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Möglichkeiten zur Verbesserung der Adhärenz

Das A & O einer guten Adhärenz ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient. Nur wenn dies gegeben ist, kann der Behandler erwarten, dass Patienten Jahre und Jahrzehnte adhärent sind.

Fast alle auftretenden Schwierigkeiten lassen sich beseitigen, wenn beide Partner zusammen arbeiten. Für den Arzt ist das persönliche Gespräch das erste und einfachste Mittel, um bestehende Defizite in der Adhärenz aufzudecken.

Dabei ist ein enormes Maß an Einfühlungsvermögen und Empathie notwendig. Der Patient muss sich immer ernstgenommen fühlen und darf nicht durch einen z. B. sehr autoritär auftretenden Arzt eingeschüchtert werden.

Offenheit und Ehrlichkeit gerade im Zusammenhang mit möglichen Nebenwirkungen zahlen sich immer aus. Nichts ist für einen Patienten schlimmer, als der Verdacht, der Behandler habe nicht die Wahrheit gesagt oder versucht, Dinge zu verharmlosen.

Da ja die Arzt–Patienten-Beziehungen im HIV-Bereich meist über viele Jahre bestehen, lernen sich beide Seiten mit der Zeit auch besser kennen. Dadurch vertieft sich die gegenseitige Beziehung und sie wird auch schwierige Phasen überstehen.

Manchmal hilft auch das Einbeziehen einer "neutralen" Person bzw. Institution, falls Probleme sich nicht gemeinsam lösen lassen. Viele Selbsthilfeorganisationen bieten Unterstützung für HIV-Patienten auch im Bereich Adhärenz an.

Nutzen Sie auch die modernen Medien, so finden Sie im Internet unter

eine Website, die Patienten die Wichtigkeit einer guten Adhärenz (u. a. Resistenzen, Beipackzettel, etc.) erklärt. Dies gibt dem Patienten ein Gefühl der Sicherheit, da er auch selbstständig nachlesen kann.

Eine gute Seite zum Thema Wechselwirkungen der Deutschen AIDS-Hilfe finden Sie unter

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