere Mutationen, die es wieder "fitter" machen, ausgleichen. Letzten Endes lösen resistente Viren die Wildtyp-Viren als vorherrschende Virusvarianten ab.

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