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Grundvoraussetzungen einer HAART

Ohne dass bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllt sind, kann nicht mit einer erfolgversprechenden HIV-Therapie begonnen werden. Dazu zählt besonders, den Patienten von der Notwendigkeit einer HAART zu überzeugen und damit die unbedingt erforderliche Basis für eine gute Adhärenz zu schaffen.

Dies erfordert den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen Behandler und Patient, das vor allem auf Gespräche begründet sein muss.

Nur wenn der Patient den Arzt auch als Partner begreift (umgekehrt ist die natürlich ebenso notwendig), wird er sich in schwierigen Situationen an diesen wenden.

Damit ist schon viel im Bezug auf eine erfolgreiche Adhärenz gewonnen und dies kann das Ergebnis der HAART nur positiv beeinflussen.

Gleichzeitig hilft ein solches Vertrauensverhältnis auch in schwierigen Situationen den beiden Partnern Arzt und Patient, diese zu lösen.

Ganz besonders wichtig ist im gesamten Zusammenhang auch, dass der Arzt keine Scheu vor der Erörterung von Sexualpraktiken hat. Dies kommt gerade bei homosexuellen Patienten häufig vor.

Auch kann es nötig sein, Patienten nach Sexualpraktiken zu fragen. Dies darf aber nur sehr behutsam und mit dem allergrößten Respekt vor dem Patienten passieren.

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