cme.medlearning.de - CME Logo

Resistenzen gegen HIV-Medikamente

Medikamente zur Behandlung der Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) greifen auf unterschiedlichem Weg in die Vermehrung des Virus ein. Erst die Kombination mehrerer Substanzen mit unterschiedlichen Wirkmechanismen führt zu einer effektiven Suppression der Replikation des Virus und dadurch zu einer Reduktion der Mutationshäufigkeit. Je effektiver die Viruslast unterdrückt werden kann, desto geringer ist das Potenzial zur Entwicklung von Resistenzen.

Mangelnde Adhärenz spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Resistenzen gegen Substanzen, die in der HIV-Therapie eingesetzt werden. Denn selbst wenn nur wenige der verordneten Tabletten nicht korrekt und unregelmäßig eingenommen werden, besteht die Gefahr von Mutationen im HIV-Genom und der Entwicklung von Resistenzen gegen HIV-Medikamente.

In diesem Abschnitt:

 Back to Top

 

Valid XHTML 1.0 Transitional