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Adhärenz fördern: Was der Arzt tun kann

Für Patienten, die erst kürzlich von ihrer HIV-Infektion erfahren haben oder bei denen bisher noch keine Notwendigkeit einer HAART bestand, ist der Beginn einer antiretroviralen Therapie oft ein sehr einschneidendes und auch Angst machendes Erlebnis.

Gerade für neuinfizierte, bzw. Patienten denen die eigene Infektion erst kurz bekannt ist, "stürzt oftmals eine Welt ein".

Daher gilt es die Ängste und Sorgen, die ein solcher Mensch hat, ernst zu nehmen.

Auch in diesen Fällen wirkt ein ausführliches Gespräch mitunter "Wunder". Viele Befürchtungen, Vorurteile und auch eventuell vorhandenes Un- oder Halbwissen lassen sich schon im Ansatz korrigieren und dem Patienten kann damit ein beruhigendes Gefühl der "Sicherheit" vermittelt werden.

Ganz besonders muss der Patient spüren, dass er mit seinen Problemen nicht alleine gelassen wird, sondern der Arzt als Partner des Patienten bei der Bewältigung von Problemen gerade am Anfang einer HAART hilft.

Wichtig für solche Gespräche sind Empathie und dass dem Patienten das Gefühl vermittelt wird, das der Arzt diesen ernst nimmt.

Außerdem kann damit bereits die Basis für eine wirklich vertrauensvolle Arzt–Patienten-Beziehung gelegt werden, die sich in späterer Zeit sicherlich auszahlen wird.

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