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Gerinnungsfaktorkonzentrate

Gerinnungsfaktorenpräparate sind für die Therapie angeborener und erworbener Gerinnungsstörungen nicht mehr wegzudenken. Dabei stehen Faktorenpräparate zur Verfügung, die prinzipiell in zwei unterschiedlichen Verfahren hergestellt werden:

Kurze Geschichte

Die Therapie der Hämophilie hat in den letzten Jahrhunderten eine rasante Entwicklung durchlaufen. Von der ersten Bluttransfusion bis zur aktuellen Heimselbstbehandlung mit Gerinnungsfaktoren war es ein weiter Weg. Mehr ...

Blutplasmapräparate

Industriell hergestellte Blutplasmapräparate werden aus einem Pool von bis zu mehreren tausend Spenden gewonnen. Ausgangsmaterial ist entweder Plasma aus einer Vollblutspende oder Plasma, das durch Plasmapherese gewonnen wird. Mehr ...

Rekombinante Hämostasefaktoren

In den letzten zwei Jahrzehnten gelang die Klonierung und Charakterisierung der Gene oder der cDNA aller Faktoren, die am Ablauf der Hämostase beteiligt sind. Mit der Kenntnis der Struktur und Funktion der Proteine war es möglich, Faktorenkonzentrate biotechnologisch in größerer Menge herzustellen. Mehr ...

Sicherheit vor Pathogenen

Vor 1980 war die Therapie mit Gerinnungsfaktoren mit einem relativ hohen Risiko der Übertragung von Infektionskrankheiten verbunden. Durch Virusinaktivierungsmaßnahmen, die in die Herstellungsprozesse integriert wurden, sowie durch die Entwicklung von biotechnologischen Faktoren ohne Zusatz tierischer oder humaner Plasmaproteine sind die Gerinnungskonzentrate heutzutage sicher geworden. Mehr ...