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Warum ist Adhärenz gerade in der HIV-Therapie so außerordentlich wichtig?

Trotz der unbestreitbaren Erfolge in der Behandlung der chronischen HIV-Infektion (besonders seit Einführung der HochAktivenAntiRetroviralenTherapie) gibt es doch immer wieder Probleme, die durch fehlende oder mangelnde Adhärenz der Patienten auftreten.

Besonders die Resistenzentwicklung des HI-Virus macht den Behandlern dabei Sorge.

Gerade bei Patienten, die schon lange (mehrere Jahre) mit einer HAART behandelt werden und Resistenzen entwickeln, werden häufig sehr schnell die sogenannten Salvage (engl. = Rettung)-Therapien erforderlich.

Diese Salvage-Therapien sind meist für die Patienten besonders belastend, da sie eine größere Anzahl von Medikamenten und damit eine große Tablettenanzahl erfordern.

Mit der Anzahl der einzunehmenden Medikamente steigt auch das Risiko und/oder die Häufigkeit von auftretenden Nebenwirkungen.

An erster Stelle und für die betroffenen Patienten meist sehr belastend sind häufige bis sehr häufige Durchfälle, Übelkeit, Erbrechen u. a.

Daher muss als oberstes Ziel der Adhärenz die Vermeidung von Resistenzen stehen, die nicht nur eine für den Behandler wesentlich einfachere Therapie ermöglicht, sondern auch die "Quality of Life" der Betroffenen erhält, wiederherstellt oder zumindest so wenig wie möglich belastet.

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